Ich hab es gefunden:
Informationsblatt für Patienten : Sinnestäuschungen
Um verstehen zu können wie eine optische Täuschung zustanden kommt, brauchen wir einige hintergrundinformationen aus der Wahrnehmungspsychologie. Dieser Zweig der psychologie erforscht, wie unsere Wahrnehmungen z.b.beim Riechen, schmecken, Hören und auch sehen Funktioniert.
Um die Welt um uns herum wahrnehmen zu können verlassen wir uns auf unsere Sinne: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken....- das erscheint uns wie selbstverständlich und die Schnelligkeit, mit der wir die eindrücke verarbeiten, ist uns garnicht so recht bewusst. Wir, d.h. unser Gehirn lernt zwar immer wieder neu dazu, greift aber andererseits auf bereits existierende Erfahrungen zurück, damit wir effektiv handeln können.
Um ein Objekt erkennen zu können, bedarf es einer Reizübermittlung. In aller Einfachheit gesprochen muss es zu einer Informationsvermittlung zwischen Objekt, Auge, gehirn und einer entsprechenden Bedeutung unsererseits für dieses Objekt kommen. Dem nicht genug ist sehen ein fassetttenreiches Zusammenspiel aus Farben, Formen, Bewegungen oder auch räumlicher Tiefe und Diemensionalität.
Der psychologische Ansatz: wahrnehmungs und Codierungsprozess
Bisher haben wir feststellen können, dass das, was wir sehen durch unterschiedliche Einflüsse während des Wahrnehmungsprozesses gestaltet und geformt wird. Sowohl die darbietung dessen, was wir sehen als auch die Art, wie wir sie betrachten, hat unterschiedliche konsequemzen zur Folge. Es fehlt jedoch noch eine ganz wichtige Verarbeitungsebene, die die notwendige verbindung herstellt zwischen gesehenem und wahr genommenen: Was geschieh in unserem Körper?
Schauen wir etwas an, so muss zuerst einmal das von der Umgebung reflektierte Licht licht ins Auge oder auf die Netzhaut fallen. Diese ist mit sogenannten Photorezeptoren durchzogen ,die bei licheinfall mit elektrischen Signalen reagieren. Die bekanntesten Rezeptoren sind die Stäbchen und zapfen, die Aufgrund der Eigenschaften für unterschiedliche arten des sehens verantwortlich sind. Über die Zapfen z.b. erkennen wir besonders gut Farben und feine Details.- doch nur, wenn es hell ist. Bei Dunkelheit lässt die Leistung der Zapfen nach, sodass wir details kaum noch erkennen können. Jetzt sind wir auf die Stäbchen und in der Netzhaut angewiesen , die nun besonders empfindlich reagieren.
fortsetzung folgt......ich gehe kurz was essen =)


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