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Thema: Derealisation - Panikattaken - Depressioenen

  1. #17
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    Ich hab es gefunden:

    Informationsblatt für Patienten : Sinnestäuschungen

    Um verstehen zu können wie eine optische Täuschung zustanden kommt, brauchen wir einige hintergrundinformationen aus der Wahrnehmungspsychologie. Dieser Zweig der psychologie erforscht, wie unsere Wahrnehmungen z.b.beim Riechen, schmecken, Hören und auch sehen Funktioniert.

    Um die Welt um uns herum wahrnehmen zu können verlassen wir uns auf unsere Sinne: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken....- das erscheint uns wie selbstverständlich und die Schnelligkeit, mit der wir die eindrücke verarbeiten, ist uns garnicht so recht bewusst. Wir, d.h. unser Gehirn lernt zwar immer wieder neu dazu, greift aber andererseits auf bereits existierende Erfahrungen zurück, damit wir effektiv handeln können.

    Um ein Objekt erkennen zu können, bedarf es einer Reizübermittlung. In aller Einfachheit gesprochen muss es zu einer Informationsvermittlung zwischen Objekt, Auge, gehirn und einer entsprechenden Bedeutung unsererseits für dieses Objekt kommen. Dem nicht genug ist sehen ein fassetttenreiches Zusammenspiel aus Farben, Formen, Bewegungen oder auch räumlicher Tiefe und Diemensionalität.

    Der psychologische Ansatz: wahrnehmungs und Codierungsprozess

    Bisher haben wir feststellen können, dass das, was wir sehen durch unterschiedliche Einflüsse während des Wahrnehmungsprozesses gestaltet und geformt wird. Sowohl die darbietung dessen, was wir sehen als auch die Art, wie wir sie betrachten, hat unterschiedliche konsequemzen zur Folge. Es fehlt jedoch noch eine ganz wichtige Verarbeitungsebene, die die notwendige verbindung herstellt zwischen gesehenem und wahr genommenen: Was geschieh in unserem Körper?

    Schauen wir etwas an, so muss zuerst einmal das von der Umgebung reflektierte Licht licht ins Auge oder auf die Netzhaut fallen. Diese ist mit sogenannten Photorezeptoren durchzogen ,die bei licheinfall mit elektrischen Signalen reagieren. Die bekanntesten Rezeptoren sind die Stäbchen und zapfen, die Aufgrund der Eigenschaften für unterschiedliche arten des sehens verantwortlich sind. Über die Zapfen z.b. erkennen wir besonders gut Farben und feine Details.- doch nur, wenn es hell ist. Bei Dunkelheit lässt die Leistung der Zapfen nach, sodass wir details kaum noch erkennen können. Jetzt sind wir auf die Stäbchen und in der Netzhaut angewiesen , die nun besonders empfindlich reagieren.


    fortsetzung folgt......ich gehe kurz was essen =)

  2. #18
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    Oh guck mal ich hab hier noch was viel besseres gefunden: Als den Zettel den ich habe. hier steht alles zusammengefasst und leichter erklärt:

    Das gruseligste Gefühl bei extremer Angst und Panikattacken ist die Empfindung von Unwirklichkeit. Man kann es am besten beschreiben als eine Veränderung deiner Sinneswahrnehmung, bei der du dich fast außerhalb deiner selbst fühlst, mit einem Gefühl der Leere, die an Depression grenzt. Ugh! Ich habe diese Gefühle gehasst. Aber sie sind VORÜBERGEHEND.

    Was sind das für Gefühle? Während großer Angst, exzessivem Sorgen, ständiger Gereiztheit, wiederkehrenden Panikattacken und ständiger Furcht wird das Nervensystem körperlich (und vielleicht auch emotional) erschöpft. Es kommt zu einem Aufbau von Stresschemikalien bei den Neurotransmittern. Möglicherweise sind die Levels von Serotonin und Noradrenalin verändert - das kann zu einer leichten Verzögerung in der Informationsübertragung zwischen Gehirn und Körper führen, zwischen Gedanken und Aktion. Das Interessante ist, dass diese Verzögerung oder veränderte Wahrnehmung ähnlich ist wie bei der Wirkung des THC in Marihuana. Wenigen Menschen ist das klar. Es ist bekannt, dass THC auch eine verzögernde Wirkung auf Neurotransmitter hat. WIE AUCH IMMER, bei der Empfindung handelt es sich um eine verzögerte Wahrnehmung unter Anspannung. Weil sich die ängstliche Person der Plätze und Situationen in denen Angst auftritt sehr bewusst ist, speichert das Gehirn diese Situationen um sich zu schützen und die hormonellen Bahnen bleiben aktiv und reaktionsbereit. Das erklärt folgendes: Wenn sich eine Person „durchcheckt“ um zu sehen ob sie/er noch immer die unerwünschte Empfindung von Unwirklichkeit hat, kann der Körper diese Empfindung wieder hervorbringen, sozusagen als Teil des „Tests“. Angst zu haben vor der „Unwirklichkeit“ und sie ständig zu analysieren führt definitiv dazu, dass die Empfindung bestehen bleibt.

    Es ist ein schmaler Grad, zwischen dem Wunsch das „Unwirklichkeitsgefühl loszuwerden“ (der so groß ist, dass du ihn direkt schmecken kannst) und dem Akzeptieren. Der Wunsch, diese Empfindung loszuwerden kann den Stress und die Angst erhöhen und wirklich dazu führen, dass das Gefühl bestehen bleibt. Sieh es so: Weil unser Gehirn bzw. unser Nervensystem nicht all seinen Stress auf einmal verarbeiten kann und Verzögerungen unvermeidlich sind, ERZWINGT dein Nervensystem Entspannung von dir - es zwingt dich dazu „runterzufahren“ und loszulassen. In diesem Sinne entsteht im Nervensystem ein Schutzkreislauf gegen weitere Spannung. Aber so sehen wir das nicht, oder? Nein! Wir erleben es und erwarten schreckliche und grauenhafte Folgen. Wir halten es für ein Zeichen drohenden Wahnsinns und Kontrollverlusts. Wie kann man am besten mit diesem grässlichen Gefühl umgehen? Es wird zweifellos durch Stress verursacht. Würdest du dich unwirklich fühlen während du am Strand neben einem Supermodel (weiblich oder männlich - wie du willst) liegst, das total von dir begeistert ist. Ich glaube nicht! Warum wäre deine Unwirklichkeit in dieser Situation nicht vorhanden? Weil du sie vergessen würdest und nicht so intensiv auf sie fixiert wärst. Hier hast du die Antwort. Du kannst das „unwirkliche“ Gefühl hassen, aber Akzeptieren ist die Voraussetzung, wenn du die Gewohnheit mehr Stress hinzuzufügen verändern willst.

    Akzeptiere einfach alles was geschieht. Unwirklichkeit ist von Natur aus vergänglich. Sie bleibt nur bestehen weil du sie fürchtest. Wie bei der Panik braucht es zwei Komponenten um die unheimlichen Gefühle am Leben zu erhalten - Anspannung und Zweifel. Die Empfindungen geschehen zu lassen, ohne den Versuch sie zu stoppen, sich zu verstecken oder wegen ihnen in Panik zu geraten - das ist wirklich der Weg sie zu überwinden. Und der Beweis sitzt hier und schreibt das. Ich hatte diese Empfindungen oft. Aber das ist jetzt vorbei.

    ZEIG’S IHNEN!

  3. #19
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    http://www.land-der-traeume.de/forum.php?t=10666

    Schau mal, wir sind definitiv nicht alleine mit dieser Sache. Das Internet ist voll davon. Gib nur mal Mariuhana und Derealisation bei Google ein.

    Die meisten haben das bis zu einem Jahr. Aber daran siehst du auch, dass es vorüber geht.

  4. #20
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    ja das is echt krass und erschreckend! dein beitrag von 2010 das war einfach so als hät ich das geschrieben alles aufs detail gleich!!
    deswegen hab ich mich auch direkt registriert in der hoffnung du schreibs nochmal was dazu und wie es sich bei dir damit weiterging.
    oh man danke für die ganzen sachen! und den ganzen aufwand!! ich weiß das sehr zu schätzen!!
    und tatsächlich es gibt wirklich mehr leute denen genau das selbe wiederfahren ist! das ist echt eine massive hilfe für mich das ich weiß das das mehrere mal hatten und das es wieder wegging. das tut sehr gut!
    nochmal echt vielen dank!!
    du hast mir echt sehr geholfen!! ehrlich ohne dich wär ich total aufgeschmissen gewesen!! oh man. ich bin dir sehr dankbar!!

  5. #21
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    nichts zu danken. immer wieder gerne ! =)

  6. #22
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    minkastinka hast du zufällig damals auch viel vorm pc gehockt?
    bei mir ist das im moment so. weil das gut ablenkt. aber wenn ich dann mal vom pc weg bin is die derealisation stärker da. das ist denk ich mal weil man dann die ganze zeit auf den bildschirm guckt und da so vertieft ist. und beim auf bildschirm gucken hat man ja automatisch diesen blick.
    ich weiß nicht ob du auch oft davor saß. vorallem du meintes ja auch das du nicht mal rausgegangen bist.
    sollte ich mir pc verbot geben? aber dann hab ich wieder sonst nichts zutun als mir gedanken zu machen wenn mal nichts geht und man zuhause hockt.
    nur ich hab das gefühl das das mir halt auch so nicht gut tut..

  7. #23
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    Hey! Wie geht es dir denn zur Zeit? Ist es schlimmer geworden oder gleich geblieben?

    Ja ich hab viel im Bett gelegen und geschlafen...eigentlich die meiste Zeit. Dann habe ich sehr viel Fern gesehen. Und ja ich war auch sehr viel am Laptop. Es hat mir soweit geschadet, weil ich nicht mehr rausgegangen bin. und ich mich damit beschäftigt habe, anstatt mit Freunden was zu unternehmen. Ansonsten weiß ich nicht warum es sonst schaden sollte. Ja, das ist klar, wenn du stundenlang vor dem PC hockst, dann kriegt man wie Eltern immer sagen "viereckige Augen". Das liegt an der Ermüdung der Augen, hat aber nichts mit Derealisation zu tun. Das hat jeder der Stundenlang am PC saß. Also keine Sorge. Wenn es dich ablenkt, dann sehe ich da nix schlimmes drin aber du darfst das Raus gehen nicht vernachlässigen. Der PC macht es nicht besser, sondern lindert die Derealisation nur kurzzeitig. Heilung wirst du dadurch nicht erfahren. Gehst du denn noch raus?

    LG

  8. #24
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    ja nach den tipps die du mir gegeben hast aufjedenfall besser!
    die ersten wochen war ich ja nur noch verzweifelt und hatte panik attacken und angst durchzudrehen.
    jetzt ist es aufjedenfall besser als vor paar wochen.
    jetzt hab ich wenigstens manchmal so momente wo ich es komplett vergesse, sogar teilweise momente wo ich mich gut fühle. aber sind halt nur momente. aber die meiste zeit ist es aufjedenfall erträglich. ich kann damit jetzt umgehen. nur mindestens einmal am tag wirds immer richtig extrem egal ob tag oder nacht. einmal am tag bin ich immer fast am verzweifeln. aber wie gesagt das ist jetz nur einmal am tag statt den ganzen tag wie vor paar wochen. und ja ich gehe raus. bin sogar gestern mal im club wieder feiern gewesen. und hat ziemlich gut geklappt.
    bin nur sonnenaufgang im bett gewesen und hab bis sonnenuntergang heute geschlafen deswegen is mein kopf im moment ziemlich schwammig aber das ist ja normal.

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