Hallo, ich bin ein 19 Jahre alt und habe extreme Panikattaken, Depressionen und die sogennante Drerealisation.
Alles fing an als ich 13 war und "coolerweise" mal gekifft habe und mir einen mega Absturz gefahren habe. An diesem tag hatte ich Todesangst, und dieser Tag sollte mein Leben verändern. Das war das erste und letzte mal, dass ich gekifft habe. Seit dem fing es mit einer leichten Derealisation an. Diese äusserte sich so: Ich nahm meine Umwelt nicht mehr richtig wahr, alles lief vor meinen augen ab wie in einem Film den ich im fersehen anschaute, einfach nicht real. Mein blick veränderte sich erheblich (es ist so schwer zu erklären). Ich war weg getreten, hab nichts mehr wahrgenommen, konnte mich nicht mehr konzentrieren. Große Menschenmengen und drückendes licht machten alles nur noch schlimmer. Ich versuche dann immer meine Augen zu reiben, soadas es besser wird, vergeblich. dieses Gefühl ist ekelhaft, Das leben zieht an einem vorbei, man bekommt sein eigenes Leben nicht mehr richtig mit. weil alles nur noch so irreal erscheint. Wenn es ganz schlimm wurde, fing mein herz an zu pochen, ich wurde extrem nervös, erschien anderen genervt, denn ich will dann einfach immer weg. (wenn es ganz schlimm ist) Dieses Gefühl hat sich die jahre immer mehr verschlimmert, trotzdem gab es auch zeiten in denen es mir erheblich besser ging. dann war es mal 2 Monate trotzdem da, dieses gefühl, allerdings war es annehmbar, sodass ich damit leben konnte. dan Freitag vor 3 wochen wurde es so schlimm wie noch nie. Ich saß im bus wolllte zur schule, ein tag wie jeder andere. Die wochen zuvor war ich voller tatendrang, hatte mich in einem politischen verein angemeldet, habe mich zum abitur auf dem 2. bildungsweg angeldet. alles sollte perfekt sein. Dann, als ich im bus saß, passierte es. Ich fing an zu schwitzen, bekam keine luft mehr, alles drehte sich, die derealistion war so stark wie nie. mein blick wat absolut verändert, ich war nicht mehr klar. Mein herz raste, ich hatte todesangst....es war wie das erlebnis mit 13 als ich gekifft hatte.Es hielt nicht lange an, ich machte die augen zu, atmete langsam. Als ich ausstieg war ich total weg getreten. den ganzen Tag ging es mir extrem schlecht. So sollte es auch die nächste zeit bleiben. Die derealistion war so schlimm wie nie, ich kamm garnicht mehr davon los, ein rausgehen war nicht mehr möglich. Ich lies mich krankschreiben, ging mit zitteranfällen und panik zum arzt. Ich wollte nicht mehr rausgehen, ich hatte panische Angst vor jedem schritt nach draussen. Mittlerweile habe ich starke depressionen, verspüre keine gefühle mehr, und ja ich denke auch oft daran das es besser wäre wenn ich nicht mehr da wäre. Ich habe angst mir selbst etwas anzutun, weil ich gehe sehr locker damit um, mir wäre es ******* egal. ich kann nichts mehr fühlen ausser angst und ekel im magen. Ich will doch mein abi machen, doch ich habe aufgrunddessen schon so viel in der schule gefehlt, ich kann mir das nicht leisten. ich will doch studieren ich will sovieles machen. In 1 woche soll ich eigentlich mit einer gruppe nach berlin fahren 4 tage, ich habe angst davor, obwohl ich so gerne mitfahren würde. ich war schon so lange nicht mehr im urlaub und hatte so viel ******* miterlebt, war sogar ein jahr in meinem leben ohne festen wohnsitz (einer der schrecklichsten zeiten in meinem leben). allerdings habe ich damit weitgehend abgeschlossen. Was soll ich nur tun, mein freund sagt immer ich muss mich der angst stellen, wenn das so einfach wäre.... Diese derealisation löst die meiste zeit diese panik aus, es soll endlich weg gehen, es ist so schrecklich damit zu leben. ich weiss es ist egoistisch gedacht...aber warum muss es mir so gehen?
Übrigends ich nehme ein leichtes antidepressivum ein mal abends, das soll auch angstlösend wirken, allerdings merke ich davon nix. Beim psychothearpeuten stehe ich auf der warte liste.....ein halbes jahr mindestwarte zeit.....
Was tut ihr in solchen situationen, mit der derealistaion usw? BZW wie seid ihr davon weg gekommen?
sorry für die rechtschreibung, habe schnell geschreiben.
Lieben dank für eure antworten


LinkBack URL
About LinkBacks
Zitieren
, zieh dich nciht zurück , fang langsam an, und denk etwas über dein leben nach, aber nur so viel wie es dir gut tut. ansonsten POSITIV denken so gut es geht und geb dich nciht auf, alles wird besser. es gibt immer einen weg

Lesezeichen