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Thema: Die besten verloren...

  1. #1
    Neuling
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    Beitrag Die besten verloren...

    Hallo ihr lieben...

    Was mich jeden tag bedrückt in die Schule gehen lässt, mich jede nacht wieder einholt, mich zu Weinkrämpfen führt ist folgender Grund:
    Ich habe die 2 wertvollsten und liebsten Menschen für mich verloren.
    Als erstes starb mein bester Freund den ich schon seit dem Kindergarten kenne und wir die Schule bis zu seinem Tot zusammen gemeistert haben. Es zerreisst mir einfach immer wieder das Herz sein Bild auf meinem Nachttisch stehen zu sehen. Ich würde gerne Trauern aber ohne vorher an seinem Grab gewesen zu sein kann ich das nicht. Seine Mutter hat mir nichtmal erlaubt bei seiner Beerdigung dabei zu sein..weil ich ihn ja auf die "falsche Seite" gebracht hätte. Falsche Seite bedeutet in diesem Fall er war... eher an Männern interessiert anstatt an Frauen. Damit kam seine Mutter nicht klar und ich habe ihn unterstützt. Und er hat mich wiederrum in meiner Schulangst unterstützt. Er hat so sehr für sein Glück gekämpft und mir tut das einfach im Herzen weh. Ich kann es nicht nachvollziehen das ICH, die ihn in seiner krankenhaus zeit auch unterstützt hat, die bei ihm saß als sein herz aufgehört hat zuschlagen...dass ich ihm nicht die letzte Ehre erweisen kann.

    Das zweite ist..2 Monate nachdem mein bester Freund verstorben ist starb meine Cousine an exakt der selben Krankheit wie er. Lungenkrebs. Mit 16. Auf ihre Beerdigung durfte ich auch nicht, weil meine Eltern streit mit der Familie meines Onkels haben. Jedoch war ich an ihrem Grab aber ich verstehe immernoch nicht warum die Welt so ungerecht ist.

    Ich trage jetzt seit 2 jahren durchgehend schwarz ich kann einfach nicht aufhören zutrauern?
    woran liegt das?
    könnt ihr mich vllt verstehen oder mir einen rat geben?
    liebe grüsse
    anna

  2. #2
    Gast5559
    Gast

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    Hallo Anna!

    Wahrscheinlich sitzt in Deinem Herzen nicht nur Trauer, sondern auch ein großer Zorn auf die Ungerechtigkeit des Schicksals.

    Ich denke, Du brauchst therapeutische Hilfe, um aus diesen Tiefen herauszukommen.

    LG Biggi,
    die auch zwei nahestehende Menschen
    durch diese furchtbare Krankheit
    verloren hat.

  3. #3
    Neuling
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    Hallo Biggi (:

    Vielen dank für deinen Tipp (:
    Ich denke wo du recht hast, hast du recht.
    Es ist einfach zum springen so was. Ich kann auch seine Mutter nicht wirklich verstehen. Sie hat nicht einmal geweint bei der Beerdigung. Und so wie mir Freunde erzählt haben soll sie nach 5 Minuten glücklich lächelnd verschwunden sein. -.-

    In therapeutischer Behandlung bin ich schon und um ehrlich zu sein hilft mir das bei diesem Punkt nicht weiter

    aber danke tzd (:

    Anna
    Ohjee das tut mir leid ._.
    Geliebt zu werden kann eine Strafe sein. Nicht wissen, ob man geliebt wird, ist Folter.http://www.youtube.com/watch?v=EdBym7kv2IM

  4. #4
    Gast784
    Gast

    Standard

    hallo Anna,

    bezüglich Trauern ist die Hospizbewegung eine gute Adresse. die haben gut ausgebildete Begleiter, nicht nur für die schwer Kranken, auch für trauernde Menschen. Ruf da doch mal an für ein Gespräch oder ob die eine Selbsthilfegruppe haben.

    Trauer steht für sich und ist eine immense Erschütterung im normalen Leben. Ich kann mir gut vorstellen, dass da eine "allgemeine" Therapie nicht greift.

    Bezüglich der Mutter: jeder Mensch trauert anders und wir können in niemanden hinein sehen. Ich wäre da vorsichtig, jemandem was zu unterstellen, nur weil er sich nicht der "Norm" entsprechend verhält. Gerade beim Trauern gibt es keine Norm.

    Du kannst für Dich selbst ein Ritual finden, wie Du den beiden die letzte Ehre erweisen kannst. Das kannst Du z.B. auch bei den Hospizleuten ansprechen.
    Geändert von Gast784 (23.09.2010 um 20:21 Uhr)

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