Hey,
Da dies vlt. für einige Interessant sein könnte dachte ich mir ,ich schreibe mal meine Geschichte nieder. Sie wird sehr unvollstaendig sein , und ich kann mich auch noch lange nicht an alles erinnern. Jedenfalls ist die Zusammenfassung das ich eine erkrankung mir eingefangen habe, die man so schnell nicht mehr los wird. Ich weiß nicht mal genau ob es faelle gibt wo so etwas wie Schizophrenie erfolgreich und zu 100 % behandelt wurde. Ich selbst sehe meinen Fall als erfolgreich gelöst , denn ich kann damit Leben und auch umgehen.
Gleich vorweg. Schizophrenie bedeutet nicht das man eine gespaltene Persöhnlichkeit hat. Meistens. Überwiegend sind es Akustische halloziehnation wie z.b. Stimmen , Geraeusche oder auch Gedankenlaut werden. In meinen Verlauf habe ich so ziehmlich alles mitgemacht. Ich bin auch schonmal völlig ausgerastet weil ich wollte das die Stimmen aufhören. Aber nun denn.
Es begann bei meiner ersten "großen Liebe". Ja wir hatten eine schöne Zeit jedoch betrog sie micht. Weiter brauche ich hier glaub ich nicht darrauf eingehen weil so wirklich wichtig ist das jetz nicht.
Wichtiger sind die Folgen:
Ich suchte die Schuld nicht bei ihr, sondern bei mir . Das heißt ich dachte ich waere daran Schuld das Sie mir fremd gegangen ist. Ich begann an mir zu Zweifeln. Nebenbei hatte ich noch sehr viel Stress, da meine Freunde mich sehen wollte, Familie , Schule und meine Freundin kam auch noch hinzu. Sie wollte mich jeden Tag sehen. Ich wollte dennoch noch viele Sachen alleine Unternehmen. So Geriet ich in eine Art Stress, ohne wirklichen Stress. Ja das klingt sehr Paradox. Jedoch war es so , ein innerlicher Selbstdruck ohne Auslöser , einfach nur weil man nicht machen konnte was man wollte, und selbst wenn man das machen konnte war dies auch verkehrt.
Aus diesen Stress geriet ich in Depressionen. Hass auf alles, Lustlos, Kraftlos, Antriebslos, keine Lebensfreude, Staendig Müde, Freudenlos und Tatenlos waren meine Sympthome. Zumindest die Auffaelligen.
Auch nicht weiter wichtig jedoch die Grundlage zur Entstehung meiner Krankheit.
Nun es folgte das mein Leben sich so veraendert das ich von einer guten Freundin damals zu einen Ort mitgenommen wurde , wo sich die alternatieve Jugend (Als zwischen Information zaehle ich mich zur Gothic fraktion was jedoch nicht weiter Wichtig sein dürfte) trifft. Und was tuen sie dort? Richtig sie trinken. So dauerte es nicht lange und ich begann ebenfalls zu Trinken. Aus Trinken am Wochenende wurde jeden Abend mal ein Feierabend Bierchen und daraus wurde , das ich mich auch gerne mal Abends betrank. Am Welchen Tagen war völlig egal.
Erst diese Kombinationen aus Stress,Depressionen,Alkohol löste bei mir etwas wirklich Beachtliches und etwas Faszinierendes aus.
Aehnlich wie beim Burn Out Syndrom sezte mein Körper ein eigenes Gift aus welches das Gehirn angriff. Wie genau dieser Stoff hieß habe ich vergessen. Dazu Spaeter mehr. Jedenfalls fing ich an Geraeusche zu hören. Wie etwa mein Handy klingen, Meines Vaters Rufen oder aehnliches. Ganz leise aber verstaendlich. Gut so etwas hat jeder hin und wieder. Das dachte ich mir auch und machte mir keine Sorgen drum. Ein Fehler wie es sich spaeter noch herrausstellen sollte.
Im laufe der Zeit verschlimmerten sich die Akustischen halloziehnation. Sie traten öfters auf. So Attacken weise. Danach hatte ich auch mal mehrer Wochen ruhe. Auf solchen Attacken folgten meistens schwere Deprissionen. Aber Weinen brauchte ich schon nicht mehr. Warum? Irgendwann wird einen alles Egal. Also auch kein Grund zum heulen.
Weiter im Text.
Meine Gedanken wurden teilweise so laut das ich alles drum herrum nicht mehr hörte . Als ob ich mich im Kopf anschreien würde. Stimmen kommentierten mein Handeln. Teils sogar bekannte Stimmen wie die meiner Ex freundin.
Es wurde mehr sehr unheimlich und ich dachte (endlich mal) daran das ich krank sein könnte. Ach ja , Trocken war ich mittlerweile schon laengst. Also ging ich zu einen Arzt und erzaehlte ihm sagen wir mal die Halbe wahrheit. Ich hatte keine Lust das er mich gleich in einer Klapse steckte. Ich war zwar Psychisch krank, das logische denken Jedoch viel mir immer leichter. Das nur nebenbei gesagt. Ich erzaehlte ihm von meinen Depressionen. Also die Sympthome. Er verschrieb mir Anti Drepessiva und ich sollte einen Neurologen aufsuchen. Dies Tat ich auch und erzaehlte ihm das gleiche. Er schrieb mir noch staerkere Anti Depressiva auf. Und wie schon Gedacht sollte ich mich inner Hart melden . Dies tat ich aus Protest nicht. Ich las mir die Packungsbeillage meiner Medikamente durch. Ich war erfreut , denn ein Anti Depressiva sollte auch gegen Schizophrenie helfen. Ich probierte es aus. Maeßiger erfolg. Die Attacken wurden weniger verschwanden aber nie. Ich ging zu einen Psychologen der mir Empfolen wurde. Er nahm , zur meiner Überraschung, mein Problem sogar sehr ernst. Mich wunderte es da man sonst nur , auch von Fach Aerzten , nur belaechelt wurde. Er erklaerte mir ein Wenig wie der Körper aufgebaut sei, bzw. das Gehirn.
Die Gehirn Synapsen senden staendig irgendwelche stoffe von a nach b um informationen auszutauschen. Das Körper eignene Gift, wie schonmal erwaehnt wurde , verschließt diese Synapsen. Dadurch können Psychische Schaeden verursacht werden. Die Haeufigste auswirkungen sind Depressionen.
Die Wirkung von Anti Depressiva bewirkt meist nur das diese Synapsen wieder frei werden. Also ist zumindest das Biologisch erklaer bar. Nun ich bin auch nicht allwissend also könnte auch alles was ich für nicht erklaerbar halte auch Biologisch erklaerbar sein.
Nichts desto trotz sollte ich im Verlauf meiner Therapie mich mit eine Gruppe zusammen setzen , in denen Menschen mit aehnlichen Problemen waren. Es trat zunaechst genau das ein, was ich Erwartete. Ein Wettbewerb wem es wohl am schlechtesten ging, um möglichst viel Mittleid von den anderen zu bekommen.
Ich waechselte die Gruppe.
Hier war es deutlich Interessanter. Die Menschen waren ehrlich. Ich began eher damit mich für ihre als für meine Probleme zu Interessieren. Ich beschaeftigte mich viel mit der Menschlichen Psyche , machte eine art Praktikum bei meinen Psychologen und arbeitete viel mit Psychosierten Menschen. Ich wurde ein sehr zurückhaltener Mensch. Ich sprach nicht viel , bzw. tue dies heute auch nicht mehr , und liebte es die Menschen einfach nur zu beobachten. Ihre reaktionen auf unterschiedliche Situationen. Ich fing praktisch an das Unterbewusstsein zu erforschen. Den Menschen nicht als Mensch sondern als Biologisches Objekt zu sehen.
So fing ich an eigene Tests zu machen , bei freundin z.b.
Ich schaute sie 5 min lang an . Einfach nur beobachtet. Und irgendwann erzaehlte ich ihnen dann was sie bedrückte , was sie gemacht haben, was sie denken. Sie waren erstaunt und fragte wie ich das mache. Ich wusste es selbst nicht.
Fakt war nur das ich immer mehr und mehr auf details geachtet habe, und dabei mehr und mehr ausdrucksloser wurde. Jedoch zaehlten mittlerweile viele auf meinen Rat im bezug zu Menschen.
Dies half mir , mich selbst zu Verstehen. Ich weiß was mit mir bei den Schizo attacken passiert. Und je mehr ich darüber wusste , desto ertraeglicher wurde es. Auch Heute Passiert mir noch ab und zu das ich eine Attacke bekomme. Jedoch stört es mich nicht im Geringsten. Nicht mehr. Gewöhnen kann man sich bzw. ich da wohl nie dran.
Jedoch ist es um ein vieles einfacher , wenn man weiß was man hat. Was passiert. Warum passiert.
Ich bekam mein Leben wieder in den Griff.
Die Depressionen blieben, sind aber Ich sage mal Kontrollierbar.
Über sehr sehr Großartige dinge kann ich mich sogar sehr freuen. Das konnte ich vorher nicht.
Also es war eine Selbst therapie , sich mit den Menschen zu beschaeftigen.
Und falls du es wirklich bis hierhin gelesen hast , würde ich mich doch über deine Meinung dazu freuen.
Und nein ich verlange nicht das ihr mir glaubt. Solange ich weiß wie ich das alles erlebt habe behruigt mich das selbst =)
lg


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