Also ich schieß es schonmal vorraus....Ich werde SEHR viel schreiben und es kann sein, das es unzusammenhängend ist, weil ich es nicht alles an einem Stück schreibe...Aber naja...Was soll ich sagen...Ich stehe mit dem Kopf IN der Wand und muss Ratschläge bekommen...Was mit mir los ist...Ob es besser wird...WIE es besser werden KÖNNTE...
deswegen wende ich mich mal hierhin...
Ihr werdet Fragen warum nicht an einen Psychologen...Aber lest selbst, dann werdet ihr verstehen:
Ich denke ich habe Depressionen..Ich weiß nur nie WIE...WELCHE Art...Manche Psychologen bei denen ich war haben was von bipolarität erzählt...aber ich bin nicht wirklich sehr manisch...
Ich hatte ne recht schwere Kindheit...bin mit 14 von meiner alleinerziehenden Mutter weg und ins Internat gezogen...es wurde halt immer schlimmer...Ich wurde geschlagen, eingesperrt, angeschrien, beleidigt...Meine Mutter hatte halt auch sehr viele Probleme in ihrer Kindheit und ist bzw. war demnach auch sehr geschädigt...war auch schon in behandlung etc.
In der Schule lief es auch nicht wirklich gut...Ich war bestenfalls immer der außenseiter, weil ich eigentlich komplett andere Interessen und andere Gedankengänge als meine Mitschüler hatte...dadurch wurde ich immer ausgegrenzt oder in der 7. Klasse (die ich wiederholen musste) sogar sehr stark gemobbt...Leute standen mit Messer vor meiner Tür und haben sturm geschellt..Haben meinen Hund getreten etc.
danach war ich erstmal 7 Wochen in der "Klapse"...auch weil ich es mit meiner mam nicht mehr ausgehalten habe...Danach ging es nochmal 1-2 Monate gut, aber es wurde wieder zunehmend schlimmer, bis sich das Jugendamt eingeschaltet hat...und mich ins Internat gesteckt hat...
Naja...Auf jeden Fall...Hatte meine Mutter auch kein Geld...Geburtstage sind für mich und meinen Bruder eigentlich fast immer ausgefallen...und man musste ständig hören, das sie nicht weiß, wie man das Essen bezahlen soll...
Wir sind auch 1000 mal umgezogen..Ich hab viele schulen gesehen...Freunde hatte ich sowieso nicht...später wurde dann noch Ads bei mir diagnostiziert und ich hab ne Zeit lang Ritalin bekommen, bis es mir davon eigentlich nur noch schlecht ging und man hat es wieder abgesetzt und nie wieder drüber gesprochen...
So...Die Zeit im Internat war eigentlich recht gut...Man kann nichts anderes sagen...ich hatte zwar erstmal im 1. Jahr keinen Kontakt mit meiner Mutter, aber das war mir erstmal egal...Ich hatte ja auch mit 14 meinen Vater kennengelernt der, seit meine Mutter aufgehört hat "Entwicklungsberichte" zu schreiben, auch nichts mehr von mir gesehen hat...Mein Vater war auch einer der Gründe warum die Beziehung zu meiner Mutter komplett zusammengebrochen ist...SIe wollte nie, das ich Kontakt mit ihm habe...Er passt nicht in ihr moralisches Bild...Hatte viel mit Drogen, ALkohol, Frauen etc zu tun...Und zu letzt hat er sie verlassen kurz nachdem ich geboren wurde um seine Nachbarin zu Heiraten (mit der er jetzt immer noch verheiratet ist..)..
Auf jeden Fall wurde dieser Kontakt von meiner Großmutter hergestellt.,..das einzige Gute, was sie dieser Familie getan hat...So gut wie alle haben den Kontakt mit ihr abgebrochen, weil sie Manipulativ ist und sehr gerne intrigriert...Ich selbst habe schon seit 4 Jahren nicht mehr mit ihr gesprochen...
Der Kontakt mit meinem Vater läuft und lief auch super...Es ist ein sehr Intelligenter Mann...Trotz seines Hangs zu Kiffen...
aber davon erzähle ich später...
Auf jeden Fall war ich dann im Internat...Auf der Realschule habe ich die 7. Klasse wiederholt und es lief recht gut...Ich war zwar absolut rebellisch und hab wirklich sehr voel mist gebaut...aber ich war verhältnismäßig gut in der Schule, vorallem weil ich immer sehr eloquent im Unterricht vorgegangen bin...Schriftlich lief es bis auf Mathe auch annehmbar...
Ich hab im Internat angefangen Beziehungen zu führen...Und hatte tendenziell immer kaputte Mädchen...Magersüchtige, Reiche, verwöhnte gören, Suizidgefährdete, Zwangsgestörte, missbrauchte...etc. Und ich war immer derjenige, der sie therapiert hat...Überwiegend auch mit Erfolg..Danach wurde ich so gut wie immer verlassen, aber das wars mir Wert. Meine Freundinnen waren und sind immer noch alles für mich...Denn Freunde habe und hatte ich eh keine! Viele Leute sind anfangs von mir begeistert, schrecken dann aber recht schnell zurück, weil ich einfach zu viel Output habe und meine Gedankengänge teilweise sehr umständlich und dadurch schwer nachzuvollziehen sind...das ist vielen Suspekt und sie distanzieren sich oder beginnen sogar mich zu hassen!
trotzalledem gings mir sehr gut im Internat...es war ne schöne Zeit...Das 1. mal, ich hatte nen komplett mit lichterketten und vorhängen, duftkerzen etc. behangenes Zimmer, habe in einer Theatergruppe gespielt, mit der ich sogar in Kiew war und an nem Straßentheater Projekt gearbeitet habe...hatte noch Normalgewicht, so gut wie immer eine Freundin, Leute um mich mit denen ich immer reden konnte (betreuer), ich habe meine ersten Schritte im Kochfach gemacht, auf unseren Internatsdiscos aufgelegt und so weiter...Es war ne Schöne Zeit...Natürlich hatte ich schon diese Teenagermelancholie und Depression..aber das war halb so schlimm...
Gelegentlich habe ich auch meinen Vater besucht und das süße Leben ausgekostet...Zocken, was ich will, gucken, was ich will...rausgehen wann und wie lange ich will...nicht angeschrien werden...etc.
Ich wurde übrigens die ganze Zeit vom Jugendamt finanziert und musste wegen meiner vorgeschichte auch immer Gespräche mit dem Internatsleiter, Meiner Betreuerin und nem Vertreter des Arbeitsamts sprechen.
Am Ende hätte ich es auch fast nicht geschafft meine Abi berechtigung zu bekommen, weil es mit Mathe so schlecht aussah...
Dementsprechend war das Amt auch sehr..."gereizt"...Womit wir zu meinem Abschluss kommen. Nach der 10 Klasse war ich knapp 18 und wurde gedrängt mir eine Wohnung zu nehmen...Was auch eine ziemliche Odyssey eine zu finden..aber dann habe ich die Perfekte Wohnung gefunden! 42qm..wunderbar geschnitten..Balkon, seperater schlafraum und abgetrennte Küche etc.
Schade, das sie nie fertig geworden ist...Ich hatte am anfang noch Unterstützung von einer Betreuerin ausm Internat...diese ist dann aber von mir aus mehr oder weniger beendet worden..
So..Da war ich also: ich war 18, komplett auf mich allein gestellt...Bin damals dann weiter in die Berufsschule gegangen um mein Abi zu machen...Das Jugendamt hat es aber nur mit sich machen lassen, weil da eine Theoretische Ausbildung dabei war...Internationaler Kaufmann..irgendwie sowas...sie waren der Meinung ich solle eine Ausbildung machen und wollten mir "nur" ein Abi nicht bezahlen.l..Obwohl ich das IMMER wollte...Die 11. Klasse lief eigentlich noch recht gut..,aber es fing halt dann an richtig schlimm zu werden...Ich fing an Schlafstörungen zu bekommen, war auf einmal total einsam, mit dem Geld wurde es auch immer knapper (ich habe sau viele Verträge abgeschlossen, obwohl ich nur Hartz4 bekam...Das Jugendamt hat sich irgendwann abgeseilt...dachte eigentlich immer ich hatte das unter kontrolle...bis sich die Mahnungen etc. gehäuft haben), Hab nur noch vorm Computer gesessen bis er mein einziger Lebensinhalt war..Meine damalige freundin hat so zur Mitte der 11. Klasse schluss gemacht..Und ich war komplett alleine...nach 1,5 Jahren Beziehung...Und hatte auch kaum verbindungen..In der Schule lief es anfangs Grandios...Ich war Stufensprecher...total bekannt..Bis ich den Menschen wieder zu viel wurde...und abgewählt wurde, zunehmend nerviger...Tja..Und dann wurde ich auch nicht mehr auf Partys eingeladen etc. An eine Freundin war da dann auch nicht mehr zu denken..Ich habe mich gelegentlich mit 1-2 Internetbekanntschaften über wasser gehalten...aber das war irgendwann auch vorbei...
Meine Wohnung wurde zunehmend vermüllter, weil ich nach hause kam, evtl. was gekocht habe und mich dann vor den rechner gesetzt hab...Zeug hingeschmissen und fertig...Die Wohnung war weder fertig renoviert, noch fertig eingerichtet..
Dann fingen die Schlafstörungen an..UNd ich bin das 1. mal aus eigenen Stücken zum Psychologen gegangen...dieser hat dann eine Depression bei mir diagnostiziert...Hat mir dann 1-2 Präparate verschrieben und eine ambulante Therapie bei meiner KK durchgewunken...


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Aber im verkraftbaren Bereich, besonders weil Du die Antwort nachgeschoben hast. 
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