Hallo,
ich bin verzweifelt auf der Suche nach Hilfe und habe mich hier mal angemeldet.
Das Problem ist sozusagen meine Schwiegermutter in Spé, ich bin der festen Überzeugung das sie starke psychische Probleme hat und dringend Hilfe benötigt, aber es selber nicht einsieht!!
Aber mal genauer (könnte lang werden):
Vorweg, mein Freund (25) und ich (23) sind seit 3 Monaten zusammen, kennen uns allerdings schon etwas länger.
Problem: Sein Vater hat die Familie verlassen als er 3 Jahre alt war, womit die Mutter natürlich nicht so wirklich zurecht kam, vorallem weil mein Freund ein Schreikind war. Sie ist seit dem alleinerziehend und hatte zwei Beziehungen, wobei man diese nicht so sehr als Beziehungen bezeichnen kann.
Wie man sich vorstellen kann, klammert sie stark an ihrem Sohn.
Ihr Sohn ist ihr Versorger, sie selber arbeitet nur Halbtags wegen dem pflegebedürftigen Opa (der seit drei Tagen bei der Schwester lebt, dazu später mehr) und wegen dem Hund. Das muss nichts heißen, aber den Hund hat sie sich angeschafft als mein Freund seine Volljährigkeit erreicht hatte und durch den Hund kann sie eben nicht Vollzeit arbeiten und ja, ist damit von ihrem Sohn abhängig - das muss nichts heißen, aber ihr werdet gleich verstehen, warum ich dies aufschreibe.
Dadurch verdient sie eben auch nicht viel, so das ihr Sohn eben das meiste bezahlt. Es fängt bei der normalen Miete an, wovon er einen Teil, wie in einer WG, bezahlt bis hin zum Auto. Das Thema Auto, die Mutter wollte das Auto vor 7 Jahren unbedingt haben, ihr Traumauto, etc. mit einem Neupreis von 21.000€, aber wie gesagt, hat sie nur eine Teilzeitstelle, somit hat mein Freund das Auto zum größten Teil abbezahlt, er hat ca. 13 - 15.000€ abbezahlt und sie den Rest (aber es ist IHR Auto...), dazu kommt das ER die Versicherung für IHR Auto bezahlt, dabei fährt er so gut wie nie damit, er muss immer die öffentlichen Nehmen und sie fährt damit zur Arbeit....
Zudem bezahlt er laufende Rechnungen wie Strom/Wasser, Telefon/Internet, sowie jährliche Nachzahlungen, falls welche anstehen.
Zudem ist seine Mutter scheinbar Kaufsüchtig, hat etliche Kosmetikartikel im Badezimmer zugemüllt, also das was sie z.B. an Lippenstiften, Mascara, etc. hat, damit würde ich 5 Jahre hin kommen, sprich die Sachen verfallen irgendwann alle und es wird weggeschmissen. Das gleiche Schema bei Lebensmitteln, der Kühlschrank ist immer prall gefüllt und mit prall meine ich Voll, voll von oben bis unten, jede kleinste Ecke ist ausgefüllt mit Lebensmitteln. Grob geschätzt schmeißt sie ca. 50 -70% aller Lebensmittel weg, weil diese dann eben abgelaufen sind. Und dann geht sie wieder los um den Kühlschrank auszufüllen, nicht auffüllen, sie fullt ihn komplett aus! Das gleiche in der Speisekammer...
Somit ist zum Ende des Monats nicht mehr viel übrig und ihr Sohn muss herhalten...
Das nächste Problem ist, das es seit Jahren streß gibt zwischen den Beiden. Ich weiß leider nicht worum es geht, aber eher um Kleinigkeiten, wie mit dem Hund raus gehen, Staubsaugen, Spülmaschine, etc. Wenn streß ist, sagt sie Sachen zu ihm wie: Du bist der größte Fehler meines Lebens, du bist der letzte Dreck, verpiss dich doch aus meinem Leben, geh doch zu deiner Freundin und bleib am besten da,...etc. Und das allerheftigste, wobei die Sachen schon heftig sind: Fang bloß wieder an zu kiffen, dann ertrag ich dich besser! Er hat vor unserer Beziehung fast 10 Jahre gekifft, wegen mir damit aufgehört. Ich finde, sie sollte eher stolz sein auf ihren Sohn das er mit dem Mist aufgehört hat und dann sagt sie sowas![]()
Dann gibt es wieder Tage an denen sie ihm ein schlechtes Gewissen einreden will. Mitte Juni sagte er zu ihr das er ausziehen will, weil es so nicht mehr weiter gehen kann, nun fängt sie an: Wenn du weg bist, muss ich mir ja einen Nebenjob suchen, weil ich mir doch die Wohnung nicht leisten kann, dann muss ich bestimmt den Hund abgeben weil der zu teuer ist mit tränenden Augen, dann fängt sie an das sie mit ihm irgendwo einkaufen will, da aber nicht alleine hin fahren will, das er doch bitte mit ihr dahin fährt, usw. Das kann sie doch nicht allein. Am nächsten Tag ist er wieder der letzte Dreck....
Nun habe ich grade schonmal das Thema mit dem Opa angesprochen, der Opa ist mittelmäßig pflegebedürftig, da er blind war, seit 1 Woche kann er aber wieder dank einer OP auf einem Auge sehen, somit dürfte einiges an Pflegezeit wieder weg sein. Nun gab es allerdings wohl vor 3 Tagen Streit, was genau keine Ahnung, jedenfalls stand die Schwester von der Mutter vor der Tür, mit Umzugskartons und hat den Opa mitgenommen. Nun ist er weg.. und mit ihm die Rente und das Pflegegeld, weswegen dann wohl wieder Geld fehlen wird, vorallem wenn eben der Sohn auch noch auszieht.
Vorgestern hat er seine Mutter dann gefragt, was sie denn machen will wenn er jetzt auszieht, da fing sie eben fast an zu heulen, von wegen Nebenjob suchen, usw. Und gestern der Hammer.. sie kam in sein Zimmer und sagte zu ihm: Wenn du von deiner Freundin wieder kommst, geb ich dir 10 Tage zeit, dann bist du hier raus!!! (Wir führen eine Fernbeziehung und er kommt in 4 Tagen für 11 Tage zu mir - sie wollte nicht mal das er länger als 7 Tage bei mir bleibt....aber er hat sich durchgesetzt)
Das sie mich hasst muss ich wohl nicht erwähnen? Bin auch nicht die erste Freundin die sie nicht mag.. und das zeigt sie auch!! Bei seiner Ex war es scheinbar so heftig, das diese in 3 Jahren Beziehung ein einziges Mal bei ihm geschlafen hat, wegen seiner Mutter... und ich brauchte ihm nicht mal sagen das ich wegen ihr nicht mehr kommen mag, das wusste er schon irgendwie selber. Ich weiß, die "Schwiegermutter muss ich nicht heiraten", aber für mich ist das ganze echt nicht einfach! Ich bin selber psychisch etwas angeschlagen wegen anderer Sachen, bin in psychologischer Behandlung, usw. Und ich muss sagen, mein Freund tut mir eigentlich sehr gut, seit dem wir zusammen sind, gehts mir wesentlich besser und ihm auch. Aber die Mutter.. es macht ihn so fertig und mich dann enfach auch. Er ist teilweise so aggressiv wegen ihr oder zu mir eben total abweisend, wenn er bei mir ist ist er wie ausgewechselt, liebevoll, zärtlich und sooo lieb.. bei ihm zu Hause ist er fast das Gegenteil.
Für mich ist klar, das die dingends ne räumliche Trennung brauchen, bevor die sich wirklich noch die Köpfe einschlagen, aber er hat dann wieder ein schlechtes Gewissen weil sie sich eben die Wohnung nicht alleine leisten kann... Was sollte er da nun tun?? Den Terror weiter mit machen oder knallhart ausziehen? Ich mein, sie gibt ihm dann ja eh nur noch 10 Tage... wobei die ihre Meinung wohl eh wieder ändert.
Ach ja, im moment kauft geschweigedenn kocht sie für ihn mit...
Meiner Meinung nach hat die Frau wirklich ein Problem und ich denke das es mit einem Auszug auch nicht getan ist, ich finde das sie schon Hilfe braucht, aber wir soll man das anstellen? Einweisen lassen, geht das??
Sorry für den langen Text, aber ich denke es muss einfach mal alles gesagt werden um da genau durchblicken zu können.
Wäre schön wenn ihr mir da Tips und Ratschläge geben könnt oder ob man sich an irgendwen oder was wenden kann, also damit sie vielleicht mal ein pschologisches Gespräch kriegt oder so, keine Ahnung ob sowas geht.
Liebe Grüße


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Ich hab den ganzen Beitrag abgesucht, aber nirgendwo eine Stellungnahme Deines Freundes gefunden, ausser dass Dein Post vll die von ihm gefärbte Stellungnahme des ganzen Problems ist
. Statt dessen scheinst Du genau dem Typ Frauen zu entsprechen, welche sich solche Buben suchen, um in ihrer eigenen Inkonsequenz weiter verharren zu können: eine, die sich gegen ne andere Frau aufhetzen lässt, in dem Fall gegen die Mutter, und er steht in der Mitte und guckt sich das ganze an? Du sollst jetzt das Problem lösen, zu dessen Lösung er nicht manns genug ist? Du schaffst Dir damit Probleme an, die Du ohne ihn gar nicht hättest?
Und wenn es nur die Sicherheit des bekannten Elends ist. 

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