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Thema: Die Sucht bestimmt/e mein Leben!

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    Standard Die Sucht bestimmt/e mein Leben!

    Ein liebes "Hallo" in die Runde!

    Während meiner Auszeit ist mir etwas, das mir derzeit sehr zu schaffen macht, bewusst geworden.

    Bekanntlich habe ich in meiner Kindheit bzw. Jugend einige traumatische Erfahrungen machen müssen. Ausgehend dieser habe ich damals ein komplexes Suchtverlangen entwickelt. Sprich die Sucht nach mütter- und väterlicher sowie sexueller Liebe.

    Nun scheint sich besagtes Suchtverlangen nach und nach aufzulösen. Eigentlich müsste mich dies erfreuen, zu mal ich weiß, was sich dahinter versteckt. Aber ich leide darunter! Ich denke, dass all meine Beziehungen auf meinen traumatischen Erfahrungen aus meiner Kindheit basieren bzw. Abhängigkeiten sind. Folglich bedeutet dies, dass sich meine Beziehungen mit der Verarbeitung meine traumatischen Erfahrungen von früher auflösen und ich somit viele Menschen in meinem näheren Umfeld verlieren werde.

    Betroffen sind nach meinem Empfinden hauptsächlich ältere Frauen und Männer. Ich habe einige gute Kontakte zu älteren Menschen. Die Diskussion über meinen Traummann haben einige ja beispielsweise mitgelesen. Die Beziehung zu ihm habe ich gestern zu meinem großen Bedauern endgültig beendet. Wir haben in Ruhe miteinander gesprochen und ich habe ihm meine Situation erklärt. Er konnte mir auch folgen, er ist ja auch therapieerfahren. Ich kümmere mich nun darum, dass er aufgefangen und gut versorgt wird. Also dass er mit unserer Trennung nicht alleine ist und Unterstützung erfährt. Aufgrund dessen, dass er sehr viel schlimmes in seinem Leben erfahren hat, wird er leider sehr unter unserer Trennung leiden. Er tut mir so leid, ich wollte ihn doch niemals verlassen geschweige denn verletzen. Wenn ich einen Wunsch frei hätte, dann ... !

    Ich persönlich leide wie ein Tier, weil sich dieser Prozess in die Länge zieht. Therapie eben! Es fühlt sich so an als ob ich mit der Verarbeitung meiner Kindheit "umgepolt" werde, wobei ich es gar nicht möchte. Die Vorstellung, mit einmal kein Interesse (nicht einmal freundschaftlich) an Älteren zu haben, ist hart. Mein Wegweiser, sprich mein Inneres Kind, signalisiert mir dies. Aber ich kann diese Entwicklung nicht beeinflussen oder gar aufhalten. Ich kann allen meine Situation auch nicht erklären. Sie würden es nicht verstehen. Am liebsten würde ich mich verkriechen, zu mal ich mich auch schäme. So einen in meinen Augen "Wahnsinn" habe ich noch nie erlebt. Ich meine, dass ein Großteil meines persönlichen Umfelds wegzubrechen droht. Dabei habe ich wirklich schon viel schlimmes mit meiner Psyche durch.
    Geändert von berndchensfrau (10.01.2017 um 22:23 Uhr)

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