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Thema: dieses schreckliche Forum?

  1. #1
    Gast784
    Gast

    Standard dieses schreckliche Forum?

    Ich habe hier selber schlechte Erfahrungen gemacht und im Netz habe ich auch schon Äußerungen gefunden wie: "Das Psychologieforum ist der Tod". Dadurch ist meine Wahrnehmung natürlich geschärft.

    Ich möchte das Psychologieforum nicht in Frage stellen und auch keine Verschwörungstheorien spinnen, mir hat es teilweise auch sehr geholfen, aber manche Meinungen sind halt auch abwertend und diskriminierend und in Folge dessen auch nicht wirklich eine Hilfe
    ich eröffne diesen Fred mal mit einem Zitat von daysleeper aus einem anderen Fred.

    Es gibt einiges, das mir auf den Fingerkuppen brennt, und ich denke auch noch einigen anderen, z.B
    .
    wie gehen wir grundsätzlich miteinander um?

    wo ist die Grenze zwischen krank und gesund?

    wer soll wieviel Verantwortung zeigen ?

    Inwieweit sind "Altuser" und "Nichtbetroffene" wirklich arrogant und ahnungslos?

    Gibt es hier verschworene Gemeinschaften?

    Wie gehen wir alle mit Kritik um?
    Dabei denke ich an verallgemeinernde Aussagen/Behauptungen, sowie an Äußerungen, die durch den persönlichen Filter getätigt werden (siehe Zitat)

    Das mal fürs erste. Ihr habt bestimmt noch mehr Punkte. Also alles, was nicht einen bestimmten Fred betrifft, sondern allgemeine Kritik, Anregungen, Gedanken, hier rein.

    @daysleeper: danke für die Anregung, es geht hier nicht um Dich, sondern um die Punkte, die hier mehrfach klar geäußert oder diffus durchzulesen sind
    Geändert von Gast784 (23.08.2011 um 13:44 Uhr)

  2. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Gast784 für den sinnvollen Beitrag:

    Rainer-JGS (23.08.2011)

  3. #2
    Lib
    Lib ist offline
    Schreiberling
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    432
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    Standard

    Hallo Gaby,
    interessante Sache.

    Ich hab da gerade überlegt.
    Was ich selbst an mir feststelle, ist, dass ich manchmal eine gewissen Übermüdung habe bei Themen die so ähnlich alle schon mal da waren. Vielleicht sollte ich da einfach die Klappe halten.

    Außerdem wenn Benutzer hier neu sind und ein Problem schildern (das auch in ähnlicher Form oft schon da war) und man weiß schon relativ genau, dass das Bewusstsein für das, was man schreibt nicht da ist, sondern dass sich derjenige auf den Schlips getreten fühlt.
    Vielleicht sollte ich aber auch da die Klappe halten.

    Oder man hilft jemand echt weiter, nimmt Anteil an dem, was er gerade bearbeitet und der verschwindet nach seinem Beitrag auf Nimmerwiedersehen, ohne dem Forum etwas zurückzugeben. Oft noch nicht mal ein einfaches danke.

    Was mir fehlt, sind anregende Diskussionen auf einer Metaebene, wo es nicht um akute Probleme geht. So etwas findet kaum statt.

    Und mir fehlt hier Humor. Aber das ist eine Projektion, denn mir fehlt privat ein bisschen der Spassssss

    Wenn ich blöd/arrogant/zickig/unsachlich oder anderswie inadäquat rüberkomme, möchte ich das gerne wissen. Ich bin für klare Ansagen im Austeilen und Einstecken, vielleicht schieße ich da manchmal über das Ziel raus. Aber ich glaube, dass einem das grundsätzlich weiter bringt, als das Schonprogramm.

    Dass extrem angeschlagene Menschen aber vielleicht mehr warme Worte brauchen, kann schon sein. Die fehlen mir selbst manchmal auch. Nur glaube ich (aus eigenem Erleben), dass viele hier einfach mit dem Klarkommen ringen, sonst wären sie nicht hier, anderen noch auf die Sprünge helfen und deshalb gerade genau so viel geben, wie sie können. Das ist schon ziemlich viel und als solches zu respektieren.

    Hat also meiner Meinung nach zwei Seiten.
    Wahrscheinlich ist das Psychologieforum nur ein Abziehbild der Gesellschaft.

    Liebe Grüße
    Lib

    Es gibt zwei Wege aus der Dunkelheit:
    Entweder Du machst Licht, dort wo Du bist,
    oder Du gehst in die Sonne.


  4. Die folgenden 5 Benutzer bedankten sich bei Lib für den sinnvollen Beitrag:

    Darkstar (23.08.2011),Dino (23.08.2011),Magdolna (19.09.2011),Rainer-JGS (23.08.2011),Semiramis (23.08.2011)

  5. #3
    Roman Verfasser
    Registriert seit
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    Danke
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    Standard

    Ich bin seit vielen Jahren in Foren unterwegs und auch seit einigen Jahren Moderator in einem anderen Forum.
    und dieses ist das allererste, indem es "angemerkt" wird, wieviele Beiträge jemand hat und dass er "Altuser" ist.
    Ich kann das nicht nachvollziehen!!

    Die Anzahl der Beiträge und die Zeit, die man schon hier ist, sind völlig irrelevant.

    Auch dieses "Gruppenbilden" anzusprechen verstehe ich kein Stück!
    Sicher gibts in jedem Forum Menschen, die zu den meisten Themen die gleiche Meinung haben und sich dann auch bestätigen, wenn sie das so befinden.
    Und das ist plötzlich negativ: Kann ich nicht nachvollziehen!

    Ich glaube, viele Fragende möchten einfach Bestätigung und fühlen sich vor den Kopf geschlagen, wenn sie das nicht bekommen.
    Aber es steht ihnen ja frei,aus welchem der vielen Beiträge sie etwas für sich herausziehen.

    LG, Kaja
    Jeder hat gesagt "das geht nicht", bis einer kam, der das nicht wusste und es einfach gemacht hat.

  6. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Kaja für den sinnvollen Beitrag:

    Rainer-JGS (23.08.2011)

  7. #4
    Sophia-Charlotte
    Gast

    Standard

    Hallo,

    auch wenn ich momentan mehr schweige, als alles andere, wollte ich einige Gedanken dazu schreiben.
    Zitat Zitat von Gabiannarele
    Inwieweit sind "Altuser" und "Nichtbetroffene" wirklich arrogant und ahnungslos?
    Also, ob jemand ahnungslos ist, vielleicht nur unsicher in der treffenden Wortwahl oder durch eigene Erfahrung Dinge direkter sagt, weniger schmückende Worte verwendet und so auch in der Lage ist, eine Kontraposition zu bekleiden, lässt sich, meiner Meinung nach, nicht immer einwandfrei zuordnen. So, wie manch Aussage vielleicht falsch interpretiert werden kann und lieber Nachfragen gestattet werden sollten, halte ich auch in diesem Punkt, Arroganz und Ahnungslosigkeit betreffend, zu übereilt bewertet, wenn man nur anhand weniger Posts eine Meinung formt. Wichtig ist mir jedoch, und ich denke, nur auf Basis dieser Tatsache, lässt sich eine zielführende und hilfreiche Kommunikation beginnen, dass es eben auch ein Kontra gibt und scheinbar fällt es vielen schwer, genau damit umzugehen. Wem ist geholfen, wenn alle beginnen demjenigen Honig ums Maul zu schmieren? Ihn hätscheln und er so noch viel eher in der Opferrolle, in der "bemitleidenswerten" und schwierigen Situation bleibt?

    Mir erschien es nie so, als gäbe es hier eine eingeschworene Gemeinschaft, die ähnlich einer Mauer, einem gegenüber steht. Ganz im Gegenteil, ich bekam soviel Hilfe, wie ich mir niemals hätte träumen lassen. Natürlich gibt es Antworten, bei denen ich schlucken musste, die vielleicht ähnlich eines Vorwurfes in mir bohrten, aber nachdem einige Zeit ins Land ging und ich bei dem einen oder dem anderen explizit nachhakte, klärte sich alles und der Benefit war groß.

    Zitat Zitat von Gabiannarele
    wer soll wieviel Verantwortung zeigen ?
    Hm, erst einmal trägt jeder Schreibene die Verantwortung für seine Worte. Es gibt hier und da Beispiele, denen ich gerne eine Goldwaage ans Herz gelegt hätten oder auch mal eine Fahrzeugwaage (ja, was sich einige denken, erschließt sich mir einfach nicht...), aber ich würde mir nicht erlauben, ein Urteil zu fällen.
    Doch nicht nur der Schreibene trägt Verantwortung, auch der TE. Wenn ich mein Problem in einem Forum poste, muss ich nun einmal damit rechnen, auf eine Vielzahl von Meinungen zu treffen, die vielleicht an einigen Stellen auch konträr der meinen sind. Genau darin liegt doch die Chance dieses Mediums! Also, mir ist ein Rätsel, wie anhand so weniger Tage im Forum, sich solch Meinungen bilden können. Vielleicht, weil es einfach ist, den Feind im Außen zu sehen, die Schuld den anderen zuzuschieben, als mich an die eigene Nase zu fassen und vielleicht darüber nachzudenken, warum jeder noch so neutrale Satz, als Angriff bei mir ankommt.

    So, irgendwie habe ich einen Gedanken verloren, aber vielleicht gesellt er sich ja später wieder zu mir.

    Liebe Grüße,
    Sophia
    Geändert von Sophia-Charlotte (23.08.2011 um 15:12 Uhr)

  8. Die folgenden 5 Benutzer bedankten sich bei Sophia-Charlotte für den sinnvollen Beitrag:

    Darkstar (23.08.2011),Lib (23.08.2011),Rainer-JGS (23.08.2011),Semiramis (23.08.2011)

  9. #5
    Gast9307
    Gast

    Standard

    Wieso schreckliches Forum?
    Dies Forum ist doch weder gut noch böse!
    Ich habe hier nette Menschen kennengelernt, mit denen ich mich austausche und das auch weiterhin gerne tun würde. Das man mit einigen nicht immer einer Meinung ist, ist völlig normal. Warum stellt man die Frage, ob es hier verschworene Gemeinschaften gibt?

  10. Die folgenden 2 Benutzer bedankten sich bei Gast9307 für den sinnvollen Beitrag:

    Dino (23.08.2011),Rainer-JGS (23.08.2011)

  11. #6
    Schreiberling Avatar von daysleeper82
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    Greifswald
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    Standard

    Jetzt geht natürlich vieles durcheinander und ich kann nicht auf alles eingehen. Ich habe nicht von einem allgemein schrecklichen Forum gesprochen, sondern meiner Meinung nach durchaus differenziert.

    Es geht mir darum, dass ich teilweise hier wirklich erschreckende Geschichten lese und dass denn noch auf den Betroffenen Meinungen zu kommen, die meiner Meinung nach nicht helfen. Ich spreche niemanden persönlich an und ich möchte niemanden mundtot machen, aber man muss sich doch fragen, bevor man los schreibt: Was bezwecke ich mit meinem Kommentar? Möchte und kann ich wirklich helfen? Ist das mein Thema? Kenne ich mich da überhaupt aus um mitreden zu können?

    Ich sehe die Gefahr, dass manche nur posten, um was gepostet zu haben. Und ich denke, auch in einem Forum kann sich eine gewisse Gruppendynamik entwickeln, deren manche Betroffenen nicht gewachsen sind und sie noch weiter ins Tief gerissen werden.

    Ich sehe das hier eher als eine große Selbsthilfegruppe, aber manche User kommen mit ihrem Problem an und meinen auf professionelle Hilfe zu treffen. Da äußere ich mich denn lieber gar nicht und gebe den Hinweis, dass sich professionelle Hilfe gesucht werden sollte und das meine Meinung nur laienhaft ist, aber ich habe Bedenken, dass manche aus einer Laune heraus zu früh los posten.
    LG daysleeper

    „Lasse nie zu, dass du jemandem begegnest, der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher ist.“ (Mutter Teresa)

  12. Die folgenden 2 Benutzer bedankten sich bei daysleeper82 für den sinnvollen Beitrag:

    Rainer-JGS (23.08.2011)

  13. #7
    Roman Verfasser
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    Standard

    Ja, ich stimme durchaus zu, dass es sinnvoll ist, erst zu denken, dann zu posten, insbesodnere bei neuen Usern.
    Eine gewisse Veantwortung hat man eben schon.
    der Punkt ist einfach der:
    Schreibe ich zu einem Thema meine Meinung und Erfahrung usw, kennzeichne die als meine und mache klar, dass es meine GEdanken sind, oder poste ich als Ratgeber, der Wege aufzeigt und diese für allgemein gültig erklärt.
    Beides ist prinzipiell ok, wenn letzterer sich denn der Verantwortung bewusst ist, was er da tut.

    Da ist aber keinerlei Unterschied, wie lange der Poster hier ist, oder wieviele Beiträge er hat.

    LG, Kaja
    Jeder hat gesagt "das geht nicht", bis einer kam, der das nicht wusste und es einfach gemacht hat.

  14. #8
    Gast784
    Gast

    Standard

    Die Fragen, die ich stellte, stammen ja nicht von mir, sondern sie kommen immer wieder als Aussagen auf und führen immer wieder zu Diskussionen.
    Und ich habe mit dem Titel lediglich die Aussage, die Daysleeper schon im Netz fand "Das Psychologieforum ist der Tod", entschärft, weil ich das als Threadtitel doch etwas zu heftig fand.

    zu dem Thema "Nichtbetroffene": das setzte ich in "", weil es oft den Usern unterstellt wird, sie wären Nichtbetroffene, weil sie eben mit einem Thema differenziert umgehen, anstatt mit zu jammern, wenn ich das mal so provokant sagen darf. Wir lesen es oft, dass dann sehr heftig reagiert wird. Mich ärgert das mittlerweile, selbst wenn ich selber gar nicht mitschreibe, weil es diese User, die sich beschweren, gar nicht wissen können, ob der Antwortposter nicht auch mal betroffen war, und genau deswegen überhaupt so schreiben kann. Denn ganz oft ist genau dies nämlich der Fall.

    Es wird doch immer dann kritisch, wenn Austausch mit Gleichgesinnten gewünscht ist. d.h. allermeist, es wollen gar keine anderen Sichtweisen oder konträren Positionen gelesen werden. Folglich gehts auch nicht um eine Verbesserung der Situation, sondern ums Finden von LEIDENS-Genossen. Natürlich ist das nicht immer so, aber oft. Ist ja auch ok, jedem das Seine, aber wie gesagt, ich finde es ärgerlich, dass Postern, die sich da nen Kopf gemacht und seriös geantwortet haben, unterstellt wird, sie hätten keine Ahnung, da sie ja nicht betroffen wären.

    Dass sog. "Altuser" aufgrund ihrer Präsenz hier immer wieder dumm angemacht werden, da gehts mir wie Kaja, das scheint hier einmalig im Netz zu sein.

    Zur Verantwortung: natürlich trage ich die selbe Verantwortung mit meinen Mitmenschen sozial umzugehen, wie im RL. Und natürlich kann jeder von uns mal ordentlich daneben liegen oder auch mal einen Ton im Post völlig missverstehen, was sich aber auch schnell klären lässt, wenn man denn will.
    Es ist nicht immer (gleich) leicht zu erfassen, ob es nun mehr Klarheit und Butter bei die Fische braucht, oder einfach nur Trost oder erstmal etwas Nestwärme. Ich denke, da haben wir hier auch eine recht gute Mischung an Usern mit unterschiedlichen Stärken und Schwerpunkten. Die Vielfalt machts

    Da kommt dann aber auch die Verantwortung des Schreibers ins Spiel. Er entscheidet letztlich, was er ins Netz stellt, er wählt aus den Reaktionen aus, was er mitnimmt.

    Denn eines sollte klar sein: wir haben es nicht in der Hand entsprechend einzugreifen, wenn jemand so krank ist, dass er nicht mehr zurechnungsfähig ist und die Verantwortung für sich selbst nicht mehr tragen kann. Dann gehört er einfach nicht ins Netz, sondern in eine Klinik, sry. Überall im Forum haben wir Hinweise auf Selbstverantwortung, und auf Hilfen im Notfall. Mehr geht einfach nicht. Wir sind hier keine Ersatztherapie. Das dürfte bei der Anmeldung aber aus dem Text hervorgehen, wenn man ihn denn liest.

    Das mit den verschworenen Gemeinschaften kommt leider auch immer wieder auf. Dazu kann ich nur sagen, es lässt sich nunmal nicht vermeiden, dass User hier ähnlich ticken, vll einen ähnlichen Erfahrungshintergrund haben, und folglich eher in den selben Threads landen und sich gegenseitig mit Däumchen bestätigen. Darf ich jetzt, als Antimaßnahme gegen Verschwörungstheorien etwa keine Däumchen mehr machen, wenn ein User, der generell ähnlich gestrickt ist wie ich, mir praktisch aus der Seele tippt und auch noch besser formulieren kann als ich? Wir haben uns gefreut, als die Däumchen kamen, weil wir uns auf die Weise Posts sparen konnten und nicht mehr ständig die selben Posts untereinander in einem Fred standen. Das ist doch einfach nur Kindergarten, wenn das nun auch schon wieder negativ ausgelegt wird.

    Aber das ist generell eine Sache, die hier zugenommen hat und die mich auch sehr viele Theman auf "Gelesen" stellen lässt: Diese Jammer- und Negativlastigkeit. Und ich glaube nicht, dass das nur was mit der von Lib angesprochenen Müdigkeit von bestimmten immerwiederkehrenden Themen zu tun hat. Ich fands auch schon immer schade, dass der Begriff "Psychologie" anscheinend als Synonym für "Probleme" herhalten muss. Auch die hier weit verbreitete Humorlosigkeit führt wohl darauf zurück. Es geht die "Artenvielfalt" hier leider immer mehr zurück, aber ich sehe das auch als ein Spiegel von unserer Gesellschaft. Jammern ist in, pathologisieren ist in.

    Nochmal zu dem Ausspruch aus dem Netz "Das Psychologieforum ist der Tod".
    Möglich, dass der entsprechende User zu dem Schluß kam, weil er hier wirklich an irgendwen dumm hingelaufen ist. Das kann man nie ausschließen, sollte aber klar sein, wenn man ins Netz geht. Eher wahrscheinlich, da viel häufiger, ist es wohl, dass die Antworten mal wieder nicht die waren, die gelesen werden wollten. Und schon ist die Welt böse. Na gut. Es ist wie mit den Klinikkritiken, da findet man auch mehr schlimme als positive. Klar, diejenigen, denen es was gebracht hat, posten das meist nicht extra, sondern leben dann einfach weiter vor sich hin. Natürlich ist es doof, wenn jemand Hilfe sucht und dann über so was stolpert. Andererseits, wer sich davon beeinflußen lässt, sollte vll sowieso am besten gleich Hilfe im RL suchen ...

    Zur Hilfe: ich schreibs derzeit zwar öfter, aber trotzdem nochmal: ich bin nicht hier, weil ich irgendwem helfen will. Ich tausch mich gern aus, finde es interessant, in welchen Lebenswirklichkeiten andere Menschen stecken und kenne es aus dem eigenen Leben, das es manchmal richtig fruchtbar ist, sich mit jemanden auszutauschen, den man nicht kennt und der mit den bekannten Kreisen überhaupt nix zu tun hat. Wenn sich aufgrund eines solchen Austausches jemand selbst helfen kann, um so besser. Aber das ist seine Sache. Ich finde nicht, dass ich entweder helfen wollen muss oder selbst Hilfe benötigen muss, um in einem Psychoforum schreiben zu wollen.
    Geändert von Gast784 (23.08.2011 um 18:36 Uhr)

  15. Die folgenden 2 Benutzer bedankten sich bei Gast784 für den sinnvollen Beitrag:

    Quo Vadis? (23.08.2011),Rainer-JGS (23.08.2011)

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