Hallo Forum
Meine Mutter verstarb letzte Woche plötzlich und unerwartet bei einer Routine-OP im Alter von 54 Jahren.
Momentan habe ich keine Chance zu Trauern da ich versuche meinen Vater aufzufangen und ihn zu Unterstützen.
Meine Eltern haben, um es galant auszudrücken, ein sehr sehr grobmaschiges Sozialesnetz um sich gespannt, mit anderen Worten: Ausser mir ist nicht wirklich jemand da um meinen Vater aufzufangen.
Seit ihrem Tod sucht mein Vater Trost im Alkohol. Ich komme irgendwie nicht richtig an ihn ran und Hilfe (Psychologe o.ä.) lehnt er ab.
Insgesamt hat wohl ein Prozess der Parentifizierung stattgefunden.
Ich bringe meinen Vater ins Bett. Sorge für Essen, organisiere die Trauerfeier ....
Habt ihr einen Rat wie ich mich verhalten soll, bzw. wie nicht.
Viele Leute haben mir geraten meinen Vater in seiner Trauer/Betrunkenheit allein zu lassen um ihm so zu signalisieren, dass es nicht der richtige Weg ist.....und er mich auch verlieren wird falls er nicht aufhört.
Leider bin ich nicht sehr konsequent da mein Kopf zwar das "Richtige" kennt aber mein Herz ihn nicht "hängen lassen kann".
Vielen Dank
Steve


LinkBack URL
About LinkBacks
Zitieren


Lesezeichen