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Thema: Drogen Psychose

  1. #1
    Neuling
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    Standard Drogen Psychose

    Seid er 14 ist konsumiert er!
    Jetzt wird mein Sohn bald 23 Jahre und hat auch schon 2 abgebrochene und eine erfolgreiche
    Langzeittherapie gemacht. War auch eine gewisse Zeit clean ( wie lange weiß ich
    nicht), hat 3 abgebrochene Lehren hinter sich und stand schon mit einem
    Bein im Gefängnis. Leider hatten wir so eine Situation wie sie jetzt
    ist mit dieser Psychose noch nicht.Das ging ca vor einem Jahr los. Zwischendurch ging es einiger Maßen aber seid ein paar Wochen gibt es kein Rankommen an ihn. Er
    meldet sich zwar regelmäßig, aber es ist kein vernünftiger Satz mehr
    von ihm zu hören. Und so weiter und so weiter.Er schreibt den ganzen Tag am PC verrückte Sachen, setzt sie ins Facebook. Er hat Ängste, VerFolgungswahn, und alles was dazu gehört.

    Ich hoffe es passiert mal was ,dass es endlich eine Wendung gibt. Ich
    hab auch schon eine Betreuung beantragt,,,, dauert aber ewig und hab
    auch schon beim Sozialpsychatrischen Notdienst angerufen, dass mal
    jemand nach ihm schaut.
    Eine Zwangseinweisung haben wir keine Chance, da ersich selbst noch nicht verletzt hat ...nur seine Schwester etwas gewürgt und das haben wir auch der Polizei gemeldet! Es gibt in Berlin ein Gesetz

    Gesetz für psychisch Kranke (PsychKG)
    dort heißt es bei ( 2 )
    (2) Psychisch Kranke im Sinne dieses Gesetzes sind Personen, die an einer Psychose, einer psychischen Störung, die in ihren Auswirkungen einer Psychose gleichkommt, oder einer mit dem Verlust der Selbstkontrolle einhergehenden Abhängigkeit von Suchtstoffen leiden und bei denen ohne Behandlung keine Aussicht auf Heilung oder Besserung besteht.

    Hätten wir Chancen über einen Anwalt in zwangseinweisen zu lassen??Hat jemand Erfahrung oder Rat für mich???

  2. #2
    Schreiberling
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    Hallo,

    die Frage ist nur ,ob das der richige weg ist?

    Wenn er eine Psychose hat, sollte er zum Psychologen gehen,dass ist shcon richtig,aber gleich einweisen?

    Wie wäre es, wenn du zu ihm fährst und du ihm sagst, dass es dir wichtig sei,das er wieder auf die Beine kommt und du das gefühl hast das er es ohne Fremde hilfe nicht schaffen wird.

    Wenn er solange Drogen genommen hat,kann ich mir vorstellen das euer Verhältnis nicht das beste ist.
    Wenn du ihn jetzt einweisen lässt wird es noch shclechter werden und dur erreichst bei ihm vielleicht sogar das gegenteil.
    Er braucht jemanden der für ihn da ist udn ihn an die Hand nimmt.
    Wenn du das nicht kannst,was vollkommen okay ist, such ihm jemandem der es für dich macht.

    liebe grüße licht

  3. #3
    Neuling
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    Das Verhältnis in all den viele Jahren ist nie zu schlecht geworden. Er hat auch immer den Kontakt zur Familie gesucht, aber wie soll ich es beschreiben......als er auf Heroin war dann konnte man mit ihm in einem lichten Moment reden, aber seid Wochen geht es einfach nicht. Wir oder auch andere kommen nicht zu ihm durch. Er ist wie in seiner eignen Welt. Er will die Welt retten und wir andere sind gefährlich und und und er ist nicht mehr er selbst...er ist nicht zu bewegen sich psychologische Hilfe zu suchen....bald bekommt er überhaupt nichts mehr geregelt...er hat seine Wohnung gekündigt , obwohl er danach keine Bleibe hat, er will seine ganzen Möbel verschenken und mit dem Rucksack durch Deutschland wandern, er hat versäumt sich kranken zu versichern. Wenn er nun vergißt zu essen und zu trinken...??????Auch wenn er , wenn wir was unternehmen, momentan nichts mehr mit und zu tun haben will, ist es mir lieber, aber er lebt!

  4. #4
    Verleger Avatar von Waris
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    Hallo Hasimausi,

    ich kann mir kaum vorstellen, dass es da keine Chance geben soll ihn einweisen zu lassen, wenn er schon handgreiflich geworden ist? Wie genau seid ihr da vorgegangen? Was sagte der sozialpsychiatrische Dienst? Ich hatte mal einen Fall in meinem Bekanntenkreis. Der Junge wohnte bei einer Bekannten von mir und zeigte genau die Verhaltensweisen, wie du sie beschreibst, von heute auf morgen. Er wurde abgeholt und eingewiesen. Später sagten die Ärzte, dass dies der letzte Drücker gewesen sein, da er sonst an seiner Vergiftung gestorben wäre. Heute ist er wieder normal.
    Es ist nicht unbedingt gesagt, dass das Verhältnis danach zerstört sein muss. Es kann durchaus passieren, dass die Person später im klaren Kopf die gute Absicht dahinter erkennt.
    Eine Zwangseinweisung ist ein schwerer Eingriff in die Rechte eines Menschen und wird nicht leichtfertig gemacht, was auch gut ist. Wenn es aber wirklich so akut ist, wie du sagst, würde ich dranbleiben!

    LG Waris
    Wenn Sie mich suchen, ich halte mich in der Nähe des Wahnsinns auf, genauer gesagt auf der schmalen Linie zwischen Wahnsinn und Panik, gleich um die Ecke von Todesangst, nicht weit weg von Irrwitz und Idiotie.

    Ich bin frei und ich l(i)ebe es!!!

  5. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Waris für den sinnvollen Beitrag:

    mädchen (20.04.2011)

  6. #5
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    Zitat Zitat von hasimaus Beitrag anzeigen
    hab auch schon beim Sozialpsychatrischen Notdienst angerufen, dass mal
    jemand nach ihm schaut.
    Eine Zwangseinweisung haben wir keine Chance, da er sich selbst noch nicht verletzt hat ...nur seine Schwester etwas gewürgt und das haben wir auch der Polizei gemeldet!
    Haben denn die Mitarbeiter von dem psychiatrischen Notdienst nach ihm geschaut oder auf irgendeine Weise Kontakt zu ihm aufgenomen? Haben sie von ihrem Sohn oder von ihnen erfahren, dass der Junge in keine Klinik möchte?
    Wie ist es dazu gekommen, dass er seine Schwester gewürgt hat? Grundlos oder gab es persönliche Auseinandersetzungen?
    Ich glaube er muss sich nicht zwangsläufig einer stationären Therapie unterziehen, wenn er unter keinen Umständen will. Er kann sich auch so untersuchen lassen...

    Hast du beim Drogennotdienst Berlin schon mal angerufen? Vllt. können sie ja eine hilfreiche Auskunft geben
    Tel.: (030) 19237

  7. #6
    Sophia-Charlotte
    Gast

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    Hallo hasimaus,

    ich habe gerade keine Zeit und keinen Kopf die rechtlichen Sachen nachzuschauen, aber kann dir aus dem Rettungsdienstalltag berichten, dass wir schon häufiger ähnliche Fälle hatten, die auch zunächst zwangseingewiesen wurden. Da geht es primär darum, den Betroffenen vor sich selbst zu schützen und wieder eine gewissen Kontinuität in den Tagesablauf zu bringen, sowie die Medikamente richtig einzustellen.

    Wenn auf anderem Wege kein rankommen mehr an ihn ist, würde ich dir raten, notfalls auch diesen Weg zu wählen.
    Hast du denn schon mal in der psychiatrischen Ambulanz der nächsten Klinik angerufen oder dich direkt mit dem diensthabenden Arzt der nächsten Psychiatrie/ psychiatrischen Station verbinden lassen? Die müssten dir die sachlichsten Aussagen darüber machen können, wie ihr euch am besten weiter verhaltet. Und das dieser Weg mit dem diensthabenden Arzt gangbar ist, kann ich aus eigener Erfahrung sagen.

    Liebe Grüße,
    Sophia
    Geändert von Sophia-Charlotte (20.04.2011 um 21:26 Uhr)

  8. #7
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    Ich antworte morgen, auf eure Beiträge. Bin heute eh bissel fertig mit der Welt. Vorerst vielen Dank für die Gedanken dir ihr mir zu lesen gebt.Ich melde mich ausführlich in den kommenden freien Tagen!

  9. #8
    Neuling
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    Zitat Zitat von mädchen Beitrag anzeigen
    Haben denn die Mitarbeiter von dem psychiatrischen Notdienst nach ihm geschaut oder auf irgendeine Weise Kontakt zu ihm aufgenomen? Haben sie von ihrem Sohn oder von ihnen erfahren, dass der Junge in keine Klinik möchte?
    Wie ist es dazu gekommen, dass er seine Schwester gewürgt hat? Grundlos oder gab es persönliche Auseinandersetzungen?
    Ich glaube er muss sich nicht zwangsläufig einer stationären Therapie unterziehen, wenn er unter keinen Umständen will. Er kann sich auch so untersuchen lassen...

    Hast du beim Drogennotdienst Berlin schon mal angerufen? Vllt. können sie ja eine hilfreiche Auskunft geben
    Tel.: (030) 19237
    Nachdem er seine Schwester gewürgt hat, ( er fühlte sich provoziert) haben wir die Polizei gerufen, die dann 20min später kam. Da war er wieder weg. Es war keine schwerwiegende Verletzung, aber trotzdem haben wir ihn angezeigt und auch ich als Mutter habe als Zeuge ausgesagt,. Der Grund ist, dass es polizeilich vermerkt ist, dass er eventuell auch anderen weh tun kann.

    Mein Sozialpsych. Dienst habe ich auch vorige Woche angerufen, ob mal jemand im Laufe der Woche nach ihm schauen kann. Gestern, also 6 Tage danach, habe ich noch mal angerufen und mir wurde gesagt, dass momentan viele im Urlaub sind und mir wurde zum Vorwurf gemacht, dass ich mich nicht schon eher bei Frau....gemeldet hat. Ich hatte vor ca 1 Jahr schon mal Kontakt mit der Sozialarbeitein und mein Sohn war dort voriges Jahr auch ein paar Mal zum Gespräch. Die Frau machte mir gestern enorme Vorwürfe, dass ich sie nicht sofort informiert hat, als ich bemerkte dass er wieder psychotisch wird. Ich hab dann Rotz und Wasser geheult, weil ich wirklich alles versucht habe von hier aus....aber wahrscheinlich das Falsche. Was richtig war, meint sie ist der Antrag auf Betreuung, der auch schon in Berlin eingegangen ist, aber dauern kann. Sie will ihn nä Woche per Brief zum Gespräch einladen....aber ich kann mir nicht vorstellen, dass er in seinem momentanen Zustand dort hin geht! Nach seinen Aussagen hat er seine Wohnung gekündigt und der Mieter kommt ab 01.05.....dann ist er obdachlos und will seine ganzen Möbel und Sachen verschenken. Ist das nicht der absolute Wahn?????

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