Meine Geschichte ist für mich mittlerweile selbst fast nicht mehr zu fassen und ich frage mich die ganze Zeit was ich verbrochen habe, dass ich die letzten beiden Jahre so ein Pech habe. Ich versuche die Vorgeschichte kurz zu halten.Es begann mit einem Flirt in einer Singlebörse. Es hat sich eine We-Beziehung entwickelt, nach einiger Zeit fand ich heraus, dass er regelmäßig Drogen (Speed) nimmt. Mein Ziel war es in davon loszubringen. Seine Agressivität schob ich in meiner Naivität immer auf die Drogen. Als sich nach einigen Monaten herausstellte, dass er auch noch ein Zuhälter ist, bekam ich es mit der Angst zu tun und wußte nicht mehr wie ich aus der Situation unbeschadet herauskomme, denn sein Verhalten auch anderen gegenüber war rachsüchtig und brutal. Dann bekam ich auch noch mit, dass er mit Waffen handelt und auch noch Ostdeutsche Frauen unter falschen Vorwand nach Deutschland brachte. Ich dachte, wenn ich zur Polizei geh bin ich tot. Es war die Hölle. Nach mehrmaligen Vergewaltigungen und einem heftigen Streit hab ich es dann durchgezogen. Die Monate danach waren auch die Hölle, ständig Drohungen und Kontrollen, bis ich dann letztendlich einen Securitydienst von meinem gesparten Geld beauftragte. Nach einer erneuten Morddrohung am Telefon mit Zeugen riet mir der Sicherheitsdienst zur Polizei zu gehen. Dies tat ich dann auch, allerdings hatte ich große Angst alles zu sagen, letztendlich dachte die Kripo noch ich sei eine Prostituierte, weil ich erzählt hatte, dass ich mich zu einem Swingerclubbesuch anfangs der Beziehung überreden habe lassen. Es stellte sich dann aber heraus, dass er bereits bei der Kripo bekannt war. Nach den ganzen Monaten mit viel Angst, Alpträumen und regelrechten Angstattacken kamen dann noch Depressionen dazu. Sowas kannte ich bisher nicht, denn ich dachte immer ich sei eine starke Frau. Wie auch immer, ich kam in die Psychiatrie, eine Freund brachte mich hin, denn ich hatte selbst Angsat vor mir, ich hatte die Tage davor immer wieder die Gedanken mir selbst etwas anzutun. Ich erholte mich recht gut dort und lernte jemanden kennen, der wirklich nett zu mir war und mich aufbaute. Ich dachte, mich kann nie mehr ein Mann anfassen, aber dadurch dass sich alles langsam entwickelte und er mich auch nicht anbaggerte, kam es dann doch anders. Es entstand auch nach den 3 Wochen Psychiatrie eine Beziehung. Es dauerte aber nicht lange und die ersten Eifersuchtsszenen kamen, wirklich auf alles und jeden, egal ob auf Mann oder Frau. Nach einiger Zeit gestand er mir, dass er 15 Jahre wegen Mord an einer Frau bei einem Überfall im Gefängnis war. Ich traute ihm eine so eine Tat erst garnicht zu. Naja, wieder mal naiv. Es stellte sich heraus, dass er sich immer zurückgesetzt fühlte und ein mangelndes Selbstwertgefühl hat. Ich dachte ich kann ihm helfen. Das schlimme war aber,dass ich mich immer sehr eingeengt gefühlt habe, weil er so klammert. Nun kam es nach so viel Eifersucht und bösen Worten bezüglich meiner Vergangenheit, wegen dem Swingerclub zur Trennung. Eine Stunde nachdem er ging sprach er auf die mailbox auf meinem Handy mit den Worten, wenn ich ihn an*******en würde( was immer das sein mag, wahrscheinlich, dass er jemanden umgebracht hat und ich das jemanden im Bekanntenkreis erzählen würde),wird er meine Existenz zerstören, wie ich es noch nie erlebt habe. Ich muss dazu sagen, dass ich seit vielen Jahren selbständig bin und einen Großhandel habe, Internetauftritte etc. und in Foren auch über meine Produkte diskuttiert wird. Ich bin nun echt am Ende, ich hab echt genug von Gewaltakten und Drohungen, die Angst sitzt mir wieder im Nacken und ich weiß nicht was ich machen soll. Ich schrieb ihm eine sms, wenn er mir noch einmal droht würde ich dritte Personen, wie Bewährungshelferin, Thearapeut hinzuziehen. War das falsch? Kann mir jemand einen Rat geben?


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Eigentlich sollte jedem Erwachsenen klar sein, dass man keinem helfen kann, der sich nicht helfen lassen will bzw. man kann ihnen nichts abnehmen, was sie selbst nicht bereit sind, sich anzugucken. Die Männer haben schließlich was dazu beigetragen, dass sie so sind, wie sie sind. Und wenn sie Hilfe von außen brauchen, dann sollen sie sich professionell helfen lassen.

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