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Thema: Drohung nach der Trennung

  1. #1
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    Unglücklich Drohung nach der Trennung

    Meine Geschichte ist für mich mittlerweile selbst fast nicht mehr zu fassen und ich frage mich die ganze Zeit was ich verbrochen habe, dass ich die letzten beiden Jahre so ein Pech habe. Ich versuche die Vorgeschichte kurz zu halten.Es begann mit einem Flirt in einer Singlebörse. Es hat sich eine We-Beziehung entwickelt, nach einiger Zeit fand ich heraus, dass er regelmäßig Drogen (Speed) nimmt. Mein Ziel war es in davon loszubringen. Seine Agressivität schob ich in meiner Naivität immer auf die Drogen. Als sich nach einigen Monaten herausstellte, dass er auch noch ein Zuhälter ist, bekam ich es mit der Angst zu tun und wußte nicht mehr wie ich aus der Situation unbeschadet herauskomme, denn sein Verhalten auch anderen gegenüber war rachsüchtig und brutal. Dann bekam ich auch noch mit, dass er mit Waffen handelt und auch noch Ostdeutsche Frauen unter falschen Vorwand nach Deutschland brachte. Ich dachte, wenn ich zur Polizei geh bin ich tot. Es war die Hölle. Nach mehrmaligen Vergewaltigungen und einem heftigen Streit hab ich es dann durchgezogen. Die Monate danach waren auch die Hölle, ständig Drohungen und Kontrollen, bis ich dann letztendlich einen Securitydienst von meinem gesparten Geld beauftragte. Nach einer erneuten Morddrohung am Telefon mit Zeugen riet mir der Sicherheitsdienst zur Polizei zu gehen. Dies tat ich dann auch, allerdings hatte ich große Angst alles zu sagen, letztendlich dachte die Kripo noch ich sei eine Prostituierte, weil ich erzählt hatte, dass ich mich zu einem Swingerclubbesuch anfangs der Beziehung überreden habe lassen. Es stellte sich dann aber heraus, dass er bereits bei der Kripo bekannt war. Nach den ganzen Monaten mit viel Angst, Alpträumen und regelrechten Angstattacken kamen dann noch Depressionen dazu. Sowas kannte ich bisher nicht, denn ich dachte immer ich sei eine starke Frau. Wie auch immer, ich kam in die Psychiatrie, eine Freund brachte mich hin, denn ich hatte selbst Angsat vor mir, ich hatte die Tage davor immer wieder die Gedanken mir selbst etwas anzutun. Ich erholte mich recht gut dort und lernte jemanden kennen, der wirklich nett zu mir war und mich aufbaute. Ich dachte, mich kann nie mehr ein Mann anfassen, aber dadurch dass sich alles langsam entwickelte und er mich auch nicht anbaggerte, kam es dann doch anders. Es entstand auch nach den 3 Wochen Psychiatrie eine Beziehung. Es dauerte aber nicht lange und die ersten Eifersuchtsszenen kamen, wirklich auf alles und jeden, egal ob auf Mann oder Frau. Nach einiger Zeit gestand er mir, dass er 15 Jahre wegen Mord an einer Frau bei einem Überfall im Gefängnis war. Ich traute ihm eine so eine Tat erst garnicht zu. Naja, wieder mal naiv. Es stellte sich heraus, dass er sich immer zurückgesetzt fühlte und ein mangelndes Selbstwertgefühl hat. Ich dachte ich kann ihm helfen. Das schlimme war aber,dass ich mich immer sehr eingeengt gefühlt habe, weil er so klammert. Nun kam es nach so viel Eifersucht und bösen Worten bezüglich meiner Vergangenheit, wegen dem Swingerclub zur Trennung. Eine Stunde nachdem er ging sprach er auf die mailbox auf meinem Handy mit den Worten, wenn ich ihn an*******en würde( was immer das sein mag, wahrscheinlich, dass er jemanden umgebracht hat und ich das jemanden im Bekanntenkreis erzählen würde),wird er meine Existenz zerstören, wie ich es noch nie erlebt habe. Ich muss dazu sagen, dass ich seit vielen Jahren selbständig bin und einen Großhandel habe, Internetauftritte etc. und in Foren auch über meine Produkte diskuttiert wird. Ich bin nun echt am Ende, ich hab echt genug von Gewaltakten und Drohungen, die Angst sitzt mir wieder im Nacken und ich weiß nicht was ich machen soll. Ich schrieb ihm eine sms, wenn er mir noch einmal droht würde ich dritte Personen, wie Bewährungshelferin, Thearapeut hinzuziehen. War das falsch? Kann mir jemand einen Rat geben?
    Geändert von Regenbogen (04.05.2009 um 20:50 Uhr)

  2. #2
    Gast784
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    hallo Regenbogen,

    wirklich harte Sachen, die Du da erlebt hast.

    Wenn Du in der Psychatrie warst, wurde da Dein "Helfersyndrom" oder was das auch immer ist, nicht thematisiert? Das hat Dich nämlich bei beiden maßgeblich in die SCh... geritten. Bei beiden hast Du gedacht, Du könntest ihnen helfen. Dem solltest Du vll mal nachgehen, damit Dir das nicht nochmal passiert.

    in Deiner aktuellen Situation hilft nur die selbe Klarheit und notfalls Härte, die Du in der letzten Sache dann auch gezeigt hast. Also wenn er weiter droht, dann greif zu den Maßnahmen, vor denen Du ihn jetzt schon gewarnt hast.

    Viel Kraft

    lg Gaby

  3. #3
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    Unglücklich

    [QUOTE=Gabiannarele;38780]hallo Regenbogen,

    wirklich harte Sachen, die Du da erlebt hast.

    Wenn Du in der Psychatrie warst, wurde da Dein "Helfersyndrom" oder was das auch immer ist, nicht thematisiert? Das hat Dich nämlich bei beiden maßgeblich in die SCh... geritten. Bei beiden hast Du gedacht, Du könntest ihnen helfen. Dem solltest Du vll mal nachgehen, damit Dir das nicht nochmal passiert.

    in Deiner aktuellen Situation hilft nur die selbe Klarheit und notfalls Härte, die Du in der letzten Sache dann auch gezeigt hast. Also wenn er weiter droht, dann greif zu den Maßnahmen, vor denen Du ihn jetzt schon gewarnt hast.

    Viel Kraft

    Ja, das stimmt. Irgendwie gerate ich immer an Männer, die Hilfe benötigen.
    Mir ist selbst aufgefallen, dass es sich bei den letzten drei Männern immer um sozial schwache Männer handelte und bei jedem etwas mit Gewalt dabei war. Der erste vor zwei Jahren, den ich noch nicht erwähnt hatte, war hochintelligent, aber war wegen seiner Agressivität in psychiatrischer Behandlung, deswegen ist auch diese Beziehung zerbrochen, weil ich Angst hatte. Vor einem halben Jahr bekam ich auch wegen diesen Mann eine Vorladung von der Kripo, weil er diejenige, die nach mir kam vergewaltige und schlug. Jetzt sitzt er im Gefängnis. Das kann doch alles gar nicht sein, der zweite noch viel brutaler und der letzte ein Mörder. Manchmal denke ich, es liegt ein Fluch auf mir. Ich verkehre nicht in kriminellen Kreisen, habe nichts mit Drogen zu tun oder anderen kriminellen Dingen. Ich war davor 9 Jahre mit jemanden zusammen, der sehr friedlich war. Bin denke ich ein normaler gutmütiger Mensch, bis auf die Macken, die geblieben sind von den ganzen Erfahrungen. Wie soll ich jemals wieder in einen Mann vertrauen finden? Und jetzt habe ich schon wieder Angst. Bringt das was, wenn man die Bewährungshelferin oder seinen Therapeuten dazu zieht, oder entfache ich da nur ein Feuer? Übrigens, ich bin seit der Psychiatrie wöchtentlich beim Therapeuten, aber Helfersyndrom wurde da noch nicht erwähnt.

  4. #4
    Gast784
    Gast

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    ich weiss nicht, wie Du auf die Idee kommst, dass diese Männer DEINE Hilfe brauchen Eigentlich sollte jedem Erwachsenen klar sein, dass man keinem helfen kann, der sich nicht helfen lassen will bzw. man kann ihnen nichts abnehmen, was sie selbst nicht bereit sind, sich anzugucken. Die Männer haben schließlich was dazu beigetragen, dass sie so sind, wie sie sind. Und wenn sie Hilfe von außen brauchen, dann sollen sie sich professionell helfen lassen.

    Bist Du schon mal auf den Gedanken gekommen, dass Du Anspruch hast auf eigenes Glück und darauf, dass Du respektiert und geachtet wirst? Das werden solche Leute nicht. Die suchen höchstens Deppen, die ihnen die Kohlen aus dem Feuer holt und an denen sie ihre eigene Unfähigkeit auslassen können. Und sie werden sich wahrscheinlich nicht mal hilfsbedürftig fühlen, so wie der Zuhälter, sondern Dich einfach nur für einfältig halten und entsprechend behandeln.

    Es wäre für Dich vll interessant zu ergründen, woher dieses Beziehungsbild bei Dir überhaupt kommt, warum Du Beziehung und helfen so eng verknüpfst? Und warum Du Dich selber aufopferst und zurücknimmst. Vorbild in der Familie? Kannste ja mal in der Therapie ansprechen.

    lg Gaby

  5. #5
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    Danke für die Antwort, das ist eine gute Idee. In der Therapie stellte sich die Frage, ob es Gewalttaten in meiner Vergangenheit gab. Ich erinnerte mich, dass ich Erfahrungen bei meiner Mutter machte, die in zwei Beziehungen geschlagen wurde, was ich auch miterlebt habe, das war, als ich ca. 6 Jahre alte war und dann später mit 17 Jahren. Das war aber nicht mein Vater, bei dem ich lebte mit seiner jetzigen Frau, beide sehr hilfsbereit und liebe Menschen. Mein Therapeut sagte ich habe mich nicht genügend distanziert vom Schicksal meiner Mutter.
    Geändert von Regenbogen (04.05.2009 um 22:13 Uhr)

  6. #6
    Verleger Avatar von Natz
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    Hallo Regenbogen!
    Wirklich eine ganz üble Geschichte.
    Es ist leider so, dass man meistens das sucht, was man kennt. Wenn Du dieses Muster vorgelebt bekommen hast, ziehst Du möglicherweise unbeswusst solche Typen an. Ich würde es auch mal mit dem Thera besprechen und auch Strategien finden, wie Du das nächste Mal früher aus so einer Situation aussteigst.
    Frauen, die z.B. von ihrem Partner geschlagen werden, suchen sich auch meistens immer den gleichen Männertyp und passenderweise ist meist der Vater auch schon gewättätig gewesen.
    Dass, was Gabi sagte mit dem Helfersyndrom, denke ich, trifft bei Dir schon zu-auch das Ausredensuchen, warum und weshalb der Typ agressiv war.
    Fakt ist, er war es und warum ist eigentlich Wurst-da sollten gleich die Alarmglocken klingeln.
    LG, Natz




    Manche Leute drehen nie durch-was müssen die doch für ein grauenhaftes Leben führen (Bukowski)

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