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Thema: Durch Mobbing die Lust am leben verloren

  1. #1
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    Standard Durch Mobbing die Lust am leben verloren

    Hallo Leute,
    ich benötige dringend eure Hilfe. Ich bin mit meinen Nerven am Ende. Sodass ich Nachts kaum noch schlafen kann und sogar Freitags nach Feierabend kann ich nicht abschalten und mich auf`s Wochenende freuen. Sondern denke am Montag geht der ganze Horror von vorne los Ich erzähle mal meine Geschichte. Als ich vor fast einem Jahr arbeitslos war, nahm ich über eine Leihfirma eine Stelle in einer Firma an, in der Produktion. Ich dachte übergangsweise mach ich das,bis ich in meinem Beruf (Einzelhandelskauffrau) etwas finde. Kurz nachdem ich als Leiharbeiterin in der Firma angefangen habe und ich mitbekommen habe wie man als Leiharbeiter behandelt wird als wäre man nur Dreck, habe ich alles gegeben und wurde auch kurz darauf übernommen und bekam ein Jahresvertrag, ich war überglücklich, doch dann wurde mir gesagt, dass ich als Angestellte noch weniger verdiene als eine Leiharbeiterin und das 70Cent die Stunde weniger und man verdient als Leiharbeiter schon kaum etwas, na ja auch egal dachte ich,besser als eine Leiharbeiterin zu sein und so komisch behandelt zu werden. Doch dann fing es schon an, ich wurde nur noch fertig gemacht es wurde von Tag zu Tag schlimmer. Bei jeder Kleinigkeit zerreißen die sich das Maul über mich, sei es was ich esse, was ich trinke, wie ich laufe, wie ich sitze, wie ich meine Haare trage über wirklich alles. Oft versuche ich so zu tun als ob ich das nicht höre, aber ich kann nicht,ich sitze und weine dann stumm in mich hinein.In der Firma arbeiten ca. 20 Leute,ständig sind Leute krank, und vor kurzem waren es einmal 5Personen die krank, für uns hieß es Überstunden schieben. 57 Stunden in der Woche. Alle waren nur noch gereizt und machten sich gegenseitig fertig. Vor allem mich, das erste was ich zu hören bekam ist, dass ich der Grund bin warum die alle Überstunden schieben müssen, wenn ich mal etwas schneller arbeiten würde, obwohl ich schon sehr schnell arbeite und alles tue,oft arbeite ich die Pause durch oder gehe nicht mal zur Toilette um etwas mehr zu schaffen, ich werde ständig von den anderen beobachtet.Ich ging dann vor 2 Wochen zum Arzt weil ich einfach nicht mehr konnte wegen der Arbeit und da mein Arm sehr weh tat, ich hatte eine Zerrung und bekam einen Krankenschein für 2 Wochen. Gleich nach der ersten Woche bekam ich laufend Mails von meinem Arbeitskollegen mit dem ich mir die Arbeit teile der wissen wollte wann ich wieder komme.Obwohl er mich am meisten fertig macht.Ich bin dann am Montag zur Arbeit und hatte wirklich richtige Bauchschmerzen, ich hatte eigentlich Mittags einen Termin beim Arzt zur Nachuntersuchung, hab den dann auf Mittwoch verschoben, weil ich mich nicht getraut habe zu fragen ob ich früher gehen darf, dann hätten die mich alle noch mehr angemacht, nach dem Motto: Erst 2 Wochen Zuhause dann am ersten Tag früher nach Hause.Der Kollege mit dem ich mir die Arbeit teile, sagte mir auch sofort dass er schmerzen hat und Montag zum Arzt will und auch erstmal nicht kommen wird, er hatte auch eine Leiharbeiterin bekommen, heute bekam ich mit wie die sich Lautstark darüber lustig gemacht haben dass ich lesbisch bin und richtig abscheulich wurde über mich hergezogen mag gar nicht wiedergeben was gesagt wurde. Ich musste wirklich sehr weinen und habe es meinem Schichtführer gesagt, aber der hat auch nichts unternommen. Ich kann nicht mehr, ich bin nicht empfindlich aber das wird mir alles zu viel. Ich bin nicht mehr ich selbst, gar nicht mehr lebendig.Wäre ich doch gestern nicht arbeiten gegangen sondern zum Termin erschienen und hätte mich weiterhin krankgeschrieben. Ich weiß echt nicht was ich tun soll.

  2. #2
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    Hallo Kina,

    nachdem sich bisher keiner auf Deine Nachricht gemeldet hat, versuche ich es mal...

    Ehrlich gesagt, weiß ich nicht so recht, was Dich in dem Job hält. Die Aufgabe gefällt nicht, das Einkommen ist niedriger als vorher, die Kollegen verhalten sich nicht korrekt... Du schreibst, das es ursprünglich nur als Übergangslösung gedacht war und Du dann aber selbst die Anstellung dort angestrebt hast. Gibt es auch irgendetwas, was Dir an dem Job gefällt?

    Wenn nicht, dann würde ich jede freie Minute mit Bewerbung-Schreiben verbringen und möglichst schnell den Job wechseln.

    So ein Arbeitsverhältnis kann Dich auf Dauer Deine Gesundheit kosten und wenn Du Dich permanent unglücklich und unzufrieden fühlst, solltest Du etwas daran ändern, bevor Deine Kräfte am Ende sind.

    Es war doch nur eine Übergangslösung... warum hälst Du so daran fest?

    LG,
    Q.V.

  3. #3
    Neuling
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    Ich habe schon hunderte Bewerbungen geschrieben, in diesem Ort wo ich wohne, sehr klein, findet man kaum etwas ohne in der Firma auch jemanden zu kennen, sprich Quellen zu haben.
    Sonst wäre ich lääääääääääänngst dort weg.Ich mussauch noch bißchen aushalten, damit mir dann wieder ALG 1 zusteht, dann werde ich so lange krank machen bis ich endlich gekündigt werde.

  4. #4
    Schreiberling
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    Hallo Kina,

    ein Umzug oder eine etwas höhere Mobilität ist kein Thema für Dich???

    findet man kaum etwas ohne in der Firma auch jemanden zu kennen, sprich Quellen zu haben.
    Dann bleibt Dir eigentlich nur, eben genau diese Schiene zu gehen. Mach Deine Bewerbungsunterlagen fertig und gehe initiativ in die Unternehmen. Gerade im Einzelhandel auf dem Land ist meist der Chef, die Chefin noch selbst im Laden und Du kannst Dich gleich persönlich vorstellen und Deine Unterlagen abgeben.

    Bei Filialketten sieht es natürlich anders aus. Hier sitzt das Bewerbermanagement irgendwo in der Zentrale und selten haben Sie direkten Kontakt zum Bewerber. Trotzdem gibt es Filialleiter, an die man sich direkt wenden kann.

    Im Übrigen: Geh doch auch mal Dein persönliches Netzwerk durch. Kennst Du nicht selbst jemanden, der in der Nähe arbeitet? Geh doch ganz bewußt den Weg über die "persönliche Empfehlung". Das kann über Mitglieder im gleichen Verein, über Sportaktivitäten oder Weiterbildungen gehen... Streue doch mal die Info, dass Du Dich im Job unwohl fühlst und dringend etwas Neues suchst. Vielleicht erhälst Du auf diese Weise einen Tipp, der Dich weiter bringt.

    Vielleicht machst Du Dir aber auch Gedanken über eine Weiterbildung, die Deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöhen. Was wird in Deiner Region gesucht - und welche Anforderungen müsstest Du dazu erwerben? Gibt es etwas, was Dich interessiert?

    Ich finde, das "Aussitzen eines Jobs" ist meist mehr mit Nachteilen (Verlust des Selbstbewußtseins, Lebensfreude, Motivation, Gesundheit...) verbunden, als es Vorteile (Sicherheit, rechtliche Ansprüche...) bringen kann. Aber das ist meine persönliche Meinung. Ich arbeite halt gern in meinem Job, - aber auch erst, nachdem ich den Arbeitgeber gewechselt habe.

    LG,
    Q.V.

    PS. Was hälst Du davon, Dich einfach bei der Zeitarbeitsfirma nochmal zu melden, die Dich damals vermittelt haben? Sie kennen den Stellenmarkt vor Ort doch gut und vielleicht haben Sie einen Job, der besser zu Dir passt. Es ist ja nicht überall so, dass man als Leiharbeitnehmer grundsätzlich schlecht behandelt wird. Ich weiß, es gibt schwarze Schafe... aber es gibt auch seriöse Unternehmen, die sich um ihre Mitarbeiter kümmern - schon wg. dem eigenen Image...
    Geändert von Quo Vadis? (30.09.2011 um 15:45 Uhr)

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