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Thema: durchgefallen, welches defizit habe ich

  1. #1
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    Standard durchgefallen, welches defizit habe ich

    also mein problem ist das ich heute die praktische fahrprüfung zum zweiten mal nicht bestanden habe! ich habe schon sehr viele fahrstunden genommen und laut meiner fahrlehrerin hatte ich keine dabei in der ich bestanden hätte. ich hatte auch schon freunde und familienmitglieder hinten im auto sitzen um meinungen von außen zu hören. jeder musste zugeben das ich schlecht fahre. soviel zum urteil meiner fahrlehrerin. ich veerstehe mich menschlich zwar auch nicht gut mit ihr weil ich ein bisschen sensibler bin und sie schnell ungeduldig wird und auch schon oft sehr vernichtende urteile von mir gebildet hat. das heißt zum beispiel das sie mir oft sagt das ich viele unfälle bauen würde wenn sie nicht da wäre und mich stundenlang dazu gedrängt hat pflanzliche beruhigungsmittel zu nehmen. ich bin aber eigentlich gegen tabletten nehmen. lieber würde ich mich durch eigene kraft überwinden. trotzdem habe ich es ein paar mal probiert und ohne erfolg. zu dieser möglichkeit gehört aber auch dazu das bachblüten, baldrian oder johanniskraut anscheinend erst die volle wirkung entfalten wenn mans ie über einen längeren zeitraum regelmäßig nimmt. und solange mich nichts und niemand davon überzeugt das dass echt sinnvoll ist möchte ich das nicht tun. folglich denkt meine fahrlehrerin das ich zu aufgeregt bin. und angst habe. das kann schon sein, weil ich auch in anderen situationen öfter ängstlich reagiere. aber ich bin mir ganz sicher das niemand immer ängstlich ist. angst ist nur ein vorübergehender zustand. zumindest war er das bisher bei mir so. und ich bina uch schon ein paar stunden gefahren in denen ich mich selbsts icher gefühlt habe - und trotzdem bin ich nicht nennenswert besser gefahren. abgesehen natürlich von den stunden in denen ich besonders eingeschüchtert war. außerdem kritisiert meine fl das ich zu unkonzentriert bin. auch da hat sie recht. ich schweife oft, sehr oft mit meinen gedanken ab. ich träume viel. und wie die meisten manchmal von dingen die ich mir wünsche und manchmal von dingen die ich fürchte. meine rege fantasie hilft mir dabei. auch in der schule kann ich stundenlang abschalten, mit den gedanken ganz woanders sein und wirklich nichts mitbekommen vom unterrichtsstoff. und manchmal muss ich mich sogar schwer zusammenreißen um nicht zu träumen. aber auch das kann doch nicht der ausschlaggebende grund sein. bisher konnte ich mich jawohl soweit in meinem leben konzentrieren das ich mit mittelguten noten in der 13. klasse gelandet bin. mein abi ist nicht in gefahr auch wenn ich mich schwer zusammen reißen werden muss damit es einigermaßen gut wird. hierzu will ich noch hinzufügen das ich schon immer große probleme mit mathe, physik und chemie hatte. vllt stehen diese probleme in zusammenhang mit den autofahrproblemen.
    beim autofahren mache ich immer unterschiedliche fehler und meisten reagiere ich bei unvorhergesehenen situationen überfordert. mir fällt es auf jedenfall schwer verschiedene aufgaben gleichzeitig zu bewältigen zb verkehrsbeobachtung + fahren + schalten + blinken. in anderen lebensbereichen bin ich auch nicht unbedingt multiple forderbar (wenn man das so nennen kann)
    als letzte von mir ergrübelte schwäche ist mir aufgefallen das ich mich wesentlich weniger mit dem autofahren bis zum führerschein auseinandergesetzt habe als andere. es hat mich wirklich nict interessiert was im verkehr vor sich geht. vllt lasse ich auch gerne andere für mich denken. wenn ich mit jemandem spazieren gehe achte ich sogar unbewussr nie darauf welchen wegw ir einschlagen sondern lasse mich führen. ich wusste bis vor einem dreivierteljahr nichtmal das ein auto 5 gänge hat. somit waren besonders meine ersten fahrstunden katastrophal.
    eine positive nachricht gibt es noch,
    ich habe mich definitiv verbessert. auch meine fahrlehrerin sagt das ich nicht immer katastrophal fahre sonder auch etwa 15 gute minuten dabei wären.

    ich glaube ich habe irgendwo in meinen fähigkeiten ein defizit. mein vater nannte das adjektiv, ohne das er es böse gemeint hätte, das ich beschränkt wäre in einem bereich. ich möchte unbedingt wissen wo genau ich beschränkt bin. sicher werde ich dieses defizit noch öfter in meinem leben spüren. deswegen möchte ich es erkennen und etwas dagegen tun. bitte helfen Sie mir das problem zu erkennen und helfen Sie mir etwas dagegen zu tun und mich zu verbessern!

    angaben zu mir:
    ich bin 18 jahre alt
    13. klasse , mittelprächtige noten, abi aber auf keinen fall in gefahr
    bis vor kurzem habe ich sehr gerne gekellnert (etwa 2 jahre) und auch schon in unterschiedlichen gastronomien und war auch nach ner zeit der einarbeitung erfolgreich ( jetzt möchte ich mehr fürs abi lernen)
    ich treibe kickboxen und thae boe seit etwa 3 jahren, ist mir auch am anfang irre schwer gefallen die bewegungen zu koordinieren, mittlerweile bin ich ganz gut
    ich habe freunde und familie die hinter mir stehen und an mich glauben
    ich weiß nicht was sonst noch wichtig ist um das problem zu beurteilen

    bitte versucht mir zu helfen. ich möchte wirklich an mir arbeiten!
    Geändert von scarlettzisse (19.10.2010 um 00:01 Uhr)

  2. #2
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    Die Tabletten kosten ******viel und nützen nichts.
    Auf der Packung von Baldrian und Johanneskrauttabletten müsste sogar eigentlich stehen, dass man mit denen nicht Autofahren soll.
    Ich hatte auch Probleme beim Führerschein, da ich nervös war und bin einmal durchgefallen.
    Beim zweitenmal hab ich versucht ruhig zu bleiben und bin mit einer ****** drauf Einstellung reingegangen und da hats geklappt.
    Jetzt fahre ich ein Jahr und habe noch keinen Mist gebaut.
    Versuch einfach cool zu bleiben, eigentlich kann dir ja nichts passieren.
    Vorallem in den Fahrstunden ist das schlimmste, was passieren kann, dass der Fahrlehrer dir reingreift.
    Und das wars schon.

  3. #3
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    Hat die Fahrschule mehrere Fahrlehrer?
    Vielleicht hilft es dir mal ein paar Fahrstunden bei einem anderen Fahrlehrer zu machen.

  4. #4
    Verleger Avatar von Waris
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    Hallo

    Mir ging es ganz ähnlich beim Fühererschein. Ich hatte sehr viele Fahrstunden, bin vorher auch noch nie gefahren und habe drei verschiedene Fahrlehrer gehabt. Der letzte war einer, der sich auf "Angstschüler" spezialisiert hatte und da hat es dann auch geklappt. Auch die Probleme in Mathe habe ich. Ich denke, es liegt im Bereich der räumlichen Orientierung, was ja sehr wichtig ist beim Autofahren, da man viele Dinge gleichzeitig machen muss. Ich kann mir auch schlecht Dinge bildlich vorstellen und mich nicht gut orientieren. Trotz statdplan kommt es oft vor, dass ich z.B: aus der Bahn aussteige und dann in die falsche Richtung laufe, obwohl ich mir gaaanz sicher bin, dass es die richtige ist.

    LG Waris
    Wenn Sie mich suchen, ich halte mich in der Nähe des Wahnsinns auf, genauer gesagt auf der schmalen Linie zwischen Wahnsinn und Panik, gleich um die Ecke von Todesangst, nicht weit weg von Irrwitz und Idiotie.

    Ich bin frei und ich l(i)ebe es!!!

  5. #5
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    Hallo

    Ich möchte dir auch erstmal sagen, dass die Beschreibung deiner Umstände absolut normal sind! So gehts vielen! Ich zum Beispiel habe auch einmal die praktische Prüfung nicht geschaft und war danach am Boden zerstört. Ich war auch immer zu ängstlich, zu nervös, zu abgelenkt, habe geträumt und war eigentlich nie wirklich hier. Am Ende stellten ich und mein Fahrlehrer auch fest wieso: Ich hab einfach gar nichts!!!!! am Autofahren gefunden. So siehts auch heute noch aus. Es macht mir einfach keinen Spaß.

    Ich bin zu müßig. Viel zu entspannt in der Motorik und in den Gedanken, dass die sich auf die Geschwindigkeit beim Fahren einstellen könnten, daher kommt dann auch das Gefühl der Hektik und Unruhe auf. Ich versetze mich einfach ungern freiwillig in Situationen in denen ich UNGEHEUREN Schaden anrichten kann. Das ist keine Schande so zu sein. Es sterben jedes Jahr Tausende Menschen im Verkehr. Da fragt man sich doch, ob die nicht besser auch die Finger vom Steuer gelassen hätten.

    Am Ende hat mich mein Fahrlehrer trotzdem noch durchbekommen. Er war, muss man sagen, und das scheint bei dir ja nicht der Fall zu sein, weswegen du über einen Fahrlehrerwechsel nachdenken solltest, ein sehr guter, ruhiger und mitfühlender Mensch. Seitdem bin ich vielleicht 20 mal Auto gefahren. Hab meinen Lappen nun 5 Jahre. Wenn ich mal Fahre, dann niemals Allein! Sobald ich nämlich eine vertraute Person bei mir sitzen habe, die mit schaut, fühl ich mich viel entspannter und das macht sich in der Fahrqualität bemerkbar. Ich bin halt einfach kein Autofahrer dafür heiz ich mit selben Tempo die Skipisten herunter und fühl mich toll dabei! Gechwindigkeit in jeder Form, vor allem in sonem Blechhaufen, liegt nicht jeden. Dir vielleicht auch nicht. Den Führerschein zu haben ist zwar ganz praktisch aber kein Muss!

    Kenne aus meinem Umfeld soviele die keinen Bock auf Autofahren haben. Es ist hektisch, laut, teuer, verpestet die Umwelt. Man läuft Gefahr Fehler zu begehen die nicht zu verzeihen sind. Keine Schande dem abzuraten.

    Da du nun aber die Prüfung bestehen willst, kann ich dir nur empfehlen, dich vor dem Fahren ein wenig auszupowern. Beruhigende Dinge zu tun. Deinen Körper ein wenig erschöpfen, dann denkt dein Kopf auch weniger. Such dir nen anderen Fahrlehrer. Wenn dein Fahrlehrer keine Geduld hat, bringt ER die Hektik mit ins Auto, was ja nicht Sinn der Sache sein kann. Und genrell, Take it Easy. Versuch mal leise Musik im Auto laufen zu lassen, wenn du darfst. Mir hat softe Jazz Mukke, natürlich nur ganz leise, wirklich geholfen! Nimm dirn Glücksbringer mit, irgendwas was dir "bösen" Geister vetreibt. Fahr vor allem Langsam! Langsam, Langsam, Langsam. Ignorier das Drängeln anderer Verkehrsteilnehmer. Die sehen dass du in nem Fahrschulauto sitzt. Auch während der Prüfung. Die nehmen schon Rücksicht.

    Vor allem positiv denken und auch wenns schwerfällt. Die Welt bricht nicht zusammen wenn du kein Auto fährst, eher wird sie im Verkehr ersticken.

    Lg.

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