Hallo Zusammen,
ich habe eigentlich eine konkrete Frage zur Therapie dazu muss ich aber etwas ausholen:
Vor langer zeit habe ich eine therapie angefangen weil ich so unerträglich eifersüchtig war/bin.. Ich habe zwar an selbstbewußtsein gewonnen trotzdem ist misstrauen und eifersucht immer noch an der tagesordnung.
Wie sooft ist auch hier meine Kindheit "schult" mein vater war ein notorischer fremdgänger und hat meine mutter immer schlecht behandelt und
wie es kommen musste habe ich im laufe meines lebens NUR beziehungen geführt die nicht gut liefen.
ich habe wirklich KEINE partnerschaft geführt ohne dass der mann mich hintergangen hätte.
ich verfiel in eine art depression aus der ich durch die therapie irgendwie halbwegs rauskam. Nun habe ich seit 2,5 jahren einen freund aber die beziehung ist eh überwiegend durch misstrauen und eifersucht geprägt.
Worauf ich aber eigentlich hinaus will ist dass mir nach meiner letzten sitzung bei meiner psychologin eine frage durch den kopf geht.
Sie sagte ich muss und soll an die sache kognitiv herangehen, soweit sogut. Das hieße im konkreten dass ich beim „eifersuchtsanfall“ meine emotionen dahin lenken kann dass sie neutralisiert werden.. sprich die situation wird „entwaffnet“ . ich denke die mehrheit der leute hier weiß dass es eins der schwierigsten sachen ist.
wenn es mir aber gelingen würde und ich von nun an meine schlechten gefühle kognitiv bearbeiten würde, wie stelle ich dann fest wenn mein gefühl mir recht gibt??? Es kann ja trotzdem vorkommen dass mein freund mich betrügt. Ich würde zwar keine beweise haben aber ich würde ein schlechtes gefühl haben, das würde ich aber „neutralisieren“ , also würde ich mich in dem moment selbst hinters licht führen..
Ich hoffe ich habe diese frage verständlich formuliert, vielleicht gibt es hier jemanden der das selbe durchmacht…
Vielen dank
& liebe Grüße
Cathie


LinkBack URL
About LinkBacks
Zitieren


Lesezeichen