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Thema: ein neuer Tiefpunkt-Puls rast

  1. #1
    Neuling
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    Standard ein neuer Tiefpunkt-Puls rast

    So hallo,

    es ist wieder soweit. Ein neuer Tiefpunkt ist erreicht.
    Erstmal, ich lebe mit einer total mental begrenzten Person in einem Haushalt, ein biologischer Elternteil. Ich weiss nicht, ob sie mich nicht verstehen will oder nicht verstehen kann, ich rede seit Jahren gegen eine Wand. Mir werden Vorwürfe gemacht. Mir wird keine Ruhe gelassen. Mir wird kein Freiraum gelassen. Ich werde erdrückt.
    Ich habe momentan das Bedürfnis, jemanden ums Leben zu bringen. Doch ich weiss, das ist falsch. In mir staut sich die Hitze. Mein Herz schlägt wie wild. Mein Puls rast.
    Ich weiss nicht, ob ich so weitermachen kann. In den letzten Tagen reifte ein Plan, mich selbst von dieser Welt zu erlösen. Doch ich bin zu feige. Zu feige, um zu leben. Aber auch zu feige, um zu sterben. Ich könnte sowas nie übers Herz bringen, aber die Vorstellungen werden schrittweise konkreter.
    Wenn ich so weitermache, habe ich in spätestens 10 Jahren eine Psychose. Frühsymptome wurden bereits nachgeweist.

    Was soll ich tun? Ich will nicht leben. Ich will nicht sterben. Ich will keine Eltern. Keine Leute, die mich kennen. Ich will für mich allein sein.

    Danke fürs Lesen. mfG
    Wir wollen, das einzig Volk von Brüdern, in keiner Not und Gefahr uns trennen.
    Wir wollen frei sein, wie die Väter waren, eher den Tod, als die Knechtschaft leben.
    Wir wollen trauen auf den höchsten Gott und uns nicht fürchten vor der Macht der Menschen.

  2. #2
    Ste
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    Ich schick dir mal ein großes Verstehen, vielleicht entlastet dich das ein bischen

    Versuch erstmal runter zukommen, geh aus der Situation raus, gewinne Abstand, werde deine Energie los, tut was verrücktes - aber nichts was schadet.

    Bist du in Therapie oder hast du sonst jemand, der langfristig helfen kann?

    Grüße

    Ste

  3. #3
    Neuling
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    Danke vielmals, nett von Dir.

    Wie soll ich mich von der Situation distanzieren? Ich bin finanziell daran gebunden. Das ist nicht ganz so einfach. Das letzte Mal als ich etwas Verrücktes getan habe, endete es nicht gut, um es mal sanft auszudrücken...
    Bin weder in Therapie, noch würde ich mich jemandem anvertrauen, da ich niemandem mein Vertrauen schenke. Mein Vertrauen wurde schon zu oft misshandelt, sowas will ich nicht erneut. mfG
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  4. #4
    Neuling
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    Ich frage mich, weshalb ich vor 19 Jahren nicht gestorben bin wie 90% der Betroffenen. Ich frage mich, wieso gerade ich überleben musste, um auf einer qualvollen und heimsuchenden Welt zu leben. Ich frage mich, was ich hier genau verloren habe.

    Meine Kraft ist erschöpft. Ich weiss nicht, ob ich mein 20. Lebensjahr noch miterleben werde oder gar miterleben möchte. Ich will nicht leben, nicht sterben; ja was will ich eigentlich? Wieso konnte man mir diese Entscheidung damals nicht abnehmen? Wieso war mein Überlebenswille so hoch und momentan nicht mal ein kleiner Bruchteil davon? Ich möchte aus dem Leben scheiden. Das würde man bei 7 Mrd. Menschen so oder so nicht merken.

    Aus einer Welt zwischen Leben und Tod grüsst dasLoch.
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