Hallo alle zusammen!
Ich bin Dieter, 55 Jahre alt und "gelernter" Heilpraktiker.
Wegen der Krankheit meiner Frau (Rheuma und BurnOut) sind wir vor knapp 2 Jahren nach Südamerika ausgewandert, wo es ihr seitdem viel besser geht. Das Rheuma ist ganz verschwunden.
Hier betreibe ich, wie schon zuvor in Deutschland, eine medizinische Praxis, in der ich Patienten aus Südamerika und Europa mit allen Formen von Ängsten behandle. Also nicht nur Phobien, Panikstörungen, Depressionen usw., sondern auch Patienten, die suchtkrank (Alkohol, Drogen, Medikamente,...) sind. Darüber hinaus behandle ich Gewaltopfer und Angehörige von Sicherheitsdiensten (Polizei, Feuerwehr, Staatsanwaltschaft,...), die bei Einsätzen traumatisiert wurden.
Das von mir angewendete Therapieverfahren wird in Deutschland nur wenig angewendet. Es nennt sich EMDR und ist unglaublich vielseitig anwendbar.
Was mich bewogen hat, mich hier im Forum anzumelden, ist die Wut und Ohnmacht über das in Deutschland herrschende System, das psychisch schwer belasteten Menschen kaum Hilfe zuteil werden lässt - obwohl es problemlos, schnell und effektiv möglich wäre.
Ich habe einen Bekannten, der durch die Ereignisse der Loveparade in Duisburg schwerst traumatiert wurde. Davon gibt es 350 Opfer. Niemandem wird geholfen, weil in erster Linie über (nicht vorhandenes) Geld geredet wird und nicht über die Schicksale, die dahinter stehen.
Soweit zu meinen Motivationen. Der Mensch steht bei mir an erster Stelle. Und das ist bei den Medizinern in Südamerika überall so. Im Gegensatz dazu werden in Deutschland nur Gewinne gemacht, solange der Mensch krank ist.
Ein blödes System...


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