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Thema: Eine bleibende Erfahrung. Hallo!

  1. #1
    Neuling Avatar von Julia's
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    Ausrufezeichen Eine bleibende Erfahrung. Hallo!

    Hallo alle zusammen!
    Ich hab mich also auch dazu durchgerungen diesem Forum beizutreten. Ich bin mir nicht sicher ob es heir viele gibt, die so jung sind wie ich. 14 Jahre.
    Mache werden sich jetzt vielleicht denken, wieso so ein junges Mädchen denn wohl einem Forum "Psychologie" beitritt. Aber es ist so:
    Ich beschäftige mich seit mittlerweile 8 Jahren mit Psychologie. Ja, manche denken jetzt: Haha vor 8 Jahren wir die Kleine mal grade 6 Jahre alt. Als wenn sie da überhaupt schon wusste was das überhaupt ist.
    Doch, wusste ich. Und zwar ziemlich genau.. Es ist schon fast zu eine Art Hobby geworden, Menschen mit Ängsten, wieder Mut zuzureden, aber nicht nur am Problem vorbei zu reden sonder auch detailliert darauf ein zu gehen, sich damit zu beschäftige, wie es dazu kam, wie man es lösen kann und was danach geschehen muss.
    Es macht mir Spaß, anderen zu helfen, sie an meinem Wissen teilhaben zu lassen und später mit ihnen, höffentlich, drüber lachen zu können
    Das wäre zumindestens mein Ziel..
    Ich würde mich also freuen, von euch zumindestens eine Rückmeldung zu bekommen, was ihr davon haltet.
    Danke schonmal im Vorraus; Julia's

  2. #2
    Neuling
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    Standard Geh deinen Weg!

    Liebe Julias,

    dein Selbstvertrauen gefällt mir. Gut zu wissen, dass es Menschen gibt, die sich wirklich für Psychologie interessieren! Und die nicht aufgrund eigener Probleme erst zum Psychologie-Studium finden. Wenn du feststellst, dass du dich gern mit Menschen beschäftigst, scheinst du eine Menge Empathie zu haben. Aber pass auf und lies vielleicht den Spiegel-Titel dieser Woche "Lebenskunst Optimismus - Zwischen Zuversicht und Schönfärberei". Ist nach zwei Wochen frei verfügbar im Netz. Wichtig ist zu versuchen, sich realistisch einzuschätzen. Was gelingt mir gut? An welcher Stelle muss ich noch lernen?

    Julias, ich habe ein Problem. Vielleicht kannst du mir dabei ja helfen. Es muss auch nicht gleich heute Nacht sein. Ich geh gleich schlafen. Morgen gucke ich hier aber auf jeden Fall vorbei und hoffe auf eine Antwort von dir.

    Also, ich sitze an einem Buchprojekt. Es geht unter anderem um Mobbing. In der Geschichte wird ein 13-jähriges Mädchen arg von den Mitschülern gemobbt. Die Jungs gehen recht drastisch vor (Turnbeutel unter Wasser setzen, Unterlagen verschwinden lassen, zum Selbstmord auffordern..). Die Mädchen sind subtiler. Die halten sich raus, aber in der Sportumkleide geben sie dem Mädchen immer gute Tipps, woran es liegen könnte und was sie ändern müsste an ihrem Verhalten.

    Das Mädchen wendet sich nun mehrfach um Hilfe an seine Mutter, hat Suicidgedanken, kann nicht mehr schlafen, sich nicht mehrkonzentrieren.

    Die Mutter unternimmt nichts. Sie sagt nur, dass das Mädchen da durch muss. Dass es schon nicht so schlimm ist. Das Mädchen zieht sich daraufhin in sich selbst zurück.

    Meine Fragen jetzt: was könnte in der Mutter vorgehen, dass sie so gleichgültig reagiert? Und was könnte in ihrer eigenen Vergangenheit passiert sein, dass sie so geworden ist?

    Ich bin sehr neugierig auf deine Antwort, denn ich rätsel schon länger an diesem Problem.

    LG, JeffB.

  3. Der folgende Benutzer bedankte sich bei JeffB. für den sinnvollen Beitrag:

    Julia's (06.01.2012)

  4. #3
    Neuling Avatar von Julia's
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    Pfeil

    Hallo JeffB.
    Alles klar, ich werd mir den Arktikel mal anschauen.. Ich glaub irgendwo liegt zuhause noch der Spiegel dieser Woche rum.
    Ja, diese Einschätzungskreterien (hoffe das ist richtig geschrieben), kenne ich. Bzw. hab schonmal davon gehört und ich denke, dass ich mich selbst relativ gut einschätzen kann. Zumindestens was so Sachen angeht..

    Also als erstes denke ich mal, bist du ja nicht ohne Grund auf die Idee mit der Mutter gekommen, oder? Du wirst ja Grund genug dazu gehabt haben, um zu merken, dass irgendwie ihr verhalten merkwürdig ist.
    Was ich, bevor ich weiter schreibe sagen möchte: Ich bin 14 Jahre, und hab irgendwie keine Psychologieausbildung oder sowas, nur (reichlich) Menschenerfahrung.

    Ich denke die Mutter weist ein nicht ungewöhnliches Verhalten auf. Zuerstmal ist es wichtig zu beachten dass die Tochter sich der Mutter ja schon ein Stück weit öffnet, sonst könnte diese ja nicht wissen, was in der Schule etc. vorgeht. Allerdings scheint das Verhältnis nicht SO gut zu sein, dass die Mutter, die inneren Ängste und Schwächen erkennen kann. Sonst würde sie merken, dass die Tochter grade innerlich vollkommen wegbricht. Und selbst, wenn die Mutter in ihrer eigenen Vergangenheit evt. negative Erfahrungen gemacht hat, selbst Mobbingerfahrungen hatte, in einer Großfamilie gelebt hat, in der nicht auf jede Emotion jedes Kindes eingegangen werden konnte sondern wo jedes Kind in seiner eigenen kleinen Welt verschwand, ob sie selbst eine harte Zeit durchgemacht hat oder nicht; ich denke das die Reaktion eines Menschen trotzdem positiver ausfallen würde als die der Mutter in diesem Fall. Allerdings denke ich auch, dass die Mutter evt. selbst so starke Probleme hat, dass sie nicht merkt wie schlecht es den Menschen in ihrem eigenen sozialen Umfeld geht.
    Vielleicht liegt es auch noch mit dadran, dass die Mutter sich denkt, dass das Mädchen momentan nunmal in der Pubertät ist und es da evt "ganz normal sei wenn man mal ein bisschen gezicke in der Schule habe".
    Ich glaube der Zusammenhang machts..
    Die Mutter denkt sich, dass Mädchen muss auf eigenen Beinen stehen und lernen selbst zu gehen, ohne das man sie bei jedem Schritt motivieren muss und an die Hand nehmen muss. Und dann halt immer dieses Gefühl "Bei mir war das früher auch so. Ich brauchte auch nie jemanden". Aber ich glaube nicht, dass diese Menschen (die gibt es im wahren Leben nunmal auch) wierklich in ihrem inneren denken "(...) Ich brauchte auch nie jemanden" ich glaube es müsste eigentlichen heißen, dass sie jemanden brauchten, aber nie jemand da war der ihnen das Gefühl gegeben hat, dass sie jemanden brauchen. Verstehst du das?
    ich glaube solche Kombinationen und Zusammenhänge machen so ein Verhalten dann aus.
    Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen und ich würde mich über eine Rückmeldung freuen!
    Liebe Grüße; Julia'S

  5. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Julia's für den sinnvollen Beitrag:

    JeffB. (06.01.2012)

  6. #4
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    Standard

    Liebe Julia's,

    ja genau, ich weiß, dass die Mutter mal sagte, dass sie immer auf eine Umarmung ihrer Mutter gewartet hat und die nie gekommen ist. Wahrscheinlich musste sie sich sehr allein durchkämpfen, was sie zu hart gemacht hat. Und die anderen Dinge, dass sie z. B. zu sehr mit sich selbst beschäftigt ist, stimmen auch.

    Ich kopiere mir deinen Beitrag in ein Word-Dokument. Dann kann ich noch lange drüber nachdenken!

    Wenn dir noch was dazu einfällt, würde ich mich sehr freuen. Ich habe dich extra auf das Thema angesprochen, weil du altersmäßig nahe an dem betreffenden Mädchen dranbist und dich, wie du schreibst, für Psychologie interessierst.
    LG JeffB.

  7. #5
    Neuling Avatar von Julia's
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    Standard

    .. und mal wieder ein Lebens-veränderndes-Ereignis endeckt.
    Ja, kannst du gerne tun, wenn du nochmal eine Frage hast, du weißt ja wo du mich finden kannst:P

  8. #6
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    Standard

    Hallo Julia´s (:
    erstmal willkommen hier im forum und ich hoffe das du dich hier wohl fühlst..
    ich finde es toll und bewundernswert das du dich mit deinen 14 jahren so für deine mitmenschen engagierst..
    vielleicht kannst du mir auch bei einem meiner probleme helfen..
    mein aktueller beitrag ist unter psychologie" komische gedanken"..

    vielen dank schonmal im vorraus und ich wünsch dir hier ganz viel spaß

  9. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Little_Girl für den sinnvollen Beitrag:

    Julia's (06.01.2012)

  10. #7
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    Daumen hoch

    Klar Little_Girl,
    ich werd' gleich mal rein schauen. Danke für dein Kompliment, es tut immer wieder gut so etwas zu hören :-)

  11. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Julia's für den sinnvollen Beitrag:

    Little_Girl (07.01.2012)

  12. #8
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    Standard Tests

    So Leute, dass muss ich jetzt mal eben loswerden:

    Wie ich also jetzt merke, ist es nicht immer ganz so gut, sich so zu "engagieren". Das für nämlich dazu das folgendes los ist bei Mir:
    "Ein Wert über 500 Punkte deutet auf gesundheitsschädlichen Stress hin". Mein Wert liegt bei 521. Na klasse.

    Und dahilft es mir auch nicht viel weiter, dass mein EQ bei 128 liegt. Also der EQ ist ein Normwert für den gilt: Ein Wert von 100 entspricht einer durchschnittlichen Emotionalen Intelligenz. Die meisten Menschen erreichen Werte im Intervall zwischen 85 und 115.

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