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Thema: Eine erfüllte Ehe

  1. #1
    Bestseller Autor Avatar von Bernhard
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    Standard Eine erfüllte Ehe

    Die Hochzeit ist nicht das Ziel, sondern der Anfang einer Entdeckungsreise in einen völlig neuen Lebensabschnitt.

    Niemand heiratet mit der Absicht unglücklich zu werden. Jedes Brautpaar erwartet eine glückliche Ehe. Dazu braucht es Gottes Hilfe.

    Gott sagt in 1. Mose 2, 18 und 24 Es ist nicht gut, dass der Mensch allein lebt. Er soll eine Gefährtin bekommen, die zu ihm passt… Darum verlässt ein Mann seine Eltern und verbindet sich so eng mit seiner Frau, dass die beiden eins sind mit Leib und Seele.

    In Gegenwart der Eltern kommen sich Ehepaare oft fremd vor. Um ungeteilt dem Ehepartner zu gehören, muss der Mann und die Frau sich von ihren Eltern lösen.
    Bei der Hochzeit verlieren die Eltern zum Teil ihren Sohn, oder ihre Tochter. Aber sie bekommen eine Schwiegertochter oder einen Schwiegersohn, und später vielleicht Grosskinder, die sie lieben, herzen und verwöhnen können.

    Eltern können ihren Kindern zwei Dinge mitgeben, die Bestand haben: Wurzeln und Flügel - Geborgenheit und Freiheit.

    Durch die Ehe werden Mann und Frau eins und gehören nicht mehr sich selbst, auch in der Sexualität nicht. Gottes Wort sagt in 1. Korinther 7, 3-5 Der Mann soll seine Frau nicht vernachlässigen, und die Frau soll sich ihrem Mann nicht entziehen, denn weder die Frau noch der Mann dürfen eigenmächtig über ihren Körper verfügen; sie gehören einander. Keiner soll sich dem Ehepartner verweigern… damit euch der Satan nicht in Versuchung führen kann, weil ihr euch nicht enthalten könnt.

    Die Sexualität ist Gottes Geschenk für die Ehe, die mit gegenseitigem Einverständnis ausgeübt werden soll. Die Sexualität kennt keine Grenzen, alles ist erlaubt, vorausgesetzt es macht beiden Freude.

    Körperliche Vereinigung lässt nur vorübergehend eins sein. Die meiste Zeit bleibt man zwei Menschen, die einander lieben, aber im Denken, Handeln und Empfinden oft verschieden sind. Eins sein heisst nicht seine Persönlichkeit aufgeben, sondern die Schwächen des einen durch die Stärken des anderen ausgleichen.

    Ehe ist die Bereitschaft, sein ganzes Leben an das geliebte Du zu binden. Ein Ja zu seiner Frau, oder seinem Mann, bedeutet gleichzeitig ein Nein zu allen anderen Frauen, oder allen anderen Männern.

    Eine wissenschaftliche Studie ergab, dass die glücklichsten Menschen Ehepaare sind, die keinen Ehebruch begehen und ihrem Partner vertrauen können.

    «Ich verspreche dir, dich immer zu lieben, zu achten und zu ehren. Meinen Ring an deinem Finger soll dich erinnern, dass ich dir immer treu bleibe, in Guten wie auch in schlechten Zeiten, bis das der Tod uns scheidet.»

    Sich am Hochzeitstag gegenseitig ein Versprechen zu geben ist leichter gesagt, als in den Stürmen des Lebens durchzuhalten. Eine gute Ehe muss geübt und gepflegt werden. Rede immer offen, und versuche den anderen zu verstehen.

    Liebe kann nicht auf Vorrat angelegt werden. Liebe von gestern nützt dem anderen heute nichts. Liebe muss ständig erneuert werden. Liebe hält immer zum anderen, auch in der Gesellschaft und wenn man Fehler macht.

    Liebe ist geduldig und freundlich. Sie kennt keinen Neid, keine Selbstsucht, sie prahlt nicht und ist nicht überheblich. Liebe ist weder verletzend noch auf sich selbst bedacht, weder reizbar noch nachtragend. Sie freut sich nicht am Unrecht, sondern freut sich, wenn die Wahrheit siegt. Die Liebe erträgt alles, sie glaubt alles, die hofft alles und hält allem stand. 1. Korinther 13, 4-7

    Liebe sucht das Beste für den anderen. Liebe kommt als ein Geschenk zu uns. Durch den Heiligen Geist, der uns geschenkt wurde, ist Gottes Liebe in uns. Römer 5, 5
    Lieben heisst Vergeben. Wenn ihr zornig seid, dann macht es nicht noch schlimmer, indem ihr unversöhnlich bleibt. Lasst die Sonne nicht untergehen, ohne dass ihr euch vergeben habt. Epheser 4, 26

    Wenn beide sich im Recht fühlen, führt oft die Stille zur Einsicht. Ein Pfarrer fragt beim Traugespräch die Brautpaare immer: «Habt ihr euch schon einmal gestritten? Wenn nicht, dann streitet euch erst einmal richtig. So könnt ihr sehen, ob ihr euch vorbehaltlos vergeben könnt.»

    Vergeben heisst nicht mehr erwähnen. Seid vielmehr freundlich und barmherzig, immer bereit, einander zu vergeben, so wie Gott euch durch Jesus Christus vergeben hat. Epheser 4, 32

    Gott verlangt in der Ehe Verantwortung und Unterordnung. So wie Ihr Frauen Christus gehorcht, sollt ihr euch euern Männer unterordnen. Denn wie Christus als das Haupt für seine Gemeinde verantwortlich ist, die er erlöst hat, so ist auch der Mann für seine Frau verantwortlich.… Ihr Männer, liebt eure Frauen so, wie Christus seine Gemeinde liebt, für die er sein Leben gab, damit sie ihm ganz gehört. Darum müssen auch die Männer ihre Frauen lieben wie sich selbst, weil sie als Ehepartner untrennbar zusammengehören. Epheser 5, 22-28

    Jesus möchte allen Ehepaaren helfen, einander eine erfüllte Ehe zu schenken.

  2. #2
    Neuling
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    Standard

    Zitat Zitat von Bernhard
    So wie Ihr Frauen Christus gehorcht, sollt ihr euch euern Männer unterordnen.
    Denn wie Christus als das Haupt für seine Gemeinde verantwortlich ist, die er erlöst hat, so ist auch der Mann für seine Frau verantwortlich.…
    Meiner Meinung nach ist jeder Mensch für sich selbst verantwortlich.

  3. #3
    Schreibkraft Avatar von Cruel Malice
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    Weil ich auch für Eigenverantwortung bin kann ich mit den christlichen Glaubenslehren nichts anfangen.



    Außerdem strotzt der Text oben vor Machismen und Anachronismen.
    You couldn't have picked a worse person to hole up in.
    Meine tapferere kleine Killermaschine
    Another nightmare about to come true

  4. #4
    Wunderlampe
    Gast

    Standard ach du liebes Bischen

    Ich muß gleich schreien.....

    Durch die Ehe werden Mann und Frau eins und gehören nicht mehr sich selbst,
    Das hätt ich vor der Hochzeit wissen sollen Stimmt, manchmal bin ich nicht mehr ich selbst. Da kenn ich mich nicht wieder!


    So wie Ihr Frauen Christus gehorcht, sollt ihr euch euern Männer unterordnen.


    Das ist das blödeste, was in der Bibel steht. Dieser Satz kann nur von einem Mann geschrieben sein. Partnerschaft heißt, dass beide die gleichen Rechte und die gleichen Pflichten haben. Und wenn die Männer endlich lernen würden die Frau als gleichwertig anzuerkennen, dann gäbe es manchen Zwist in der Ehe nicht. Mit welchem Recht behauptet der Mann das alleinige Sagen zu haben, hä? ( ist bei uns nicht so, sonst hätt ich meinen Mann nicht geheiratet )

    Jesus möchte allen Ehepaaren helfen, einander eine erfüllte Ehe zu schenken
    .

    Wie kann er das, er hat von der Ehe doch keine Ahnung. Eine Ehefrau gabs nicht, oder wurde von den Bibelschreiber schlicht weg unterschlagen.

  5. #5
    Neuling
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    birgit du bist die beste!!!

  6. #6
    Neuling
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    oh weiha

    mal wieder nen knüller der allerfeinsten sorte

    ich gehöre nichtmehr mir selber sondern meinem mann????und ich darf mich ihm sexuell nicht verweigern???aha

    also wenn ich kopfweh habe oder keine lust dann bin ich neschlechte ehefrau??

    und wenn wir dann mal gucken dann gibts ja noch grössere knüller im christlichen glauben in punkto ehe -frauenfeindlichkeit

    "Und ich fand, bitterer als der Tod sei ein Weib, das ein Fangnetz ist und Stricke ihr Herz und Fesseln ihre Hände. Wer Gott gefällt, der wird ihr entrinnen; aber der Sünder wird durch sie gefangen" (Der Prediger Salomo (Kohelet), Ecclesiastes 7:26-28).

    Keine Gemeinheit kommt der einer Frau gleich … Sünde begann mit einer Frau und ihr verdanken wir, dass wir alle sterben müssen" (Sirach 25:19,24).

    Eine (Frau) sollte in Stille und völliger Ergebung (Unterwerfung) lernen. Ich erlaube keiner Frau das Lehramt oder irgendeine andere Autorität über den Mann auszuüben; sie hat zu schweigen. Denn Adam wurde zuerst gemacht, danach Eva. Und Adam wurde nicht verführt, die Frau aber hat sich zur Übertretung verführen lassen" (I Timothy 2:11-14).


    Der Heilige Tertullian war noch direkter als Sankt Peter, wie er zu seinen "geliebtesten Schwestern" im Glauben sprach, als er sagte: 6


    "Wisst ihr nicht, dass ihr alle eine Eva seid? Das Urteil Gottes auf dieses Geschlecht lebt in dieser Zeit: daher muss die Schuld notwendigerweise auch am Leben sein. Ihr seid des Teufels Einlass: ihr seid die Entweiher des verbotenen Baumes: ihr seid die ersten Verräter am Gesetz Gottes: ihr seid sie, die ihn überredet hat, jenen, den anzugreifen der Teufel nicht mächtig genug war. So leichtfertig habt ihr das Abbild Gottes zerstört, den Mann. Auf Grund eurer Abkehr musste selbst der Sohn Gottes sterben."


    ahrhunderte später erachtete Thomas von Aquin die Frau nach wie vor als defektes Wesen:


    "Was die individuelle Natur betrifft, so ist die Frau mangelhaft und missgezeugt, da die aktive Kraft des männlichen Samens nach der Vollkommenheit wie der im männlichen Geschlecht strebt; die Erzeugung der Frau jedoch kommt von einem Defekt in der aktiven Kraft oder einem materiellen Fehler oder sogar aufgrund äußeren Einflusses. "


    Letztlich konnte der bekannte Reformer Martin Luther keinen Nutzen an einer Frau für die Welt erkennen, außer möglichst bedenkenlos viele Kinder in die Welt zu setzen:


    "Wenn sie müde werden oder sogar sterben, so macht das nichts aus. Lasst sie im Kindbett sterben, dafür sind sie da."


    "Wie [es] in allen Gemeinden der Heiligen [ist], sollen eure Frauen in den Gemeinden schweigen, denn es wird ihnen nicht erlaubt, zu reden, sondern sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz sagt. Wenn sie aber etwas lernen wollen, so sollen sie daheim ihre eigenen Männer fragen; denn es ist schändlich für eine Frau, in der Gemeinde zu reden." (I Kointher 14:34-35)

    also von liebe und gleichberechtigung ist da nichts zu erkennen-im gegentei

    und ich soll mich einem mann unterordnen der solche dinge als gottgewollt hinnimmt????

    neeee meine lieben diesen quatsch hat ein mann verfasst -kein gott

    grummelnd
    samy

  7. #7
    Wunderlampe
    Gast

    Daumen hoch

    Danke Samy

    Deinen Beitrag finde ich echt klasse. Wie armselig müssen sich die Kirchen-Männer fühlen, dass sie die Frau so nieder machen.

    Danke Wildhonigbiene für deinen Beifall

    Bei dem Thema könnt ich echt an die Decke gehen.

  8. #8
    Neuling Avatar von Kryptonite
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    Zitat Zitat von Bernhard
    Gott verlangt in der Ehe Verantwortung und Unterordnung. So wie Ihr Frauen Christus gehorcht, sollt ihr euch euern Männer unterordnen.
    Stimmt, das kann nur ein Mann geschrieben haben.

    Mag sein, dass das noch vor einigen Jahrzehnten die Männer allein das Sagen hatten, aber mittlerweile leben wir im 21. Jahrhundert.
    Das Leben ist hart, aber wenigstens ungerecht....

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