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Thema: Eine Frage.

  1. #1
    Neuling
    Registriert seit
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    Standard Eine Frage.

    Hallo!
    Ich habe eine Frage!
    Woher kommen diese Sprachgewohnheiten wie: Weißte, ey, krass, heftig oder alter? Gewöhnt man sich es von anderen Mitmenschen an? Und WO entstehen solche Sprachgewohnheiten?

    Und noch was:
    Ich saß heute mit meinen Eltern in einem Cafe und habe etwas erzählt. Mitten in meinem Satz kam aufmal-> eigentlich eigentlich eigentlich - drin vor.
    Woran liegt es? In letzter Zeit fange ich manchmal an zu nuscheln (wie auch immer man das schreibt) und manchmal stotter ich oder wiederhole die Wörter mehrmals. Manche Leute denken, ich mache das extra, da ich manchmal aus Spaß lispel, nur wenn ich mit meinem Haustier spreche... aber dass ich das andere (nuscheln, wörter mehrmals sagen oder stottern) extra mache, so ist es nicht. Es passiert einfach so. Und es stört mich. Und wenn es vor wichtigen Personen passiert ist es mir oft so peinlich, dass ich rot werde und mich noch mehr beim sprechen verhaspel.

    TeArS.

  2. #2
    Wunderlampe
    Gast

    Standard

    Hallo T
    Ich denke das passiert durch die Identifikation mit den Menschen , die diese Sprache benützen. Du findest es gut, also ahmst du es nach. Und mußt es dir dann wieder abgewöhnen, wenn es nicht mehr passt.

    zum Thema Eigentlich: eigentlich ist keine Wort, es sagt nichts aus, außer das es nichts aussagt

    "eigentlich liebe ich ihn " entweder ich liebe ihn oder nicht. Eigentlich heißt: nach Abzug aller Einwände.

    Ich kenne einen Mann, der verfällt ab und zu in eine sehr hohe Sprache und zwar dann, wenn sein Verhalten weich wird.

    Die Art wie wir sprechen oder Sprache benutzen, läßt große Rückschlüsse über den Menschen zu.
    In einem Kurs über richtiges Sprachverhalten hat die Dozentin gesagt: Wenn du deine Sprache ändern willst, dann mußt du deine innere Einstellung ändern, dann ändert sich auch deine Sprache.

  3. #3
    Neuling
    Registriert seit
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    Standard

    Ich denke auch, dass man sich bei Kommunikation automatisch auf die Menschen einstellt, mit denen man regelmäßig kommuniziert. Stress kann eine Beeinträchtigung der Kommunikationsfähigkeit bewirken.

    Wenn man Fehler bei der Aussprache hat (ich zum Beispiel hatte einen "Äh" - Fehler, siehe Boris Becker), muss man sich konzentrieren und versuchen, diese Fehler zu vermeiden. Wenn ich als Pausenfüller in einem Vortrag "Äh" sage, nehme ich mir sofort vor, dass nicht wieder zu tun. Langfristig hilft das bei mir.

    Manchmal halte ich mir einen Vortrag auch selbst vor dem Spiegel oder lese mir einen entsprechenden Textausschnitt selber vor. Dabei kommt man sich zwar zunächst blöd vor, aber solchen Stress hast Du ja bei einer richtigen Rede / in einem wichtigen Gespräch auch. Und im Spiegel kriegst Du einen Eindruck davon, wie andere Dich sehen, wenn Du redest.

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