Ich kann das nachempfinden.

Mein geliebter Papa hat sich vor 6 Jahren selbst getötet. Vorher aber liefen noch Dinge ab, die ich nichtmal meinen Feinden wünschte, wenn ich welche hätte.

Auch ich träume noch von ihm und denke täglich an ihn. Neuerdings lasse ich sogar wieder zu, dass er auf mich Stolz sein könnte, ich also seine Anerkennung anerkennen würde, könnte er sie mir geben.

Nichts desto trotz kommt man glaube ich nur schwer über einen geliebten Menschen hinweg. Das muss aber nicht stören. Das Leben ist nunmal ein Freuden- und Trauerspiel. Akzeptiere dass mit ihr auch ein Teil von Dir gestorben ist. Sie wird dir vielleicht immer fehlen. Mein Vater wird mir immer
fehlen. Er hat mir so sehr wehgetan, dadurch, dass er mich verlassen hat, dass es einfach unvergesslich bleiben wird.

Aber akzeptiere das Gefühl einfach als das was es ist und nicht mehr. Das Gefühl der Trauer und des Vermissens sind Teil von uns. Ich finde man muss das nicht überwinden. Man muss lernen damit zu leben!