Hallo liebe Gemeinde,
Ich habe mir nun ein Herz gefasst und rede mir einfach mal alles frei von der Seele. Wer sich die Geschichte durchlesen möchte sollte etwas Zeit mitbringen denn es wird ausführlich. Es war relativ schwer den Topic auszuwählen da in meiner Geschichte so ziemlich alles vorhanden ist.
Ich muss den Text aufteilen, da er als ein Post nicht zugelassen ist.
Zum Sachverhalt:
Ich bin nun (seit fast genau einem Monat) 19 Jahre alt, lebe noch daheim und ja, ich würde sagen, lege ich einfach mal los:
Begonnen hat alles als ich 14 war. Ich lernte damals ein Mädchen, nennen wir sie mal "Anne", kennen. Wir waren über den Zeitraum von einem Jahr mehrfach zusammen und getrennt, wie man es eben von Beziehungen in solch jungen Jahren kennt. Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr genau, wer letztlich die entgültige Entscheidung traf das ganze zu beenden, jedoch bedeutete das für mich meinen ersten Liebeskummer. Die ersten Wochen litt man, man heulte und dunkelte das Zimmer ab, wie man das eben kennt. Aber nach etwa einem halben Jahr wurde es nicht weniger, nein, im Gegenteil. Ich fing an Bilder in meinem Kopf zu sehen, Bilder wie sie mit anderen Typen schlief, sich mit Ihnen vergnügte. Diese Bilder raubten mir den Schlaf, sie verbrannten meine Seele, ich konnte nicht mehr klar denken, war unfähig zu handeln, meine Eltern litten unter meinen depressiven Verstimmungen, meine Schule und meine Freunde. Somit fasste ich mir irgendwann ans Herz und besuchte eine Psychiologin. Diese lernte mich über 2 Jahre, mit den Bildern umzugehen, und das erfolreich. Ich kam wieder klar, war wieder froh. Während dieser Therapie, mit 17, lernte ich über einen Online Chat ein weiteres Mädchen kennen, taufen wir sie "Mandy".
Mandy war 16, wohnte 300 km weit entfernt und hat irgendwie mein Interesse geweckt. Man schrieb miteinander, telefonierte bis in den Schlaf hinein und irgendwann nach einigen Wochen traf man sich dann das erste mal. Und hier begann der ganze ärger. Es wäre sinnlos alles aufzuführen, deswegen fasse ich mich hier ausnahmsweise mal kurz; Das erste Treffen begann bei der Mutter: "Vorstellungsgespräch". Was tue ich, was kann ich, was mag ich. Nach etwa 3 Stunden im Verhör war allen klar: das gibt ärger.
Mandys Mutter konnte mich nicht leiden, und das sagte sie von anfang an direkt heraus. Aber man hört natürlich nicht auf die Mama und setzt seinen eigenen Kopf durch. Somit beschlossen wir uns weiterhin zu treffen und irgendwann kamen wir dann zusammen.
1,5 Jahre verbrachten wir miteinander, so gut wie jedes Wochenende wurde genutzt damit wir uns sehen konnten. Jedoch wurde ebenso jeder kleinste Moment von Mandys Mutter genutzt um die Beziehung zu unterlaufen, jedoch schafften wir es uns darüber hinweg zu setzen. In diesen 1,5 Jahren hatten Mandy und ich viel streit, oftmals wegen Meinungsverschiedenheiten. Ich spielte in der Zeit mehrfach mit dem Gedanken, das ganze zu beenden. Entschied mich letztlich aber dagegen aus Angst sie zu vermissen. Zudem war das Sexuelle (und das ist für den weiteren Verlauf des Textes wichtig) mit Abstand das beste was ich jemals erlebt habe. Es gab KEINE Tabus, nein, selbst im Vergleich zu Erwachsenen war unser Sexualleben mehr als Extravagant und Freizügig. So etwas habe ich noch niemals erlebt. Dazu kommt dass Mandy vor mir Jungfrau war und ich zusammen mit Ihr diese Dinge erlernte. Nun denn, die letzten Wochen stritten wir uns nurnoch wie verrückt, es krachte am laufenden Band und irgendwie war keiner mehr zufrieden. Mehrfach ging es hin und her, sie war auch unentschlossen ob sie schlussmachen soll oder nicht, letztlich überredete ich sie jedes mal bei mir zu bleiben. Irgendwann konnte ich das nicht mehr. Es war vorbei. Kurz und knapp am telefon erklärte sie mir dass es nicht mehr geht. Obwohl ich am Vortag noch selber überlegte der Beziehung ein Ende zu setzen brach für mich eine WElt zusammen. Ich konnte es nicht fassen, es sollte tatsächlich aus sein. Der Kontakt wurde abgebrochen, Mandy meldete sich nicht mehr.
1 - 2 Wochen hielt ich durch ohne nachzuforschen, in der 2. Woche dann konnte ich es mir nicht nehmen ihre Emailseite und ihren Facebook account zu durchstöbern - und dort fand ich 2 mails, die sie an einen Typen schrieb, Inhalt war etwas wie "Ich liebe dich auch mein Schatz, du bist so toll.. etc". Die psychische Faust ins Gesicht.
Der Liebeskummer war enorm, so enorm dass es im Vergleich zu Anne einen Schmerzunterschied zwischen einem Nadelstich und einem durch die Hand gerammten Messer mache. Es war unerträglich, ich war zu nichts mehr fähig, litt jeden Tag bis ich irgendwann Anfing mit freunden stark Drogen zu konsumieren um mich abzulenken. Großteils nur Marihuana. IRgendwann als ich wieder meine Dosis Gras brauchte um den Schmerz zu betäuben nahm ich etwas zu viel davon, hatte einen "Absturz" in dem ich Mandy bildlich vor mir sah und einen enormen Heulkrampf samt Ohnmacht hatte. An diesem Punkt erkannte ich, das geht so nicht weiter. In der gleichen Nacht ließ ich mich zur Psychioatrischen Notaufnahme fahren, erzählte dort die gesamte Geschichte und bekam kurzfristig sedierende Tabletten und eine Überweisung an einen Psychiater mit Medikamentempfehlung. Nach etwa einer Woche suchte ich diesen auf und bekam ein mittelstarkes Antidepressivum (Mirtazapin). Es wirkte, was die innerlichen seelischen Schmerzen betrifft, erstaunlich gut - jedoch fühlte ich mich nicht glücklich. Es tat einfach nur nicht mehr weh. In dieser Zeit wurde mir von einem Freund nahegelegt, mich abzulenken. Also schrieb ich eine Exfreundinn, mit der ich mit 12 mal was hatte an, (wir taufen sie Mareike) und fragte ob sie sich nicht mal wieder treffen wollte. Sie willigte ein. Wir trafen uns die folgenden Wochen fast jeden Tag, und die Situation war immer die gleiche: War ich mit Ihr, dachte ich keine Sekunde an Mandy. Ich war wirklich glücklich. War Mareike weg, so gab es nurnoch Mandy und die Trennung in meinem Kopf. Nunja, ich hatte das Gefühl es tat mir gut, also beschloss ich mit Mareike zusammen zu kommen. Etwa 1,5 Monate verbrachten wir zusammen, bis sie eines tages "zu einer Familienfeier" wollte. Sie versprach sich zu melden, tat es aber nicht. Ich rief auf Ihrem Handy an und irgendwann nahm ein Mann den hörer ab mit den Worten "Wer ist da?". Ich frage freundlich wer da sei, als Antwort kam "Der Freund von Mareike, und wer bist du?".
Ich war fassungslos. Ich wusste nicht was auf einmal falsch ist mit der Welt. Ich wusste nicht, wieso man mir sowas antat. Aber das kurioseste war: Wegen Mareike war ich wütend. Aber ich trauerte nicht wegen Ihr, sondern ich trauerte noch intensiver als zuvor wieder um Mandy! Und ab diesem Punkt fingen an, bilder in meinem Kopf zu kreisen. Die gleichen Bilder wie ich sie damals von Anne kannte, Bilder wie Mandy mit anderen Typen schläft, und hier wurde es auf einmal merkwürdig: Die Bilder taten weh - aber sie eregten mich auch unheimlich! Wärend es mein Herz in Stücke riss mir vorzustellen wie Mandy mit anderen Typen schläft so erfreute sich mein Genital umso mehr und ich masturbierte sogar zu diesen Bildern, auch wenn ich anschließend vor Schmerz heulte! Jedoch funktioneirte das nicht lang, denn das Mirtazapin fing an seine Nebenwirkungen zu entfalten: Müdigkeit, eingeschränktes Denkvermögen, Erektile Störungen, die ganze Wahrnehmung war wie auf Drogen. Und es wurde immer schlimmer. Somit beschloss ich die Tabletten nach etwa 2 Monaten wieder abzusetzen.
Diese Geschichte ist nun etwa ein 3/4 Jahr her, die Trennung von Mandy vielleicht 1,5 Jahre. Aber es geht weiter.
Ich habe es mitlerweile geschafft mich halbwegs damit abzufinden dass es mit Mandy vorbei ist und es nie iweder wird, auch wenn es bis heute nach wie vor wehtut. Aber bis heute erregt mic hdie Vorstellung wie sie mit anderen Männern verkehrt. Und es bleibt nicht nur dabei, dazu weiteres später.
Ich spiele ein Computerspiel Online zusammen mit einer Gruppe. Wir reden und schreiben übers Internet und das ganze geht seit etwa 2 Jahren so. In diesem Clan war eine Frau, diese liebe Frau erweckte mein Interesse. Außerdem, ablenkung kann eh nicht schaden, dachte ich mir. Also schrieb ich viel mit ihr, telefonierte und fing an sie zu leiden. Nun, das Clantreffen stand vor der Tür. Pfingsten, in Berlin. Sie hat leider kein Geld um hinzukommen, wobei so eigentlich eh nur wegen mir käme, da sie in letzter zeit immer öfters an mich denken muss. Ich in meinem Wahn dackelte zur Bank, überredete die Angestellte mir einen Dispo von 500 euro zu gewähren, nahm mir einen Leihwagen und fuhr insgesammt 800km um sie abzuholen und zum Clantreffen zu bringen. Hätte ichs mal lieber gelassen.
Auf dem Clantreffen baggerte sie jeden an, absolut jeder wurde voin ihr betätschelt, Komplimente wurden gemacht, angefasst, gestreichelt, ich wurde ignoriert. Sobald wir wieder auf dem Zimmer allein waren kam sie zu mir an und wunderte sich warum ich sie Abwies. Zur krönung des ganzen fing sie an gerüchte über mich zu verbreiten und als ich nach der Karte für das Hotelzimmer suchte fandi ch in Ihrem portemonae 400 euro - das dazu dass sie kein Geld hat, um mir wenigstens den Sprit zu bezahlen. Ja, wie hätte es denn auch anders sein können. Es wäre zu viel verlangt mal glücklich zu sein. das Clantreffen war für mic hruiniert, ich war nurnoch wütend und fuhr kurzfristig ab.
Wieder saß ich frustriert daheim und verbrachte Sinnlos die Zeit im internet. Aber wie immer versuchte ich mich abzulenkenb mit anderne Frauen, also ging die Suche weiter.


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