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Thema: Emetophobie usw.

  1. #1
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    Ausrufezeichen Emetophobie usw.

    Hallo
    Ich weis nicht ob ich hir im richtigen Forum Poste, da mein Problem ziemlich komplex ist.

    Erst mal zum Anfang:
    Ich leite seit ca. 7Jahren (ca. 4.Klasse)an Emetophobie(Angst vor dem Erbrechen) Ich war bei verschidensten Psychologen und Ärzten und keiner konnte mir sagen was ich habe. Bis ich es vor einem halben Jahr selbst herausgefunden habe. Es weis auch keiner woher das kommt.
    Ich habe meinen Mittlerenreiffe geschaft, mit guten noten, aber nur weill mich meine Eltern jeden Tag in die Schule gefahren haben und abgeholt haben. Da ich mich nict mehr getraut habe mit dem Buss zu Fahren, da mir dort immer schlecht wurde. Dan habe ich eine Ausbildung angefangen, diese habe ich jedoch dan gegen den willen meiner Eltern geschmissen und bin 3Monate in eine Psychatrie. Dort wurde ich mit Sertralin(gegen meine starken depresionen) und verschiedensten übungen behandelt. Dass ganse hat jedoch nichts gebracht, ausder dass ich endlich ein paar Freundeinnen gewonnen habe(zuvor hatte ich nie wirkliche freunde und wurde auch oft gemobt). Desweiteren habe ich in der Klinik angefangen mich selbst zu verletzen und mir wurde dort erst richtig bewusst, dass ich richtige Selbstmordgedanken habe, weshalb ich auch Weinachten auf der Intensivstadtion verbracht habe. Las ich entlassen wurde, ging es mir genau so schlecht wie vorher, nur dass ich jetzt auch noch meine Freunde verloren habe, mich selbst verletzte, ständig über den tot nachdenke und ich schreckliche angst habe krank zu werden und erbrechen zu müssen. Außerdem kommt noch hinzu, dass ich den gansen Tag zuhause sitze, da in meiner Nähe nichts los ist und ich keine Freunde habe.
    Naja und dass ist nicht das einzigste.
    Die Leute, die ich in der Klinik kennen gelernt habe, melden sich nur selten, wass mich sehr betrübt, da ich wirklich sehr guten kontakt zu ihnen hate und sie mir sehr wichtig sind. Meine eine Freundin hat sich mitlerweile auch umgebracht(sie hatte den gleichen Psychologen wie ich habe) eine andere vesucht sich ständig um zu bringen(diese war auch weinachten mit mir auf der Intensiv, zum teil auch wegen mir) noch eine will sich auch umbringen, eine andere hat Buliemie und ihr geht es noch schlechter als vorher(auch suizid gedanken) und noch 2, die zimmlich depresiv sind, nur meiner aller besten freundin geht es einigermaßen gut. Ich mache mir oft sorgen um diese und frage mich immer wie ich ihnen helfen kann.
    Außerdem nerfen mich meine Eltern immer, dass ich Reha machen soll, da ich sonst keine Krankenkasse mehr habe, da diese den Vertrag auflösen wollen. Und mein Psychologe will nur das ich unbedingt wieder Arbeite und hat mein Sertralin abgesetzt und mir so anderes zeug gegeben(fals das wichtig ist schaue ich nochmal nach) wovon es mir zimmlichs chlecht geht( ist beim aufdosieren). Ich weis eigendlich nicht wie ich weiter machen soll und den anderen helfen kann.

    Edit: ach ich neige auch zu Magersicht, bin 1,75m 54kg und würde gerne düner sein

    Ich stehe auch für fragen zur verfügung
    Geändert von Karl93 (14.03.2011 um 17:12 Uhr)

  2. #2
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    Idee

    Zitat Zitat von Karl93 Beitrag anzeigen
    Außerdem nerfen mich meine Eltern immer, dass ich Reha machen soll, da ich sonst keine Krankenkasse mehr habe, da diese den Vertrag auflösen wollen. Und mein Psychologe will nur das ich unbedingt wieder Arbeite und hat mein Sertralin abgesetzt und mir so anderes zeug gegeben(fals das wichtig ist schaue ich nochmal nach) wovon es mir zimmlichs chlecht geht( ist beim aufdosieren). Ich weis eigendlich nicht wie ich weiter machen soll und den anderen helfen kann.
    - Krankenkasse: wichtig, abklären. Leider, wenn du halt nicht Rockefellers erbin bist, musst du da aufpassen, weil das echt teuer werden kann

    - Ablenkung: gute Idee, weil du sehr viele labile Freundinnen hast. Das Problem ist, dass ihr euch gegenseitig runterzieht und das ist nicht Sinn der Sache. Eine Freundin von mir war in der Psychiatrie und hat sich dort mit Depressiven und Essgestörten angefreundet... bis zu einem schweren Zwischenfall war sie praktisch fast schon in der Geschlossenen. Danach hat sie den Kontakt abgebrochen und ist wieder zur Schule. Dauerte, bis es ihr wieder besser ging, aber sie wollte, dass sich etwas ändert und hat sich das jeden Tag gesagt. Heute ist sie erfolgreiche Studentin und Politikerin. Von daher kann ich mir gut vorstellen, dass dein Psychologe etwas ähnliches für dich tun möchte. Du brauchst Aufgaben, damit du nicht immer über die negativen Sachen nachdenkst und gute Erfahrungen machen kannst (+ neue Leute kennen lernen).

    - anderen helfen kannst du nur, indem du ihnen optimistisch gegenüber trittst! Warum bist du damals in die Psychiatrie gegangen? Doch nicht, um Leute kennen zu lernen. Und die anderen, warum sind sie dort hin? Auch nicht, um andere kenne zu lernen. Ihr seid dort hin, weil ihr "gesund" werden wolltet, oder nicht? Ihr könnt euch nur helfen, wenn ihr euch selbst helft und den anderen Tipps zur Selbsthilfe gebt. Ansonsten bleibt ihr stehen.

    Wie alt bist du? Es kann sein, dass dein Körper momentan zu verrückt spielt, um "normal" zu reagieren, vor allem auf die Medikamente. Bei einem der Mädchen ist das passiert, dass sie mitten in der Pubertät war und aus Trotz ständig die Medikamente verweigert hatte. Deswegen kam es dann zum Zwischenfall.

  3. #3
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    Standard Hi

    Hi
    mir gehts es genauso. ich leide auch an emetophobie seit 27 Jahren also sprich mein ganzen Leben.
    Ich bin zur zeit auch in Pychologischer Behandlung.
    Also deine Situation ist schon recht doof. Geritzt habe ich früher auch aber das ist schon soooooooooo lange her.
    Wie lange warst du denn in Therapie?
    Es ist gut gleichgesinnte zu suchen, doch "freune" die suizid gefährdet sind, naja ich weiss ja nicht...
    Was macht dir denn am Meisten Angst? welche situationen?


    Gruss

  4. #4
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    Standard

    Oh ja, da darf ich mich leider auch einreihen...
    Ich bin 25 Jahre und leide darunter schon über mein halbes Leben lang.
    Es gibt ja verschiedene Arten...

    *Bei mir ist es so, das ich mich nicht übergeben kann.
    *Ich bekomme Schweißausbrüche, Zittern und Herzrasen bei Übelkeit.
    *Ich kann es auch nicht hören oder sehen bei anderen, auch nicht bei meinem eigenen Kind.
    *Ich gehe auf keine Feste wo Alkohol getrunken wird, denn da ist mir die Gefahr zu hoch das sich jemand übergeben muss.
    *Ich trinke keinen Alkohol.
    *Ich fliege nicht aus Angst vor Übelkeit und Erbrechen (auch von Mitfliegern natürlich).
    *Wenn ich ein Medikament verschrieben bekomme und da in den Nebenwirkungen steht: Übelkeit... Dann nehm ich es nicht.
    *Ich hasse die Magen Darm Grippe Welle und versuche so oft wie möglich Hände zu waschen bzw engen Menschenkontakt zu meiden.

    Das war jetzt so mal das gröbste!
    Ich muss dazusagen, als ich mich das letzte mal übergeben habe, war ich noch so klein, das ich es auch gar nicht mehr genau weiß. ich wünschte, ich müsse mich auch nie wieder übergeben müssen.
    Übelkeit hab ich natürlich schon ab und an, aber dann brauch ich jemand bei mir. Nicht so wie bei viele andere Emos, das es ihnen eher unangenehm ist, wenn jemand mit dabei ist.
    Ich bräuchte da am besten meinen Mann, meine Mama und einen Arzt.
    Vermutlich würde ich sowieso ins Koma fallen und es gar nicht mitbekommen.

  5. #5
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    Standard hi

    Hi

    oh ja ich kenne deine Beschwerden, mir geht es genau so.
    Ich brauch auch immer jemanden bei mir wenn es so weit ist. lol
    ich finde es schrecklich wenn sich meine maus übergeben muss. sie tut mir dann so leid, dann hab ich angst das ich mich anstecke, und naja das erbrochene ist natürlich auch nicht so toll.
    wie war deine schwangerschaft?
    bist du in behandlung?

    viele grüsse

  6. #6
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    Standard

    Meine Schwangerschaft war zum Glück ein Traum und ich hatte kein einziges mal Übelkeit. Darüber bin ich unendlich dankbar!

    Nein, in Behandlung bin ich nicht.
    Hab Angst mich damit lächerlich zu machen.
    Außerdem will ich darüber nicht zu reden, denn wenn ich viel drüber nachdenke, wird mir schon schlecht.

    Wie war deine Schwangerschaft?
    Bist du in Therapie?

  7. #7
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    Standard hi

    Bei mir war die schwangerschaft auch ganz ok. Mir war nur gelegentlich schlecht und übergeben musste ich mich auch nicht.
    Ja ich bin seit 2 Monaten in Behandlung.
    Was machst du denn wenn dir Übel ist bzw wenn du eine "attacke" hast?
    Was macht dir am meisten angst?
    Bei mir ist es die magen-darm-grippe. Ich hatte letztes jahr eine furchtbar schlimme. Das war die hölle. Dieses Jahr hatte ich sie auch aber "nicht" ganz so schlimm.
    Wie alt ist denn dein Kind?
    Eigentlich wollte ich keine Kinder aus Angst vor der Schwangerschaft, doch durch einen Unfall ist es dann einfach passiert und sie ist das beste überhaupt.
    Doch leider bin ich dafür sehr anfällig... Ich hab furchbare angst davor. Voher war es "nur" das Erbrechen und jetzt sind des die Magen-darm-Viren.
    Beeinflusst dich das in der Arbeit und in deiner Freizeit?

    Viele grüsse

  8. #8
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    Standard

    Also wenn mir übel wird, dann Atmen Atmen Atmen...
    Außerdem versuche ich mich abzulenken.
    Ich hole mir ein Duschgel und lese hinten die Inhaltsstoffe durch .

    Klappt ganz gut, wie gesagt, ich hab mich seit Jahren nicht übergeben.

    Am meisten Angst macht mir nicht irgendeine Krankheit, sondern einfach nur das Übergeben an sich.
    In meiner Familie hatten schon mal alle Magen Darm und ich hatte auch Durchfall und mir war mega schlecht. Ich hab es aber geschafft mich nicht zu übergeben.
    Keine Ahnung wie, aber vielleicht war es ja bei mir auch gar keine Magen Darm Grippe.

    Es beeinflußt mich in meiner Freizeit zum Glück gar nicht.
    Dadurch das ich mich schon so lange nicht übergeben habe, rede ich mir immer ein das ich es erfolgreich unterdrücken kann.
    Mir ist schon des öfteren schlecht, aber wenn dann zum Glück meist nur daheim.
    Ich überleg jetzt aber auch schon ob ich überhaupt noch ein zweites Kind haben will.
    Ich kann mir nicht vorstellen, das ich wieder soviel Glück habe und ich keine Schwangerschaftsübelkeit habe.
    Also einschränken tut es schon ein klein wenig!

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