Hallo liebe Leute.
Also ich habe noch nie professionelle Hilfe in Anspruch genommen, wollte ich nicht, und kann ich auch nicht. Hätte ich aber oder sollte ich doch besser mal machen. Ich dachte erst, es wären Depressionen. Bin dann aber durch entsprechende lektüre darauf gekommen, dass ich eine Histrionische Persönlichkeitsstörung habe. Das ist mir ganz schon vor den Kopf gestoßen, da wird einem vieles klar. Mein eigenes Verhalten schien mir fast pervers, nachdem ich sehen konnte, dass es einfach nicht echt ist. Später habe ich feestgestellt, dass ich auch sehr narzistische Züge habe. Das wechselt sich alles immer ab. Ich habe aber auch gelegentlich Ängste, Menschenscheue, Paranoia und schizoide oder schizotypisches Verhalten (weiß nicht welches es war).
Kurzrum: ich komm darauf nicht klar. Eine multiple Persönlichkeitsstörung? Wenn ich ganz ehrlich zu mir bin, dann fühle ich mich *******. Total heruntergezogen. Sehr mies drauf.
ich versuche zu verstehen, dass ich da Probleme mit meiner Persönlichkeit hab. Das sollte mir bewusst sein, was mir aber wichtiger ist dass ich eine gewisse EMpathie entwickle. Ich bin anfang 20 und interessier mich einfach nicht für andere. Ich glaube nicht, dass das geht.
Aber
Ich weiß gar nicht wie mir ist, oder wer ich bin. Alles das wechselt sich immer so schnell ab. Ich habe immer neue Ziele, neue Ängste, Energie oder Depressionen.
Ich versuchs mit Meditation, aber dafür hab ich momentan einfach keine Nerven mehr. Ich versuch mit Tagesrhytmen, aber auch da hab ich meine probleme. Ich stehe momentan vor allen als Arschloch da, und es ist mir wohler so, dann muss ich mich nicht zwingen irgendwie freundlich zu wirken. Ich kann keine Unterhaltungen führen, ohne entweder gekünstelt aufzutreten, oder einfach um mich in ein besseres Licht zu setzen. Ansonsten, kann ich einfach mittlerweile mit keinem mehr reden.
Histrioniker, Narzist, Depressionen. Egozentrisch. Das ist einfach ein Teufelskreis in mir, eines zieht das andere runter.
Ich habe vor 2-3 Jahren gespürt, dass ich mir helfen muss. Da war alles noch nicht ganz so schlimm. ich habe mich immer weiter isoliert, dachte, so könnte ich mich besser auf mich selbst konzentrieren um mir zu helfen. Mittlerweile, naja. Jetzt bleibt mir keine andere Wahl, ich muss mir selber helfen, muss es selbst anpacken, die Einsamkeit und Isolation aushalten, Mitgefühl für andere entwickeln, einsehen, dass meine Existenz trivialer Bedeutung ist. Für einen Psychologen oder Therapeuten ist es jetzt zu spät, dafür habe ich kein Geld, und in meinem Chaos in den letzten jahren hab ich keine Absicherungen mehr oder Versicherungen.
Ich hab noch diesen Computer hier, Klamotten und lebe in einer Absteige. Ich bin immer weiter fort und fort und dachte, ich könnte mir dann besser helfen.
Ich habe auch keine Lust mehr, Bücher zu lesen über Meditation. Oder Skills für Glücklichsein. Oder Bücher über inneres Kind und innerer Erwachsener. Ich muss jetzt einfach mir selbst helfen. Ansonsten gebe ich bald wirklich einfach nur noch auf.
Es ist nur schwer, mir zu helfen. Ich bin sehr kindisch, kann kaum auf mich aufpassen. Meine Absichten, Ziele, mein Dasein ändert sich jeden Tag.
Ich denke es wäre ein Anfang, dort anzufangen, wo es anfing schief zu laufen. Mitgefühl für andere lernen, am Anfang der Kindheit.
Achja, nebenbei: Momentan ist es sehr komisch, komischer den je. Ich fühle mich durch diese Erkenntnisse krank, als hätte ich etwas wie eine Grippe. Obwohl ich gerne so ein "Schönling vor dem Spiegel Spiel" spiele, kann ich nmich kaum noch anblicken. Ich sehe sehr düster, fast verloren aus. Ich habe Familie und Freunde abgetrennt, und habe nichts mehr. Und die wenigen, die manchmal um mich sind, Leute, die ich gar nicht kenne, vermerken mich gleich als Arschloch. Ich wollte immer da hin, zu diesem Nullpunkt. Dachte oft schon, ich wäre endlich da und könnte von "null" anfangen. Aber es ging doch noch tiefer.
Doch dieses Grippe Gefühl, ist das normal, das ich mich so stark verletzt, verlassen und verloren fühle?


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