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Thema: Epo 2, schriftl.5

  1. #1
    Neuling
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    Standard Epo 2, schriftl.5

    Es geht um meine Tochter, MSS 11, bei der jetzt ein Problem immer deutlicher wird. Ihre ausgezeichneten Epochalnoten stehen in grassem Gegensatz zu ihren schriftlichen Arbeiten, in denen sie teilweise 0 Punkte schreibt. Selbst die Lehrer
    sind ratlos, da sie im Unterricht ihren Mitschülern teils überlegen ist.
    Sie selber steht fassungslos vor den Ergebnissen der schriftlichen Arbeiten !
    Aufgefallen ist mir ein Zittern der Finger, ansonsten ist sie körperlich gesund und sportlich aktiv.
    Da ich zunächst mal keinen Ansatz habe, möchte ichl in diesem Forum hier fragen, ob jemand eine Idee hat, in welche Richtung man mal etwas tun könnte.
    ( Habe ihr einen Termin beim Hausarzt genommen.)

  2. #2
    Gast4461
    Gast

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    Hallo,

    Das erste was mir hier einfällt wäre Prüfungsangst. Was sagst denn deine Tochter dazu?

    LG,
    Elerina

  3. #3
    Neuling
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    Danke Elerina für deine schnelle Antwort.
    Daran haben wir auch schon gedacht, ich habe keine Ahnung wie weit sowas
    blockieren kann. Sie sagt, dass sie sehr aufgeregt ist, da sie ja schon
    wieder Angst vor dem schlechten Ergebnis hat; sie selbst aber denkt, dass dies
    noch im normalen Rahmen sei !!???
    Sie schildert mir, dass, wenn sie die Arbeiten besprechen ihr die Antworten vollkommen klar sind, während der Arbeit aber ihr Wissen vollkommen weg ist.
    Ich denke, dass sie ihre Gedanken nicht in Worte fassen kann. Mir fällt auf, dass
    es mir jetzt gerade auch extrem schwer fällt meinen Verdacht in Worte zu fassen, obwohl ich eine genaue Vorstellung im Kopf habe und genau so stelle ich mir die Situation bei ihr mit ihrem Erlernten vor. Aber dann hätte sie ja während der Arbeit schon die richtigen Ergebnisse im Kopf, findet dann aber keinen Pfad? um es geordnet niederzuschreiben
    Oder ist es möglich, dass sie, wenn man ihr die gleiche Aufgabe einmal mündlich gibt und einmal schriftlich, diese unterschiedlich verarbeitet wird???
    Mensch ich habe wirklich keine Ahnung davon!!!
    MfG Seifenoper

  4. #4
    Gast4461
    Gast

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    Naja, wenn sie mündlich gut in der Schule ist, wird sie wohl dazu in der Lage dazu sein ihre Gedanken in Worte zu fassen, oder?

    Sie schildert mir, dass, wenn sie die Arbeiten besprechen ihr die Antworten vollkommen klar sind, während der Arbeit aber ihr Wissen vollkommen weg ist.
    Ja, das klingt total nach Prüfungsangst. Man bekommt in der Prüfungssituation Panik, hat nen Blackout, der Kopf ist leer. Ich glaube das muss noch nicht einmal was weltbewegendes dahinter stecken.

    Ich hatte auch mal so eine Phase, habe in Mathe einige Prüfungen total verhauen, obwohl ich eigentlich alles verstanden hatte. Wir haben das dann so gemacht, dass mir der Dozent Prüfungsaufgaben mit nach Hause gegeben hat. Ich habe diese dann in Ruhe in meiner eigenen Zeit ohne Druck erledigen können, meine Mutter war dabei und hat aufgepasst dass ich nicht schummle Dann sind wir zusammen zum Dozenten gegangen, er hat vor meiner Nase die Tests bewertet, die alle fehlerfrei waren und mir versichert, ich sei gut und hätte keinen Grund mir Stress zu machen. Seit dem hab ich nie wieder einen Blackout bei einer Prüfung gehabt.

    Wäre ja vieleicht mal eine Idee das zu versuchen. Aber eigentlich müssten Dozenten doch mit sowas Erfahrung haben und auch Methoden kennen, wie man deiner Tochter helfen könnte. Vielleicht wäre ein Gespräch beim Schulpsychologen auch eine Überlegung Wert.

    LG,
    Elerina

  5. #5
    Eliza_Day
    Gast

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    Wie sieht's denn mit ihrem Leseverständnis aus?

  6. #6
    Neuling
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    ---sie hat das s.g. Übersprung-Syndrom----
    wurde getestet, man sagte mir, dass es da keine Therapie
    oder Möglichkeiten gibt ihr zu helfen (

    Oder kennt hier irgendjemand etwas wie ich ihr helfen kann?

    LG

  7. #7
    Moderator Avatar von phel
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    Lass dich nicht für dumm verkaufen.

    Das "Ü-Syndrom" (s-syndrome) bezieht sich ausschließlich auf die Testergebnisse - in diesem Falle eine hohe Mengenleistung, bei einem hohen Fehleranteil (GZ: PR < 90; F%: > 10) . Warum der Test auf diese Art und Weise ausgefallen ist, und nicht anders, kann man mit den Ergebnissen aber nicht erklären - und auch nicht mit irgendeiner Bezeichnung.

    Wie sieht das Verhalten in der Schule aus? Das, in der Familie, unter Freunden und bei Freizeitaktivitäten? Wie verlief ihre bisherige schulische Laufbahn, bzw. gab es in der Vergangenheit ähnliche 'Vorfälle' oder Besonderheiten?

    Du schreibst, dass das Problem deutlicher wurde. Seit wann besteht es denn, wenn auch nur in Ansätzen?
    Geändert von phel (31.07.2011 um 23:54 Uhr)

  8. Der folgende Benutzer bedankte sich bei phel für den sinnvollen Beitrag:

    Darkstar (01.08.2011)

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