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Thema: Erfahrungen mit Opripramol zum Trevilor?

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    Standard Erfahrungen mit Opripramol zum Trevilor?

    Hallo,

    wie schon in einem anderen Thread beschrieben, leide ich seit dem Absetzen und leider auch noch seit dem Wiederansetzen von Trevilor 75 mg an einer in den ersten Wochen starken Depression. Nehme Trevilor jetzt wieder seit sieben Wochen und es hat sich auch schon was getan (ich schaffe die alltäglichen Dinge wieder), aber ich habe immer mal wieder zwischendurch depressive Einbrüche. Da die vergangenen Wochen ziemlich traumatisch waren (ich hatte mir vor dem Absetzen gerade eine zumindest für den Lebensunterhalt ausreichende Selbständigkeit aufgebaut und mir ging es gut!), da ich niemals mit solchen heftigen Reaktionen auf das Absetzen gerechnet hatte (O-Ton der Ärztin: "Sie werden sich ein paar Tage vielleicht etwas komisch fühlen, aber wenn es nicht geht, dann können Sie das Trevilor ja wieder nehmen, dann gibt sich das in zwei Wochen auch wieder." HAHA!), gesellt sich zunehmend Angst vor der Angst und Angst vor diesen absolut unvorhergesehenen Deprieinbrüchen hinzu. Diese wiederum lockt meine alte, eigentlich in den vergangenen vier Jahren gut besiegte Zwangserkrankung hervor. Diese quält mich dann besonders mit Gedankenzwängen, wenn die Depri mal Ruhe gibt, was natürlich wieder zu einer schlechteren Stimmung, heute Mittag dann sogar zu einem sehr heftigen Einbruch geführt hat.
    Nun war ich am Mittwoch beim Arzt, der verschrieb mir zusätzlich zum Trevilor Opipramol, das ich abends nehmen soll, damit sich die Ängste nicht so festsetzen und ich nachts auch angstfreier schlafe.

    Genommen habe ich sie noch nicht - ich habe arge Bedenken, weil ich zur Zeit sehr empfindlich auf Medikamente reagiere. So reagierte ich total heftig und teilweise paradox (auf Atosil) auf drei verschiedene niedrig dosierte niederpotente Neuroleptika (Melperon und Pipamperon), die an mir in der Klinik ausprobiert wurden. 10 mg Doxepin, das mir meine Neurologin dann hier zuhause zum Schlafen aufgeschrieben hatte, haute mich nicht nur am nächsten Tag, sondern auch noch am Tag drauf ziemlich um.
    Jetzt meinte der Psychiater, das Opripramol soll nicht so stark sedierend wirken, so dass ich es ohne Bedenken nehmen könne.
    Nun habe ich in einer Beschreibung gelesen, dass Opipramol in den ersten Wochen eine dämpfende Wirkung auf die Stimmung haben könne, bis die stimmungsaufhellende Wirkung eintritt. Davor habe ich natürlich Angst! Auch davor, dass mich das so umhaut, dass ich hier nur noch die Wände anstarren kann (was bei mir persönlich eher für Angst sorgt, als dass es sie abbaut).
    Auf der anderen Seite würde ich mir natürlich momentan ein bisschen mehr Egalstimmung und Entlastung wünschen. Hat jemand von Euch Erfahrungen mit Opipramol oder Opipramol zu Trevilor gemacht? Alternative wäre, das Trevilor höher als 75 mg zu setzen, aber der Psych wollte es erstmal mit Opipramol zusätzlich versuchen.
    Geändert von Merle (05.11.2011 um 17:58 Uhr)

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