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Thema: erfolglose jobsuche seit jahren...

  1. #1
    Neuling Avatar von MandyOhneZahn
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    Standard erfolglose jobsuche seit jahren...

    ich bewerbe mich seit 7 jahren um verschiedene ausbildungsplätze/jobs, ich habe es nie weiter als zum vorstellungsgespräch geschafft, wenn überhaupt. dabei sind meine letzten zeugnisse ziemlich gut. ein schnitt von 2,2 hat das letzte, das zeugnis der fachoberschule. ich würde auch mal behaupten, dass ich nicht unsympathisch aussehe. nicht ungepflegt oder so. ich sitze gerade und offen - also keine verschränkten arme etc. was man halt so weiß und worauf man achtet. höchstens natürlich aufgeregt und etwas nervös.

    momentan mache ich ein jahrespraktikum. und ich war so stolz, dass ich endlich mal überzeugen konnte und den ausgeschriebenen platz bekommen habe.
    jetzt wurde mir soeben mitgeteilt, dass ich die einzige bewerberin war. ganz toll, schlag ins genick. jedes bisschen hoffnung hinüber und ich den tränen nahe...

  2. #2
    Schreibkraft Avatar von Pure
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    7 Jahre ist wirklich ganz schön viel! Ist ja fast nicht zu glauben, dass du da nix bekommen hast. Hast du denn in den 7 Jahren garnix gemacht? Das würde ein wenig erklären, wieso das öfters mal in die Hose geht.

    Ansonsten kann ich dich vollkommen verstehen. Ich bin jetzt seit fast nem Jahr dabei mich zu bewerben und war erst bei 1 Bewerbungsgespräch. Die Bewerbungen kann ich logischerweise nichtmal mehr zählen. Das Problem ist auch einfach, dass natürlich das Amt druck macht und ich mich jetzt im grunde auf jeden Sch**** bewerbe, hauptsache dass ich weiter komm.
    Und das merkt man einer Person sicher an, wenn man sich irgendwo vorstellt, wo man eigentlich garnicht hin will, sich aber bewerben musste, damit das Amt ruhe gibt.

    Trotzdem erstaunt es mich, dass du nach 7 Jahren noch nix gefunden hast. Das ist ja schon ne ganz schön lange Zeit!

    Minderwertigkeitsgefühle zu haben ist in der Situation wohl leider normal, da die gesellscahft einen nur dann wirklich Akzeptiert, wenn man was leistet.
    Ich hab daher mir eine ehrenamtliche Arbeit gesucht, die mir auch wirklich Spaß macht, um anderen zu helfen und vor allem auch mich in eine bessere Grundstimmung zu bringen. Es wirkt einfach gut, wenn man weiss, man kann sich doch nützlich machen.

  3. #3
    Neuling Avatar von MandyOhneZahn
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    bei mir ist das problem, dass ich keinen führerschein habe. ich habe zwar mal angefangen gehabt, theorie war auch kein ding, aber sobald ich im auto sitze blocke ich ab und krieg nichts mehr gebacken.
    und mittlerweile muss ich mir halt noch anhören, dass ich ja schon so alt wäre.

    gemacht habe ich in den jahren so gut wie immer was, meine fachhochschulreife, verschiedene berufsgrundjahre, praktika, 1-euro-job...

  4. #4
    Schreiberling
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    Hallo,

    oh weia sieben Jahre das ist eine ganz schön lange Zeit.

    Wenn ich erhlich bin kann ich mir nicht vorstellen, dass du immer noch keine Ausbildung hast.
    Was möchtst du den machen?
    Und wieso fängst du nicht erstmal ein Studium an.
    Ich mache momentan auch mein Fachabi und wenn ich deinen Therad lese bekomme ich noch mehr angst erstmal nichts zu haben und eine jahr rum zu sitzen.
    Und das mit deinem durchschnitt 2,2 das ist super.
    Ich habe einen durchschnitt von 2,8.

    liebe grüße licht

  5. #5
    Roman Verfasser
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    Oh weia...7 Jahre ist lang.
    Schön, dass Du noch nicht aufgegeben hast!
    Das mit dem Führerschein fiel mir grade ins Auge. Ich glaube wirklich, dass "Mobil-sein" in der heutigen Zeit eine Grundvoraussetzung ist.
    Vielleicht wäre hier ein Ansatz, etwas zu verändern. Wenn Du wirklich Angst vorm Autofahren hast - da gibt es Hilfe, denn das Phänomen ist gar nicht mal so selten.

    LG, Kaja

  6. #6
    Verleger Avatar von Physalis
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    Zitat Zitat von Kaja Beitrag anzeigen
    Das mit dem Führerschein fiel mir grade ins Auge. Ich glaube wirklich, dass "Mobil-sein" in der heutigen Zeit eine Grundvoraussetzung ist.
    Man kann auch ohne Auto mobil sein, eben durch öffentliche Verkehrsmittel.

    Allerdings natürlich nur, wenn man dort wohnt - oder bereit ist, für einen Job dorthin zu ziehen - wo es öffentliche Verkehrsmittel gibt. Wer z.B. aus einer 600-Seelen-Gemeinde im Pfälzer Wald oder in Sachsen-Anhalt nicht wegziehen möchte, wird keinen Job finden.

    Mandy, in was für einer Gegend wohnst Du denn? In der Stadt oder auf dem Land? Hast Du schon mal überlegt, für einen Job auch wegzuziehen?

  7. #7
    Roman Verfasser
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    Physalis, öffentliche Verkehrsmittel sind nicht immer ausreichend. Leider brauch es dafür keine 600-Seelen-Gemeinde, dass die INfrastruktur nicht funktioniert. Ich komme aus einer an sich tollen 80.000 Einwohner Stadt. Aber wehe dem, der sich auf Busse verlassen muss.
    Die Chefs hier wissen das - sie verlangen Mobilität.

    Zudem sind in vielen Berufen kleine Lieferfahrten nötig. Was abholen, hinbringen, ausladen... wie auch immer.
    Wenn ein Betrieb eine Außenstelle hat, sollen AZuBis dort auch mal arbeiten und müssen dorthin.

    Ob das gut ist, oder nicht ist eine andere Frage aber ohne Führerschein ist es schwer. (ich hab nicht unmöglich gesagt.)
    In Städten wie Berlin, Hamburg etc, glaube ich, wäre das in der Tat leichter. S-Bahnen und 24-Stunden Fahrmöglichkeiten machen es möglich.

    LG, Kaja

  8. #8
    Verleger Avatar von Physalis
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    Hallo Kaja,

    okay, ich selbst hatte immer nur Jobs, wo ich immer ins gleiche Büro fahren musste (keine Botenfahrten etc.) und noch dazu lebe ich in einem Ballungsgebiet und da noch sehr zentral. Lange bin ich nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln gefahren. Aber ich muss auch zugeben, dass ich da häufig doppelt, wenn nicht drei Mal so lange unterwegs war, wie eine Fahrt mit dem eigenen Auto gedauert hätte. Häufig musste ich gleich mehrmals umsteigen, um zu einem Job zu kommen und morgens deshalb elend früh raus. Wären das nicht nur befristete Studentenjobs gewesen, hätte ich mir sehr bald ein Auto zugelegt, da die Fahrten schon sehr mühselig waren.
    Neulich hatte ich einen Termin und habe spaßeshalber mal geschaut, wie die Verbindung mit den Öffentlichen gewesen wäre: die einfache Fahrt fast zwei Stunden. Mit dem Auto waren es 13 min!

    Ein Auto ist sehr oft schon wichtig, stimmt.

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