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Thema: Erinnerungen an die Zeit mit Fay

  1. #1
    Verleger Avatar von :knuddel:
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    Standard Erinnerungen an die Zeit mit Fay

    Erstaunliches was eine Person alles für mich sein kann...

    Eine aufmerksame und empfindsame Leserin-Sie konnte die Not lesen und schritt ein.

    Eine Retterin in der Not- Sie gab einen rettenden Strohhalm, bis ich am Ufer festeren Boden unter den Füssen hatte.

    Eine umsorgende Pflegemama-Sie gab meinem Kind einen Namen und nah es zu sich auf. Es lies es zeigen, was in ihm steckte und berichtete mir über die tollen Dinge, die es hervorbringen konnte.

    Eine gute Zuhörerin-Wann immer ich ein offenes Ohr brauchte konnte ich sie kontaktieren und sie meldete sich zurück.

    Eine sehr kreative Betreuerin-Immer wieder fand sie Wege aus mir Dinge herauszukitzeln und Platz zu machen für Kreativen Umgang mit Problemen.

    Eine tolle Musikerin- die mir ein Lied schenkte, welches ich in Gedanken noch hören kann auch wenn es unauffindbar verschollen ist.Leider verschluckt im www.

    Eine geduldige Lehrerin- die mir viel Wissen gegeben hat zu den Fragen, die mich beschäftigten in und um mich herum.

    Eine Zauberin der Zufriedenheit-die mir oft ein Lächeln ins Gesicht zauberte, was ich Minutenlang nicht verlor.

    Eine Zwillingsschwester für mich- die oft eine Wellenlänge mit mir war und auch die gleichen wunden Punkte hatte. Den Dickkopf natürlich auch. Und das Sternzeichen und und und...halt so wie ich mir immer einen Zwillingsschwester gewünscht habe.

    Eine Lichtexpertin- die mir meine gedimmte Flamme gezeigt hat und mir Werkzeug gegeben hat sie zu erhalten und hochzudrehen. Sie hat mir die Hoffnung zurückgebracht in dem sie mir Licht gab, bis ich meins händeln konnte.

    Eine vom Himmel Geschickte- die mit ihrem Erscheinen mein Leben heller und bunter und gefühlvoller gemacht hat. Ich durfte in ihrer Obhut wachsen und bekam Flügel.

    Es gibt noch viele Dinge, die ich in meinem Herzen trage, weil sie mir viel bedeutete und auch jetzt noch bedeutet. Es ist eine wunderbare Wegbegleiterin. Ich möchte ihr mit diesem Thread danken und sie wissen lassen wie wertvoll und unermesslich ihr Dasein ist. Auch wenn sie manchmal phasenweise unerreichbar, taub und blind und verscheuchend ist, ist sie doch ein sehr beseelter Mensch und es sind halt Ihre Ecken und Kanten, mit denen ich leben kann ohne die Achtung zu verlieren.
    Geändert von :knuddel: (29.01.2008 um 12:09 Uhr)
    Ein neues Leben kann man nicht anfangen, aber täglich einen neuen Tag!!!!!!!!!!!!

  2. #2
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    Standard

    Das wollte ich für dich sein.....genau diese Punkte gehören zu meiner Einstellung zu Freundinnen. Ich weiss leider nicht ob sie für uns beide galten... Mein Bauchgefühl sagt mir, der Wille war immer da.


    Ich möchte Corelli danken für dieses schöne Alphabeth, es passt zu meiner Einstellung zur richtigen Freundinnen, wie ich gerne bin, wenn ich jemanden ins Herz geschlossen habe.

    WAHRE FREUNDE
    ~~~~~~~~~~~~~~
    A... kzeptieren Dich so wie Du bist!
    B... ringen Dich zum Lachen!
    C... hronischen Kummer vertreiben sie!
    D... enken nie schlecht über Dich!
    E... rklären Dir Dinge, die Du nicht
    verstehst!
    F... reuen sich mit Dir!
    G... lauben an Dich!
    H... elfen Dir, wenn Du nicht mehr weiter
    weißt!
    I... mmer kannst Du zu ihnen kommen!
    J... agen Dir keine Angst ein!
    K... lagen nie über Dich!
    L... ieben Dich so wie Du bist!
    M... einen es stets gut mit Dir!
    N... ehmen Dich auch mal in den Arm!
    O... rdnen Dein Leben manchmal wieder
    richtig!
    P... assen auf Dich auf!
    Q... uälen Dich nicht mit bösen Dingen!
    R... asten nicht aus, wenn Du mal Fehler
    machst!
    S... agen Dir die Wahrheit!
    T... rocknen Dir Deine Tränen wenn Du mal
    weinst!
    U... nterstützen Dich bei allem!
    V... erletzen Dich nie!
    W... issen meist Rat wenn Du ihn nicht
    weisst!
    Z... eigen Dir Deine Fehler und haben Dich
    trotzdem lieb!
    Ein neues Leben kann man nicht anfangen, aber täglich einen neuen Tag!!!!!!!!!!!!

  3. #3
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    Mein Kopf ist noch voller schöner Erinnerungen und mein Herz mag es in Worten festhalten und sichtbar machen. Zu wertvoll ist diese Zeit gewesen, als das sie nur in mir bleiben sollte. Sie gehört ausgesprochen und festgehalten.
    Ein neues Leben kann man nicht anfangen, aber täglich einen neuen Tag!!!!!!!!!!!!

  4. #4
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    Denkschubbser, den ich bekommen habe passt glaube ich für uns Beide.

    Jemanden vorm Ertrinken zu retten versucht sollte man vorher überlegen ob die Kraft da ist und die volle Konzentration. Wenn man sie nicht hat und möchte retten kann der Ertrinkende den Schwimmer mit ins Verderben reissen.
    Loslassen ist die einzige Chance zu überleben.

    Ein Nichtschwimmer kann dem anderen Nichtschwimmer zwar die Theorie erklären, aber in der Praxis zeigen und Erfahrungen weitergeben kann er nicht.

    Probleme anderer sind manchmal zu gross, das man sie selbst mittragen kann ohne unter der Last zusammenzubrechen. Besser ist es jeder bleibt bei seinen Päckchen und versucht sie auszupacken und auszusortieren. Ein Treffen ist dann immernoch möglich, aber jeder sollte seine Last erstmal im Auge behalten und mit klarkommen.

    Ich glaube es sollte so kommen, die ganze Situation jetzt ist vorbestimmt und nicht unsinnig, es gibt nicht nur negatives sondern es entwickelt sich gerade auch positives. Und wenn es so sein soll kreuzen sich die Wege wieder und man geht ein Stück gemeinsam. Wer kennt schon die Zukunft, wenn man im Hier und Jetzt lebt.

    Alles Geschwafel?? Nein, ich bin davon überzeugt.
    Ein neues Leben kann man nicht anfangen, aber täglich einen neuen Tag!!!!!!!!!!!!

  5. #5
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    Momente die ich nie vergessen werde.....

    Die Hand mit der komischen Einbahnlinie auf dem Scanner

    Die Reise zu den 3 Weisen

    Den Fragtale-Galeriebesuch

    Die Aufgaben im Thread

    Die Gespräche über Engel

    Die Gemeinsamkeiten, die beim Chatten manchmal zu Tage traten


    Es war eine schöne Zeit und bin mir sicher, es gibt noch mehr so Augenblicke, wenn nicht in diesem Leben dann im nächsten....
    Ein neues Leben kann man nicht anfangen, aber täglich einen neuen Tag!!!!!!!!!!!!

  6. #6
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    Heute kam mir die Lichtung mit dem Einhorn ins Gedächtnis auf der ich so sicher zwischen euch gelaufen bin. Schönes Geschenk von dir. Dankesschön.
    Ein neues Leben kann man nicht anfangen, aber täglich einen neuen Tag!!!!!!!!!!!!

  7. #7
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    Dankeschön für die schönen Bilder. Das Obere gefällt mir sehr gut und ich habe bisher noch nie den Bach mit dem Einhorn durchschritten. Werde es nahholen.

    Ich treffe Fay immer dort beim Einhorn und wir besuchen den Hund auf dem Boot...der so wuschelig alle anspringt und mit dem Schwanz wedelt vor Freude.

    Es ist zeitlos und endlos und für die Ewigkeit gemacht. Werde darüber ein Bilderbuch malen und die Geschichte dann auch meinen Kindern erzählen und meinen Enkelkindern. Soviel Zauber aus der Geschichte gehört weitergegeben und weitergefühlt.

    Ein neues Leben kann man nicht anfangen, aber täglich einen neuen Tag!!!!!!!!!!!!

  8. #8
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    Es war einmal ein Herz......

    Das schlug 100.000 Mal am Tag - nicht mehr und nicht weniger.
    Es schlug nun einmal so viel wie es nötig war.
    Das Herz war nicht von der gleichen feuerroten Farbe wie all die anderen Herzen, sondern besaß nur ein schwaches blassrosa.
    Das schlimme war, dass es mit der Zeit immer mehr an Farbe verlor.
    Der Lebenskampf hatte es geschwächt und obwohl es noch nicht sehr alt war, hatte es schon viele Falten.
    Eines Tages war es auf die Idee gekommen einen Verschlag um sich zu bauen. So suchte es den härtesten Stein für die Wände, dass massivste Holz für das Dach und den stärksten Stahl für die Tür.
    Nur so, dachte das Herz, konnte niemand mehr hinein zu ihm und es verletzen-niemand konnte es mehr zerreißen.
    Endlich war es sicher.

    Nun saß das kleine Herz in seinem Verschlag, lugte hinaus durch die Fugen im Stein und hörte über sich das knacken des Holzes.
    Es war ziemlich dunkel und kalt dachte sich das Herz.
    Aber es schloss einfach die Augen und tat was es immer tat -schlagen. 100.000 Mal am Tag.

    Vor lauter Langeweile zählte das Herz jeden Schlag mit, bis es ihm überdrüssig wurde. So vergaß es manchmal einen Schlag zu tun. Das Herz fragte sich, was es überhaupt noch für einen Sinn hatte zu schlagen.

    Was das Herz vergessen hatte war, dass es sich zwar in Sicherheit vor allem Bösen befand, es niemand mehr verletzen und enttäuschen konnte, dass aber auch niemand mehr hineinkommen würde, der mit ihm lachen täte, jemand der Purzelbäume mit ihm schlagen würde und es wärmte.

    Nach einiger Zeit fing das Herz an darüber nachzudenken. Es merkte einen fatalen Fehler begangen zu haben.

    Mit aller Kraft versuchte es die Stahltür aufzudrücken, doch sie war zu schwer, als dass sie sich bewegen ließ. So begann es gegen die Steinwände zu hämmern, doch außer das sich ein paar Brocken lösten, passierte nichts. Der Stein war zu gewaltig. Als es sich am Dach zu schaffen machte, zog es sich nur einen dicken Splitter zu.

    Panikartig saß das kleine Herz in seinem selbstgebauten Gefängnis und schlug mindestens doppelt so schnell wie sonst. Wie konnte es nur den Schlüssel in all seiner Trauer vergessen ?

    Das Herz verfluchte sich für sein elendes Selbstmitleid. Wie gern würde es sich jetzt den Stürmen des Lebens hingeben, sich vor Angst zusammenkrampfen, vor Freude hüpfen, wenn es nur könnte.

    Es schaute durch das Schlüsselloch hinaus in die Welt und sah die anderen Herzen. Einige waren blass so wie es selbst. Sie schlichen durchs Leben geduckt und allein. Andere wiederum sprangen in leuchtendem Rot - Hand in Hand über Stock und Stein, unerschrocken und gestärkt vom anderen.
    Doch was das Herz dann sah ließ es staunen und es konnte seine Tränen nicht verbergen. Da lagen Herzen im Staub mit Füßen getreten. Sie waren weiß und regten sich kaum noch. Sie schlugen vielleicht noch 20 Mal am Tag.

    Niemand kümmerte sich um sie, denn auch sie hatten einmal den Schlüssel ihres Gefängnisses so gut versteckt, dass niemand ihn fand. Da fühlte das Herz zum 1. Mal, dass es ihm noch gar nicht so schlecht ging. Noch war es rosa und noch fühlte es etwas. Es musste nur diesen Schlüssel finden zu seiner Stahltür. So machte es sich auf die Suche und probierte alle Schlüssel die es finden konnte. Es probierte sogar Schlüssel, von denen es von Anfang an wusste, dass sie nicht passen würden.

    Nach einiger Zeit merkte das Herz, dass es wieder einen Fehler begangen hatte. Es war zu unüberlegt, zu krampfhaft an die Sache gegangen.
    Es verstand, dass man das Glück nicht erzwingen kann.

    Frei ist man nur, wenn man frei denken kann. Das Herz entspannte sich erst einmal und beschäftigte sich mit sich selbst. Es schaute in den Spiegel und begann sich so zu akzeptieren wie es war, blassrosa und faltig.
    Es spürte eine wohlige Wärme in sich aufsteigen und eine innere Gewissheit, dass es auf seine Art und Weise wunderschön war. So fing es an zu singen, erst ganz leise und schnurrend und nach und immer lauter und heller, bis es ein klares Zwitschern war, wie das eines Vogels am Himmel.

    Durch den hellen Ton begann der Stein an einer Stelle nachzugeben. Mit riesengroßen Augen starrte das Herz auf diese Stelle, wo ein goldenes Schimmern zu erkennen war. Das Herz traute seinen Augen nicht.

    Da war der Schlüssel, den es damals mit in den Stein eingemauert hatte. Das hatte es durch all seinen Schmerz und Selbstmitleid vergessen und jetzt wo es den Schlüssel in der Hand hielt, fiel es ihm wieder ein, wie es ihm vor all den Jahren so sicher erschien, ihn nie wieder zu brauchen.

    Langsam und voller Bedacht den Schlüssel nicht abzubrechen, steckte das Herz ihn ins Schloss.
    Mit lautem Gequietsche schob sich die schwere Stahltür zur Seite. Das Herz machte einen Schritt nach draußen, schloss die Augen und atmete tief die frische Luft ein.

    Es streckte die Arme aus, drehte und wendete sich, blickte nach oben und nach unten und hörte gespannt mal hierhin und mal dorthin. Das Herz dachte wie schön das Leben doch sei, machte einige Hüpfer und begab sich auf den Weg um Freunde zu finden.

    Den 1. den es traf war eine lustiger Geselle, der das Leben zum schießen komisch fand und über 1000 Freunde hatte.
    Nachdem das Herz einige Zeit mit ihm verbrachte, mit ihm alle erdenklich lustigen Sachen anstellte, merkte das Herz, dass diesem "Freund" einiges fehlte ; -
    der Tiefgang. Was war das für ein Freund, mit dem es nur lachen aber nie weinen konnte ?
    Mit dem es nur durch "Dick" aber nie durch "Dünn" gehen würde. So zog das Herz weiter, allein, aber reich einer neuen Erfahrung.

    Bis es auf eine Gruppe anderer Herzen stieß. Es wurde direkt freundlich in ihre Mitte aufgenommen.
    Es war ein ganz neues Gefühl von Zugehörigkeit.
    Da war nun eine große Gruppe, wie eine Familie die zusammenhielt, wo alle gleich waren. Jeden Morgen standen sie zusammen auf, tranken den gleichen Tee, aßen vom gleichen Brot und gestalteten jeden Tag gleich.
    Das Herz war glücklich - eine Zeitlang, bis es spürte, dass auch dies nicht das richtige Ziel sein konnte, denn auch seinen vielen neuen Freunden fehlte etwas - die Individualität.

    In ihrer Mitte gab es keinen Platz für jemanden, der Eigenständig war und sein Leben selbst planen wollte. Also löste das sich das Herz auch aus dieser Verbindung und genoss sein eigenes Leben.

    Es ging über 112 Wege, um 203 Kurven und 24 Berge und Täler, bis es an einem Haus ankam, dass mit Stacheldraht umzogen war. Aus dem Schornstein quoll Rauch, das hieß, dass tatsächlich jemand in diesem Haus leben würde.
    In einem Haus, das nicht einmal Fenster hatte.
    Bei dem Anblick fiel dem Herz ein, wie es selbst einmal gelebt hatte. Wie sehr es damals gehofft hatte, dass jemand ihm helfen würde und doch niemand sein stummes Flehen erkannt hatte. Es wusste, dass es ihm aus eigener Kraft gelungen war und es war sehr stolz darauf.

    Aber wie konnte es diesem armen Herzen helfen aus seinem Verlies zu kommen?

    So besorgte sich das Herz eine Drahtschere und versuchte den Stacheldraht zu durchtrennen. Aber nach einiger Zeit verließen es die Kräfte.
    Auch dieses Herz hatte keine Mühe gespart, für sich den stärksten Stacheldraht zu finden.
    Obwohl das Herz das andere nicht sah und auch nicht hörte, sondern nur ahnen konnte was das für ein Herz war, fühlte es eine starke Bindung zu ihm.
    So grub es ein Loch im Boden unter dem Stacheldraht, um den anderen wenigstens nah zu sein.

    So stand es vor seinem Haus, vor der gleichen dicken Stahltür wie einst seiner und begann zu reden.
    Tagelang, Nächtelang stand es einfach nur da und redete.
    Es erzählte von seinem Schicksal.
    Erzählte ihm, was ihm alles in seinem Leben widerfahren war und es hörte ein schluchzen hinter der dicken Tür.
    Unermüdlich sprach das Herz weiter.
    Über die lustigen Sachen, die es mit seinem 1. "Freund" erlebt hatte, über die Wärme , die es bei seiner Familie erfahren hatte und es vernahm ein leises glucksen von innen.
    Erst leise, bis es immer lauter sich in ein gellendes Lachen verwandelte.
    Plötzlich sprach das Herz hinter der Stahltür zu ihm.
    Es wollte hinaus zu ihm, und es sehen.
    Es wollte mit ihm gehen und mehr von dem Lachen und Weinen.
    Es wollte sich an seine Schulter lehnen, sich an es drücken und es nie wieder verlassen.

    Das Herz war glücklich endlich so jemanden gefunden zu haben, aber was sollte es nur tun ?
    Wie auch bei ihm früher, wusste das andere Herz nicht mehr wo es den Schlüssel versteckt hatte.
    So fasste das Herz den Entschluss loszugehen um den Schlüssel zu suchen. Nur wo sollte es anfangen ?

    Es lief ziellos umher, suchte hinter Büschen, auf Bäumen, tauchte in Seen danach; fragte alle die seinen Weg kreuzten, aber niemand wusste Rat und nirgends fand es den Schlüssel.
    So ging es mit schwerem Herzen zurück zu der kleinen Hütte. Krabbelte durch das Loch unterm Zaun um die schlechte Nachricht zu überbringen.
    Doch zu seinem Erstaunen, fand es die schwere Stahltür geöffnet.
    Wie war das möglich gewesen ? -dachte das Herz.

    Plötzlich hörte es eine freundliche und liebevolle Stimme hinter sich.
    Da sah es ein kleines blassrosa Herz stehen mit glühenden Wangen.
    " Ich habe hier auf dich gewartet " sagte das kleine Herz.
    " Ich habe erkannt, dass man es im Leben nur aus eigener Kraft schaffen kann, aus seinem Gefängnis zu entkommen. Doch so viel Kraft konnte ich nur durch dich erlangen. Durch deine Liebe zu mir und meiner Liebe zu dir habe ich den Schlüssel zur Tür meines Herzens gefunden, der mir gleichzeitig die Tür meines Verlieses öffnete"

    Sie nahmen sich an die Hand und gingen von nun an alle Wege gemeinsam, ihr Herzschlag im gleichen Rhythmus bis an ihr Lebensende.
    Ein neues Leben kann man nicht anfangen, aber täglich einen neuen Tag!!!!!!!!!!!!

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