Letztens sah ich im Altenheim, dass für die Bwohne dort Kurse angeboten wurden, einer nannte sich "Erinnerungs-Pflege".
Mich hat das Wort sofort ergriffen und ich dachte bei mir, dass ich das auch gerne mache: Ich pflege meine Erinnerungen.
Seit dem ich allerdings Depressionen habe, hat sich dieses Pflegen oft ins neagtive verkehrt. Ich fing an meine negativen Erinnerungen zu pflegen und oftmals nur diese. Die positiven hab ich nicht nur nicht mehr gepflegt, sondern zeitweise sogar ausgeblendet.
Ich denke, dass man mit positiver Erinnerungspflege nicht nur als alter Mensch etwas Licht und Glanz in sein Leben bringen kann. Ich finde es wichtig, dass man nie vergisst, was er schönes im Leben gab und wie sich das Leben früher angefühlt hat, als man noch jung und gesund war.
Aber auch die Pflege von "Kampferinnerungen" halte ich für wichtig. Wenn ich mich erinnere, was ich alles durchmachen musste, was ich alles überstanden habe, was i9ch alles geschafft und erreicht haben, dann durchströmt mich ein lichtes Gefühl, ich fühle mich stark und stolz.
Wie geht es euch mit euren Erinnerungen? Pflegt ihr sie, die guten wie die schlechten?
Grüße
Ste


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