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Thema: Erklaerungsversuche des Verhaltens der Eltern

  1. #1
    Neuling
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    Standard Erklaerungsversuche des Verhaltens der Eltern

    Hallo liebes Forum,

    ich bin jetzt 37 aber denke immer noch an meine Kindheit zurueck. Ich frage mich oft nach dem Warum? Welches Problem hatte meine Mutter, welches mein Vater? Bisher ging ich davon aus, dass beide narzisstische Stoerungen hatte, aber ich bin mir dabei nicht mehr sicher.

    Meine Lebensgeschichte ist seitenfuellend, ich will es so kurz wie moeglich gehalten. Meine fruehe Kindheit war halbwegs normal bis kurz bevor mein Bruder auf die Welt kam. Er war dann wichtiger und das geliebte Kind. ER war das perfekte Kind im Gegensatz zu mir. Mir war damls in dem Bewusstsein, dass ich aufgrund einer Fruehgeburt einen irreperablen Hirnschaden hatte und daraufhin weniger wert war, da ich seit meiner fruehen Kindheit zu diversen Therapien gekarrt wurde. Tatsaechlich wurde ich lt Dokumenten mit sieben als geistig behindert diagnostiziert ( 30% ) mit MCD ( heute ADHS ) IN der Grundschule war ich jedoch ein sehr guter Schuler, nur leider hatte ich wenig Freunde da ich sehr schuechtern und aengstlich war.

    Mit 8 musste ich ein Fachbuch ueber hyperaktive Kinder lesen(also mich selbst) damit ich weiss wie ich bin. Durch meine geistige Behinderung musste ich Ritalin schlucken, denn so wurde der Schaden so gering wie moeglich gehalten(so war mir das bewusst). Im Laufe der Kindheit wurde ich von der Mutter nicht nur abgelehnt, sondern auch emotional und psychisch misshandelt. Ich war Suendenbock fuer alles, an mir hat sie staendig(jeden Tag) herumgemaekelt). Bis heute hatte ich kein "normales " Gespraech mit meiner Mutter.

    Duch den Arbeitsplatz meines Vaters waren wir vom Rest der Familie weit entfernt. Mein Vater war Manager, staendig am arbeiten und auf Dienstreisen. Er hat immer nur gearbeitet, wenn nicht an seinem Arbeitsplatz, dann zuhause. Wir hatten immer voll den Luxus, materiell hatte ich selbst alles. Ab dem Alter von 6 Jahren war ich isoliert von meinen Geschwistern und dem Rest der Familie, ich wohnte im Keller, waehrend alle anderen im 1. Stock wohnten. Denn mein Bruder war inzwischen ein starker Konkurrent um die Gunst meiner Mutter.

    Er schleimte sich schon frueh richtig ein und es schien ihm ein Vergnuegen, mir diesbzueglich ueberlegen zu sein. Waehrend meine Mutter mich staendig kontrollierte und kritisierte, kuesste sie manchmal stundenlang meinen bruder, auch noch in seinem fruehen Teenager-Alter. Mein Bruder war ohne fehl und Tadel, da er ein perfektes Kind war, ich hatte aber dieses Loch im Hirn und darum weniger liebenswert.
    Zu Beginn der Pubertaet fielen dann meine Schulleistungen rapide ab. Mein Kinderarzt(von der Grundschule als Modearzt verachtet, wie ich spaeter erfuhr)und meine Mutter sahen den Grund in meiner geisigen Behinderung. Ich wurde aufgrund meines nicht vorhandenenen Selbstvertrauens von meinen Mitschuelern gemobbt und fertiggemcht. laut meiner Mutter lag dies aber an mir, denn ich wuerde ja lauf Fachbuch provozieren.

    Folge davon waren der Fast-Suizid, Sitzenbleiben und Versetzung an die realschule, wo es gerade zum Abschluss reichte. Im fruehen Erwachsenenalter verlor ich oft frueh meinen Job wegen mangelndem Selbstvertrauen, aber aufgrund meiner Mutter wgen faulheit.
    Stichpunkte noch zu meiner Mutter: wenig Freunde, immer negativ, selten freude, sehr manipulativ bzgl mir gegenueber anderen, sie ist das gesetz, sie hat immer Recht. Sie ist ein Drachen.Ausserdem Trennungsaengste wenn Vater auf Dienstreise war.

    Sie hatte einen tyrannischen Vater, ihre Schwester ist seit ueber 25 jahren von der Familie getrennt.

    Stichpunkte zu meinem Vater:
    hohe Position, viel Leistung und Arbeit der perfekte Mann halt. Einer der alles machte, alles wusste und alles konnte. So schien es. Keine Empathie, nur materieles und Beruf war wichtig. Ateismus. Keine Freunde, kaum Hobbys. Er liess sich von meiner Mutter unterbuttern. Er war manager am Arbeitsplatz aber in vielen Dingen hatte er zuihause nichts zu sagen. Nur in den bereichen, in denen sich meine Mutter nicht auskannte, war er Chef ( z.B. Finanzen ).

    Vor ein paar Wochen erhielt ich verspaetet die Nachricht vom Tod meiner Oma. Ich konnte so nicht zur Beerdigung ob wohl ich es nicht so weit gehabt haette. Nach dem Tod meines vaters wollte meine Mutter die Scheidung von mir. Nichtsdestotrotz ruehmt sie sich heute(und meine gschwister bestaetigen dies auch heute noch) als gute Mutter, speziell fuer ein behindertes Kind. Inzwischen habe ich ein Diplom(kann aber in dem Beruf momentan nicht arbeiten), habe viele Jahre Auslandserfahrung ( Neuseeland, Australien, u.a. )

    Ich wurde christlicher Missionar fuer einge Jahre, hatte die schoenste Zeit meines Lebens, bis ich spirutellen Missbrauch versucht habe, aufzudecken, woraufhin ich unehrenhaft entlassen worden bin von YWAM. Seitdem wieder in Deutschland, weit weg von Elternhaus. Die Schmerzen ertraenke ich in Sportwetten. Einmal ging ich zum Psycho-Doc, um die YWAM-Geschichte aufzuarbeiten. Er diagnostizierte mich frueheilig als Schlaganfall-Patient... Ich kann nicht mehr. Ich habe nicht mehr viel Kraft und bin bald am Ende .....

    Heute stehe ich zwischen hartz 4 und Hilfsjobs und dies wohl permanent.
    Ich frage mich nur nach dem warum? Was hatte meine Mutter fuer ein problem? Kann da vielleicht jemand helfen?
    Ich kann mich keinem Psychotherapeuten oder Arzt so wirklich anvertrauen.Ich wurde schon faelschlicherweise mit geistiger Behinderung diagnostiziert, zudem sollte ich jahrelang in Reha und auch Tabletten nehmen. Ich habe zwar bis jetzt geschafft, einen stattlich bunten Lebenslauf zu haben, bin jedoch nicht sicher, ob doch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht ist.
    Ich bedanke mich bei euch.
    Euer Oppeboy.

  2. #2
    Neuling
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    Bedankte sich ein mal in einem Post.

    Standard

    Ich vermute mal das deine Mutter sich innerlich sehr minderwertig gefühlt hat, mehr fällt mir da so spontan auch nicht zu ein.

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