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Thema: Erste Hilfe bei Panikattacken?

  1. #9
    Neuling
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    Standard

    Zitat Zitat von Tesla Beitrag anzeigen
    Es ist eigentlich ganz einfach: ich atme.
    Ich setze mich hin, und atme langsam ein und aus und höre dabei nach "innen".
    Ich versuche die Luft zu hören, wie einströmt und wieder hinaus bläst.
    Ich höre mein Herz schlagen und langsam wird alles um mich herum still und irgendwie weit weg. Es ist wie eine Meditation, würde ich es beschreiben. Und ich merke wie ich mich beruhige, die Zeit verfliegt dabei allerdings ziemlich schnell, da ich das Zeitgefühl total vergesse.
    Wahrscheinlich klingt das total bescheuert und doof, aber irgendwie hilft es mir, zumin. wenn die Attacke nicht all zu überraschend und heftig kommt.
    Ich bin super froh, dass du was für dich gefunden hast! Und doof klingt das nicht, zumindest nicht für mich, wenn ich überlege, was ich nicht alles versucht habe. Im Endeffekt muss eben die Ablenkung zum Tragen kommen und eigentlich ist es egal wie dieses Ziel erreicht wird. Da die unbegründete Angst vom Kopf aus geht, gibt es nur solche Methoden, die was bringen können. Dabei hört sich deine Methode sogar noch super vernünftig - und keineswegs doof an!
    Du hast sogar noch das Glück, dass du ruhig auf dem Stuhl sitzen und in dich hineinhören kannst. Das konnte ich damals bei mir nicht. Ich hatte Hummeln im Hintern und musste mich eher ständig bewegen.

    Sag mal, wie ist es bei dir wenn du Auto fährst, gerade eine Attacke krigst und den Gurt an hast? Musst du anhalten oder kannst du weiterfahren?

    Bezüglich des stätigen Erfolgs: wie bereits erwähnt, bin ich der Meinung, dass du Geduld mit dir haben musst. Mal läuft es gut, mal eben nicht... Zeit spielt dabei eine wichtige Rolle; zumindest war es bei dir damals so. Und wenn du mit dir keine Geduld hast, wer sonst... Die Methode muss sich auch in deinem Kopf befestigen, das Abschlaten der Angst muss gelernt und verfestigt sein.

    Auf der Arbeit klappt das ganze allerdings nicht. Ich schätze da fehlt die Ruhe. Auch wenn ich durch das Atmen, die Kontrolle länger darüber halten kann. muss ich doch meist raus, weg, ins WC oder raus, Ohrstöpsel rein und Musik ganz laut.
    Aber es geht doch irgendwie! Sei froh, dass du Musik hören kannst und dass es keiner um dich rum mitkriegt.

    Toi toi toi, ich hatte mit solch guten Fortschritte noch nicht so ganz gerechnet!

  2. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Selma für den sinnvollen Beitrag:


  3. #10
    Gast9549
    Gast

    Standard

    Du hast sogar noch das Glück, dass du ruhig auf dem Stuhl sitzen und in dich hineinhören kannst. Das konnte ich damals bei mir nicht. Ich hatte Hummeln im Hintern und musste mich eher ständig bewegen.
    Bei mir ist es genau umgekehrt, ich werde, je größer die Angst ist, um so ruhiger.
    Schon gespenstig ruhig, obwohl ich innerlich auf 180 bin und jeder Muskel sich anspannt.

    Ich habe ein gutes Gefühl, bei meiner Meditations-methode, da meine anderen Methoden immer irgendwie physikalisch Einfluss nehmen und ich mir denke, das Angst nur mein Kopf ist. Nichts Reales, also muss das auch irgendwie weg gehen.

    Sag mal, wie ist es bei dir wenn du Auto fährst, gerade eine Attacke krigst und den Gurt an hast? Musst du anhalten oder kannst du weiterfahren?
    Ist mir bisher noch nie passiert. Ich denke es liegt daran, dass das Auto nicht fremd ist. Es ist mein Raum, hier bin ich allein. Niemand ist hier. Ich kenne ihn und ich höre nur den Motor, die Musik.
    Wenn ich eine Attacke bekomme, dann meist wenn irgendwas aktives in mein Leben tritt. Menschen sprechen mich an, mein Handy klingelt, etc. Oder auch Erinnerungen die hoch kommen.

    Aber es geht doch irgendwie! Sei froh, dass du Musik hören kannst und dass es keiner um dich rum mitkriegt.

    Toi toi toi, ich hatte mit solch guten Fortschritte noch nicht so ganz gerechnet!
    Danke schön!
    Das ist derzeit, das Wichtigste für mich. Das NIEMAND etwas erfährt. Keine Arbeitskollegen oder Familie. Also kein Mensch der mich irgendwie "Kennt".

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