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Thema: erstes gespräch mit psychologen - wie sieht das aus?

  1. #1
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    Standard erstes gespräch mit psychologen - wie sieht das aus?

    hallo,
    ich hab nächste woche einen termin bei einem psychologen. das datum steht nun schon seit 2 monaten fest (vorher war kein termin frei) und bis jetzt kam mir das auch immer noch so ewig weit weg vor, aber....nja, nächsten donnerstag ist es dann soweit.
    ich werd immer nervöser, wenn ich daran denk. ich denk mal das liegt daran dass ich überhaupt keine vorstellung von dem habe, was mich erwartet. wird von mir erwartet, dass ich ALLES erzähle? dass ich restlos ehrlich bin, nichts auslasse? wird mein wunsch, dass ich KEINE antidepressiva nehmen will, ohne weiteres berücksichtigt? kurz: auf was muss ich mich einstellen?
    ich glaub es würd mich fürs erste mal ein bisschen beruhigen wenn jemand mir mal eine ungefähre vorstellung von dem vermittelt, was in so einem ersten (zweiten, dritten....) gespräch stattfindet. den horrorgeschichten aus schlechten filmen schenke ich da nämlich eher weniger glauben^^
    liebe grüße,
    A

  2. #2
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    Hallo

    Nach der Uhrzeit (oben links über Deinem Beitrag) zu sehen bereitet Dir der bevorstehende erste Kontakt mit einem Psychotherapeuten wohl etwas Unwohlsein. Das ist aber eine ganz normale menschliche Reaktion auf etwas Unbekanntes. Zur Beruhigung könntest Du mal im Internet nach entsprechenden Themen (Psychotherapie, passende Therapie, Erstgepräch etc.) suchen.
    Vorerst wird nur mal Kontakt aufgenommen, ob Klient und Therapeut "passen".
    Auch wird der Therapeut mitteilen, wie sich Therapie und weiterer Ablauf entwickeln werden. Wenn Unklarheiten bestehen, bekommt man Gelegenheit, seine Fragen zu stellen.
    Man kann jederzeit seine Ängste, Wünsche oder Befürchtungen äußern. Ich hoffe, ein bißchen zur Beruhigung beigetragen zu haben.
    Gruß Sonnenkraut

  3. #3
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    Hallo Amoebication,

    Sonnenkraut hat Recht, was den Ablauf einer ersten Therapiesitzung betrifft. Auch bei mir hat die Ärztin erst mal alle relevanten Fakten notiert und danach entschieden, wie es weitergeht.

    Deine Horrorvorstellung, sich verbal zum ersten Mal quasi "entblößen" zu müssen, ist völlig normal. Die Ärztin oder der Arzt wird sich erst mal deine Schilderungen anhören und dir ein paar Fragen stellen.

    Und was deine Angst vor Antidpressiva betrifft, die kann ich sehr gut nachvollziehen. Es ist ungewohnt, ich weiß das aus eigener Erfahrung. Die ganze Zeit warte ich darauf, dass die Nebenwirkungen ganz fürchterlich werden. Bis jetzt merke ich nur wenig. Aber lass dich von mir bitte nicht verrückt machen. Jeder Mensch reagiert ganz individuell.

    Das Patienten-/Arzt-Verhältnis muss sich erst entwickeln. Das kann dauern. Aber du bist auf dem richtigen Weg

    Liebe Grüße
    Sternchen

  4. #4
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    Hi,
    kurz zu deinen Fragen:
    Zitat Zitat von Amoebication Beitrag anzeigen
    wird von mir erwartet, dass ich ALLES erzähle? dass ich restlos ehrlich bin, nichts auslasse? wird mein wunsch, dass ich KEINE antidepressiva nehmen will, ohne weiteres berücksichtigt? kurz: auf was muss ich mich einstellen?
    ich glaub es würd mich fürs erste mal ein bisschen beruhigen wenn jemand mir mal eine ungefähre vorstellung von dem vermittelt, was in so einem ersten (zweiten, dritten....) gespräch stattfindet. den horrorgeschichten aus schlechten filmen schenke ich da nämlich eher weniger glauben^^
    liebe grüße,
    A
    In der ersten Sitzung wirst du garnicht alles erzählen können.
    Meistens fragen die Therapeuten sowas wie "warum sind sie denn hier" oder "was kann ich für sie tun" oder "meinen sie ich könnte ihnen helfen?" (vorsicht, das letzte ist ne Fangfrage ^^)
    Dann erzählst du halt erstmal wer du bist, was du gerade machst, was dein Leidensdruck ist, was du von der Therapie erwartest (wenn dazu überhaupt noch Zeit ist). Dann ist die Stunde rum.
    Meine ersten Stunden waren immer geprägt von kurzer Familienaufstellung und kurzer Erzählung meiner Vergangenheit sowie einem kurzen Anriss meines Problems.
    Danach kommt es halt drauf an bei was für nem Therapeuten du halt bist.

    Eins ist jedenfalls wichtig. Wenn du in dem Moment nicht bereit dazu bist, etwas zu erzählen, dann musst du das auch nicht.
    Für deine Genesung ist die Ehrlichkeit natürlich Voraussetzung, aber man kann ja sagen, dass man heute nicht darüber sprechen will....

    Das "erste Mal" ist garnicht so schlimm. Viele aus meinem Umfeld sagen sogar, dass sie viel "mehr" erwartet haben und sich grundlos gefürchtet haben, weil alles relativ harmlos war.

    Vielleicht ist es bei dir auch so???
    Ich hoffe es jedenfalls für dich, mach dich nicht zu sehr verrückt, dadurch wirds ja eh nicht besser!

    Alles Gute für deine Therapie und viel Erfolg!

    lg Anna

  5. #5
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    hey ihr,
    ich denke das hat mir fürs erste alles schon mal weitergeholfen. ich glaub jetzt heißt es also erst einmal abwarten....
    danke!
    A

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