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Umfrageergebnis anzeigen: Erzählenzwang?

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    1 25,00%
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Ergebnis 1 bis 8 von 15

Thema: Erzählenzwang?

  1. #1
    Neuling
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    Unglücklich Erzählenzwang?

    Ich muss von Gesprächen berichten Wer kann mir über dieses Zwang was sagen. Bin traurig.

  2. #2
    Schreiberling
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    Da ich meistens in kompletter Isolation lebe, labere ich immer sehr viel, wenn ich doch mal an ne Person gerate, die mir zuhört. Zählt das?

  3. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Rya.Reisender für den sinnvollen Beitrag:

    Plaudertasche (09.12.2011)

  4. #3
    Sandsturm
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    Zitat Zitat von Plaudertasche Beitrag anzeigen
    Ich muss von Gesprächen berichten Wer kann mir über dieses Zwang was sagen. Bin traurig.
    Erzählzwang ist für mich Schwafeln, sinnloses Drauflosreden ohne Sinn und Verstand, nur um den anderen nicht sprechen oder ausreden zu lassen.
    Man muss reden, weil man dadurch Erlebtes verarbeitet oder man labert, weil man mit der Ruhe und der Einsamkeit nicht umgehen kann, in der man sich befindet oder man hört sich einfach selbst gern reden, dann finde ich das schon narzisstisch.

    Moderatoren in Funk und Fernsehen sind ja nichts anderes als Schwafler. Möchte mal wissen, wozu die noch Gäste einladen, wenn man die nicht sprechen lässt, sondern sich immerzu profilieren muss.

    Kinder haben auch solche Phasen, wo sie viel erzählen wollen, doch leider wird vorher nicht überlegt und es wird geblubbert ohne Punkt und Komma, was noch süß ist, aber bei Erwachsenen nervig ist.

  5. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Sandsturm für den sinnvollen Beitrag:

    Plaudertasche (09.12.2011)

  6. #4
    Neuling
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    Standard Erzzählenzwang

    Hallo....
    Lieben Dank für die Rückmeldung.
    Mein Problem ist grade, dass ich die Gespräche (muss auch wortwörtlich sein ), die Jemand mit mir führt weiter (in Familienkreis) erzählen müsste. Ich weiß, dass es Unnsinnig ist, aber ich bin nicht so stark. Zum Glück kann ich Geheimnise für mich behalten. Ich bin naturfrohe Mensch gewiessen, aber jetzt ziehe mich lieber zurück. Bin nicht mehr mich selbst
    Ich arbeite zur zeit in der Großen Unternehmen und versuche wenn nur geht Diskussionen zu meiden. Wenn ich mit jemanden rede, dann nur sachlich und kurz. Ich weiß, dass mein Verhalten bei vielen Menschen, als arrogant, vllt. schüchtern ankommt. Wenn ich nur denke, dass ich damals in Führungsposition gearbeitet habe werde ich wirklich traurig über mein Seelischen Problem.
    Über jede Antwort werde mich sehr freuen.

  7. #5
    Sandsturm
    Gast

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    Aus dem Bisschen, was Du schreibst, kann ich kaum verstehen, worum es geht.

    Dazu wollte ich sagen, dass Unsicherheit auch viel redet.

    Du ziehst Dich zurück?
    Woher weißt Du was andere denken?

    Es gibt sicher Leute, die unterscheiden können, ob Du schüchtern oder arrogant bist.

    Erzähle doch mal genauer, worum es geht.

    Was heißt Führungsposition, was musstest tun und hast da getan?

  8. #6
    Schreiberling
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    Also deine Threaderöffnung im Stenostil hat diesen Eindruck nicht erweckt. Da gibt es hier oft gaaaaanz anderes.

    Unter Männern geht das Gerücht, dass viele Frauen von diesem "Leiden" betroffen sind. Was ist bei dir denn dabei so außergewöhnlich?

  9. #7
    Schreiberling
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    Also, dass du anderen Personen erzählen musst was dir eine Person erzählt hast find ich jetzt eher normal. Ich erzähl meinen Eltern auch so was auf Arbeit los war und auch interessante Dinge die ich so erfahren habe.

    Solange du Geheimnisse waren kannst, klingt das für mich alles super normal.

  10. #8
    Verleger Avatar von Physalis
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    Hallo,

    ich bin auch eine Laberbacke und manchmal ist mir das peinlich.

    Zum einen bin ich eine Frau, die reden eh oft mehr als Männer.

    Dann habe ich von Kind an gerne geredet, war sprachlich Gleichaltrigen weit voraus. Mein Mundwerk muss permanent in Aktion gewesen sein.

    Mir geht es wie Rya.Reisndern, dass ich oft isoliert bin. Ich bin Single, lebe allein und arbeite beruflich vorwiegend allein für mich. Treffe ich dann z.B. im Sport Bekannte, habe ich ein großes Mitteilungsbedürfnis, während diese vielleicht einen anstrengenden Tag im Großraumbüro hinter sich haben und Partner und Kinder haben, eben einfach mal Ruhe brauchen.

    Aber auch bei beruflichen Gesprächen rede ich zu viel und verwende hierauf wertvolle Arbeitszeit. Ich kann hierdurch unprofessionell wirken und so, als ob ich zu wenig zu tun hätte. Gleichzeitig lasse ich aber auch zu, dass meine Kunden viel zu viel reden, statt ein Gespräch kurz und bündig zu halten. Ich höre mir ganze Lebensgeschichten an, lasse mich da auch ausnutzen.

    Immer wieder werden mir Dinge gesagt wie: "Du bist ja ein sehr kommunikativer Typ" und "Sie reden gerne, das ist mir schnell aufgefallen." Ganz schlimm ist, dass ich auch immer wieder dazu aufgefordert werde (zum Glück weitaus seltener als früher) in der Öffentlichkeit leiser zu reden.

    Ich bin meistens voller Energie, könnte stundenlang telefonieren, während das Gegenüber schon totmüde ist. Es ist mir auch schon passiert, dass ich erst nach einer Minute oder so gemerkt habe, dass die Verbindung abgebrochen ist.

    Auch aus Unsicherheit rede ich, insbesondere wenn das Gegenüber sehr schweigsam ist. Das ist mir dann unangenehm und ich versuche dies mit Quatschen zu überbrücken.

    Ingesamt rede ich gerne und bin einfach zu viel allein, als dass sich mein Mitteilungsbedürfnis verteilen könnte.

    Nun habe ich hier auch schon wieder so viel gelabert .
    Geändert von Physalis (10.12.2011 um 15:22 Uhr)

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