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Alt 26.01.2012, 00:39   #1 (permalink)
Neuling
 
Registriert seit: 25.01.2012
Beiträge: 17
Standard Essen als Belastung

Hey.

Ich habe eine Sucht, die mich schwer belastet. Als Adipositas"patientin" fällt es mir unglaublich schwer, Finger von etwas essbarem zu lassen. Teilweise kaufe ich essen und essen und essen ein, schmeiße die hälfte der sachen jedoch wieder weg weil sie dann meistens abgelaufen sind. Oder ich esse eine Scheibe Wurst, eine Scheibe Käse mit Marmelade oder so, einfach nur weil ich Appetit drauf habe und anschließend auch Hunger verspüre.
Ich versuche es schon zu reduzieren, habe trotzden starkes Übergewicht. Nicht wirklich toll, ich fühl mich teilweise richtig miserabel. Meine Mama ist schlanker als ich, mein Freund sagt auch das ich zu dick bin. Er findet das nicht schlimm, macht sich aber Sorgen um meine Gesundheit.
Was kann ich tun um das in den Griff zu bekommen? Ich habs schon mit Sport versucht, mit Diäten, nichts scheint zu helfen! Ich bin so langsam richtig verzweifelt...
Mylendria ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.01.2012, 08:23   #2 (permalink)
Schreiberling
 
Registriert seit: 20.06.2011
Beiträge: 473
Standard

Könnte mit der Problematik deines vorangegangenen Threads zusammenhängen.

Fett als Schutz, um sich unattrakiv zu manchen, um durch Essen schlechte Gefühle zu kompensieren...
probdi ist offline   Mit Zitat antworten
Folgender Benutzer sagt Danke zu probdi für den nützlichen Beitrag:
AnVo (26.01.2012)
Alt 26.01.2012, 11:56   #3 (permalink)
Neuling
 
Registriert seit: 25.01.2012
Beiträge: 17
Standard

Ich weiß es nicht. Ich fühle mich in gewisser Weise schuldig, weiß aber selbst nicht wieso. Keine Ahnung wieso ich mich so schuldig fühle, ich weiß nur das ich es tue und das ich mich teilweise ziemlich schäme.
*******... ich fühle so und weiß selbst nicht wieso.
Mylendria ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.01.2012, 23:27   #4 (permalink)
Moderator
 
Benutzerbild von phel
 
Registriert seit: 14.02.2011
Beiträge: 314
Standard

Hallo, Mylendria!

Eine sinnvolle, und vor allem anhaltende Ernährungsumstellung, ergänzt durch ausreichend Bewegung - bespricht man in erster Linie mit seinem Arzt. Ich würde definitiv eine Fachmeinung einholen.

Alles Gute!
phel ist offline   Mit Zitat antworten
Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu phel für den nützlichen Beitrag:
Mylendria (30.01.2012), Todai94 (29.01.2012)
Alt 29.01.2012, 16:59   #5 (permalink)
Neuling
 
Benutzerbild von DieSchlumpfine
 
Registriert seit: 04.08.2011
Beiträge: 68
Standard

Essen kann wie alles andere auch zur Sucht werden und das ist bei dir der Fall, wenn du mich fragst! Und genauso wie bei allen anderen Suchten ist es schwer diese wieder los zu werden. Was beim Essen noch dazu kommt ist, dass es die Möglichkeit der Abstinenz nicht gibt. Ein Drogenabhängiger hört auf Dorgen zu nehmen, ein Alkoholiker trinkt nicht mehr... Aber ein essenssüchtiger kann nicht aufhören zu essen. Man ist tagtäglich konfrontiert mit der Sucht, das macht es unglaublich schwer!
Umso wichtiger ist es sich in ärztliche Behandlung zu begeben, zu Esscoaches etc. Diäten bringen dich da nicht weiter! Du musst einen normalen Umgang mit dem Essen lernen und nicht hungern und zu viel essen... Geregelte Malzeiten erlernen, normale Portionen kennenlernen... Das dauert lange, aber es lohnt sich!

Viel Erfolg wünsche ich dir!
__________________
Und es kam der Tag, da das Risiko, in der Knospe zu verharren, schmerzlicher wurde, als das Risiko zu blühen.

(Anais Nin)
DieSchlumpfine ist offline   Mit Zitat antworten
Folgender Benutzer sagt Danke zu DieSchlumpfine für den nützlichen Beitrag:
Mylendria (30.01.2012)
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