Oder andersrum?
Hallo erstmal, ich weiss nicht wo ich dies reinschreiben sollte, aber ich denke hier bin ich richtig...
Bevor ich zu meinem jetzigen Problem(en) komme, erzähl ich etwas aus meiner "Vorgeschichte":
Ich würde nicht sagen, dass ich eine schlechte Kindheit hatte, wurde jedoch nie von meiner Familie ernst genommen und gern auch ignoriert, was, wie ich glaube durch meine behinderte Schwester kam.
Ich fing dann an, mich selbst bewusster wahrzunehmen und kam auch früh ins Grübeln, was den Sinn des Lebens betrifft (das sollten Kinder möglichst vermeiden!).
Ich wurde auch schon in der Grundschule fies beschimpft und dort wurden sowohl von meinen Mitschülern, als auch von einigen der Lehrer meine Leistungen UND sogar meine Persönlichkeit in Frage gestellt. Auch kam ich irgendwann nicht mehr mit meinem Körper klar, da ich dachte, wenn ich schlank und hübsch und sportlich wie die anderen Mädchen wäre, würde alles gut werden...
Nun ja, um mal auf den Punkt zu kommen, habe ich mit 13 Jahren angefangen, mich nach einigen Mahlzeiten zu erbrechen... den Höhepunkt erreichte ich nur einige Monate später, wo ich dann, wenns möglich war, alles auszuk*** was mir in den Magen kam. (auch einen einzigen Schokoriegel)
Ich hatte innerhalb von 5 Jahren mit 3 Essprroblemen angefangen, dh ich habe einige Zeit nur gefressen (sry), dann gegessen und erbrochen oder überhaupt nichts gegessen. Mein erster Freund mit 17 war mir dabei auch keine große Hilfe... im Gegenteil denn er wollte quasi dass ich noch mehr abnehme (ich wog 40 kg mit 165cm) und sah jeder Frau hinterher..
Naja dadurch entstanden auch Depressionsanfälle, es folgten 3 Selbstmordversuche (alle verhindert von Freunden, Eltern haben angeblich nichts mitbekommen, und wenn nahmen sie mich nicht ernst) Einiges an Drogenkonsum und Alkoholexzesse..
Ich konnte mir dann doch helfen, als ich mit 18 Jahren 150km von Zuhause wegzog und dann einen "netten" jungen Mann kennenlernte, der mir anfänglich "gut zugeredet hat" und von dem ich schliesslich ein Kind bekam. In der Schwangerschaft hab ich keinen Gedanken ans Essen verschwendet, um das Kind zu schützen..
Sooo genug geredet, was ich eig sagen wollte ist, dass ich jetzt (fast 3 Jahre nach der Geburt und nach der Trennung des Mannes) nun wieder darüber nachdenke, das Essen einzuschränken und fühle mich seit einigen Tagen völlig Lustlos und könnte bei jeder Kleinigkeit heulen...obwohl ich keinen Grund dazu habe! Mein Leben läuft in geregelten Bahnen, neuer Freund, Arbeit, bin dabei Abitur zu machen und dem Kleinen gehts super! Bin jetzt mit 21 Jahren also gut dabei...
Hoffe das sprengt nicht das ganze Forum und dass ich euch nicht soo zu getextet hab... wollts nur mal loswerden..
LG


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