Ich selbt würde von mir behaupten, das ich seit meinem 8. Lebensjahr essgestört bin. In meiner Pubertät kam es zur Anorexie und Bulimie. Viele Therapien habe ich begonnen und wieder abgebrochen. Habe gelernt "brav" in meiner Welt zu funktionieren. Hinsichtlich des Essens, im Bezug mit anderen Menschen, mit gesellschaftlichen Verpflichtungen. Aktuell habe ich ein normales Gewicht, ernähre mich seit knapp 4 Jahren nun "gesund", bin bei einer Ernährungsberatung, welche mich seit Jahren begleitet. Aber warum ich hier schreiben, was mich belastet und mich immer wieder einholt, ist die Tatsache, dass ich das Gefühl habe gelegentlich mich nach dieser Zeit wieder zu sehnen. Das klingt absurd und völlig krankhaft, dessen bin ich mir bewusst. Ich sehen mich nicht danach jetzt wieder 37 Kilo zu wiegen, sondern nach den Gefühlen die dabei entstanden sind...absurd ich weiß. Ich bin aktuell ja in Therapie und meine Essstörung ist für mich noch präsent, auch wenn sie schon viele Jahre her ist...Verrückt![]()
Ich frage mich die ganze Zeit nur, ob man nicht immer ein Stück weit essgestört bleibt und nie völlig genesen sein wird. Ob es immer wieder Phasen gibt in denen man schwach wird und in alte Verhaltens- oder Ernährungsmuster zurückfällt..
Was meint ihr?


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