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Thema: Evolution

  1. #9
    Schreibkraft Avatar von free 93
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    naja, nur weil es deiner meinung nach keinen sinn gibt heißt dass doch nicht dass alle die glauben es gibt einen sterben müssen oder dass wir uns nicht mehr fortpflanzen sollten...

    der sinn ist es doch einen sinn zu entdecken... muss doch nichts religiöses sein
    Der Sklave will nicht frei werden. Er will Sklavenaufseher werden.
    Gabriel Laub


    Bevor ich falle, falle ich lieber auf!!

  2. #10
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    Seinen Sinn gibt sich jeder selbst.

  3. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Erwin für den sinnvollen Beitrag:

    Darkstar (28.12.2011)

  4. #11
    Moderator Avatar von phel
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    Hallo, Verwirrt1992!

    Sinn geben würde auf Moralisieren hinauslaufen ... Sinn kann nicht gegeben, sondern muss gefunden werden. Sinn muss gefunden, kann aber nicht erzeugt werden. Was sich erzeugen lässt, ist entweder subjektiver Sinn, ein bloßes Sinngefühl, oder – Unsinn.
    Wenn du dich mit dieser Thematik, der großen "Sinnfrage", befassen möchtest, und zwar ernsthaft, dann sei dir die Primär-, wie auch Sekundärliteratur, von und um Viktor Frankl wärmstens empfohlen.

    Liebe Grüße!

  5. Der folgende Benutzer bedankte sich bei phel für den sinnvollen Beitrag:

    Erwin (29.12.2011)

  6. #12
    Schreiberling
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    Hallo Verwirrt 1992

    Mir ist beim Durchlesen Deiner beiden Threads ein Satz besonders aufgefallen.
    Manchmal fühle ich mich auch so, als würde keiner Interesse an mir zeigen. Ach keine Ahnung Ich hoffe ihr könnt mir helfen.
    Ich vermute, es geht hier auch darum, dass Du dich ins Leben geholt siehst und dann fühlst Du Dich in eine Ecke gestellt und dort belassen. Diese Aussage liest sich, als würde Dir Motivation für die Befriedigung Deiner Bedürfnisse fehlen. Die folgende Aussage würde dies bestätigen:
    Ich fühle mich als einer von so vielen und irgendwie total bedeutungslos. Also um es besser zu beschreiben: Ich fühle mich wie ein Produkt auf einem Fließband, das abgefertigt werden soll oder halt wie in einer Warteschlange.
    Du wartest darauf, dass Dir jemand hilft, aus dieser Ecke rauszukommen. Möglicherweise stellst Du Dir die Frage, warum man Kinder zeugt, um sie dann nicht mehr zu beachten. Meine Frage wäre, wieso Du Dich derart passiv verhältst? Wie sieht es bei Dir mit der Motivation "auf andere zuzugehen" aus? Fühlst Du Dich in der Lage, das gesamte Spektrum menschlicher Bedürfnisse (siehe Bedürfnispyramide) emotional zu erkennen?

    Kennt ihr vielleicht einen Namen für dieses Problem?
    Für mich interpretiere ich die Zeilen, als kämen Deine Probleme aus "erlernter Hilflosigkeit". Der Begriff wurde vom amerikanischen Psychologen Martin E P Seligman geprägt. Bei diesem Phänomen engen Menschen ihr Verhaltensrepertoire so ein, dass sie "als unangenehm erlebte Zustände" nicht mehr abstellen, obwohl sie es könnten (von außen gesehen).
    Aus diesem Zustand können Depressionen entstehen, da Personen durch die Lebensumstände dazu verleitet werden, persönliche Entscheidungen als irrelevant wahrzunehmen. Sie erleben Ereignisse, mit einem Gefühl der Hilflosigkeit - oder sind es auch wirklich.

    Ich vermute weiter, Dein neu entstehendes Weltbild sprengt die Grenzen des infantilen, einengenden Weltbildes Deiner Eltern.
    Früher war ich gläubig erzogen und jetzt hasse ich alle Religionen, weil sie nur Betrug sind.
    -Dürfte ich hier fragen, ob Deine Eltern nur rigide Gläubige waren/sind oder Dir ihren Glauben verständlich interpretieren konnten?
    -... und die Frage, ob der von Deinen Eltern vermittelte Glaube in Deiner Interpretation des Dilemmas eine Rolle spielt?

    ...als wäre ich so eine Art Fabrikprodukt wie jeder andere auch,...Ist der Sinn des Lebens wirklich nur Kinder zeugen?
    Hier unterliegst Du einem Denkfehler. Möglicherweise hat in Deiner Familie ein liebevolles Klima gefehlt.
    Darf ich Dich bitten, mal objektiv zu beschreiben, wie Deine Eltern so waren.
    -Waren sie überhaupt in der Lage, liebevoll zu sein? Wie sah denn ihre Kindheit aus?
    - Wie stark beeinflussen Deine Eltern Dein derzeitiges Erleben und Handeln?

    Könnt ihr mir Tipps geben, wie man das Problem lösen könnte? Beim Psychologen war ich, hat aber nicht viel gebracht.
    Wäre es möglich, dass Du Dir eine Antwort erhofft hast, der Psychologe aber seinerseits auf Deine Mitarbeit gehofft hatte? Dann nämlich hättet ihr beide auf die Initiative des jeweils anderen gewartet. Das Ergebnis würde mit Deinem Erleben übereinstimmen.

    Vllt habe ich etwas fehlinterpretiert, oder lehne mich zu weit aus dem Fenster (dann bitte korrigieren): als Laie vermute ich eine kognitive Dissonanz, dass Dein positives, stabiles Selbstkonzept gefährdet wurde.
    LG
    Geändert von Sonnenkraut (29.12.2011 um 15:28 Uhr)
    ------------------------------------------------------------------------------------

    "Du bist nicht das, was du denkst, dass du bist; sondern was du denkst, das bist du." (Marc Aurel)
    "Es ist durchaus nicht dasselbe, die Wahrheit über sich zu wissen oder sie von anderen hören zu müssen" (Aldous Huxley)

  7. #13
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    Ich glaube, den Sinn gibt einem Gott. Sich selbst einen Sinn zu geben, ist nicht halb so erfüllend. Ich glaube, Gott nicht zu vertrauen hat viel mit eigenem Stolz zu tun...
    Geändert von Jan1981 (21.03.2012 um 11:09 Uhr)

  8. #14
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    Zitat Zitat von Verwirrt1992 Beitrag anzeigen
    Ich habe sehr lange nachgedacht und bin nun zum Entschluss gekommen, dass der Sinn des Lebens in der Fortpflanzung liegt und dass es keinen Gott gibt und somit auch kein Leben nach dem Tod. Für mich ist der Mensch ein Herdentier, der alleine schwach ist und gegen sein Schicksal kämpft, wenn er kinderlos bleibt. Seit Tausenden von Jahren machen die Menschen dasselbe (essen, trinken, Kinder kriegen, Kinder ernähren, arbeiten). Es ist so traurig. Ich bin am Boden zerstört. Früher war ich gläubig erzogen und jetzt hasse ich alle Religionen, weil sie nur Betrug sind. Die Welt soll von diesem Ungeziefer befreit werden, bevor ich ins nichts verschwinde.
    Die Evolution hat Recht. Krone der Schöpfung, pah!!! Ich sehe sogar manche Tiere als hochwertiger als den Menschen!
    Am liebsten würde ich alle Menschen zwangssterilisieren lassen, damit das Treiben hier ein Ende hat.
    Für all das habe ich ein sehr gutes Zitat kennengelernt:

    Wenn du nicht ein Teil der Lösung ist, dann bist du ein Teil des Problems.

  9. #15
    Schreibkraft Avatar von Spiritualpsychologe
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    Werden und Sein,warum Dasein und Sein?!
    Das ist da Lebensfrage und dort Lebensformel,
    von Selbsterhaltung,Individualität,
    Selbstverwirklichung und Ganzheit,doch auch
    stehts Parameter,dass von Bedingungsloser Liebe
    und von Selbstliebe spricht.<Ch.Gowarzewski>


    Der Sinn des Lebens ist das Sinnen
    nach dem Sinnhaften des Lebens.
    <Ch.Gowarzewski>
    Geändert von Spiritualpsychologe (21.03.2012 um 22:58 Uhr)
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    (¯`• ´¯) Glaube NIE dass DU unwichtig bist.
    `• .,(¯`• ´¯) JEDE SEELE hat ihren Sinn,Platz und ihre Kraft
    (¯`• ´¯).• ´ .....Wenn es DICH nicht gäbe,wäre das Leben
    `• . , .• ´ einiger Menschen leer,denn du bist DU
    ¤*¨¨*¤.¸¸.¤*¨¨*¤.¸¸. ¤*¨¨*¤.¸¸.¤*¨¨*¤.¸¸. ¤*¨¨*¤¤*¨¤

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