psychologische Beratung von erfahrenen Psychotherapeuten und Psychologen, psychologe.de
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 8 von 15

Thema: Evolution

  1. #1
    Neuling
    Registriert seit
    07.04.2011
    Beiträge
    29
    Danke
    0
    0 mal in 0 Beiträgen bedankt

    Standard Evolution

    Hallo.
    Ich habe sehr lange nachgedacht und bin nun zum Entschluss gekommen, dass der Sinn des Lebens in der Fortpflanzung liegt und dass es keinen Gott gibt und somit auch kein Leben nach dem Tod. Für mich ist der Mensch ein Herdentier, der alleine schwach ist und gegen sein Schicksal kämpft, wenn er kinderlos bleibt. Seit Tausenden von Jahren machen die Menschen dasselbe (essen, trinken, Kinder kriegen, Kinder ernähren, arbeiten). Es ist so traurig. Ich bin am Boden zerstört. Früher war ich gläubig erzogen und jetzt hasse ich alle Religionen, weil sie nur Betrug sind. Die Welt soll von diesem Ungeziefer befreit werden, bevor ich ins nichts verschwinde.
    Die Evolution hat Recht. Krone der Schöpfung, pah!!! Ich sehe sogar manche Tiere als hochwertiger als den Menschen!
    Am liebsten würde ich alle Menschen zwangssterilisieren lassen, damit das Treiben hier ein Ende hat.

  2. #2
    Schreibkraft Avatar von Todai94
    Registriert seit
    08.12.2011
    Ort
    In einem Dorf
    Beiträge
    232
    Danke
    27
    35 mal in 29 Beiträgen bedankt

    Standard

    Und nun die Frage...?

  3. #3
    Verleger Avatar von Darkstar
    Registriert seit
    02.10.2009
    Ort
    in der kulturellen Diaspora
    Beiträge
    2.529
    Danke
    1.768
    1.103 mal in 639 Beiträgen bedankt

    Standard

    Da gibt es keine Frage dahinter, Todai - es war ein Statement in eigener Sache

    Die Welt soll von diesem Ungeziefer befreit werden, bevor ich ins nichts verschwinde.
    Es geht ja auch nicht um die Welt, die Natur oder die Menschheit ...
    ... es geht wohl eher, dass da jemend einen Hass auf sich selbst entwickelt, weil er seinem eigenen Leben keinen eigenen Sinn geben kann - es lässt sich leichter damit Leben, wenn man diesen Hass dann nach außen Projiziert.

    Die Menschheit muss ja nicht ausgerottet werden, weil sie insgesamt soooo schlecht und viehisch ist - es tut nur weh jeden Tag zu sehen, dass andere etwas erreichen, was einem selbst verwehrt ist, obwohl man es, wie jeder andere auch, selbst in der Hand haben könnte.

    Alles auf die Natur zu schieben ist auch nichts anderes als ein bequemes Schuldspiel - sie kann sich ja nicht wehren und ist soooo übermächtig, dass man da absolut nichts machen kann ...
    ... außer sich als Opfer zu sehen, das sich ja nie wehren könnte.

    Da ist es natürlich viel heroischer, sich als den einzig Leidenden zu gerieren, der auch nur Gutes für alle im Sinn hat ... wenn er vor sich selbst und seiner eigenen Verantwortung wegläuft.
    Obwohl ... "Weglaufen" - da das eigene Ego dies aber auch nicht zulässt, müssen halt alle anderen weggelaufen werde. Ist zwar letztendlich das gleiche in grün, klingt aber viel angenehmer.

    Was wirklich hinter allem steckt: wer will, kanns ja hier nachlesen ...


    "Der Frosch, der im Brunnen lebt, beurteilt das Ausmaß des Himmels nach dem Brunnenrand."
    (mongolisch)
    -----------------------------
    Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.
    (Immanuel Kant, 1724 - 1804)

  4. #4
    Neuling
    Registriert seit
    07.04.2011
    Beiträge
    29
    Danke
    0
    0 mal in 0 Beiträgen bedankt

    Standard

    Zitat Zitat von Darkstar Beitrag anzeigen
    Da gibt es keine Frage dahinter, Todai - es war ein Statement in eigener Sache

    Es geht ja auch nicht um die Welt, die Natur oder die Menschheit ...
    ... es geht wohl eher, dass da jemend einen Hass auf sich selbst entwickelt, weil er seinem eigenen Leben keinen eigenen Sinn geben kann - es lässt sich leichter damit Leben, wenn man diesen Hass dann nach außen Projiziert.hier nachlesen ...
    Stimmt nicht. woher nimmst du dir das recht zu behaupten, ich hätte keinen Sinn im Leben? es geht mir darum, dass es für die Menschheit an sich keinen größeren Sinn zu geben scheint, woraus ich schlussfolgere (für mich), dass es keinen gott oder ein jenseits gibt. du kommst ziemlich arrogant rüber.

    [QUOTE=Darkstar;119633]Die Menschheit muss ja nicht ausgerottet werden, weil sie insgesamt soooo schlecht und viehisch ist - es tut nur weh jeden Tag zu sehen, dass andere etwas erreichen, was einem selbst verwehrt ist, obwohl man es, wie jeder andere auch, selbst in der Hand haben könnte.[QUOTE=Darkstar;119633]
    ich bin auf niemanden neidisch okay? ich gönne es jedem, wenn er eine familie hat, einen job hat, der ihm spaß hat. wieso verdrehst du alles, was ich geschrieben habe? für mich ist das zerstörende, dass das leben keinen höheren sinn zu haben scheint.

    Zitat Zitat von Darkstar Beitrag anzeigen

    Da ist es natürlich viel heroischer, sich als den einzig Leidenden zu gerieren, der auch nur Gutes für alle im Sinn hat ... wenn er vor sich selbst und seiner eigenen Verantwortung wegläuft.
    Obwohl ... "Weglaufen" - da das eigene Ego dies aber auch nicht zulässt, müssen halt alle anderen weggelaufen werde. Ist zwar letztendlich das gleiche in grün, klingt aber viel angenehmer.
    bah. ich kann deine hochnäsigkeit und deine besserwisserei und deinen schreibstil nicht leiden ...

  5. #5
    Neuling
    Registriert seit
    07.04.2011
    Beiträge
    29
    Danke
    0
    0 mal in 0 Beiträgen bedankt

    Standard

    bah. ich kann deine hochnäsigkeit und deine besserwisserei und deinen schreibstil nicht leiden ...[/QUOTE] ich sehe auch dass du nicht grad beliebt zu sein scheinst. das wundert mich nicht. mit deiner art wirst du nicht weitkommen.

  6. #6
    Verleger Avatar von Darkstar
    Registriert seit
    02.10.2009
    Ort
    in der kulturellen Diaspora
    Beiträge
    2.529
    Danke
    1.768
    1.103 mal in 639 Beiträgen bedankt

    Standard

    Du hast Dich damals im ersten Thread schon nicht wirklich mit den Antworten auseinandergesetzt und hier setzt Du noch einen drauf - wie soll ich das denn jetzt nennen?

    ich gönne es jedem, wenn er eine familie hat, einen job hat, der ihm spaß hat.
    Und das drückt sich dann so aus:
    Die Welt soll von diesem Ungeziefer befreit werden, bevor ich ins nichts verschwinde.
    Passt ja wunderbar zusammen, oder?

    für mich ist das zerstörende, dass das leben keinen höheren sinn zu haben scheint.
    Auch dieses Thema wurde damals schon angesprochen: es bringt nichts darauf zu warten, dass einem dieser Sinn in den Schoß fällt - den muss man seinem Leben schon selbst geben.
    Für diesen Sinn bist Du selbst verantwortlich!

    Was auch immer Deine Eltern versäumt haben mögen: Du bist alt genug, da auch mal loslassen und Dich darum bemühen zu können, Dir all diese Dinge neu zu erarbeiten.
    Wut kann ich nachfühlen, Hass (als nächsten Schritt hin zum Loslassen) auch - darin aber zu verharren ist falsch. Und ihnen dann auch noch dafür die Schuld zuzuschreiben, dass Du Dich in Deinem Hass im Kreise drehst ...

    Komm endlich mal aus Deinem Selbstmitleid raus und mach Dich frei von diesen Gedanken - oder bleibe dauerhaft darin hängen.
    Auf diese Punkte der damaligen Posts ebenso wie in meinem ersten hier: darauf gehst Du nicht ein.

    ich sehe auch dass du nicht grad beliebt zu sein scheinst. das wundert mich nicht. mit deiner art wirst du nicht weitkommen.
    Mag sein - immerhin bin ich aber aus meinem Loch schon rausgekommen.
    Ich bin nicht hier, um everybodys darling zu sein - ob ich beliebt bin oder nicht: mal davon abgesehen davon, dass dies eine Frage des Betrachters ist, interessiert mich nicht wirklich.
    Vor allem dann nicht, wenn diejenigen, die sich an mir stören, überwiegend auch diejenigen sind, die nicht in den Spiegel zu schauen bereit sind.
    Lass das also ruhig mal meine Sorge sein - ich kann damit wunderbar leben - meinen "Sinn meines Lebens" hab ich mir schon gegeben.

    Was hast Du denn hier zu lesen erwartet? Zustimmung dafür, dass alle Menschen so schlecht sind? Dass jedes Tier besser ist? Dass es toll wäre, wenn sie alle vor Dir sterben würden?
    Erwartest Du wirklich, dass jetzt applaudiert werden sollte, wenn Du von Deinen Eltern Unterwerfung forderst, obwohl das nichts an allem auf nur ein Iota ändern würde?

    Hätte ich Dir schreiben sollen, dass dies kindliche Verhaltensmuster sind, aus denen Du Dich lösen solltest, wenn Du ein eigenverantwortliches Leben führen willst?

    Was auch immer bei Euch gelaufen oder schiefgelaufen ist: mein Verständnis für Deine Gefühle hast Du - aber deswegen muss ich Dir nicht in dem Recht geben, was Du daraus an Weltbild entwickelt hast und mit Zähnen und Klauen verteidigst.
    Als Kind mag Dir da kein anderer Weg geblieben sein - auch das wäre okay.

    Nur: Du bist inzwischen aber aus der Kindheit herausgewachsen. Deine Eltern haben für das, was Du selbst jetzt aus Deinem Leben machst, nicht mehr die gleiche Verantwortung wie vor 10, 20 Jahren.
    Du bist auch nicht mehr so abhängig - wenn Du denn selbstständig sein und ein eigenes Leben führen willst.

    essen, trinken, Kinder kriegen, Kinder ernähren, arbeiten
    Das sind nunmal alles Punkte, die zu den Kennzeichen/Merkmalen allen Lebendigens gehören - es ist Teil dessen, was sich Leben nennt.
    (In der von Dir angesprochenen "Natur": dort vermehrt sich nunmal nicht jedes Wesen ... auch Dich zwingt niemand dazu)
    Wenn Dir dies alles so zuwider ist - dann klinke Dich da eben aus. All das hat auch nichts mit dem von Dir gemeinten "Sinn" des Lebens zu tun: es ist "nur" die Grundlage dafür, überhaupt leben zu können. Die "Sinnfrage" stellt sich auf ganz anderen Ebenen: denen, die über diese Basisnotwendigkeiten hinausgehen.
    (Kennst Du noch irgendeine Lebensform außer dem Menschen, die sich diese Frage überhaupt stellt?)

    Als Kind bekommst Du das alles zur Verfügung gestellt, aber niemand kann ewig Kind bleiben - auch das ist Leben.

    mit deiner art wirst du nicht weitkommen.
    Lass auch das mal meine Sorge sein - wie weit wirst aber Du mit Deiner Art kommen? Das sollte für Dich die interessantere Frage sein, oder?!


    "Der Frosch, der im Brunnen lebt, beurteilt das Ausmaß des Himmels nach dem Brunnenrand."
    (mongolisch)
    -----------------------------
    Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.
    (Immanuel Kant, 1724 - 1804)

  7. #7
    Schreiberling
    Registriert seit
    12.10.2011
    Beiträge
    491
    Danke
    79
    83 mal in 71 Beiträgen bedankt

    Standard

    Hallo Verwirrt1992

    Schon viele Menschen haben sich die Frage nach einem höheren Sinn gestellt.

    Der amerikanische Psychologe Abraham Harold Maslow ((1908 - 1970) hatte sich als Kind unglücklich und isoliert gefühlt. Er gilt als Gründervater der Humanistischen Psychologie und entwickelte ua die "Bedürfnispyramide", die als ein Modell der Hierarchie menschlicher Bedürfnisse verstanden wird.

    Maslow unterscheidet zwischen "höheren" und "niedrigeren Bedürfnissen". Niedrigere Bedürfnisse müssen seinen Erkenntnissen zufolge befriedigt werden, damit Zufriedenheit entstehen kann.

    Eine Betrachtung dieser Pyramide kann auch hilfreich sein, unbewusste Defizite oder mögliche Motivationen (Wünsche, Ziele) bei sich selbst zu identifizieren.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Abraham_Maslow
    PS: die vorangehenden Zeilen stellen nach meiner Überzeugung einen Beitrag dar, keine Wertung.

    LG
    Geändert von Sonnenkraut (26.12.2011 um 13:29 Uhr)
    ------------------------------------------------------------------------------------

    "Du bist nicht das, was du denkst, dass du bist; sondern was du denkst, das bist du." (Marc Aurel)
    "Es ist durchaus nicht dasselbe, die Wahrheit über sich zu wissen oder sie von anderen hören zu müssen" (Aldous Huxley)

  8. #8
    Schreibkraft
    Registriert seit
    08.11.2011
    Beiträge
    183
    Danke
    13
    23 mal in 22 Beiträgen bedankt

    Standard

    Keiner ist gezwungen dies Weltbild zu übernehmen. Wir suchen selbst den Sinn des Lebens und der ist es zu Leben und zwar gut.

    Und dies tust Du wohl nicht, also findest Du den Sinn des Lebens auch nicht. Vielleicht ist er auch einfach für andere da zu sein, mit anderen da zu sein, um andere da zu sein und vor allem um sich selbst zu tragen.

    Ich stimme Darkstar in jeder Beziehung zu.
    Geändert von scorpio (27.12.2011 um 11:34 Uhr)

  9. Der folgende Benutzer bedankte sich bei scorpio für den sinnvollen Beitrag:

    Busteblue (29.12.2011)

Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
Psychologen beraten am Telefon und im Chat. Jetzt testen!