Hallo miteinander
Mich interessiert momentan das Thema "Überleben". Irgendwann hört der erwachsene Mensch ein Stück weit auf zu leben und er beginnt zu überleben.
Als Überlebender bedienen wir uns verschiedener Strategien, eine unerfüllte Existenz doch noch einigermaßen über die Runden zu bringen:
- Wir weichen problematischen Situationen aus und schlagen den einfacheren Weg ein.
- Wir beginnen das Verhalten von uns und den anderen zu kontrollieren und geben einer vermeintlichen Sicherheit den Vorzug.
- Wir entwickeln unrealistische Illusionen über uns und die Welt.
- Wir sind innerlich zerrissen und tendieren dazu, uns in eine eigene Realität zu flüchten.
Die Theorie dazu ist, dass das Überlebens-Ich so gut wie möglich verhindert, dass wir mit tieferen Verletzungen bzw. Traumata in Berührung kommen.
Das Überlebens-Ich ist äquivalent zur Maske, die wir alle tragen, um zu überleben.
Jedem ist wohl bewusst, dass das Überleben bzw. das ständige Tragen einer Maske auf Dauer sehr anstrengend ist und in Erschöpfungsphasen zu innerer Leere, Zerrissenheit, Gefühlen der Enge und Sinnlosigkeit führt.
Ziel ist sicher die Verarbeitung von früheren Verletzungen und damit die Existenz als gesunde Ich:
- Offenheit für neue Erfahrungen
- Akzeptieren der Mitmenschen
- Realistisches Weltbild und Interaktionen
- Verwirklichung echter Bedürfnisse
In erster Linie interessiert mich eure Einschätzung bezüglich des Existieren im Überlebens-Modus und an zweiter Stelle, eure Gedanken zum Thema.
Vielen Dank für euer Feedback![]()


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