Hallo liebe Community,
Ersteinmal zu meiner Person. Ich bin erst 18 Jahre alt und besuche zurzeit die 13. Klasse eines Gymnasiums. Einer meiner beiden LKs ist Psychologie und deswegen kann ich ein kleines Aufgebot an Fachwissen aufweisen.
Es handelt sich bei dem Fallbeispiel tatsächlich um eine reale Situation die ich beobachtet habe und nun nicht genau weiß wie ich dem entgegenwirken kann.
Es geht um einen kleinen Jungen, 7 Jahre alt. Er geht nun in die erste Klasse einer Grundschule. Er zeigt, der Lehrerin nach sehr auffälliges Verhalten. Er wartet unerlaubt nach der Pause, im Korridor auf die Lehrerin, um sie über das Fehlverhalten seiner Mitschüler/innen aufzuklären. Zu gut deutsch, zu petzen.
In schwimmvereinen und anderen Freizeitvereinen wurde er von den zuständigen Leitern nach wenigen Teilnahmen, wegen seinem auffälligem Verhalten abgewiesen.
Zur Vorgeschichte:
Er hat einen 6 Jahre älteren Bruder, der ihn meistens abschiebt, nicht mit ihm spielen will und ihm verbietet sein Zimmer zu betreten. Er darf seine Spielsachen nicht benutzen und wenn er dann doch mal dabei ist wird er nur ausgetrickst. Der Ältere Bruder und seine Freunde sagen ihm z.B. er soll sich verstecken und suchen ihn dann nicht und rennen weg um was anderes zu spielen. Das Petzverhalten in der Schule kann ich mir sehr gut durch Modell-Lernen erklären. Er und sein Bruder haben sich immer gegenseitig bei den Eltern angeschwärzt wenn wer was falsches gemacht hat. Ich denke, dass dies vom älteren Bruder ausging. Und er dieses Verhalten nun natürlich auch in der Schule zeigt. Die Eltern sidn selbstständig, kurz nach der Geburt des Zweiten Sohnes fing die Firma an zu boomen. Es bleib nur noch wenig Zeit für die Erziehung und der Kleine wurde oft zu Oma und Opa gegeben. Viel Wert wurde bei dem Großen auf gute schulische Leistungen gelegt, so womit viel Zeit für die Hausaufgaben und Lernaufgaben des Größeren draufging. Streitereien mit seinem Bruder wurden immer häufiger, weil sein Bruder ihn aus dem Zimemr schubste, beleidigte und ausschloß. Höchstens zum "verarschen" wurde er mal mitgenommen. Trotz alle dem hat der kleinere mit dme größeren immer alles geteilt was er selbst hatte. Während der größere fast schon egozentrisch sein Zeug für sich behielt. Der größerer der beiden weist keine sozialen Probleme in seinem Umfeld auf, ist beliebt, gut in der Schule und von allen Lehrern gelobt. Zur Zeit besucht er ein Gymnasium und sein Schnitt beträgt 1,7. Zuhause nehme ich ihn auch als gutmütigen Jungen war, außer in Bezug zu seinem kleinem Bruder. Da sehe ich ihn fot als egozentrisch und egoistisch handelnd an. Soziale Probleme zeigten sich beim Kleinen bereits im Kindergarten. Er bunkerte Spielzeug, weil er glaubte die anderen Kinder würden es ihm wegnehmen. Er fand nur schwer Freunde.
Zur Zeit in der schule, scheint er von den anderen Kinder ausgegrenzt zu werden. Fraglich sit dabei ob das aus seinem "Petzverhalten" resultiert oder ob sein Petzverhalten aus diesem Ausgrenzen resultiert. Ich denke dort herrscht eine Korrelation aber wie sooft ist die Kausalität fraglich.
Die Schulischen Leistungen des Jungen sind allerdings sehr gut, nur sein Verhalten, wenn ich die Lehrerin rezittiere, ist ein Problem.
Da es um einen Familienfall handelt kann ich natürlich nicht vollkommen objektiv bleiben würde dem Kleinen aber natürlich sehr gerne helfen. Das er ausgegrenzt wird belastet ihn sehr.
Ich habe angefangen ihn für löbliches Verhalten zu belohnen. Und ahbe versucht sein Selbstbild durch aussagen zu formen, ihm also Kommitment abzugewinnen.
Ich würde sehr gern genaures zu euren Ansichten über die Ursachen hören und dann Lösungvorschläge.
Gern hör ich mir auch Paradigmenübergreifende Erklärungen an.
Nur Psychoanalystische Ansätze ala Freud kann ich mit Vorsicht genießen.


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