psychologische Beratung von erfahrenen Psychotherapeuten und Psychologen, psychologe.de
Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 8 von 17

Thema: Fall Beispiel eines kleinen Jungen

  1. #1
    Neuling
    Registriert seit
    07.12.2011
    Beiträge
    13
    Danke
    0
    0 mal in 0 Beiträgen bedankt

    Standard Fall Beispiel eines kleinen Jungen

    Hallo liebe Community,

    Ersteinmal zu meiner Person. Ich bin erst 18 Jahre alt und besuche zurzeit die 13. Klasse eines Gymnasiums. Einer meiner beiden LKs ist Psychologie und deswegen kann ich ein kleines Aufgebot an Fachwissen aufweisen.
    Es handelt sich bei dem Fallbeispiel tatsächlich um eine reale Situation die ich beobachtet habe und nun nicht genau weiß wie ich dem entgegenwirken kann.

    Es geht um einen kleinen Jungen, 7 Jahre alt. Er geht nun in die erste Klasse einer Grundschule. Er zeigt, der Lehrerin nach sehr auffälliges Verhalten. Er wartet unerlaubt nach der Pause, im Korridor auf die Lehrerin, um sie über das Fehlverhalten seiner Mitschüler/innen aufzuklären. Zu gut deutsch, zu petzen.
    In schwimmvereinen und anderen Freizeitvereinen wurde er von den zuständigen Leitern nach wenigen Teilnahmen, wegen seinem auffälligem Verhalten abgewiesen.
    Zur Vorgeschichte:
    Er hat einen 6 Jahre älteren Bruder, der ihn meistens abschiebt, nicht mit ihm spielen will und ihm verbietet sein Zimmer zu betreten. Er darf seine Spielsachen nicht benutzen und wenn er dann doch mal dabei ist wird er nur ausgetrickst. Der Ältere Bruder und seine Freunde sagen ihm z.B. er soll sich verstecken und suchen ihn dann nicht und rennen weg um was anderes zu spielen. Das Petzverhalten in der Schule kann ich mir sehr gut durch Modell-Lernen erklären. Er und sein Bruder haben sich immer gegenseitig bei den Eltern angeschwärzt wenn wer was falsches gemacht hat. Ich denke, dass dies vom älteren Bruder ausging. Und er dieses Verhalten nun natürlich auch in der Schule zeigt. Die Eltern sidn selbstständig, kurz nach der Geburt des Zweiten Sohnes fing die Firma an zu boomen. Es bleib nur noch wenig Zeit für die Erziehung und der Kleine wurde oft zu Oma und Opa gegeben. Viel Wert wurde bei dem Großen auf gute schulische Leistungen gelegt, so womit viel Zeit für die Hausaufgaben und Lernaufgaben des Größeren draufging. Streitereien mit seinem Bruder wurden immer häufiger, weil sein Bruder ihn aus dem Zimemr schubste, beleidigte und ausschloß. Höchstens zum "verarschen" wurde er mal mitgenommen. Trotz alle dem hat der kleinere mit dme größeren immer alles geteilt was er selbst hatte. Während der größere fast schon egozentrisch sein Zeug für sich behielt. Der größerer der beiden weist keine sozialen Probleme in seinem Umfeld auf, ist beliebt, gut in der Schule und von allen Lehrern gelobt. Zur Zeit besucht er ein Gymnasium und sein Schnitt beträgt 1,7. Zuhause nehme ich ihn auch als gutmütigen Jungen war, außer in Bezug zu seinem kleinem Bruder. Da sehe ich ihn fot als egozentrisch und egoistisch handelnd an. Soziale Probleme zeigten sich beim Kleinen bereits im Kindergarten. Er bunkerte Spielzeug, weil er glaubte die anderen Kinder würden es ihm wegnehmen. Er fand nur schwer Freunde.
    Zur Zeit in der schule, scheint er von den anderen Kinder ausgegrenzt zu werden. Fraglich sit dabei ob das aus seinem "Petzverhalten" resultiert oder ob sein Petzverhalten aus diesem Ausgrenzen resultiert. Ich denke dort herrscht eine Korrelation aber wie sooft ist die Kausalität fraglich.
    Die Schulischen Leistungen des Jungen sind allerdings sehr gut, nur sein Verhalten, wenn ich die Lehrerin rezittiere, ist ein Problem.
    Da es um einen Familienfall handelt kann ich natürlich nicht vollkommen objektiv bleiben würde dem Kleinen aber natürlich sehr gerne helfen. Das er ausgegrenzt wird belastet ihn sehr.
    Ich habe angefangen ihn für löbliches Verhalten zu belohnen. Und ahbe versucht sein Selbstbild durch aussagen zu formen, ihm also Kommitment abzugewinnen.

    Ich würde sehr gern genaures zu euren Ansichten über die Ursachen hören und dann Lösungvorschläge.
    Gern hör ich mir auch Paradigmenübergreifende Erklärungen an.
    Nur Psychoanalystische Ansätze ala Freud kann ich mit Vorsicht genießen.
    Geändert von Andasch (07.12.2011 um 11:41 Uhr)

  2. #2
    Nachwuchs Autor Avatar von martinspin
    Registriert seit
    28.11.2011
    Ort
    Schweiz
    Beiträge
    624
    Danke
    94
    117 mal in 90 Beiträgen bedankt

    Standard

    Hi Andasch

    Schön, dass du soviel Mitgefühl für den Kleinen hast. Andererseits frage ich mich, warum dich das Thema so mitnimmt?

    Aus deiner Beschreibung der Situation wird nicht klar, in wie weit du in die Situation involviert bist? Du scheinst viele Details zu kennen, nur woher ist unklar?

    Du scheinst dich warum auch immer, mit dem Kleinen zu identifizieren?

    Gibt es in deiner eigenen Vergangenheit Parallelen?

    Um eine mögliche Projektion zu entdecken, könntest du dir mal überlegen, was dem Kleinen fehlt. Wenn das klar ist, übertrage sowas einfach mal auf dich und überlege, ob das nicht auch auf dich zutrifft...
    Liebe Grüsse, Martin

    I Psychologieforum.de

    Es gibt ein Leben vor dem Tod - Nutze es!

  3. #3
    Neuling
    Registriert seit
    07.12.2011
    Beiträge
    13
    Danke
    0
    0 mal in 0 Beiträgen bedankt

    Standard

    der kleine ist mein cousin.
    Also wie oben gesagt es ist meine familie. Ich bin praktisch, wenn die zeit es zulässt und ich keine klausuren schreibe, jede zweite woche bei dennen.
    ich steh meiner tante onkel und natürlich meinen cousins sehr nahe.

    Identifizieren tue ich mich mit ihm wohl kaum. Du willst dem ganzen also psychoanalystisch angehen? Sehr gern. Aber vergiss nicht das ich eine Lösung für sein Problem haben möchte und keine analyse meiner Person.
    Geändert von Andasch (08.12.2011 um 13:40 Uhr)

  4. #4
    Schreibkraft
    Registriert seit
    11.11.2011
    Beiträge
    182
    Danke
    6
    8 mal in 8 Beiträgen bedankt

    Standard

    Also:
    Was den kleinen angeht:

    Der Bruder sucht ein "Ausgleich" wie ich denke, in der Schule ist er der leibe nette, beliebte 1er Kandidat, zuhause ist er ein fießling.
    Es ist häufig so, das man sich woanders, genau gegenteilig verhält.
    Z.B. Ich: Zuhause eher der aufmüpfige und "lautere" Typ, in der schule einsichtig, schüchtern (was nicht zuletzt mit meiner Kontakt angst zu tun hat)

    Mitschüler:
    Zuhause nett, anständig, und benimmt sich
    In der Schule baut er nur ******* und kriegt stänbdig iwelche Strafarbeiten auf, die er Unterschrieben lassen soll (er faket diese Unterschriften)

    Es ist oft so...

    Und der kleine sucht sich halt in der Schule diesen Ausgleich: Zuhause teilt er, gibt ab, ist der leibe kleine, und in der Schule will er nicht teilen, und verpezt die Anderen.

    "Zu gut deutsch, zu petzen.
    In schwimmvereinen und anderen Freizeitvereinen wurde er von den zuständigen Leitern nach wenigen Teilnahmen, wegen seinem auffälligem Verhalten abgewiesen"

    In wie fern abgewiesen? Ich meine wegen petzen kann man doch nicht abgewiesen werden oO


    Ich denke auch, dass das "petzten vs. ausgrenzen" sich aufschaukelt.
    Vllt. hat er einmal gepetzt, weil er Angst hatte, das er dafür Ärger bekommt (wie er es von seinem Bruder gewöhnt ist) und wird nun ausgegrenzt.

    Oder er wurde Anfangs ausgegrenzt, und denkt sich: "Mein Bruder hat aber viele Freunde mit seinem Verhalten" Und macht das gleiche, ohne dabei zu merken, das sein Bruder in der Schule der Nette ist, und nicht das Ar***loch

  5. #5
    Neuling
    Registriert seit
    07.12.2011
    Beiträge
    13
    Danke
    0
    0 mal in 0 Beiträgen bedankt

    Standard

    Sorry das scheint mir ein wenig hobbypsychologIsch aus den Fingern gesogen zu sein. Hast du Belege fur deine Theorie des gegenteiligen Verhaltens? Studien, oder zumindest Hypothesen von namenhaften Menschen oder beruht das jetzt von deinen Beobachtungen und Schlussfolgerungen? Ich würde da gern fachlich und wissenschaftlich drüber reden und nicht wie Hausfrauen am Küchentisch

  6. #6
    Schreibkraft
    Registriert seit
    11.11.2011
    Beiträge
    182
    Danke
    6
    8 mal in 8 Beiträgen bedankt

    Standard

    Dann bin ich wohl die Hausfrau, aber soetwas kann man schlecht mit studien belegen xD

  7. #7
    Neuling
    Registriert seit
    07.12.2011
    Beiträge
    13
    Danke
    0
    0 mal in 0 Beiträgen bedankt

    Standard

    sorry, ich arbeite wissenschaftlich und vertraue daher nur auf Studien, allgemein anerkannte Modelle oder experimente.
    Dieses "sich aufschaukeln" nennt man in der fachsprache positive Rückkoppung.

    Er wurde abgewiesen weil er den Pädagogen in den Vereinen zu anstrengend war. Ob sowas dann Pädagogen sind, ist eine andere Frage.

    Meint ihr das könnte zum Teil am Rosenthal-Effekt liegen?
    Also das seine Eltern und viele aus seinem Umfeld ihn so einschätzen und er deswegen sich eher so verhält?
    Das scheint mir irgendwie nicht deckend genug für alles. Es ist nicht plausibel genug.

    und torior woher hast du dieses wissen? wie kamst du auf deine Hypothese? Alles aus der pschologie muss doch irendwie empirisch bewiesen werden. Du kannst doch nicht einfach wild drauf loslabbern.
    Geändert von Andasch (08.12.2011 um 21:51 Uhr)

  8. #8
    Schreibkraft
    Registriert seit
    11.11.2011
    Beiträge
    182
    Danke
    6
    8 mal in 8 Beiträgen bedankt

    Standard

    Jede Wissenschaftliche Theorie oder Beleg, was einmal "Hausfrauen am Küchentisch"

    BTW, immer unbelegte vermutungen mit einbeziehen, wird dan schneller Plausibler, oder man kommt hinterher auf einen Effekt.

    Was den "Rosenthal-Effekt" glaube ich wohl kaum, zuhause müssen ihn ja schließlich alle für lieb und nett halten, er teil immer, auch wenn er nur geärgert wird. Er ist (noch) Naiv...
    Pädagogen sind es dan nicht habs mal in der 2 Klasse geschaft 3 Lehrer auf trab zu halten, die wurden auch nicht mit mir fertig xDDDD
    Pseudo Pädagogen halt

Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Mehr was für die Kleinen
    Von Gast9307 im Forum Eigene Texte, eigene Gedichte etc.
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 17.07.2011, 16:21
  2. Nehme mir alles zu Herzen; Beispiel
    Von DieUnsichere im Forum Psychologie-Talk
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 18.04.2011, 20:14
  3. verbrannte Stars <Beispiel. Daniel Schumacher>
    Von helmes63 im Forum Off-Topic
    Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 09.06.2010, 18:06
  4. Zusammenhalt in Krisenfällen an einem Beispiel ...
    Von helmes63 im Forum Religion & Psychologie
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 09.06.2010, 03:45
  5. Verlust eines geliebten Menschen in jungen Jahren.
    Von La Nina im Forum Psychologie-Talk
    Antworten: 12
    Letzter Beitrag: 14.11.2008, 08:53

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
Psychologen beraten am Telefon und im Chat. Jetzt testen!