hallo, ich bin neu hier und hoffe ihr könnt mir etwas helfen.
ich bin jetzt seit fast 3 jahren solo, hatte davor 2 lange beziehung (beide gingen 2 jahre).leider waren es ziemlich ungesunde beziehungen und ich hab den absprung nicht geschafft, hab mir viel zu viel gefallen gelassen und darunter hat mein selbstwertgefühl extrem gelitten.ich hatte noch nie ein riesen selbstwertgefühl, aber es war okay.wurde früher in der schule gemobbt, bin dann wegen meiner ausbildung damals (bin jetzt 26) weg und hab "ein neues leben" angefangen.hab alleine meine ausbildung mit 16 jahren, 1000 km weit weg von zuhause durchgezogen.der damalige partner meiner mutter wollte mich "loswerden", anstatt seine kontakte zu nutzen das ich etwas in meiner heimatstadt finde, wurde ich "weggeschickt".war mit 19 ausgelernt, bin dadurch sehr selbstständig geworden und habe jetzt einen guten job.
mein problem ist, ich nehme viele sachen einfach zu persönlich.es gibt zeiten, da kommt nix an mich ran und dann gibts zeiten wie momentan, da mache ich mich regelrecht fertig, suche die fehler an mir, "ziehe mir schuhe an",(be)komme in gedankenkreise/grübelattacken usw.
ich dachte ich hätte es im griff.mache seit fast 2 jahren eine therapie, die auch schon viel gebracht hat,aber diesmal bin ich wieder dermaßen in meine alten verhaltensmuster zurück gefallen, schlimm.war im urlaub und hatte auch danach 4 wochen keinen termin.musste also versuchen selbst damit klarzukommen, und diesmal hats nicht wirklich geklappt.
ganz schlimm ist es wenn es um männer geht, ich suche immer alle fehler an mir.meine exfreunde haben es immer geschafft mir die schuld zu geben, oder alles hinzudrehen das sie fein raus waren und ich hab irgendwann angefangen das auch noch zu glauben!
da fällt mir ein, mit meiner exbesten freundin wars letztes jahr auch so.
nur als bsp:
sogar wenns mit jemanden aufgrund der entfernung (ausland)/lebensumstände nicht klappt/klappen könnte.denk ich nicht daran, sondern suche was an mir.
erst gehts mir super, dann kommt irgendwas und ich gerate aus dem gleichgewicht.
bsp. ich weiss das ich einen bestimmten moment toll fand,selbstbewusst war,mich wohl in meiner haut gefühlt habe, mich für meine begriffe gut verhalten habe/auf mich "aufgepasst" hab und es nix daran zu rütteln gibt, eben weil alles so schön war.passiert jetzt was negatives zb keine rückmeldung und zack rede ich wieder alles schlecht,obwohl ich doch in diesem moment gefühlt hab das es schön war und es nix zum zweifeln (an mir) gab.oder ich steiger mich in gedanken, obwohl ich gar nicht weiss ob da überhaupt was dran ist!!es nervt mich so!und dann auch noch diese grübelattacken.
kann mir jemand sagen, wie ich sie durchbrechen kann?
im großen und ganzen bin ich mit mir zufrieden, sobald etwas negatives passiert ist aber alles "vorbei" und ich lass mich davon runterziehen.
ich muss aber zugeben, mir fehlt hier schon einiges, die abwechslung/der ausgleich nach dem job,es gibt zeiten da haben meine freunde kaum zeit,und der job geht mir mittlerweile auch ziemlich auf den keks.
liegt wahrscheinlich auch daran..sprich wenn ich allgemein manchmal ziemlich unzufrieden bin, das ich dann sowas schneller an mich ranlasse?
bin um jeden rat dankbar, versteh mich manchmal selbst nicht.
zumal ich es weiss, das ich es eigentlich gar nicht nötig habe und trotzdem gerate ich gerne mal wieder in diesen teufelskreis.


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