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Thema: Familienstreit und keine Liebe

  1. #1
    Neuling
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    Unglücklich Familienstreit und keine Liebe

    So, nun habe ich mich endlich entschieden hier vll. Antworten auf meine Probleme zu bekommen, obwohl ich schon seit längerem angemeldet bin habe ich dies mir noch nicht zugetraut.

    Mit 16 fing alles an, mein Leben ging in den 3 Jahren bis ich 19 war in die Brüche. Warum? Meine Mutter entschied sich unfreiwillig Psychisch krank zu werden. Es steigerte sich in diesen drei Jahren, meine Familie war eigentlich immer toll, alle waren zusammen selbst meine Eltern. Aber sie bekam den Eifersuchtswahn und am Ende stand sie mit Depressionen da. Wir sind drei Kinder, ich habe noch zwei ältere Brüder, aber keinen von denen hat sich aufgerafft meine Eltern zu retten, mit Tips und Hilfen, da natürlich die Beziehung an einem Seidenen Faden hing, ich habe meinen Vater bei mir auf dem Bett gehabt, er hat geweint, geschluchtst und um Hilfe gebetelt, meine Mam hing besoffen über dem Klo ohne jedes Gefühl und hatte Selbstmordgedanken. Es war eine schwere Zeit für mich, ich war immer für beide da, am Ende musste ich selbst einstecken das ich krank geworden bin. Ich kenne mich sehr gut mit der Materie Psychologie aus, da es ein gewisses Interesse bei mir geweckt hat, nachdem ich ich selbst an mir und an liebenden erfahren musste. Meine Mutter hat sich am Ende gott sei Dank für einen Aufenthalt in einer Psychatrie entschieden,- drei, vier Monate war sie dort und mitlerweile ist sie seid drei Monaten draußen, es läuft geregelter, mein Vater liebt sie immer noch und alles scheint gut!
    In der Zeit als ich krank war, suchte ich Psychologischen Rat beim Staatlichen Psychologen, sie war toll und hat mich geheilt, in der Zeit als ich krank war hatte ich auch extreme Wadenschmerzen, einfschlafprobleme, Depressionen, Heulanfälle, Krampfanfälle, Antriebsminderung, also einiges, aber sie hat mich geheilt.

    Als meine Mam nun wieder kam, habe ich gemerkt das ich ihr nicht mehr längere Zeit in die Augen sehen kann, anscheinend hat sie mich sehr enttäuscht anders kann ich mir das nicht erklären. Nun habe ich versucht trotz allem wieder eine Bindung zu ihr aufzubauen da ich schon immer ein sehr gutes Verhältnis zu ihr hatte. Dies funktionierte für einen Moment aber aufeinmal entäuschte sie mich schon wieder, wegen einer Lapalie. Sie verbot mir ihr bzw. mein Fahrrade weiterhin zu benutzen da beim Ein-und-Ausladen des Fahrrades in mein Auto ein kleiner Riss in den Fahrradsattel kam, mein Vater regte sich tierisch auf, obwohl das Fahrrad nun schon mehr als 4-5 Jahre auf dem Buckel hatte und wirklich sonst nichts fehlte, aber sie setze sich für meinen Vater ein und nicht für mich, das war traurig, und versetze mich wieder in die frühere Zeit wo sie mich nur brauchte wenn es ihr schlecht ging und wenn es ihr besser ging stieß sie mich weg und verachtete mich!

    Mein jetztiges Problem, ich habe großen Streit seid dem, dieser ist zwar eigentlich ohne Grund, aber ich kann mit meinem Eltern nicht mehr reden, also meine Mam versucht es am Telefon aber ich empfinde nichts, rein gar nichts. Ignoranz oder so. Das schlimmste an meiner Situation was mich fertig gemacht hat, war, als mein drei Jahre ältere Bruder ich bin mittlerweile 20 mich anschnauzte ich solle zu Hause mein Zimmer aufräumen und die Mama soll das nicht tun, ansonten muss ich alle seine Möbel die ich vor drei Jahren für meine Wohnung von ihm bekomme habe im zurück geben, ihm ist egal wie, wenn ich nicht das tue was er will. Ich bin unordentlich das gebe ich zu, aber wenn er oft genug zu Hause gewesen wäre bei meinen Eltern dann wüsste er, das meine Mam das nun schon etwas länger nicht mehr tut. Aber er hat mich wie kann man das sagen, in Gewisser weiße bedroht und das will und möchte ich nicht mehr, die Zeiten sind vorbei an denen man mir droht. Wir wurden früher oft geschlagen von meiner Mutter,. ich will schon fast sagen misshandelt da sie wirklich brutal war, zwar ist kein Blut gespritzt aber viele Tränen, viele viele viele. Trotz allem habe ich sie geliebt, heute denke ich drüber nach ob es nicht wirklich falsch war was sie damals uns angetan hat, aber sagen kann ich es ihr auch nicht, ich traue mich nicht, weil jeder macht Fehler und das war nun mal ein Fehler, sie war anscheinend schon damals krank sonst hätte sie uns nicht so schlagen können. Aber mein Bruder war jetzt die Höhe und ich habe ein klein wenig geweint nachdem er weg war, meine Mutter hat sich eigentlich gar nicht recht dafür interessiert was jetzt gewesen war, so schnell es ging packte ich meine sachen zusammen und fuhr in meine Wohnung. Ich habe meine Tränen unterdrückt und habe nicht gemerkt das es mir vll. schlecht geht. Aber jetzt habe ich seid ein paar Tagen wieder Wadenkrämpfe und das erinnert mich an die Zeit wo ich krank war. Ich habe Angst, große Angst, wieder in dieses Loch zu falle. Ich habe einen super lieben Freund seid zwei Monaten und ich werde am Wochenende nur noch zu ihm gehen, ich versuche mich von meiner Familie zu trennen, ich kann das nicht mehr, meine Mutter hat mich schon wieder enttäuscht und sie merkt es nicht. Mein Vater hat sich nicht von mir verabschiedet keine Ahnung warum, keiner weiß genau was zwischen mir und Ihnen jetzt los ist, außer die Sache mit meinem Bruder. Ich hatte nun meiner Mutter am Telefon erzählt was er mir gedroht hat, wisst ihr, sie hat gar nicht reagiert, ihr war es nicht sehr wichtig und sie hat selbst gesagt das es vll. besser ist wenn ich mal ein bisschen Zeit für mich habe zumindest hat sie es mir so ausdrückt, bzw. ich empfand das so. Ich stehe jetzt wieder im Nichts, ich lenke mich ab in dem ich meine Wohnung aufräume das ist ja gut, aber die Wadenkrämpfe erinnern mich daran das irgendwas nicht richtig läuft.

    Ich weiß, ich müsste weinen, und ich könnte auch, aber ich möchte nicht mehr weinen, das war so schlimm, ich möchte nicht mehr weinen, das drückt mich runter, obwohl es wirklich das beste für meinen Körper wäre.
    Stadtdessen lache ich, esse, und räume meine Wohnung auf, schlafe und gehe zur Schule.

    Mein Leben ist glaube ich nicht so perfekt gelaufen wie es sich für ein Kind gehört. Viel ist in mir kapput gegangen und viel konnte ich nicht mehr aufbauen, viel hat sich verändert und viel wird sich nicht mehr verändern.
    Mit 5 Jahren musste ich es zulassen das meine Mam uns schlägt immer wenn sie schlechte Laune hatte, bis ich 16 war, mit 17 bekam ich auch noch einen klatscher, dann musste ich sie Schlagartig verlieren denn sie verweigerte mir ihre Mutterliebe das hat sie mir auch so gesagt, das es Zeit ist Freunde zu werden und das ich keine Mutterliebe mehr bekomme, jetzt verweigerte sie mir genauso die Gefühle wieder von neuem. Aber sie kann ja nichts dafür, sie ist krank und nimmt Tabletten

  2. #2
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    Hallo

    Weißt du, ich würde es gut finden, wenn du dir wieder psychologische Unterstützung holen würdest.
    Du hast wohl sehr viel hinter dir und gerade auch viele Probleme. Womöglich liegt da noch einiges im argen.
    Es ist sehr schwer damit alleine klar zu kommen.
    Manchmal braucht man einen gewissen Schutzrahmen um eine gewisse Stabilität aufrecht erhalten zu können.
    Damit du nicht allzu krank wirst und um einer Verschlechterung entgegenzusteuern.
    Um durchzuatmen und Sicherheit zu bekommen.

  3. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Semiramis für den sinnvollen Beitrag:

    Jule000 (24.08.2011)

  4. #3
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    Standard Deine Aufgabe ...

    Deine Aufgabe, liebe Semiramis,
    wäre jetzt Dich selbst zu lieben, Deinen Familienangehörigen aus tiefstem Herzen für ihre Fehler und Unvollkommenheiten zu verzeihen und mit Zuversicht und Abenteuerlust Dein eigenes Leben zu gestalten und dafür alle Hilfen anzunehmen, die Du bekommen kannst!

  5. #4
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    Zitat Zitat von Semiramis Beitrag anzeigen
    Hallo

    Weißt du, ich würde es gut finden, wenn du dir wieder psychologische Unterstützung holen würdest.
    Du hast wohl sehr viel hinter dir und gerade auch viele Probleme. Womöglich liegt da noch einiges im argen.
    Es ist sehr schwer damit alleine klar zu kommen.
    Manchmal braucht man einen gewissen Schutzrahmen um eine gewisse Stabilität aufrecht erhalten zu können.
    Damit du nicht allzu krank wirst und um einer Verschlechterung entgegenzusteuern.
    Um durchzuatmen und Sicherheit zu bekommen.
    Vielleicht hast du recht, es ist schön das jemand sich das ganze durchgelesen hat obwohls wirklich viel war.

  6. #5
    Neuling
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    Zitat Zitat von Rainer-JGS Beitrag anzeigen
    Deine Aufgabe, liebe Semiramis,
    wäre jetzt Dich selbst zu lieben, Deinen Familienangehörigen aus tiefstem Herzen für ihre Fehler und Unvollkommenheiten zu verzeihen und mit Zuversicht und Abenteuerlust Dein eigenes Leben zu gestalten und dafür alle Hilfen anzunehmen, die Du bekommen kannst!
    Das habe ich jetzt nicht so genau verstanden? war der Text für mich, eher nicht oder?. Weil nicht immer kann man aus vollem Herzen verzeihen, weil Fehler bleiben ewig wenn sie so tragend waren, denke ich

  7. #6
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    Standard Seelische Heilung

    Zitat Zitat von Jule000 Beitrag anzeigen
    Das habe ich jetzt nicht so genau verstanden? war der Text für mich, eher nicht oder?. Weil nicht immer kann man aus vollem Herzen verzeihen, weil Fehler bleiben ewig wenn sie so tragend waren, denke ich
    Seelische Heilung
    ist nur möglich, wenn man bereit ist zu verzeihen, aber deshalb muß man sich nicht lange nicht versöhnen!

    Nur durch aufrichtiges Verzeihen kann man seinen seelischen Frieden finden, denn unaufgearbeitet Konlikte und unterdrückter Groll binden die seelischen Kräfte und verhindern das innere Wohlgefühl!

  8. #7
    Schreiberling Avatar von Mariposa
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    Hallo Jule,

    ich will dir mal aus Sicht der Elterngeneration antworten.

    Manchmal sind Eltern überfordert, ausgebrannt, müde geworden in ihrer Elternrolle.
    Deine Eltern haben, wie ich es herauslesen kann, ganz viele Probleme mit sich selbst.
    Wahrscheinlich haben sie momentan kein Kraft mehr um ausreichend (emotional) für dich da zu sein.
    Das ist sehr traurig für dich, und es ist nur gut, dass du schon erwachsen bist.
    Möglicherweise finden sie ihre Versäumnisse jetzt auch gar nicht so schlimm, eben weil du kein Kind mehr bist.
    Manchmal denken Eltern dann auch, dass ihre Kinder in deinem Alter auch mehr alleine klarkommen und Eltern nicht mehr so unbedingt brauchen.
    Gut, dass du Freunde hast, Freunde können auch eine wichtige Stütze sein.
    Ich hoffe sehr für dich, dass es deinen Eltern bald wieder besser geht, dann würde ich versuchen, mit ihnen zu reden.
    Denn schließlich brauchen auch erwachsene Kinder ihre Eltern.
    Versuche ihnen Zeit zu geben.

    Ich wünsch dir viel Kraft dafür.

    LG von Mari

  9. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Mariposa für den sinnvollen Beitrag:

    Rainer-JGS (25.08.2011)

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