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Thema: Frage nach Leben und Tod?

  1. #65
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    Zitat Zitat von martinspin Beitrag anzeigen
    Wir können uns auch entscheiden, zu kämpfen. Wir wollen den erwünschten Zustand erzwingen und so quasi für die Ewigkeit konservieren. Da gehört erst mal alles weg, was stört. Alles, was in die richtige Richtung geht wird gefördert. Dummerweise ist dieser Lebensstil ziemlich anstrengend und mündet regelmässig in Erschöpfungszuständen.
    Das ist im Prinzip der Zustand, in dem ich mich befinde. Das bekomme ich auch von außen ständig gesagt: dass ich mich demgegenüber abgrenzen soll, was mir nicht gut tut. Das ist vor allem meine Mutter. Das ist Stress auf Arbeit. Das sind meine Ansprüche an die Erziehung meiner Tochter (ich möchte, dass sie seelisch gesünder ins eigenständige Leben starten kann, als ich das konnte)...
    Aber ich merke, dass ich mich ausgepowert fühle. Ich habe schon alle Ehrenämter, die ich früher ausgeübt habe, runtergefahren. Ich lege mich nachmittags, wenn ich erschöpft bin und Schmerzen habe, eine Weile hin. Ich lasse Erziehung oft Erziehung sein und ziehe mich in meinen "Feng-shui-Raum" zurück. Ich habe gelernt, die anderen auf Arbeit zicken zu lassen und einfach Feierabend zu machen.
    Trotzdem habe ich das Gefühl, immer zu rotieren. Das ist der Anspruch: jetzt bin ich dran! Weil auch alle Freunde sagen, jetzt bist du dran. Es ist gut gemeint. Aber ist es gut? Oft erhöht es nur den Druck. Und natürlich ist und bleibt der Alltag.
    Mir fällt in diesem Zusammenhang ein seltsames Wort ein, dass sich aber irgendwie gut anfühlt: ich möchte das Leben "fließen" lassen. Muss man alles planen? Muss alles nach Plan laufen? Nein, nein, nein.
    Ja, das Leben soll fließen. Das klingt schön und richtig.
    Sorge gut für dich selbst. Sonst tut es niemand!

  2. #66
    Nachwuchs Autor Avatar von martinspin
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    Hi Petra

    Es gibt keinen Trick, das Hier und Jetzt zu erzwingen. Zwang ist immer auch Zeit, auch wenn die angestrebten Dinge mehr so ein ewig andauernder Zustand sein sollten.

    Leben im Hier und Jetzt bedeutet Veränderung zulassen, egal wohin die Reise führt. Das ist so ziemlich genau das Gegenteil davon, einen angestrebten Zustand festzuhalten.

    • Fliessen lassen heisst sich und andere loszulassen.
    • Loslassen heisst sich und andere zu akzeptieren.
    • Akzeptieren heisst in Harmonie mit sich und der Welt zu leben.
    • In Harmonie zu leben heisst, sich und die Welt zu lieben.
    • Lieben heisst, verbunden zu sein mit sich und der ganzen Schöpfung.
    • Verbundenheit heisst, eins zu sein mit dem Jenseits und dem Diesseits.

    Die Einheit ist immer da, nur sehen wir sie nicht. Sie ist uns sehr nahe und doch so weit weg. Zu ihr wollen hin und doch entfernen wir uns immer mehr von ihr.

    Was streben wir Menschen letztlich an, wenn wir uns etwas wünschen, vorstellen oder suchen?

    Es ist wohl die Einheit aus der wir gekommen sind und wo wir wieder hin möchten.

    Das tönt schrecklich kompliziert und doch ist es sehr einfach.
    Geändert von martinspin (01.02.2012 um 21:29 Uhr)
    Liebe Grüsse, Martin

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  3. Der folgende Benutzer bedankte sich bei martinspin für den sinnvollen Beitrag:

    JeffB. (02.02.2012)

  4. #67
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    Ich mag deine Überlegungen zum Thema Fließen sehr. Das habe ich wohl alles gefühlt in dem Wort, ohne es selbst in Worte fassen zu können. Ich möchte akzeptieren, ich möchte eins sein mit dem Sein. Ja, das klingt alles kompliziert. Aber es ist eher ein Streben nach Einfachheit. Du hast wirklich einen Sinn dafür, Gefühle sortiert zu kriegen!
    Sorge gut für dich selbst. Sonst tut es niemand!

  5. Der folgende Benutzer bedankte sich bei JeffB. für den sinnvollen Beitrag:

    martinspin (02.02.2012)

  6. #68
    Nachwuchs Autor Avatar von martinspin
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    Hi Petra

    Es kommt gut bei dir, da bin ich mir sehr sicher

    Ich hab hier einen Thread gestartet zum Thema.
    Geändert von martinspin (02.02.2012 um 20:24 Uhr)
    Liebe Grüsse, Martin

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  7. #69
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    Martin, hatte ich längst gelesen und mein Danke reingeklickt. Die Sache mit dem Thema ist, dass ich gar nix Intelligenteres schreiben könnte dazu. Vielleicht kommt auch deshalb insgesamt keine Antwort. Weil dieser Gedankengang zum Hier und Jetzt in sich so rund ist. Also, ich will da nicht als erstes was drunter schreiben, was nur flach sein könnte!
    Aber wenn ich was Substantielles zu sagen habe, dann werde ich das auf jeden Fall tun!
    Sorge gut für dich selbst. Sonst tut es niemand!

  8. #70
    Loewenzahn
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  9. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Loewenzahn für den sinnvollen Beitrag:

    JeffB. (12.02.2012)

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