Hallo!
Lange war ich nicht mehr hier, aber mittlerweile bin ich nervlich selbst vollkommen am Ende. Die Überschrift trifft nicht alles, aber das, was mich meiner Meinung nach am meisten auf die Palme bringt, bzw. dazu beiträgt, dass die Situationen noch mehr eskalieren. Ich selber bin nun seit etwa 4 Monaten schon in ambulanter Therapie, in welche ich mich freiwillig begab aufgrund diverser Erschöpfungszustände und häufigen exzessiven Wutausbrüchen (Brüllen, Gegenstände an die Wandschmeißen usw.). Mittlerweile ist es zwar weniger geworden, aber es ist noch nicht weg, also ab und zu platzt es noch. Mein Sohn (5) bringt mich zur Weißglut. Und wenn er sich gar nicht beschwichtigen lässt, dann platzt mir dummerweise auch schon mal der Kragen, da mein Nervenkostüm echt kaum noch was einstecken kann, auch wenn es sich komisch anhören mag. In jeden Konflikt mischt sie sich ein, angeblich nur wenn ich zu laut werde. Allerdings wird auch alles kommentiert in dieser Hinsicht wenn ich was sage, durchsetze oder durchzusetzen versuche (von meiner Frau) und ich fühle mich echt als "blöd dargestellt" vor meinem Sohn und für mich ist klar dass er mich dann auch nicht ernst nimmt. Dann raste ich meistens richtig aus und fahre richtig hoch wenn zunächst mein Sohn aufdreht und ich dann anschließend noch den Lack von meiner Frau bekomme und das meist auch noch vor meinem Sohn, statt mit mir zusammenzuarbeiten und die Situation ausklingen zu lassen. Nein, egal wie beschissen er sich benimmt wird sich auf seine Seite gestellt. Hinsichtlich der Konsequenz und dessen was ich sage sollten wir zusammenarbeiten und sie auf meiner Seite stehen, statt ausgerechnet dann den ****** (entschuldigt meine Ausdrucksweise) vor den Kindern noch zu diskutieren. Ich habe das gefühl dass mein Sohn sich als gleichberechtigter sieht und mich nicht als Autoritätsperson in dem Sinne wahrnimmt und wundere mich nicht einmal darüber unter diesen VOraussetzungen. Wenn ich dann ausraste und böse ausgedrückt meine Frau "zusammen*******" da alle anderen Argumente von ihr abprallen. Wenn das was ich sage und denke nicht ihrer Meinung entspricht, dann ist sie im Recht bzw. ist überzeugt davon es zu sein. Nun habe ich die Ausraster und das beschissene Benehmen meines Sohnes und bin da einfach machtlos und dann stellt sich meine Frau auch noch grundsätzlich gegen mich und ich kämpfe gegen Windmühlen und dementsprechend ist auch die Stimmung. Natürlich reagiere ich zu oft noch über, aber wenn sie sich einmischt beruhigt sich das nicht wirklich, eher im Gegenteil, es verstärkt es nur noch. Mich macht das einfach nur fertig und ich grübel einfach nur.


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aber war bemüht ehrlich zu sein, auch wenn der Inhalt absolut unmöglich ist, aber darum wende ich mich ja auch mitunter hier an euch. Um auch mal "neutrale" Blickwinkel erläutert zu bekommen, wie den deinen. Natürlich musste ich schlucken, aber du hast ja weitgehend recht und ich hätte vermutlich ähnlich geantwortet. Der Große, bzw. seine Auffälligkeiten sind und waren ja auch der Grund für das Einlenken, da ich sehe, dass sich das sehr auswirkt. Das Problem ist, dass ich die verschiedenen Phasen und Entwicklungsstufen eigentlich sehr gut kenne, aber dann in diversen Situationen vollkommen irrational handele. Innerlich sagt meine innere Stimme eigentlich deutlich NEIN gegen mein eigenes Handeln. Ist schwer zu erklären. Umgekehrt hätte ich das bisher vermutlich auch nicht so lange ausgehalten, da gebe ich dir Recht. Habe schon vieles geändert und an Stressoren reduziert und und und. Nur brauche ich irgendwie ne Möglichkeit wie ich in diesen Situationen wieder so zurecht komme wie früher, denn "lustigerweise" war immer ich da der eher ruhigere Part der selbst im Stress die Ruhe bewahrt hat. Danke für deine Aufmerksamkeit


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