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Thema: Frauenbild

  1. #1
    Schreibkraft Avatar von DanBan
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    Standard Frauenbild

    In einem anderen Thread gings ja grad darum...

    Wie ist euer Frauenbild ?

    Ich persönlich seh das so (und wieder mal werden ordentlich Klischees breitgewalzt ^^) : Gleichberechtigung ist eine Errungenschaft, die bestimmt keine Frau ernsthaft missen möchte. Aber ich denke auch, dass Frauen und Männer nunmal nicht gleich sind. Sie haben unterschiedliche Vorstellungen und Wünsche (siehe Romantik-Thread....Frauen mögen kultiviertes Ambiente und Männer lieber viel Fleisch auf dem Grill ). Ich mag es beispielsweise, wenn ein Mann mir die Tür aufhält, altmodisch vielleicht aber irgendwie süss wenn das einer macht. Außerdem halte ich eine gewissen Rollenverteilung durchaus für sinnvoll. Der Mann wechselt die Glühbirnen aus, kauft Getränkekisten und baut die Ikeaschränke zusammen, und die Frau wäscht dafür seine Socken und brät Steaks. Das ist jetzt nur als Beispiel zu sehen... es gibt wenig Frauen, die nicht in der Lage sind, eine Glühbirne zu wechseln und immer mehr Männer können kochen. Aber ich denke, man kann die häuslichen Aufgaben ruhig ein bisschen geschlechtsspezifisch aufteilen.

    Wie gesagt - Männer und Frauen ticken nunmal nicht gleich. Und anstatt den Geschlechtern mit Gewalt den gleichen Takt aufzupressen, würde ich es für besser halten, wenn Mann wieder dazu stehen könnte, ein Mann zu sein, und Frau sich nicht gleich herabgesetzt fühlt, wenn ihr "typisch weibliche" Aufgaben zugemutet werden. Diese ganze Emanzengeschichte, so gut sie für die Frauen auch war, hat als Nebeneffekt auch ziemlich viel Verunsicherung herbeigeführt. Da wir ja heute schon einige Schritte weiter sind, sollte man seine 'Rolle', wie auch immer die jedes Individuum für sich definieren möge, wieder mit Selbstbewusstsein einnehmen dürfen.

    Wie seht ihr das ?
    Weiblich, ledig, jung, bekloppt.

  2. #2
    Verleger Avatar von Natz
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    Ich sehs ähnlich.
    Es gibt Aufgaben, die ich mir natürlich genauso aneignen könnte aber schlicht und ergreifend weiß, das Männer das schneller und mit mehr Erfahrung machen können und da gehört für mich eindeutig montieren/zusammenbauen dazu. Da muss ich dann nicht ins Emanzenhorn plärren und mich dann stundenlang mit nicht nachvollziehbaren Bausätzen rumschlagen
    Ich find auch nicht schlimm, zuzugeben, das ich zwei linke Hände habe, was das angeht, dafür kann ich dann wieder andere Sachen.
    Es ist genauso blödsinnig, wenn sich ein Mann hinhockt und sich weigert, mal was abzutrocknen oder zu stolz ist, mal den Müll runterzubringen oder auch mal was zu kochen. Ich finde es auch nicht schlecht, wenn sich das Ganze etwas vermischt aber ich verlange ja nicht, das Mann sich die Beine rasiert oder Mann von mir erwartet, das ich zur Bundeswehr gehe. Wenn schon Gleichberechtigung, dann müssten dies die Frauen auch tun, was manche ja auch machen aber meiner Meinung nach passt es eben einfach nicht. Da kann jetzt jeder schreien, ich lebe in der Steinzeit aber ich finde Mannsweiber hinter Maschienengewehren einfach fürchterlich.
    LG, Natz




    Manche Leute drehen nie durch-was müssen die doch für ein grauenhaftes Leben führen (Bukowski)

  3. #3
    Gast784
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    hi ihrs,

    ich verstehe immer nicht, warum Gleichberechtigung immer wieder als Gleichmachung verstanden wird

    es ist doch völlig wurscht, wer jetzt die olle Glühbirne reindröselt oder das Fleisch in die Pfanne haut, Mädels, während wir hier über solche Lapalien diskutieren, verdienen Männer für die selbe Arbeit immer noch mehr, bzw. werden lohnmäßig ganze Branchen abgewertet, nur weil der Frauenanteil einen bestimmten Prozentsatz erreicht hat und daraus Frauenberufe macht, die deshalb schlechter bezahlt werden. Gerade bei den jungen Mädels frage ich mich, wo bleibt dafür das Bewusstsein Ihr seid schießlich von solchen Dingen mal die Hauptbetroffenen. Also Gleichberechtigung ist längst über Alice Schwarzer hinausgewachsen und sollte nicht immer als Pfuibähbegriff betrachtet werden

    Und das Frauenbild, tja, jedes Geschlecht steht in seiner Art und Weise in seiner Kraft. (oder auch nicht). Für mich ist das nicht die Frage, was Eine oder Einer macht und tut, sondern wie er/sie es tut.

    Und richtige Frauen brauchen richtige Männer als Gegenüber und umgekehrt. Was wir heute aber mit zunehmender Tendenz haben, sind Jungs und Mädels, die nicht mehr erwachsen werden wollen oder können.
    Vll müssen wir daher zunehmend vom Mädchenbild reden

    lg Gaby

    PS: wäre doch nicht schlecht, wenn nebenher ein Fred zum Thema "Männerbild" laufen würde, oder? vll will das mal einer der Jungs oder Männer anschieben?
    Geändert von Gast784 (20.05.2008 um 06:56 Uhr) Grund: PS angehängt

  4. #4
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    frauenbild... hmmm, hab dazu mal folgendes vor kurzer zeit geschrieben:

    http://www.psychologieforum.de/inspi...g-1432-28.html

    aber wer klickt schon auf sonen link...

    frauen sind wie kriege: sie veraendern einen, indem sie alles zerstoeren, was einmal lieb und teuer gewesen ist, einen aber gleichzeitig darauf besinnen lassen, sich zu freuen, nicht selber unter den truemmern begraben zu liegen, sondern noch am leben zu sein, um in vollster demut gegen die alten, eingestuertzten fassaden neue freiheiten entdecken und genießen zu koennen und nicht zuletzt, um den mutigsten die frage zu erlauben, wie viel krieg sie denn selbst noch seien? Allein die menschlichkeit vermag es, jenen letzten schirtt der ueberwindung noch zu unterbinden...


    bye nemi

  5. #5
    Gast784
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    Zitat Zitat von nemi Beitrag anzeigen
    aber wer klickt schon auf sonen link...
    wer findet solche Gedanken schon ispirierend....

  6. #6
    Schreibkraft Avatar von DanBan
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    Zitat Zitat von Gabiannarele Beitrag anzeigen
    es ist doch völlig wurscht, wer jetzt die olle Glühbirne reindröselt oder das Fleisch in die Pfanne haut, Mädels, während wir hier über solche Lapalien diskutieren, verdienen Männer für die selbe Arbeit immer noch mehr, bzw. werden lohnmäßig ganze Branchen abgewertet, nur weil der Frauenanteil einen bestimmten Prozentsatz erreicht hat und daraus Frauenberufe macht, die deshalb schlechter bezahlt werden.
    Keine Frage, Gleichberechtigung ist immer noch nicht überall angekommen. Ich wollte mit dem Thread aber eigentlich herausfinden, wie ihr euch so seht, also eher eine Diskussion auf der persönlichen Schiene... und nicht bestehende gesellschaftliche Missstände besprechen... Naja mal schauen wie sich der Thread so entwickelt.


    Zitat Zitat von Gabiannarele Beitrag anzeigen

    Und richtige Frauen brauchen richtige Männer als Gegenüber und umgekehrt. Was wir heute aber mit zunehmender Tendenz haben, sind Jungs und Mädels, die nicht mehr erwachsen werden wollen oder können.
    Vll müssen wir daher zunehmend vom Mädchenbild reden
    Zunächst : Genau. Es braucht echte Frauen, die auch dazu stehen können, eine Frau zu sein. Ebenso echte Männer. Und genau das wurde durch die Gleichberechtigung quasi als Nebeneffekt abgeschafft... die große Verunsicherung kehrte ein.

    Desweiteren muss die Frauenwelt damit leben, dass es nunmal auch die typischen "Mädchen" gibt. "Ich bleib lieber doof und geh shoppen, mein Mann kümmert sich schon um alles". So ist das eben, solche Leute gibts.
    Die Männerwelt hat ihre Machos und Paschas, und die Frauenwelt hat ihre typischen Weibchen. Das ist aber doch nichts Neues... man muss sie halt tolerieren, auch wenn man sie blöde findet. Die wollen halt gar nicht selbständig sein. Aber man kann sie ja wohl kaum zur Emanzipation zwingen.

    Ich finde, das wahre Glück liegt irgendwo dazwischen. (War jetzt extrem schlau der Spruch...^^)


    frauen sind wie kriege: sie veraendern einen, indem sie alles zerstoeren, was einmal lieb und teuer gewesen ist, einen aber gleichzeitig darauf besinnen lassen, sich zu freuen, nicht selber unter den truemmern begraben zu liegen, sondern noch am leben zu sein, um in vollster demut gegen die alten, eingestuertzten fassaden neue freiheiten entdecken und genießen zu koennen und nicht zuletzt, um den mutigsten die frage zu erlauben, wie viel krieg sie denn selbst noch seien? Allein die menschlichkeit vermag es, jenen letzten schirtt der ueberwindung noch zu unterbinden...
    Ich find den Text echt gut. Obwohl ich den letzten Satz nicht so ganz verstehe...
    Leider bin ich nicht so gut im Schreiben, also schau ich mal was der gute Oscar dazu zu sagen hatte :

    Frauen sind da, um geliebt, nicht um verstanden zu werden.

    Frauen sind ein faszinierend eigenwilliges Geschlecht. Jede Frau ist eine Rebellin und gewöhnlich in wildem Aufruhr gegen sich selbst.

    Gegenüber sehr attraktiven Frauen ist meist der Mann der Schutzbedürftige.

    Die Frauen haben es auf dieser Erde viel besser als die Männer. Ihnen sind mehr Dinge verboten.

    Wenn eine Frau zu reichlich geschminkt und zu spärlich gekleidet ist, ist das immer ein Zeichen von Verzweiflung.

    Kein Mann sollte ein Geheimnis vor seiner Frau haben. Sie wird es in jedem Falle herausfinden.
    Schöne Klischee-Reiterei
    Weiblich, ledig, jung, bekloppt.

  7. #7
    Verleger Avatar von Natz
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    Aber auch nicht ganz unwahr, gelle!
    LG, Natz




    Manche Leute drehen nie durch-was müssen die doch für ein grauenhaftes Leben führen (Bukowski)

  8. #8
    Gast784
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    tja, was schließen wir daraus:

    Der olle Oskar hatte wohl doch etwas mehr Frauenkontakt als unser nemi. Und er war wohl neugierig genug genauer hinzugucken. Das freut doch das Frauenherz

    Sry Danban, hab das Thema wohl wirklich falsch verstanden, also mehr allgemein und weniger persönlich. War halt noch zu sehr in dem anderen Fred.

    Ich war in Fred, urgs... hier lesen Minderjährige mit..

    Mein Frauenbild: ich muss sagen, je älter ich werde, um so positiver wird es. Als junge Frau war ich noch mehr fremdbestimmt bzw. die Männer haben es immer wieder versucht. das ging bis ca. 30 so. Dann war Ruhe. (nur mit dem fremdbestimmen, nicht mit den Männern)

    Tja, wenn man/frau mehr als Weibchen/Männchen sein will, dann hat jedes Geschlecht so seine Schwierigkeiten, um sich zu emanzipieren. Emanzipation ist ja kein Zwang, sie ist eine Voraussetzung zur freien Wahl. In den Rollenklischees hocken wir ja alle drin. Durch die Emanzipation können wir die aber verändern, ohne dadurch Ausgestoßene zu werden. (ups schon wieder allgemein, sry)

    lg Gaby

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