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Thema: Freund Depressionen? Vorsicht, lang... :o(

  1. #1
    Neuling
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    Standard Freund Depressionen? Vorsicht, lang... :o(

    Ich habe ein riesiges Problem und brauchte dringend Hilfe, Meinungen, Tips. Ich versuche mich kurz zu fassen und dabei alles wichtige zu schreiben.

    Vor ca. 2,5 Jahren habe ich einen fantastischen Mann kennengelernt. Es schlug bei uns beiden ein wie eine Bombe. Ich 28, er 33. Ich habe zwei Jungs mitgebracht, heute 3,5 und 7,5 Jahre alt, beide chronisch krank, der Große schwer.
    Von Anfang an war es fantastisch zwischen uns und trotz großer Unsicherheit meinerseits wurde es sehr schnell „ernst“. Es ergab sich einfach, dass er nur wenige Wochen später einzog. Die Kinder liebten ihn sofort, was für meinen großen Sohn nicht selbstverständlich ist. Kurz zum Hintergrund: seit Geburt gibt es RIESIGE Probleme mit dem Erzeuger, seitdem Gerichtsprozesse, Psychoterror aufs Übelste, schwere Krankheit meines Sohnes, dadurch ist er teils ein schwieriges Kind, traumatisiert, macht Therapien… Mein Freund wusste von Anfang an sehr gut mit ihm umzugehen, mein Sohn lies sich 100 % auf ihn ein, wollte dass wir heiraten etc. Mein kleiner Sohn ist praktisch mit ihm aufgewachsen, er hängt sehr an ihm, 90 % seines Verhaltens/Wortschatzes ist mein Freund,…

    Wir haben beiden nie etwas bereut. Auch der schnelle Einzug war perfekt.

    Er veränderte sich schleichend. Es fing an mit seinem neuen Job, gleiche Branche. Zuvor war er Fernfahrer, als er uns kennenlernte wechselte er sofort den Job und fährt nun nur noch regional, er wollte abends unbedingt zu Hause sein. Bei uns.

    Er wurde immer empfindlicher, angespannter, gefühlsschwankender, unberechenbarer. Er ist ein sehr lebensfroher Mensch, lustig, durchgeknallt, absolut liebenswert und liebevoll, kinderliebend, ehrlich aber auch impulsiv. Ich rede mir nichts schön, wir passen perfekt zusammen. Ich fühlte mich von Anfang an angekommen, er sagte das Gleiche.

    Es gab in den letzten Monaten viele Momente, in denen er regelrecht austickte, scheinbar ohne Grund. Wirklich minimale Dinge, an denen er sich aufhing. Öfters wollte er alles hinschmeißen, berappelte sich aber. Beteiligte sich an nichts mehr, machte nichts mehr mit uns. Er schaute nur noch Filme, schlief, wollte nur noch abschalten. Teilweise schlief er den ganzen Tag, lies mich mit allem allein. Er pflegte sich nicht mal mehr, wusch sich nichtmal mehr richtig. Rasieren teilweise nur alle 2 Wochen, lies sich sehr gehen. Liebesleben gab es nicht mehr, es sei denn ich bedrängte ihn regelrecht.
    Angesprochen habe ich immer alles, er weiß was meine Probleme waren damit und er wusste es selbst, sah es selbst, störte sich selbst daran. Konnte aber nichts ändern. Er riss lieber Witze darüber. Dennoch zeigte er mir immer deutlich seine Liebe, wir standen uns dennoch sehr nahe. Täglich rief er von der Arbeit aus an, wir besprachen alles, keine Geheimnisse, immer Absprachen, immer liebevolle Worte, immer sehr viele Küsse und Umarmungen, Liebesbekenntnisse.

    Dann kam der Knall, er wollte plötzlich ausziehen. Passiert war nichts, ich brach regelrecht zusammen. Ich verstand nichts, er konnte mir nichts erklären, ich weinte nur noch und er wurde immer liebevoller. Er bemühte sich extrem, ich probierte ihm die folgenden Tage aus dem Weg gehen, er klammerte regelrecht. Er überhäufte mich mit liebevollen Gesten, Trösten. Auch er weinte viel, schaute mich manchmal nur an und weinte. Er bestand darauf auszuziehen, er würde nicht mehr mit sich selbst klar kommen. Er sagte, er würde mich eh mit allem allein lassen und wollte mir nicht zur Last fallen. Er versicherte mir, dass es nicht an mir liegen würde, ich hätte nichts falsch gemacht. Er liebt mich, ist glücklich mit mir. Aber es ist ihm alles zuviel. Der Stress mit den Kindern und deren Krankheiten, die Gerichtsprozesse und alles was damit zusammenhängt, sein Job, die wenige gemeinsame Zeit, mein Kummer.
    Ca. eine Woche später entschuldigte er sich, weinte bitterlich. Er wollte bleiben, wir sprachen viel und waren uns wieder sehr nah. Ich vertraute ihm, alles war wie immer – fast perfekt. Wir machten Urlaubspläne.

    Einige Wochen später lief bei ihm etwas schief, er wollte zu einem Kumpel fahren um ein wenig Abstand zu kriegen und nahm extra Urlaub. Das war auch ein Vorschlag von mir, da ich weiß wie sehr er seinen Freund vermisst. Einen Tag vorher kam etwas dazwischen und er stürzte regelrecht ab. Seit diesem Tag lies er sich wieder gehen, zog sich zurück. Es kamen wieder gesundheitliche Probleme mit den Kindern und er lies mich komplett im Stich. Er war komisch, ich merkte dass etwas im Busch war. Zu mir war er liebevoll wie immer, ich spürte aber etwas.
    Die Bombe platzte, als ich ihn bedrängte und nicht locker lies. Er hätte eine Wohnung seit wenigen Tagen, würde in wenigen Wochen ausziehen.

    Es war eine Katastrophe für mich, ich zweifelte an allem, fühlte mich verraten, verarscht die letzten Wochen etc. Wir sprachen viel und er versicherte mir, dass er es ernst meinte als er sagte er wollte bei uns bleiben vor einigen Wochen. Der Entschluss zum Auszug kam plötzlich und er regelte alles sehr schnell. Es war ihm bewusst wie es aussah was er tat aber versicherte mir dass es nicht so war und ich weiß dass es stimmt.
    Endlose gemeinsamen Tränen und Wutausbrüche meinerseits später war klar, dass er uns liebt und weiter für uns da sein will. Er versicherte mir wieder, dass ich nicht schuld bin und auch nicht die Kinder. Er wolle weiter für uns da sein, mit mir zusammen sein. Seine Wohnung ist nur ca. 500m entfernt weil er uns nah sein will. Familienfeiern will er zusammen mit uns besuchen, für mich da sein wenn es wieder gesundheitliche Probleme gibt, am Wochenende weiter für uns kochen, die Wochenenden mit uns verbringen, mit uns in den Urlaub fahren, wenn er beruflich Zeit hat bei uns schlafen und einige Tage bleiben, den Kindern regelmäßig gute Nacht sagen etc.

    Die folgenden zwei Wochen waren wie immer, total normal und wir konnten wieder gut miteinander umgehen.
    Es folgte wieder ein gesundheitliches Problem mit meinem kleinen Sohn, er ließ mich im Stich. Ich war am Ende durch den Stress und emotional total fertig und warf es ihm natürlich vor, dass er mich wieder allein lies. Einen Tag später zog er aus, es war so geplant. Ich war im Stress mit den Kindern und dem Krankenhaus und er räumte seine Sachen aus dem Keller. Er war schließlich auch im Stress da er das Auto gemietet hatte und nur an diesem Tag Helfer hatte, sagte er.
    Der Standpunkt war, dass er zwar schon Sachen ausräumte aber noch bei uns bleiben wollte bis er sich eingerichtet hatte. Das war auch mit mir abgesprochen und ok. Abends kam er dann sehr spät, ich war zu Recht sauer und angefressen durch den Stress. Eine dumme Bemerkung aus meiner Enttäuschung heraus und er flippte regelrecht aus. Er packte sämtliche Klamotten spät abends zusammen, räumte den Fernseher raus (es war seiner), wurde ausfallend und lies mich mehr als ******* stehen. Einen kurzen Moment während seines Abganges schaute er mich an und streichelte mir die Wange und meinte er kann gerade nicht anders.

    Ich brach regelrecht zusammen. Den nächsten Abend kam er vorbei den Kindern gute Nacht sagen. Den wieder nächsten Tag kaufte er mir einen Fernseher und brachte mir ihn, beschäftigte sich kurz mit den Kindern.
    Am nächsten Wochenende holte er den Rest, wollte alles schnell erledigt haben. Ich kam damit nicht klar, er nahm sich kurz Zeit für mich und sagte dass er wisse, dass er mit mir reden muss und sich klar darüber wäre, was er uns gerade damit antut. Aber kann gerade nicht anders.

    Das Wochenende darauf kam er einen Tag zum Frühstück und den anderen Tag am Nachmittag und kochte und aß mit uns. Dazwischen rief er mich einige Male an, wie früher. Als er da war, war er als ob alles ok wäre. Er war fast wie immer, sehr liebevoll und lustig, lief mir wieder regelrecht hinterher.
    Wir redeten kurz und sprachen einige Dinge ab: wir liebten uns, wollten zusammenbleiben, sehen uns regelmäßig, er behält den Schlüssel und kann jederzeit kommen, auch nachts ist kein Riegel vor der Tür, er kann jederzeit wieder einziehen, Bettzeug behält er bei mir damit er auch hier schlafen kann (sein Wunsch!) etc. Er sagte er würde sich freuen wenn ich mich melde, wenn ich bei ihm vorbeikommen. Ich sagte ,dass ich das momentan nicht kann da er ja auszieht und seine Ruhe braucht und ich erwarten würde, dass er sich bemüht.

    Zweimal haben wir dann noch telefoniert, die Kinder riefen ihn an und sagten ihm wie sehr sie ihn vermissen und traurig wären. Beim letzten Telefonat begrüßte er mich wie immer „Hallo mein Engelchen“ und verabschiedete mich mit „wir telefonieren wieder, ja?“. Seitdem nichts. Seit 3 Wochen höre ich nichts von ihm und es ist die Hölle. Ich hatte ihm versprochen ihn in Ruhe zu lassen aber ich kämpfe jeden Tag mit mir. Ich bin verzweifelt, die Kinder leiden sehr darunter. Ich weiß nicht mehr was ich machen soll, ich kann einfach nicht mehr. Ich weiß, dass es richtig ist ihm zu vertrauen, ich zweifle nicht an seiner Liebe und weiß einfach, dass er es alles ernst meinte was er sagte. Aber ich versteh es einfach nicht und warte so sehnsüchtig auf ein Lebenszeichen. Eine SMS würde schon reichen, warum kommt nichts? Wenn er einkaufen muss, tut er das bei mir wenige Meter entfernt. Warum kommt er nicht kurz vorbei, den Kindern zuliebe? Er kennt mich genau und weiß wie ich leide, er weiß was er den Kindern antut (für meinen großen Sohn ist es eine Katastrophe).

    Ich weiß nicht mehr was ich tun soll. Mein großer Sohn hat ein Bild gemalt (uns alle vier beim Eier suchen an Ostern) und wünscht sich, dass ich es ihm bringe. Ich werde es ihm zuliebe tun, habe aber große Angst davor bzw. vor einer eventuellen Reaktion seinerseits. Ich habe Angst, dass er nicht reagiert. Würde er mich anrufen, habe ich Angst ans Telefon zu gehen….

  2. #2
    Neuling
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    Hi!

    Das hört sich wirklich schwierig an.
    Es ist sicher eine sehr sehr schwere Zeit für dich! Und das, nachdem du
    schon so sehr kämpfen musstest.
    Was denkst du denn, warum er sich nicht meldet?

    Ich bin seit kurzem alleinerziehende Mama und kann dieses Hin und her total nachvollziehen. Ich hab mit meinem Ex ähnliches erlebt. Das zehrt unglaublich an den Nerven. Du musst nicht nur für dich stark sein, sondern ganz besonders für deine Kinder.

  3. #3
    Neuling
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    Hi!

    Was ich denke warum er sich nicht meldet? Ich weiß es nicht. Ich kann nur sagen, was er selbst sagte.
    Einer der letzten Sätze zu diesem Thema war, dass er mit sich selbst nicht klar kommt und einfach nicht KANN.
    Das ist auch so, ich stimmt schon. Nur weiß ich ehrlich gesagt nicht, wie er da wieder rauskommen will. Er hat mir versichert, dass er es hinbekommt. Aber wie soll das funktionieren, wenn er nur durchhängt? Er sagt selbst, dass er nur arbeitet, Filme schaut und schläft. So habe ich ihn ja auch lang erlebt die letzte Zeit und denke es wird auch so sein.

    Dennoch hätte ich erwartet, dass er sich meldet. Vielleicht keine Treffen, aber zumindest ein Anruf oder eine läppische SMS. Er war immer sehr zuverlässig. Ich kann es mir nicht erklären.

    Ich bemühe mich Hoffnung zu haben und darauf zu vertrauen, dass er wieder Herr seiner Sinne wird. Langsam verliere ich aber den Glauben daran und es quält mich so.... Es macht mich fertig nicht zu wissen wann ich wieder was von ihm höre....

  4. #4
    Neuling
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    Seit 3 Wochen habt ihr überhaupt keinen Kontakt mehr?
    Könntest du dir vorstellen, ihn anzurufen?

    Mir gehen 2 Sachen durch den Kopf.
    Einerseits braucht er möglicherweise die Zeit für sich.
    Vielleicht ging das mit euch beiden einfach ein wenig zu schnell. Und obwohl
    es eine "perfekte" Liebe war/ist und ihr so symbiotisch wart, war er schlicht überfordert. Du schreibst, dass er immer wenn es deinem Sohn schlecht ging, dein Freund nicht für dich da war. Vielleicht konnte er mit all dem einfach nicht umgehen.

    Andererseits sehe ich dich. In deiner Verzweiflung.
    In der Sehnsucht und der großen Sorge um ihn.

    Vielleicht würde ein kurzes Telefonat zumindest dir ein wenig helfen.
    Wahrscheinlich würde sich an seiner Situation nicht viel ändern.

  5. #5
    Neuling
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    Danke erstmal!

    Ja, ich ringe mit mir. Aber ganz ehrlich, ich habe große Angst davor ihn anzurufen. Ich weiß nicht wie er reagiert, was ich sagen soll, nur wenn ich daran denke werde ich nervös....
    Ich bin mir aber relativ sicher, dass er sich freuen würde. Hatte er ja auch gesagt, ich kann ihn ruhig anrufen.... Andererseits weiß er, dass es mir sehr schwer fällt mich nicht zu melden...

    Es tut ihm sehr weh mit den Kindern, die Situation mit dem Kindsvater z.B. Dass dort solch enormer Stress herscht seit Jahren und er hat sich von Anfang an immer für die Kinder eingesetzt, hart gearbeitet für uns, uns unterstützt und musste mit ansehen, wie der Große immer fertig gemacht wurde (sagte er selbst einmal so). Auch war er immer sehr stolz auf die Jungs, besonders auf den Großen weil er sich sehr zum Positiven verändert hat, dank meinem Freund. Die Kinder lieben ihn sehr und das weiß er. Auch haben sie ihm immer alles einfach verziehen (dass er sich kaum noch kümmerte, wenig spielte), sie lieben ihn wie vorher. Auch das weiß er.

    Ich weiß, das Leben mit uns ist sehr anstrengend und wir haben öfters darüber gesprochen. Ich habe ihm gesagt dass ich weiß dass ich wahrscheinlich viel von ihm verlange aber mein Leben nunmal so anstrengend und schwer ist. Er wollte es aber auch, er meinte auch dass er es nicht bereut hat mit uns zusammengekommen zu sein, trotz dem Stress. Aber es geht doch nicht anders, was soll ich denn machen? Ich kann doch nichts dafür dass alles so schwer ist, ich verzweifle manchmal selbst daran.
    Nicht falsch verstehen, wir hatten eine wunderbare Zeit! Ich war noch nie so glücklich in meinem Leben wie mit ihm. Er sagte dies auch! Auch meinen großen Sohn habe ich noch nie so glücklich gesehen...
    Die "Probleme" waren immer nur da, wenn er sich vor seinen Filmen vergrub und abschalten wollte. Raffte er sich auf, war er lebenslustig wie immer und es ging ihm auch sichtlich gut und wir hatten keine Probleme.

    Morgen werde ich das Bild meines Sohnes in seinen Briefkasten schmeißen, da bin ich mir nun sicher. Nur weiß ich noch nicht, ob ich etwas dazu schreiben soll. Eigentlich weiß er alles von mir, dass ich weiterhin zu ihm halte etc....

    (

  6. #6
    Neuling
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    Natürlich hast du dir das nicht ausgesucht!
    Niemand kann dir zum Vorwurf machen, dass der Vater deiner Kinder euch das Leben zur Hölle macht.
    Dafür kannst du nichts!

    Du könntest ihm sagen, dass du oft an ihn denkst.
    Dass du hoffst, dass es ihm gut geht.
    Liebe Grüße schicken.

    Hör und spür in dich hinein, ob du ihm etwas mitteilen möchtest, oder lieber nicht.
    Was kann es schon schaden?
    Hör auf dein Gefühl!

    Es kann sein, dass diese Situation noch lange so weiter läuft.
    Sollte er wirklich depressiv sein, kannst du daran nur wenig ändern.
    Du kannst ihm anbieten, ihn zu unterstützen. Aber die Initiative muss er selbst ergreifen.

    Ich halte es für wichtig, dass du für dich einen Weg findest, mit der Situation umzugehen.

  7. #7
    Neuling
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    Ich hab nur Angst ihn zu stressen und ihn unter Druck zu setzen.

    Denn eigentlich weiß er das alles was ich für ihn empfinde und wie mich das alles quält. Ich möchte nicht, dass er sich bedrängt fühlt.
    Allein, dass ich mich nun nicht melde und ihn in Ruhe lassen, müsste ihm sehr viel verdeutlichen denn er kennt mich genau und weiß wie schwer mir das fällt. Ich bin da sehr emotional. Sonst war es immer so, dass ich ihn immer angerufen habe wenn ich doll an ihn gedacht habe etc. Er liebte das an mir, sagte er immer. Er tat es genauso, wenn ihn irgendwas beschäftige rief er mich immer an, egal wie oft am Tag....

    Naja, aber es ist schon richtig, ich habe nichts zu verlieren.

    Normalerweise würde ich sagen, dass er sich sofort melden würde wenn er das Bild aus dem Briefkasten fischt. So war er immer. Nun zweifle ich daran, so wie die Situation jetzt ist. Die Angst vor der Enttäuschung ist groß. Aber es ist schon richtig, ich muss auf mein Herz hören und es versuchen. Mehr als verlieren kann ich nicht, das hab ich ja sowieso schon....

    Allein für die Kinder werd ich es tun, ich habe ihnen versprochen alles zu versuchen.

    Mir gings echt noch nie so beschissen und ich habe schon wirklich viel Schlimmes erlebt. Sorry wenn ich jammere aber ich könnte nur weinen weinen weinen....

  8. #8
    Neuling
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    Ich kann das so nachvollziehen!
    Wenn du weinen musst, dann wein!
    Kein Mensch muss und kann immer alles aushalten.
    Du bist so stark und hast schon so viel ausgehalten.

    Ich wünsche dir alles alles Liebe und Gute!

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