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Thema: Freundin:Alexithymie, passiv-aggressive/schizotypische Persönlichkeitsstörung

  1. #1
    Neuling
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    Standard Freundin:Alexithymie, passiv-aggressive/schizotypische Persönlichkeitsstörung

    Ich hab hier viel geschrieben gehabt, leider ist alles weg. Ich machs deswegen leider in Kurzform, was ich sehr bedauere - ich habe eine Frau im Internet kennen gelernt, die sehr intelligent ist und im freakigen sinne auch bestens zu mir passt. Man verstand sich gut, redete seit Sommer 2010 gut was weg über Chat. Es wurde jedenfalls mehr. Sie kam auf mich zu - und war dennoch immer zweifelnd und zaudernd. Ihre Partnerschaftend davor brauch sie ohne was ab. Quasi einfach so, von heut auf morgen hat sie quasi auf diese Person keine Lust mehr. So erwarb sie sich auch Stalker. Aber schlimmer ist eben, was sie auch selber meinte, dass sie sehr selbstsüchtig und böse war. Und eben ne rege Vorprägung durch die Eltern hatte. Wie dem auch sei, es war halt so, dass sie mich letztlich soweit bekam, dass ich sie wollte. Und tja. Und schon am zweiten Tag unserer Beziehung äußerte sie Zweifel: Liebe und Sehnsucht bekämpft sich mit Zweifel usw. Wir führten fast jeden Tag stundenlange Chatterei durch, bis sie irgendwann im Januar einfach so mir nichts dir nichts einen Schlusstrich ziehen wollte, zuvor schrieb sie noch, sie hätte eigentlich gerade so gute laune, um sich da bissel runterziehen zu lassen. Ja, das war heftig. Ich redete was das Zeug hielt und bekam sie wieder. Sie meinte ich wäre manipulativ. Jedenfalls wären wir ähnlich und zugleich zu verschieden. Und wissenschaftlch sei bewiesen "gleich und gleich gesellt sich gern", und all son rationalen firlefanz. Als man nach langer Zeit endlich Telen konnte - sie wollte nicht, dass Kontakt abbricht, wie bei dem Typen davor, wo es eine Woche lang 12 Stundengespräche gab), also im Abbruch endet - das wäre ihr zu schade. Aber es kam soweit, es musste getelt werden. Das Gespräch begann mit nem lachen. Ja, mit lachen sollte ich noch viel zutun haben.. Irgendwann in einem Telefonat - sie meinte davor sie müsste mir was sagen. Wir telten. Sie müsse es beenden. Ich war zerstört, weinte am Telefon. Kein Mitleid, nichts. Sie lachte nur. Mehr konnte sie nicht. Ich konnte reden was ich wollte - bis ich ne Weile auf block setzte. Irgendwann schrieb sie ne Mail, sie musste weinen( was sie sonst nicht kann) und sie könne ohne mich nicht. So wars wieder zusammen. Ich dachte es würde diesmal klappen. Doch auch das ging nach nem Monat etwa in die Hose. Ich weinte wieder sehr extrrem. Und es sollte das letzte mal sein. In ihrer Grübellei habe sie abgeschlossen. Was zuende gedacht ist, ist wie es ist. Das wird auch nicht mehr angefasst. So ist das. Man kann es nicht mehr ändern. Und ich erfuhr, dass sie sich seit April einen anderen ausgeguckt hatte. Sie ließ es quasi noch bis zum 21. auslaufen. Da kam das Ende. Aber ich wusste erst am 30. April, dass sie einen sich ausgeguckt hatte. Sie meinte ich wär ihr Mann, sie meinte sie hätte nach dem 3. mal "Klarheit" doch die Klahrheit verschwand wieder. Aber der Mann sei es. Das würde ewig halten blabla. Ich würde ihn nicht kennen und es sei einer der in so ner Einrichtung arbeiten würde. Sie wollte mir nichts sagen. Jedenfalls hatte sie außerdem noch ein Herzfehler, was sie erst sehr spät sagte. Deswegen war sie da in Behandlung. War aber in einer "zwischeneinrichtung" wo anscheinend viele verrückte seien - sei aber keine Klapse. Was auch immer es ist, es ermöglicht einen "schnellen" Wechsel von eine in die andere Stadt zur Überbrückungszwecke. Und immer wenn sie da war, gabs halt nur sms, kein Internet. Sie würde schnell entfremden. Ich hab also immer gehalten, aber auch zuviel Kontakt war wohl nicht gut.

    Sie sagte noch bevor alles endete - egal was kommt, wir treffen uns in jedem Fall. Sie bricht nicht ihre Versprechen eigentlich - da brach sie, sie. Zum ersten mal bei mir. Ich woltle wenigstens ein Foto haben - auch das bekam ich nicht( ich hatte ein recht schlechtes ). Ich habe noch noch eine so mehrstuftige Entwertung meiner Person erfahren. Noch nie so plötzlich. Das geht von einem Tag zum anderen, vorher viel Gegrübel. Nunja, ich hab noch ne sehr große Mail verfasst sie zurückzugewinnen. Es ging nicht. Ich war in der geschlossenen Psychatrie,zwar noch nicht eingewiesen, aber man empfehte mir erstmal ambulant. die Ironie quasi, die Kranke, die Behandlung braucht, macht jenen, der sie nicht brauch, kaputt.

    Sie hatte kein Mitleid. Keine Träne, nur viel Gelache. Ich habe bei keinem Menschen, keiner Frau so gelitten wie bei dieser. Weil es wirkte und ich bin nicht dumm, sehr aufrichtig zunächst, sie bezeichnete es als etwas Besonderes - weil normalerweise brechen Kontakte nach 3 Monaten ab übers Netz. Bei uns wars im Dezember schon ein halbes Jahr. Und bis April 10 Monate. Sie meint ich wäre ein guter Freund, sie wolle nur Freundschaft. Immerhin könnte man meinen, so besonders sei ich dann doch noch.

    Was soll ich tun? Ich will sie wieder. Sie hatte mal eine Freundin beraten, der Freund hatte auch Gefühlsblindheit. Sie beredete ihre Freundin, bis sie den Mann ihr eigen nennen konnte. Also muss es einen Weg geben. Aber vermutlich.. kennen den nur Gefühlsblinde? Aber ich wage zu bezweifeln, dass hier jemand das ist. Aber vielleicht.. vielleicht hat dennoch wer eine Ahnung. Viele meinen ganz abzubrechen wäre besser - aber andererseits wirft man doch einen so guten Menschen einfach weg. Ihr ist es letztlich egal, wie ich micht entscheide. Nach meiner langen Mail hat sie nur kalt gemeint: Behinder! Kein Kommentar. Schönes Leben. Basta La Vista!.
    Das war alles. Das ist so ungemein hart, so ungemein. Sie hatte doch vorher geliebt Ich war alles für sie
    Es passte in ihrer Situation nicht die zwei Extreme gut und schlechte Ereignisse. Hm. aber sie hat ihren Freund fürs Leben angeblcih - meint ihr das hält tatsächlich so ewig? ist noch eine Chance. Muss ich Freundschaft um jeden Preis hinnehmen. Muss ich als entwertetes Würmchen der nichtmal "richtig" guter Freund ist( weil ihre besten Freunde eben noch mehr wert sind, da länger kennen) und ich bin halt auch nicht ihr Mann. Also was bin ich. Ihre Freunde trifft sie - ihre Liebe da jetzt trifft sie, aber ich was "besonderes" trifft sie nicht. Was kann ich nur machen. Ich bin wirklich am absoluten Ende.

    Edit: Sie sagte, sie würde es beenden weil ich folgendes nicht hätte..ich wäre zu unspontan und ich hätte den Lebensmut verloren. Bin also quasi zu depressiv. Hm. Aber kann es nur der Grund sein? Sie meinte Gleich und Gleich gesellt sich gern - wissenschaftlich belegt, ist es so? kann man alles so logisch sehen? In der Liebe gibt es keine Erklärung für alles. Aber sie liebt nicht - und doch tat sies?! - und so weiter. Wir sind ähnlich und doch zu unterschiedlich. Mannnnnnnnn ich werd irre... hilfe.
    Ziemlich am Ende sagte sie noch eben, was sie an Störungen hat. Und so könnte es einleuchten und doch tut es das nicht, irgendwie. Weil sie hat doch dennoch sehr ausnahmsmäßig reagiert =/
    Geändert von Entwerteter (04.05.2011 um 10:09 Uhr)

  2. #2
    Darkstar
    Gast

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    Hallo (nee, mit Deinem Nick rede ich Dich nicht an!),

    kann es sein, dass mit Euch zwei Menschen aufeinandergetroffen sind, die beide ganz schön etwas an Defiziten aufzuweisen haben?
    Denn weder ihr noch Dein Verhalten lesen sich wirklich "gesund" ...

    ... die Kranke, die Behandlung braucht, macht jenen, der sie nicht brauch, kaputt.
    Inwiefern sie "krank" ist, lass ich mal dahingestellt - so wie Du sie beschreibst, gibt es da sicher genügend Anhaltspunkte dafür, dass sie sich mit psychischen Problemen herumschlägt.
    Nur, ob dem so ist und welche das sein könnten: das lässt sich so im virtuellen Raum und ausschließlich durch Deine durch Dein eigenens Empfinden gefilterten "Informationen" nicht wirklich beurteilen.
    Sie kann hier immerhin nicht antworten und ihre Sicht der Dinge vertreten.

    Derjenige, der antworten und gefragt werden kann, bist momentan nur Du selbst - und da dürfte es auch so einiges geben, was angesprochen werden könnte.
    Bist Du Dir wirklich sicher, dass Du diese Behandlung nicht doch brauchen könntest?
    Die Art, wie Du mit den Themen umgehst, wie Du in diese Beziehung hineingekommen bist und wie Du jetzt in ihr festklebst ...

    Läuft da wirklich alles so in Dir, wie Du es als gut und richtig (für Dich) empfindest?
    Was könnte da alles in Deiner eigenen Prägung, in Deiner eigenen bisherigen Lebenswirklichkeit zu den Problemen geführt haben, mit denen Du Dich gerade herumschlägst?
    Was auch immer sie gemacht haben könnte, das Dich jetzt so trifft: es löst ja in Dir eine Resonanz aus - und das, was dafür verantwortlich ist, betrifft Deine eigenen Anteile, die Du in dieses Sache mit eingebracht hast

    Was ich von Dir über Eure Beziehung bisher gelesen habe: da sind zwei Personen daran beteiligt, die beide so einiges von dem nicht im Griff haben, was zum Führen einer Beziehung erforderlich ist.

    Deswegen war sie da in Behandlung. War aber in einer "zwischeneinrichtung" wo anscheinend viele verrückte seien - sei aber keine Klapse.
    Wenn ich das so lese, dann habe ich da ein bestimmtes Bild vor Augen: sie war/ist in psychologischer Behandlung ...
    Das hieße, sie würde sich dem gerade gestellt haben, was Du an ihr beklagst - sie geht also gegen das an, was sie als ihre eigenen Defizite anzunehmen bereit ist.

    Was würde Dich daran hindern, gleiches für Dich zu tun?
    Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass diese Empfehlung, Dich in Behandlung zu begeben (noch dazu: in stationäre!), so völlig aus der Luft gegriffen ist, wie Du es hier darstellst

    Sorry: alleine dass Du Dir den Nick "Entwerteter" gegeben hast, klingt nicht nach einer stabilen Basis im Deinem eigenen Selbst.
    Dies ist mir viel zu viel schwarz-weiß gedacht: selbst wenn sie Dich "entwerten" würde (dies sollte dann ja auch von ihr gewollt sein - wofür ich hier aber keine Anzeichen sehe!) - Du lässt es ja widerstandslos zu, suchst dieses Gefühl geradezu.
    Warum willst Du Dich hier unbedingt als hilfloses Opfer sehen?

    Könnte es denn nicht auch sein, dass dieses Gefühl "nur" Deine eigenes Selbstbild, Deine eigene Einstellung Dir selbst gegenüber, widerspiegelt?
    Wie sieht es denn mit Deinem Selbstwertgefühl aus?
    Selbstwertgefühl - wenn Du Dir Deinen Wert nämlich nicht selbst zugestehen kannst, wenn Du Dich nicht selbst wertschätzen kannst, dann wirst Du immer von dem abhängig sein, was Dir andere geben wollen.
    Und das ist dann auch genau das, worin Du jetzt gelandet bist.

    Nur: es liegt da auch an Dir, einen Weg heraus zu finden und nicht alleine an ihr!
    Wäre nicht schon alleine dies Grund genug, Deine Einstellung zu einer Therapie nochmals zu überdenken?
    Auch bei Dir scheinen einige Defizite vorzuliegen, die der Sache auch dann noch "im Wege" wären, wenn sie (oder eben in Zukunft eine andere Frau) die ihren aufgearbeitet hätte ...

    Nur mal aus Neugierde: mit welcher Begründung ("Diagnose") wurde Dir die stationäre Therapie empfohlen?

  3. #3
    Neuling
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    Zitat Zitat von Darkstar Beitrag anzeigen
    Hallo (nee, mit Deinem Nick rede ich Dich nicht an!),

    kann es sein, dass mit Euch zwei Menschen aufeinandergetroffen sind, die beide ganz schön etwas an Defiziten aufzuweisen haben?
    Denn weder ihr noch Dein Verhalten lesen sich wirklich "gesund" ...
    Ja, wir haben beide Defizite - richtig. Bei mir ist es halt ADHS.



    Inwiefern sie "krank" ist, lass ich mal dahingestellt - so wie Du sie beschreibst, gibt es da sicher genügend Anhaltspunkte dafür, dass sie sich mit psychischen Problemen herumschlägt.
    Nur, ob dem so ist und welche das sein könnten: das lässt sich so im virtuellen Raum und ausschließlich durch Deine durch Dein eigenens Empfinden gefilterten "Informationen" nicht wirklich beurteilen.
    Sie kann hier immerhin nicht antworten und ihre Sicht der Dinge vertreten.
    Sie hat mir mit viel "Arbeit" nach und nach gesagt was in ihrem Leben so "passierte" am beim ersten Abbruch sagte sie, was sie habe, Alexithymie.
    Schließlich erfuhr ich die anderen beiden Störungen erst ganz am Ende. Sie zögerte entsprechend der Störungen enorm - Schwäche ist nicht so ihre Stärke.Informationen auch nicht - sie hört lieber zu, als von sich zu erzählen: Da ich aber dieses Ungleichgewicht nicht akzeptiere, habe ich natürlich auch meine "Gegenmacken", bis sich in etwa eine Art Gleichgewicht herstellt.

    Derjenige, der antworten und gefragt werden kann, bist momentan nur Du selbst - und da dürfte es auch so einiges geben, was angesprochen werden könnte.
    Bist Du Dir wirklich sicher, dass Du diese Behandlung nicht doch brauchen könntest?
    Die Art, wie Du mit den Themen umgehst, wie Du in diese Beziehung hineingekommen bist und wie Du jetzt in ihr festklebst ...
    Ich habe nie gesagt, dass ich sie nicht brauche, ich gehe ohnehin wegen der Sache in Therapie. Weil sie kaputt macht. Ich komm auf diese emotionale Ausbeuterei kaum klar. Deswegen brauche ich die Behandlung, jeder andere würde sie auch brauchen, wenn er Gefühle hat, weil solch Martyrium wünsch ich nicht den schlimmsten Dreckskerl, wenn er auch nur ansatzweise fühlt.

    Und ich komm nicht mehr raus, nicht mehr ganz. Höchstens zum Teil.

    Läuft da wirklich alles so in Dir, wie Du es als gut und richtig (für Dich) empfindest?
    Was könnte da alles in Deiner eigenen Prägung, in Deiner eigenen bisherigen Lebenswirklichkeit zu den Problemen geführt haben, mit denen Du Dich gerade herumschlägst?
    Was auch immer sie gemacht haben könnte, das Dich jetzt so trifft: es löst ja in Dir eine Resonanz aus - und das, was dafür verantwortlich ist, betrifft Deine eigenen Anteile, die Du in dieses Sache mit eingebracht hast
    Nein, richtig läuft gar nichts, wenns richtig laufen würde, wäre ich weniger verzweifelt. Ich versuch den Mittelweg der Verzweiflung zu gehen. Es hat vieles dazu beigetragen: Gene, aber auch Umstände. Letztlich bin ich also psychisch relativ im Eimer. Sie ist quasi die Krone der Verzweiflung.
    Sicherich habe ich Teile miteingebracht, die durchaus dazu in gewisser Weise mit hätten führen können - aber die Frage ist ja, wieviel Fehlertoleranz ist am ANFANG der Beziehung möglich - die liegt unwarscheinlich hoch. Und es ist ja nicht so, dass sie mich nicht kannte und von Fehlern hätte wissen können, sie schrieb ja schon ne ganze Weile mit mir und nahm alles letztlich selbst in Angriff, is ja nicht so, dass ich mir falsche Hoffnungen machte. Die machte sie ja mit mir.

    Was ich von Dir über Eure Beziehung bisher gelesen habe: da sind zwei Personen daran beteiligt, die beide so einiges von dem nicht im Griff haben, was zum Führen einer Beziehung erforderlich ist.
    Also mal vorweg: Sie steht ohnehin auf Freaks: Sie hat sich einen "Spasten" gesucht, mit dem sie rumspasten kann - vielleicht zunächst nicht so sichtbar, aber am Ende war es sichtbar. Sie meinte von sich sie wäre nicht Beziehungsfähig und durch mich hat sie das erste mal "richtig" geliebt - "tuckert" meinte sie. Und schon war man tief drin. Aber sie auch. Und irgendwie auch nicht. Diese ständigen Zweifel, dieser rationale Kampf, Krampf!

    Und jetzt hat sie einen "neuen", kann sie also nicht führen, oder kann sie es doch - er ist die Person ihres Lebens. Strange.


    Wenn ich das so lese, dann habe ich da ein bestimmtes Bild vor Augen: sie war/ist in psychologischer Behandlung ...
    Das hieße, sie würde sich dem gerade gestellt haben, was Du an ihr beklagst - sie geht also gegen das an, was sie als ihre eigenen Defizite anzunehmen bereit ist.
    Die Störung bedingt, dass man sich als normal sieht - sie wusste von ihren Störungen als es zur Zeiten ihrer Oberstufenzeit große Probleme mit Autoritäten - den Lehrern - gab. Und die Eltern haben sie ZWANGSEINGEWIESEN! Und nur durch Zwang geht es, sonst würden sie _nichts_ tun, denn man lebt ja gut ohne Gefühle, ja, es schützt sogar.
    Sie weiß was sie hat jetzt - gut - aber sie wirds nicht behandeln. Leider.

    Was würde Dich daran hindern, gleiches für Dich zu tun?
    Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass diese Empfehlung, Dich in Behandlung zu begeben (noch dazu: in stationäre!), so völlig aus der Luft gegriffen ist, wie Du es hier darstellst


    Sie hat halt gesagt, ich müsse mich behandeln lassen, weil sie meine Verzweiflung schlicht auslachte und jegliche verzweifelte Aktion was zutun, ihr nur diesen Tipp über die Lippen brachte. Hilfe gibts nicht - mein letzter, einziger Tipp: Geh in die Klinik, du brauchst Behandlung. Besser wäre ambulant, geschlossen eher nicht. Und das war ihre Aussage sinngemäß.
    Letztlich müsste sie aber - weil sie zerstört andere - teils sehr aktiv. Aber warum sollte man in behandlung gehen, wenn man andere zerstört, aber nicht selbst?

    Sorry: alleine dass Du Dir den Nick "Entwerteter" gegeben hast, klingt nicht nach einer stabilen Basis im Deinem eigenen Selbst.
    Dies ist mir viel zu viel schwarz-weiß gedacht: selbst wenn sie Dich "entwerten" würde (dies sollte dann ja auch von ihr gewollt sein - wofür ich hier aber keine Anzeichen sehe!) - Du lässt es ja widerstandslos zu, suchst dieses Gefühl geradezu.
    Warum willst Du Dich hier unbedingt als hilfloses Opfer sehen?
    Eine stabile Basis ist ohnehin nicht gegeben gewesen. Aber sie gab mir halt, dann wäre alles gut gekommen. Aber ich bin halt depressiv, was in meiner Lage normal ist, völlig klar. Und sie hat mich einfach "entwertet" gestutzt bis zum äußersten. Im Moment bin ich nicht am Nullpunkt, eher gar im Minusbereich. Also ich weiß jedenfalls nicht wie man sich nicht als Opfer sehn kann, in der Situation. Sie hatte aufgrund ihreres Verhaltens Stalker an der Backe. Sie hatte ihre Beziehung zuvor einfach beendet - ohne noch jeglichen Kontakt etc. Sie hatte also viele Männerherzen vernichtet. ist so. Und bei mir hat sies 3 mal getan. Und dann kam danach halt immer mehr dazu - ja, nu?
    Wenn man sich zumindest treffen wollte, egal was is und am Ende kommt nix rum, is das doch klar, nicht? Leerer gehts quasi nicht. nix halbes und nix ganzes eben, das bin ich und das fakt. vor allem in dem kontext(!)

    [quote]
    Könnte es denn nicht auch sein, dass dieses Gefühl "nur" Deine eigenes Selbstbild, Deine eigene Einstellung Dir selbst gegenüber, widerspiegelt?
    Wie sieht es denn mit Deinem Selbstwertgefühl aus?
    Selbstwertgefühl - wenn Du Dir Deinen Wert nämlich nicht selbst zugestehen kannst, wenn Du Dich nicht selbst wertschätzen kannst, dann wirst Du immer von dem abhängig sein, was Dir andere geben wollen.
    Und das ist dann auch genau das, worin Du jetzt gelandet bist.

    Nur: es liegt da auch an Dir, einen Weg heraus zu finden und nicht alleine an ihr!
    Wäre nicht schon alleine dies Grund genug, Deine Einstellung zu einer

    Ich habe einen geringen Selbstwert, die Gründe kann ich genau definieren, sehr genau sogar. Ich weiß auch wie ich sie lösen kann - nur ich komme halt nicht "ran" Aber ob die Sache mit dem Selbstwert es letztlich wirklich war, dass sie gehen "musste" dass es so eine negative Ausstrahlung hat?

    Und an einer neuen ist kaum zu denken und wenn - so pervers es klingt, habe ich doch erfahren, die, die mich davor interessierte hat in etwa die selben Störungen, zumindest merkte sie, dass ich gut liege, also haben wir den Salat.
    Ich werde immer wieder solche Frauen wollen. Und die sind sehr, sehr selten ( 4% ca.) alexithymie. Das andere noch geringer. Nicht das ich Störungen brauch, das Prob ist, das Gesamtkonzept. Hm.

    Therapie nochmals zu überdenken?
    Auch bei Dir scheinen einige Defizite vorzuliegen, die der Sache auch dann noch "im Wege" wären, wenn sie (oder eben in Zukunft eine andere Frau) die ihren aufgearbeitet hätte ...
    Nur mal aus Neugierde: mit welcher Begründung ("Diagnose") wurde Dir die stationäre Therapie empfohlen?
    Haben wir ja schon oben genannt mit Therapie
    Und ich sag mal so Suizidgefahr sollte man zumindest nicht den Rücken kehren. Und weil ich das weiß, bin ich gleich in die geschlossene - wo man mir aber von abriet, erstmal solle ich normalen Psychologen aufsuchen, nur wenns wirklich nicht anders geht.

  4. #4
    Neuling
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    Die zwei lezten Mails von ihr:
    Das hier
    Wird das letzte schriftstueck bzw die letzt kontaktaufnahme sein meinerseits Meine Accounts werde ich Lieschen, meine handynummef wechseln und achja, aus Wuppertal geht's auch raus. Mit Schoenes leben meinte ich genau das wortwörtlich. Demzufolge wirst du keine Anlaufstelle mehr haben unter der du mich erreichen kannst. Und nochwas, ich hab hier meine Auskunft sperren lassen, nur fuer den Fall der Falle. Sieh zu das du deinen Kram gebacken kriegst und viel glueck auf deiner endlossuche nach nem passendem Pendant fuer dich. Abschliessende Worte brauch ich nicht. Ich sag dann einfach mal tschuess. Hauste

    Thats it. Finally!

    Alles gelöscht, keine Chance mehr für dich.
    Sei traurig und am Boden zerstört, tu dir was an und ritz dich.
    Vielleicht merkste dann was. Deine Ma is im übrigen Bombe,
    hätteste mal von der noch nen bisschen was mitgekriegt.
    Addierend muss ich sagen, meine Handynummer werde ich
    nicht ändern, wegen dir ? nein, sicher nicht. Aber hüte dich
    davor Messages zu schreiben oder mich anzurufen...

    Ich werd auch nicht rangehen glaub mir. Everything comes to an end, no exepction.
    Muss jetzt den Zug in mein neues Leben kriegen.

    Auf nimmer....!



    schaut mal her, wie toll und nett dieser mensch sein kann - meint ihr nicht, dass das kaputt macht? Sie sagte es kam seit 2 Wochen eine Abneigung gegen mich auf.
    Diese Abneigung bleibt konstant - für immer.

    Ich kann diesen Menschen nicvht verstehen. ICH KANN ES NICHT. kann jemand meinen Schmerz wenigens im Ansatz begreifen?
    Geändert von Entwerteter (06.05.2011 um 03:35 Uhr)

  5. #5
    Neuling
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    hm, hier im forum kann man wahrlich nichts erwarten. nun gut.

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