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Thema: Freundin zieht sich immer mehr zurück

  1. #1
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    Standard Freundin zieht sich immer mehr zurück

    Hallo,
    ich habe ein größeres Problem mit meiner Freundin und weiß mittlerweile nicht mehr wie ich damit umgehen soll und wäre über die ein oder andere Interpretation/Ratschlag sehr dankbar.
    Unser „zusammen kommen“ verlief äußerst abenteuerlich, aber dennoch sehr romantisch

    Wir waren beide auf der Suche nach einer neuen Behausung, kamen beide aus Wg´s und wie es der Zufall so wollte hat sie mich angeschrieben, haben uns getroffen und waren uns auf Anhieb sehr sympathisch.
    Im Laufe der Zeit wurde unser Verhältnis immer besser,

    ich konnte mich dagegen überhaupt nicht wehren, wollte es eigentlich nicht, aber es entwickelt sich eine Selbstdynamik die ich gar nicht mehr kontrollieren konnte, als wir zu gegebenen Zeitpunk darüber gesprochen haben stellte sich heraus das er ihr genauso ergangen ist.

    Wir sind zusammen gekommen und es waren drei Monate der Himmel auf Erden, wir verstehen uns ohne Worte, reden dennoch viel, fühlen uns verstanden, haben Spaß, sind vertraut ich könnte die „Liste“ noch unendlich weiter führen, natürlich haben wir uns auch mal gestritten aber das waren Bagatellen..
    Irgendwann haben wir die Situation für uns rekapituliert, die Quintessenz war letztendlich das wir überhaupt gar keine Rational Kontrolle mehr über unser verhalten hatten, wir waren einfach total verrückt nacheinander.

    Ich bin was Liebesdinge angeht eigentlich sehr zweifelhaft und hinterfrage viel, aber bei ihr war alles anders, es fühlte sich so richtig und gut an.

    Bevor ich fortfahre muss ich noch -wahrscheinlich- relevante Aspekte hinzufügen. Wir haben beide einen schweren Familiären Hintergrund (Ich: Tante Borderliner, Onkel und Großvater Alkoholiker und komplettes Desinteresse seitens Mutter und Vater was nur ein Auszug ist).

    Ich für meinen Teil komme mit der Situation recht gut zurecht, habe viel aufgearbeitet auch wenn es manchmal noch schmerzt, komme ich zurecht und kann die Probleme gut einschätzen, es hat lange gedauert bis ich mich öffnen konnte, doch das kann ich jetzt und soll auch nicht das Thema sein.

    Kommen wir zu ihr: ihr Vater ist Alkoholiker und starb als sie 12 Jahre alt war, an den folgen seiner Alkoholsucht, das Mutter-Tochter Verhältnis ist das klassische ungeliebte Tochter Muster, sie kein Wunschkind, die Mutter hatte auch schon zwei Fehlgeburten ( die waren wohl erwünscht, bin mir aber nicht ganz sicher).

    Im Prinzip kann sie ihr nichts recht machen, versucht es meiner Meinung nach (geht den selben Beruf wie ihrer Mutter nach) aber trotzdem immer wieder.

    Gegenüber Freunden hört sie sich sämtliche Probleme an, teilt ihre aber überhaupt nicht mit bzw. nur Oberflächlich (was ich natürlich nicht zur Gänze beurteile kann, da ich ja nicht immer dabei bin) , beschwert sich zwar manchmal darüber (bei mir) aber teilt es den betreffenden Personen nicht mit, so dass diese es als Selbstverständlichkeit wahrnehmen, andererseits ist sie auch immer darauf erpicht „auf den laufenden gehalten zu werden“ und will die Probleme hören.

    Bei uns herrschte immer ein angenehmer gleichklang, wir haben uns über unsere intimsten Probleme und Ängste unterhalten, was unser „Wir-Gefühl“ nur noch mehr gestärkt hat.

    Seit nun knapp einen Monat hat sich die Situation, ohne erkennbaren Grund vollkommen gewandelt.
    Sie sagte mir einmal, dass sie bisher sehr schnell von ihren bisherigen Freunden genervt war (1-2 und es sehr schnell zu Ende ging weil sie sich komplett verschlossen hat und das bei mir alles anders wäre, trotz dessen das wir so intensiven Kontakt hatten.

    Ich bin bedingt durch meinen Familiären Hintergrund sehr Feinfühlig wenn es darum geht um Einzuschätzen ob etwas nicht stimmt und Spannungen vorhanden sind.
    Wir entfernten uns mir nichts dir nichts immer weiter, wurden uns Fremder sie ist irgendwie „nicht da“ in meiner Gegenwart, ich könnte die Situation auch noch Illustrieren, aber das tut eigentlich nichts zur Sache.
    Sie legt mittlerweile auch eine Schwermut und Trägheit an den Tag, die schon in Richtung Depressionen gehen...

    Nach Außen hin versucht sie die Maskerade zu wahren und mir gegenüber lässt sie sich total gehen.
    Mich macht die Situation fertig, versuche trotzdem gelöst zu sein und sie zu unterstützen, aber ich merke das ich an einen Punkt bin wo ich nicht mehr weiterkomme.
    Ich fragte sie ob es vlt. Daran liegt das die Verliebtheit verflogen ist und ich vlt. Doch nicht der richtige bin, was sie verneinte.

    Vor ca. einer Woche bin ich dann komplett an die Decke gegangen, weil sie Dinge gebracht hat die an Respektlosigkeit und Lieblosigkeit kaum noch zu überbieten sind, sie war sich keiner Schuld bewusst und meinte nur das wir Dinge anscheinend anders empfinden.

    Sie ist dann doch noch emotionaler geworden und mußte Weinen, ich sagte ihr das ich, dass Gefühl das egal was ich tue es so zwecklos erscheint, sie meinte nur: „doch ich kann Geduldig sein“ und das ihr etwas an mir liegt, sonst wäre es auch schon vorbei und sie würde nicht neben mir liegen...wie schmeichelhaft...
    Seitdem dümpelt es so vor sich hin und ich habe mir selber eine Deadline gesetzt bis wann ich es beende, wenn sich nicht ändert, ich verliere immer mehr den glauben das sich etwas ändert und ich merke wie ich seit knapp einer Woche immer damit abschließe im Kopf, es aber nicht kann weil ich diese Frau bereits jetzt sehr Liebe und kaum ohne sie kann.
    Besteht noch Hoffnung, kann ich etwas tun??
    Geändert von Eric (07.06.2011 um 20:06 Uhr)

  2. #2
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    Standard

    Gerne würde ich Deinen Post lesen, aber dieser große Block an Schrift ist sehr anstrengend zu lesen. Bitte füge Absätze ein.
    Die meisten mögen keine Blocktexte lesen.

    LG Kaja
    Jeder hat gesagt "das geht nicht", bis einer kam, der das nicht wusste und es einfach gemacht hat.

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