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Thema: Früher selbstbewusst und krankhafte Luegnerin/

  1. #1
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    Standard Früher selbstbewusst und krankhafte Luegnerin/

    heute Aengste,Zwangsgedanken,Depressionen
    Hallo, ich bin neu hier und brauche mal einen "neutralen" Ort um mir meine Probleme von der Seele zu schreiben und Menschen zu treffen die viellleicht aehnliche Probleme wie ich haben.
    Wie die Ueberschrift schon sagt,war ich frueher,so mit 15,16,eine total selbstbewusste Person.Allerdings begann damals mein krankhaftes Luegen,was ich bis heute noch nicht so richtig abstreifen konnte ( aber es ganz gut unter Kontrolle habe).
    Ich weiss nicht woher es kommt, aber ich denke mangelnde Aufmerksamkeit durch meine Eltern und Ablehnung in der Schule fuehrten dazu.
    Ich habe mich damals immer zu stark durch andere mitreissen lassen und die haben das ausgenutzt.Irgendwann stand ich als Aussenseiter da,meine schulischen Leistungen waren sehr schlecht und zudem rebellierte ich zuhause gegen meine Eltern,welche ihre Zeit hauptsaechlich meiner kranken,kleinen Schwester widmeten.
    Dann begann es mit dem Luegen.Ich habe Jazzdance gemacht und sang gerne ( damals traeumt man dann noch den kindlichen Traum irgendwann ein Superstar zu werden ),also erzaehlte ich allen ich haette nen Platz an ner Musicalschule sicher und die Schule braeuchte ich ja nicht mehr.
    Damit machte ich mir aber auch keine Freunde,sondern die Leute hielten mich eher fuer abgehoben ( kann man aus heutiger Sicht nachvollziehen).
    Es ging weiter mit so Luegen wie wo ich ueberall schon war und wo ich Verwandte haben wuerde und wo ich hinfahren wuerde usw.
    usw.
    Heutzutage luege ich teilweise auch noch,wenn auch nicht mehr so extrem wie frueher.Daran kraenkt mich das ich sogar meinen Freund belogen habe,da ich im Kreise seiner Familie Unwahrheiten ueber meine Familie erzaehlt habe ( und die Luegen waren extrem doof und ich koennte mich dafuer in den A**** treten).
    Seine Familie ist sehr weltoffen.Sie reisen viel und mein Freund kam als Kind viel rum.Meine Eltern sind eher anspruchslose,einfache Menschen und haben mit uns Kindern damals keine einzige Flugreise unternommen ( das erste Mal bin ich erst mit 19 geflogen ).Natuerlich habe ich vor den Eltern meines Freundes andered erzaehlt.
    So,der Text wird wohl ein bisschen lang,aber ich hoffe der ein oder andere liesst ihn trotzdem.
    Heute ist es so das ich unter einer immer schlimmer werdenen Sozialen Angst leide und manchmal tagelang das Haus nicht verlassen kann.
    Dazu kommt das meine Gedanken mich Quaelen,denn ich muss meine Fehler ( Luegen,Verhaltensweisen aus der Vergangenheit ) immer wieder durchgehen und auch am besten staendig jemanden erzaehlen.
    Das kann natuerlich echt nervig fuer denjenigen sein,aber ich hoffe jemand von euch versteht mich da ein bisschen.
    Ich bin aufgrund meiner immer schlimmer werdenen Probleme so gut wie arbeitsunfaehig und hoffe bald bei einem PsYchotherapeuten in Behandlung zu kommen.Bis dahin hoffe ich das dieses Forum hier mich ein wenig bestaerken kann, denn manchmal umd jetzt gerade auch, fuehle ich mich einfach nur wie eine furchtbar missratene Person.
    Sorry,ist etwas lang geworden..
    Danke, wenn du es mit dem lesen bis hier hin geschafft hast
    Geändert von Carly (20.12.2011 um 02:21 Uhr)

  2. #2
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    Es gibt auch noch eine andere Sache worueber ich meinen Freund angelogen habe.
    ( Ich kann noch nicht schlafen, ich haenge noch in der Vergangenheit fest )
    Frueher war ich mal auf einer Hauptschule ( meine Eltern machten sich irgendwie nicht viele Gedanken um meine Schulbildung und da die Empfehlung der Lehrer dahin ging und meine " boesen" Freunde auch dahin gingen, ging ich auch hin ).
    Heutzutage habe ich Abitur ( das ist diesmal keine Luege ) und ich habe meinem Freund nie getraut zu erzaehlen das ich mal auf ner Hauptschule war.
    Ich habe Angst das er dann nen komisches Bild von mir und meiner Familie bekommt.

    Alle Leute die ich in den letzten Jahren kennen lernte wissen es auch nicht ( ok, sie haben nicht danach gefragt, weil sie wohl davon ausgingen das ich auf dem Gymnasium war).
    Ich habe heutzutage auch ueberhaupt keine Freunde die nicht auf dem Gym waren oder aus ner Akademikerfamilie kommen.
    Die Freunde die meine wirkliche Vergangenheit kennen wohnen nicht in meiner
    Stadt.
    Zudem habe ich auch das Problem mit den Zwangsgedanken ( passt nicht gamz in dieses Unterforum ), aber ich moechte meinen ersten Eintrag irgendwie auch als Vorstellung meiner Person nutzen.
    Ich muss zum Beispiel bevor ich das Haus verlasse immer wieder durchgehen ob ich alles angezogen und gemacht habe ( Deo,Schuhe angezogen bis zu 5 mal nachgucken ob der Herd aus ist ).
    Ich weiss eigentlich ist das Schwachsinn, aber ich kanns nicht aendern.Wenn ich Leute treffe gehe ich in meinem Kopf immer wieder durch was ich so gesagt habe und dann wirke ich manchmal recht abwesend. Auch kontrolliere ich staendig was ich gegessen habe...
    Man, meine ganzen Probleme hoeren sich fuer einige von euch sicher nach ganz schoen viel an, aber ueber die Jahre sind immer neue Sachen dazugekommen.
    Geändert von Carly (20.12.2011 um 02:43 Uhr)

  3. #3
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    Hallo Carly,

    Dein anderer Beitrag führte mich zu diesem hier. Diesen Beitrag finde ich 'zielgerichteter', kann mehr darauf Schreiben. Aber irgendwie hängt beides auch miteinander zusammen.... mh!? - Irgendwie logisch, weil es ist Dein Leben


    Unter welcher 'Störung' leidest Du denn am meisten!?
    :. dem Lügen?
    - welches wohl entsteht, weil Du die Realität nicht so annehmen magst, wie sie ist?
    1. Selbstwertgefühl
    (was ist so schlimm daran, wenn Dein Freund weiß, dass Du auf einer Hauptschule gewesen bist? Es gehört sehr viel Energie (oftmals) dazu, sich von einem Hauptschulabschluss zu einem Abitur zu "hangeln".)
    2. Verleugnung der Tatsachen vom Elternhaus
    (Wie sieht es mit der Verarbeitung von der Kindheit aus? Es erscheind so, als wenn Du für Dich eine bessere Kindheit Dir vorgestellt hättest. Mehr Zuwendung Du gebraucht hättest und auch "größeres" Dir in Deiner Kindheit erträumt hast. War denn wenigstens etwas schön in Deinen Kindertagen?
    3. Der Traum vom Musicalstar
    (... war es ein Wunsch die Schule endlich zu verlassen, weil Du den Ort nicht ausgehalten hast? Oder hast Du tatsächlich daran geglaubt, in solch einer Schule aufgenommen zu sein, sodass Du Deinen Träumen zu viel Raum gegeben hast?)

    :. den sozialen Ängsten?
    ... dass Du manchmal Räume nicht betreten - oder verlassen kannst?

    :. den Zwangshandlungen?
    ... die Dir vielleicht auch eine Art Sicherheit geben?

    :. vielleicht leidest Du noch immer unter Deiner Kindheit? Dass diese verarbeitet werden mag...


    Wie verstehst Du Dich mit Deiner Schwester? Hast Du damals einen Bezug zu ihr gefunden oder war sie für Dich eher die "kranke und bevorzugte Schwester"?



    Und eine andere Frage:
    was möchtest Du in Deinem Leben erreichen? Gibt es noch Ziele oder sieht innerlich doch alles so ziemlich grau aus?



    Lieben Gruß

  4. #4
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    Hallo und danke fuer deine Antwort.
    Momentan leide ich eigentlich am meisten darunter das ich es kaum schaffe rauszugehen und irgendwie vor allem Angst habe.Das mit den Zwaengen ist zwar schon bloed, schraenkt mich jetzt aber gluecklicherweise nicht komplett ein,sondern behindert mich eher mal schneller von einer Handlung zur anderen zu kommen.
    Die zweite grosse Sache ist eben das Gruebeln ueber die Vergangenheit und was ich nicht alles mal falsch gesagt,gemacht und getan habe.
    Versuche jetzt mal auf alle deine Fragen nach und nach zu beantworten.
    Ich denke nicht das mein Freund das so schlimm finden wuerde wenn er die Wahrheit wuesste,habe ja auch nie explizit gesagt das
    ich von Anfang an auf dem Gym war,aber es ist mir eben unangenehm.Man verbindet mit Hauptschule immer so schlimme Sachen, die man zum Beispiel taeglich bei Rtl in einem dieser unzaehligen Formate sieht ( ich denke du weisst was ich meine ).
    Meine Kindheit war eigentlich nicht grundsaetzlich schlecht, habe immer alles bekommen was ich haben wollte und mein Elternhaus war total klassisch.
    Ich habe in meinem ersten Post geschrieben das meine Eltern nie grossartige Reisen mit uns gemacht haben und sie eher einfache
    Leute sind.
    Damit meinte ich jetzt nicht das sie arm sind,sondern eben nicht diese weltoffenen Menschen wie die Eltern meines Freundes.
    Meine Kindheit kann ich schon als schön bezeichnen,die Probleme begannen dann eigentlich in der Pupertaet ( meine Schwester ist wesentlich juenger ).
    Ich fuehlte mich da oft alleine gelassen und meine Eltern haben sich eher ueber mich lustig gemacht und mich geaergert anstatt mir zu helfen zu einer selbstbewussten Person zu werden und darauf zu achten das ich schulisch weiterkomme.Sie haben ihre Liebe sozusagen eher in materiellen Dingen ausgedrueckt.

    Zu der Sache mit dem Musicalstar.
    Es war sicherlich immer eine Ausrede fuer alles.
    -"Ich gehe dann mal zur dieser Musicalschule"-
    Es haette schon sein koennen das ich dort angenommen wurden waere,nur irgendwann habe ich diesen Traum einfach nicht mehr verfolgt.
    Meine Interessen und Wuensche aenderten sich staendig und tun es
    auch immer noch.
    Ich habe damals auch oft einfach nicht mehr zur Schule gewollt,nach der Hauptschule habe ich dreimal erfolglos die Schulform gewechselt.
    Damals habe ich mir eingeredet und den anderen erzaehlt das mir das da nicht liegt,aber in Wirklichkeit bin ich immer angeeckt und kam mit den Leuten nicht klar.Ich habe schon immer extreme Probleme mich anzupassen und kann mich in Gruppen nicht wirklich
    eingliedern.

    Soziale Aengste:
    Ich schaffe es eben oft nicht raus zu gehen und brauche dann meinen Freund der mir hilft oder eine Freundin muss mich schon auffordern mich mit ihr zu treffen.Grosse Menschengruppen meide
    ich und habe halt auch keinen grossen Bekannten -und Freundeskreis.Auch bekomme ich in der Oeffentlichkeit haeufig diese Depressionen und will nur noch nachhause.
    Das passiert weil ich mich so mit anderen vergleiche usw..

    Zwangshandlungen:
    Ja,sicherlich geben sie mir eine Art Sicherheit,aber ich wuerde sie gerne abstellen und im Grunde passiert ja auch nichts negatives wenn ich sie dann mal weglassen wuerde.

    Ich verstehe mich heutzutage mit meiner Schwester ganz gut,aber das war auch nicht immer so.
    Sie ist jetzt 19 und als Kind (bis sie ungefaehr 15 war) war sie eine furchtbar verzogene Goere (entschuldigt den Ausdruck). Sie hat halt auch immer alles von meinen Eltern bekommen,durfte sich aber auch alles erlauben.
    So ist sie eben auch mit ihrer grossen Schwester umgesprungen.

    Zu deiner letzten Frage:
    Natuerlich gibt es noch Ziele. Ein Studium,Orte an die ich verreisen moechte.
    Momentan schaffe ich aufgrund meiner Probleme aber nichts mehr und traue mir auch nichts mehr so wirklich zu.
    Geändert von Carly (19.01.2012 um 15:33 Uhr)

  5. #5
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    Momentan schaffe ich aufgrund meiner Probleme aber nichts mehr und traue mir auch nichts mehr so wirklich zu.
    Das ist ein wichtiger Hinweis: eine Blockade.
    Denn inwiefern magst Du deinem 'Störungsbild' die Macht geben, Dich zu bestimmen? Wie wichtig ist Dir das Studium? Wie wichtig sind Dir die Reisen? Was genau sind die Symptome Deiner Störung?


    Du schreibst, dass Du in Therapie Dich begeben magst. Hast Du bereits einen Termin oder sogar die erste Stunde bereits hinter Dich gebracht? Denn die Therapie kann - so nehme ich an, schon wichtig sein. Auch um die Trauer... Wut und andere Gefühle zu verarbeiten, die Du in Deiner Kindheit durchleben musstest. Um wieder zurück auf Deinen Weg zu gelangen.


    Hast Du - kennst Du Techniken um mit den Problemen umgehen zu können? Hilfreiches, was nützlich ist um doch aktiv am Leben teilnehmen zu können? Denn wie ich es verstanden habe, klappt es manchmal besser... manchmal schlechter die Integration ... oder nicht?

  6. #6
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    Naja,ich mag meinem Stoerungsbild eigentlich gar nicht die Macht geben mich zu bestimmen,ich komme einfach nur nicht dagegen an.
    Ich habe Angst aus der Wohnung zu gehen und Menschen im Hausflur zu begegnen zum Beispiel.
    Ich denke immer meine Nachbarn wissen das ich nicht arbeite und Arbeitslosengeld bekomme und sehen mir an das ich gestoert bin.
    Das ist aber eignetlich totaler Quatsch,weil ich wohne in der Grossstadt und jeder lebt hier so ziemlich anonym fuer sich.Aber ich schaffe es trotzdem nur 1,2 Mal die Woche mich zu ueberwinden.Das ist dann wie ein ausbrechen.
    Draussen fuehle ich mich dann aber auch immer beobachtet und wenn mich mal irgendjemand nach dem Weg fragt,denke ich danach die ganze Zeit darueber nach.Gehe durch was ich gesagt habe..Oder im Supermarkt habe ich das Gefuehl alle starren mich an usw.
    Das Studium oder Reisen sind mir schon wichtig,aber nicht so wichtig das ich alles dafuer tun wuerde.Ich traue mir schon zu verreisen,aber alleine wie damals nicht mehr,wenn nur mit meinem Freund.Wenn ich mich weiter mit dem Thema Ausbildung/Studium beschaeftige denke ich immer nur daran was da fuer Leute sein koennten und nicht etwa daran wie toll das sein koennte.Ich bin aufgrund meiner Probleme eben auch nicht sehr flexibel und kann mir auch nicht vorstellen fuer ein Studium oder eine Arbeit aus meinem gewohnten Umfeld wegzuziehen.Wie auch,wenn ich grad nicht mal schaffe regelmaessig das Haus zu verlassen.

    Ich habe mich schon um einen Therapieplatz gekuemmert,nur leider ist der Termin erst in 3 Monaten und Medikamente vom Neurologen moechte ich eigentlich ungern nehmen.
    Ich habe eigentlich keine Tricks wie ich das mit den Aengsten/Zwaengen
    besser hinkriegen kann.An manchen Tagen ist es staerker und dann wieder schwaecher.Das haengt immer damit zusammen wie ich sonst so drauf bin und was mich gerade wieder runterzieht oder auch nicht.
    Vielleicht kennst du irgendwelche Tricks wie ich es mir da leichter machen kann?

  7. #7
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    Vielleicht könntest Du Dich fragen, was passieren kann, wenn die Leute etwas über Deine Arbeitslosikeit wissen? Weißt Du, ob diese Personen über einen festen Arbeitsplatz verfügen? So viele Personen sind arbeitslos.... und das Images, was die Medien in diversen Sendungen vermitteln, dem kann ich nicht beipflichten. 2 Jahre bezog ich Hartz IV und seit 3 Jahren EU-Rente. Ein Leben, wie in den Sendungen, das kann ich nicht führen. Dafür arbeite ich ziemlich sehr an mich selbst. Setze mich mit meinen Schwächen - aber auch Stärken auseinander und versuche so neue Wege für mich zu finden.


    Würdest Du sagen, dass Du Dich als Person kennst? Woher zum Beispiel Deine Angst stammt, was andere von Dir denken können!? Ist es die Ablehnung, die Du als Kind ertragen musstest? Oder das Selbstwert, das Dir ein schlechtes Gewissen bereitet? Beides? Etwas anderes?

  8. #8
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    Eigentlich wird nicht viel passieren wenn sie es wuessten.Das ist mir irgendwie klar,aber trotzdem diese Angst.Eigentlich habe ich sogar Angst bzw. das Gefuehl das sie es schon wissen.Weil sie vielleicht mal was mitgekriegt haben( es ist hier sehr hellhoerig) oder weil sie immer mitkriegen das ich zuhause bin.
    Wenn ich aber ganz rational drueber nachdenke wird mir klar das es die Leute ueberhaupt nicht interessiert und sie selbst genug mit sich zu tun haben muessen.
    Ja, ich weiss das heutzutage viele arbeitslos sind und nicht nur Menschen aus niedrigen Bildungsniveau,sondern auch viele Akademiker.Und die Gruende sind sicherlich auch nicht nur Arbeitsplatzmangel,oft sicher heutzutage psychischer Natur.
    Weiss nicht was die anderen so machen, nur eine Nachbarin meinte mal zu meinem Freund das sie immer frueh raus muesste.
    Der Mann der ueber mir wohnt ist mindestens genauso oft zuhause wie ich,jedenfalls hoere ich ihn die ganze Zeit.
    Die Leute die in anderen Wohnungen in meinem Hausabschnitt wohnen sind
    sicher nicht unbedingt arbeitslos, da ihre Mieten sehr teuer sind.
    Ich denke diese Probleme bei mir sind aus einer Kombination aller Tatsachen entstanden.
    -mein Verhalten und die daraus entstandene Ablehnung durch andere
    -die Umgangsweise meiner Eltern mit ihrer pupertierenden Tochter
    -meine uebertriebene Fixiertheit auf mich selber und meine Optik
    -mein Perfektionsdrang und meine selbst kreierte Welt
    -mein Vergleichen mit anderen
    usw.

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