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Thema: Fühle mich so wertlos ...

  1. #1
    Neuling
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    Standard Fühle mich so wertlos ...

    Hi,
    bin neu hier im Forum. 19 Jahre alt.
    Also mein Problem ist, dass ich mich so wertlos fühle. Mir kommt es so vor, als wäre ich so eine Art Fabrikprodukt wie jeder andere auch, vor dem Milliarden von Menschen gekommen und gegangen sind und noch kommen werden. Ich meine, es werden jährlich so viele Menschen geboren auf der Welt und es sterben so viele. Und ich bin einer von denen und auch meine Zeit wird kommen. Ist der Sinn des Lebens wirklich nur Kinder zeugen? Wenn ich mir anschaue, wie viele Menschen jährlich geboren werden, anscheinend schon. Ich kann mich aber damit irgendwie nicht abfinden. Es geht mir einfach irgendwie alles zu schnell. Ich meine, kaum hat man die Teenagerjahre hinter sich, schon wird man gefragt, wann man eine Familie gründen möchte. Kennt ihr vielleicht einen Namen für dieses Problem? Wusste nicht, wo ich es reinposten sollte.
    Vielen Dank
    Verwirrt 1992

    P.S.: Eigentlich liebe ich mein Leben, das heißt, ich lebe gerne, da ich auch viel Spaß im Leben habe. Aber in letzter Zeit bedrückt mich dieses Problem sehr. Manchmal fühle ich mich auch so, als würde keiner Interesse an mir zeigen. Ach keine Ahnung Ich hoffe ihr könnt mir helfen.

  2. #2
    Verleger Avatar von Darkstar
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    Hallo Verwirrt,

    falls Dein Thema mehr in den Bereich "Was ist der Sinn des Lebens" gehen sollte, dann schau mal hier rein - auch in einigen anderen Threads kommt dieses Thema aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln zur Sprache.

    Irgendwie scheint mir da aber noch etwas anderes hineinzuspielen: kann es bei Dir auch mit der Verunsicherung zu tun haben, die dadurch entsteht, dass die eine, gewohnte, Lebensphase "Jugend" sich dem Ende zuneigt, aber noch keine Vorstellung darüber vorhanden ist, wie das "Danach" aussehen soll?
    Erwachsenwerden und sich dadurch neu orientieren und neue Prioritäten setzen zu müssen - eine Neubestimmung des eigenen Standortes im Leben?

    Dafür gäbe es schon einen Begriff - den aber keiner gerne hören will ...
    ... obwohl er absolut nichts Negatives beinhaltet: (Post-)Pubertät.


    lg

  3. #3
    Neuling
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    Ich hab wohl das bisschen schlecht beschrieben. Also bei mir ist das Problem, dass ich mit dem Zyklus von Geburt und Tod noch nicht so richtig klar komme. Ich fühle mich als einer von so vielen und irgendwie total bedeutungslos. Also um es besser zu beschreiben: Ich fühle mich wie ein Produkt auf einem Fließband, das abgefertigt werden soll oder halt wie in einer Warteschlange.
    Eigentlich liebe ich ja das Leben, ich würde auch niemals sterben wollen. Aber seit ich dieses Problem habe, bin ich nur noch im Bett und unglücklich. Könnt ihr mir Tipps geben, wie man das Problem lösen könnte? Beim Psychologen war ich, hat aber nicht viel gebracht.
    MfG
    Geändert von Verwirrt1992 (07.04.2011 um 18:18 Uhr)

  4. #4
    Schreiberling
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    Zitat Zitat von Verwirrt1992 Beitrag anzeigen
    Beim Psychologen war ich, hat aber nicht viel gebracht.
    Dieses Problem ist schwierig zu lösen, weil das Leben nunmal genauso läuft. Wir sind eine riesige, immer noch wachsende Population. Jeder von uns lebt 24h in den Tag hinein und verbringt die meiste Zeit am Ende doch mit Schlafen und Warten. Trotz zahlreicher Erfindungen. Die meisten folgen dem Herdentrieb. Erfolgreich und berühmt werden nur die wenigsten. Und die Drahtzieher kennt man eigentlich kaum. Und in 1000 Jahren gibt es uns vielleicht nicht mehr oder in einer neuen evolutionären Stufe.

    Das ist eine unbefriedigende Geschichte, die man nur schwer akzeptieren kann. Damit bist du nicht allein. Aber dein Psychologe kann dir da nur schwer helfen, wenn du diesen Kreislauf nicht akzeptieren willst/ kannst.

    Manche lösen das Problem, indem sie anderen helfen. Ganz unmittelbar, durch Hilfsorganisationen oder in sozialen Berufen. Oder auf indirekterem Wege durch Erfindungen und Konzepte, wie in der Architektur, Lebensmitteltechnologie usw. Sie sind sich dessen bewusst, dass sie eines Tages nicht mehr da sein werden, aber sie wissen auch, dass sie so der Nachwelt etwas hinterlassen können.

    Und selbst wenn du irgendwann nicht mehr da bist, tragen deine Nachfahren deine Gene und Erziehungsmuster in dir. Es wird Fotos und Videos geben, auf denen du zu sehen bist. Deine Kinder werden deinen Enkelkindern von dir erzählen. Vielleicht hast du ja Lust, etwas für sie zu schreiben oder einen Film über das Heute für das Morgen zu drehen.
    Dein Körper ist materiell. Aber Erinnerungen kann man besser konservieren.

  5. #5
    Gast784
    Gast

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    Kennt ihr vielleicht einen Namen für dieses Problem?
    Identitätsfindung

  6. #6
    Verleger Avatar von Darkstar
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    Könnt ihr mir Tipps geben, wie man das Problem lösen könnte?
    Dazu müsste man ja erst einmal genauer wissen, was das Problem denn für Dich ist

    Daher nochmals meine Frage: geht es da denn nicht fast schon in Richtung der Frage nach dem Sinn?
    Falls ja: dem Link folgen.

    Falls nein: warum nicht? Und wenn dies so wäre: worin unterscheidet sich Dein Thema davon?
    Bis jetzt klingt es nämlich so, als ob dies da doch mit rein spielt ...

    Mal noch ne indiskrete Frage zum Schluss:
    Beim Psychologen war ich, hat aber nicht viel gebracht.
    Inwiefern nicht?
    Was hättest Du erwartet, damit es sich nach "es bringt was" anfühlt? Was war da nicht stimmig?


    @gaby:
    Das war jetzt aber mal rekordverdächtig - hattest Du jemals einen kürzeren Post?

  7. #7
    Gast784
    Gast

    Standard

    Ja Darki, aber die hat das Fensterchen nicht anerkannt und gemotzt, dass ich zu wenig Zeichen eingegeben habe (nicht in fiesem Fred)

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