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Thema: Fühle mich wie im goldenen Käfig

  1. #17
    Roman Verfasser
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    Zitat Zitat von Question Beitrag anzeigen
    Auch an eine Ehrenamtlichestelle habe ich schon gedacht, mein Mann ist nicht dafür, dass ich unentgeltlich arbeiten gehe.
    Nagut aber das wär ja Deine Entscheidung, da hat er Dir ja nicht reinzureden... Ehrenamt kann sinnvoll sein und Spaß machen, hab ich ein paar Mütter erlebt, das war gut für die. Und Minimalaufwandsentschädigung hat es da auch soweit ich weiß.

  2. #18
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    Zitat Zitat von Thessa Beitrag anzeigen
    Hallo,

    Gegenfrage: Wie oft und in welcher Form bekommt denn Dein Mann Annerkennung von Dir, dass er hier täglich 13 Stunden außer Haus ist und ja hier anscheinend mehr wie viel leistet, damit es Euch finanziell so gut geht?

    Bemängelt er bei Dir auch, dass Du sein sauer verdientes Geld ausgibst?

    Hier kann ich Dir nur raten, es einfach mal von Dir aus zu tun, also mal ihm Lob zukommen lassen, für das, was er für Dich und die Kinder tut und leistet.
    Ich könnte mir vorstellen, dass er dann auch viel zugänglicher werden wird, wenn Du ihn bittest z.B. die Hausschuhe anzuziehen etc..
    Du solltest nicht was erwarten, was Du ggf. selber gar nicht gibst.

    Für mich liest sich Dein Post so, als bekommt Dein Mann von Dir auch absolut nichts, was ihn bestätigt. Außer vielleicht Gejammer od. Gemecker, dass er Wasserspritzer machte. Beschäftige Dich mal mit was, wo Du für ihn auch am Abend ein interessanter Gesprächspartner wirst. Dann muß man nicht zusammen stumm vorm Fernseher sitzen, sondern kann sich geistig und intellektuell austauschen und sich miteinander weiterentwickeln.

    Das nur nochmal so als Gedankenanstoß.

    Gruss Thessa
    Der Unterschied ist, das mein Mann seine Anerkennung auf seiner Arbeit bekommt.
    Ich gebe auch sein sauerverdientes Geld nicht aus.
    Nur weil mein Mann das Geld nach Hause bringt, dann heisst es auch nicht,
    das ich das Geld verwalte.
    Mehr als Geld für Lebensmittel/Putzzeug gebe ich nicht aus bzw. bekomme ich gar nicht.
    Benötigen die Kinder Kleidung, dann bespreche ich das vorher mit meinem Mann und ich bestelle meist etwas oder gehe mit den Kinder los.

    Ich möchte mir auch gerne mal was leisten und nicht 2 Weihnachten Geld zusammensparen, um einfach mal shoppen zu gehen oder mir mal kleine Wünsche zu erfüllen.
    Klar bin ich neidisch auf meine Freundin, die fast alle ein IPhone oder eins von den tollen Handys haben und es sich leisten können sich öfter bei Douglas oder H und M sich mal was zu gönnen.
    Aber die gehen auch arbeiten und verdienen ihr eigenes Geld,
    daher überlege ich ja gerade wie ich dieses für mich auch einstellen kann.
    Ohne meine Kids zuvernachlässig und mein verdientes Geld zum größten Teil in die weiteren Betreuungszeiten zu stecken.

    Es ist eben nicht ganz so einfach.

  3. #19
    Neuling
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    Zitat Zitat von Erwin Beitrag anzeigen
    Nagut aber das wär ja Deine Entscheidung, da hat er Dir ja nicht reinzureden... Ehrenamt kann sinnvoll sein und Spaß machen, hab ich ein paar Mütter erlebt, das war gut für die. Und Minimalaufwandsentschädigung hat es da auch soweit ich weiß.
    Naja, klar wäre es schon meine Entscheidung, aber leider habe ich keinen Babysitter ausser meinen Mann.
    Und die Dienste sind leider nicht zwischen 8:30 Uhr und 12 Uhr.

  4. #20
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    Anerkennung von der Arbeit und Anerkennung von der eigenen Frau sind 2 ganz große Unterschiede!! Er sitzt wahrscheinlich da und ist total traurig darüber, dass er die Anerkennung auf der Arbgeit bekommt und Zuhause kommt garnichts....deshalb gehen auch Umarmungen usw verloren, weil er sich zurückzieht...die Anerkennung der eigenen Frau, der Person die man liebt ist viel viel wichtiger für's Herz als die von der Arbeit..

  5. #21
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    Zitat Zitat von Question Beitrag anzeigen
    Ohne meine Kids zuvernachlässig und mein verdientes Geld zum größten Teil in die weiteren Betreuungszeiten zu stecken.
    Hallo Question,

    betr. Anerkennung wurde ja schon was gesagt. Ich sehe es auch so.

    Betr. der Kinder, sind es auch seine Kinder, also nicht nur Deine und von daher mußt auch Du nicht alleine Dein verdientes Geld in die weiteren Betreuungszeiten stecken, sondern auch hier ist Dein Mann gefragt.

    Auch wenn ich davon ausgehe, dass Ihr, bevor Ihr Euch für die Kinder entschieden habt, miteinander ausgemacht habt, dass er im Beruf bleibt und Du zuhause bist, kann es halt nunmal auch sein, dass, wie nun in Deinem Falle, es den einen nicht mehr ausfüllt und befriedigt. Hier muessen dann neue Lösungen her und das gemeinsam. So wie Du Dich um eine Arbeit bemühen möchtest, muß Dein Mann sich aber auch um die Betreuung der Kinder und die Erledigung der Hausarbeit bemühen.
    Ein revidieren einer einmal getroffenen Entscheidung kann nunmal immer nötig sein, hätte ja auch sein können, dass Dein Mann nicht mehr arbeiten gehen möchte od. auch dass er durch Arbeitslosigkeit od. Krankheit als Ernährer der Familie ausfällt. Somit ist man hier immer gefordert ggf. neue Wege zu suchen und gemeinsam zu gehen.

    Ich finde auch, dass Dein Mann hier nicht einfach sagen kann, dass er nicht einverstanden ist damit, dass Du ehrenamtlich was machst. Da könntest Du ja nun auch zu ihm kommen und sagen, dass Du nicht damit einverstanden bist, dass er soviel arbeitet und er zuhause seinen Teil zu übernehmen hat. Was aber voraussetzt, dass Du was tust bzw. findest, was Dir auch zusagt.
    Oder stell Dir vor, Du würdest ihm sagen, Du hast was dagegen, wenn er zum Sport geht, da er ja dafür kein Geld bekommt. Also solche Argumente gehen gar nicht. Hier geht es um Dein Wohlbefinden und was, was Dir Freude macht, Bestätigung gibt und das könntest Du versuchen ihm mal zu vermitteln. Das putzen etc. ist nunmal nichts, woraus man innere Befriedigung auf Dauer ziehen kann, das kann ich gut nachvollziehen. Ich benötige da schon auch was, was meinen Geist, meine Intelligenz beansprucht und die notwendigen Hausarbeiten sind ein notwendiges Übel, aber sicher nichts, was einen auf Dauer befriedigt, wenn nebenher nicht noch was anderes ist, woraus man Freude ziehen kann sich geistig herausgefordert fühlt.

    Es führt hier sicher kein Weg vorbei offen miteinander zu sprechen und klar zu machen, dass Du Dich so nicht wohl fühlst und Ihr hier was ändern müßt an der Aufgabenaufteilung.
    Du könntest schauen, dass Du was findest, was Dir zusagt und dies dann Deinem Mann mitteilen.

    LG
    Thessa
    Geändert von Thessa (22.01.2012 um 16:14 Uhr)

  6. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Thessa für den sinnvollen Beitrag:

    Lulane (22.01.2012)

  7. #22
    Neuling
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    Zitat Zitat von Thessa Beitrag anzeigen
    Hallo Question,

    ich las soeben nochmal Deinen Post hier. Er geht 2 mal die Woche in Sport, Du auch 1-2 Abende. Wieso sucht Ihr Euch keine Sportart, die Euch beiden Spaß macht, so dass Ihr diese Abende gemeinsam verbringt? Zwar bin ich der Meinung, dass jeder durchaus auch seine eigenen Hobbies haben kann, aber wenn Ihr eh wenig Zeit miteinander habt, so wäre das doch eine Möglichkeit, gemeinsam was zu machen.

    Auch wundert es mich, dass Ihr anscheinend beide nie Interesse hattet, einen gemeinsamen Freundeskreis zu haben. So ein od. zwei andere Paare wären da sicher schön, mit denen man sich mal treffen, reden und austauschen kann. Habt Ihr nie in Eurer Zeit, auch Anfangszeit mal daran Interesse gehabt? So Bekanntschaften kann man z.B. auch durch eine gemeinsam ausgeübte Sportart machen.

    Was hat Euch denn zu Beginn miteinander verbunden? Wie habt Ihr denn da Eure gemeinsame Zeit verbracht?

    LG
    Thessa
    Hallo Thessa, meine Mann hat seinen Sport schon seit vielen vielen Jahren und würde diesen niemals aufgeben. Ich gehe 1-2 mal die Woche mit meiner Nachbarin walken oder joggen. Aber eben auch erst wenn mein Mann zu Hause ist, weil ich sonst niemanden für die Kinder habe.
    Früher hatte ich eine Reitbeteiligung. Heute ist das zu teuer, daher gehe ich nur joggen.
    Ja, richtig, es wäre eine gute Idee einen gemeinsamen Sport zu machen.
    Ich würde gerne mit meinem Mann tanzen gehen, aber die Kurse laufen bei uns schon gegen 19/19:30 Uhr, aber da ist mein Mann noch nicht zu Hause.
    Abgesehen davon haben wir nur selten einen Babysitter (Oma).
    Und er hat auch keine richtige Lust. Da ist er eher ein Couchpotatoe.

    Warum wir keine gemeinsamen Freund haben... tja... das frage ich mich auch.
    Mein Mädelskreis besteht aus 5 Mädels mit den ich enger in Kontakt bin.
    Mein Mann hat sich bisher noch nicht mit deren Männern näher angefreundet.
    Daher bleibt der Kontakt nur mit mir und meinen Freundin.
    Ich würde gerne jedes Wochenende oder jedes 2te Freunde einladen und für alle kochen o.ä, aber meinem Mann ist das zuviel.
    Er sagt, einmal im Monat können wir das machen.
    Dann ist es aber so, das ich bin meinen Mädels am qutaschen bin
    und die Männer sich weniger zu sagen haben.
    Ich kann meinem Mann die Freunde ja nicht aufzwängen, aber wenn ich merke, er hat nicht das große Interesse an den Männern meiner Freundin,
    dann macht mir das auch alles nur halb soviel Spass.
    Er hat an den Wochenende lieber seine Ruhe und geht vor den TV.
    Er hat ein Kollegen aus der Firma, der hat uns mal mit seiner Frau besucht.
    Ich fand es nett, mein Mann sagt, das er Geschäft und Privat lieber trennen will, daher kamen keine weiteren Verabredung zustande.
    Wir wurden auch schon einige male eingeladen von eingen seiner Kollegen.
    Aber auch da hat mein Mann immer alles abgesagt, weil er kein Privatenkontakt möchte.
    Auch mit unseren Urlaubsbekanntschaften halte ich den Kontakt alleine aufrecht, weil mein Mann der Meinung ist, das sie Fernfreunde eh nicht halten. Meine eine "Fernfreundin" habe ich schon seit 23 Jahren Und wir sehen uns nur max 1 mal im Jahr. Schreibe und telefonieren aber viel.

    Früher waren wir tanzen und viel unterwegs.
    Mein Mann war schon immer der Ruhigere. Aber frührer hat es ihn weniger gestört, wenn ich tanzen gehen wollte. Er war noch Student und Abends nicht so ausgelaugt wie heute.

    Somit bleibt mir nichts anderes übrig, als Abends alleine mich mit meinen Freundin zu treffen.

  8. #23
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    Zitat Zitat von Lulane Beitrag anzeigen
    Anerkennung von der Arbeit und Anerkennung von der eigenen Frau sind 2 ganz große Unterschiede!! Er sitzt wahrscheinlich da und ist total traurig darüber, dass er die Anerkennung auf der Arbgeit bekommt und Zuhause kommt garnichts....deshalb gehen auch Umarmungen usw verloren, weil er sich zurückzieht...die Anerkennung der eigenen Frau, der Person die man liebt ist viel viel wichtiger für's Herz als die von der Arbeit..
    Ich falle meinem Mann Abends nicht vor Dankbarkeit um den Hals,
    aber wir reden Abends, wenn dann meistens über seinen Job.
    Ich bestärke ihn in seinen Entscheidung und heisse sie für gut.

    Du meinst ich sollte ihm Abends danken, das ich nur putzen muss und er arbeiten geht oder wie meinst du das?

  9. #24
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    Hallo Question,

    habe nun leider keine Zeit mehr näher auf Deinen Beitrag einzugehen, aber vielen Dank für Deine ausführliche Erläuterung.

    Ich finde die Woche sicher Zeit, nochmal was dazu zu sagen, also betr. Sport und Freunde.
    Schade, dass es so ist, wie Du es schreibst.
    Man kann natürlich nicht erwarten, dass er zu den Männern Deiner Freundinnen einen Draht findet. Man kann es leider nicht beeinflussen, ob es passt, man sich was zu sagen hat od. nicht.

    Die Woche ggf. nochmal mehr von mir dazu.

    Schönen Sonntag noch für Dich und LG
    Thessa

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